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(Ohr-)Feige

Startbeitrag von Baley am 18.05.2004 21:16

Zitat

Mann im Anzug ohrfeigt den Kanzler

Gernhard Schröder muss in diesen Wochen viel einstecken: Die Partei rebelliert, die Umfragen sind mies und nun trifft ihn auch noch eine körperliche Attacke. Ein 52-jähriger Arbeitsloser hat ihm auf einer SPD-Veranstaltung in Mannheim, wie ein Zeuge berichtet, "volle Kanne eine gescheuert".

Mannheim - Es war ein Empfang für neue Parteimitglieder. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ließ es sich nicht nehmen, in Mannheim Autogramme für die frisch gebackenen Genossen zu schreiben. Da kam es zu einem Zwischenfall.

Ein 52-jähriger Arbeitsloser näherte sich Schröder im Anzug und schlug zu. Augenzeugen berichten, der Mann habe dem Kanzler eine Ohrfeige verpasst. Die Polizei Mannheim teilte später mit, Schröder habe keine sichtbaren Verletzungen davon getragen. Der Angreifer sei von Personenschützern überwältigt und festgenommen worden.

Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Mann aus Bad Krozingen (Breisgau-Hochschwarzwald), gab ein Polizeisprecher später bekannt. Er habe den Kanzler mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Der Mann verweigere die Aussage. Über die Hintergründe des Angriffs herrschte deshalb zunächst noch Unklarheit.


Na ja - eigentlich nicht erwähnenswert. Aufgefallen war mir nur "Gernhard" (gern hart?) ganz am Anfang. Die Therme in Bad Krozingen ist eh nicht meine Baustelle. Ich tendier' da eher zu Bad Bellingen. :)

Die 50 interessantesten Antworten:

hallo elijah,

nur für den gern-hard biste deinem SPIEGEL untreu geworden? :confused:

kleine kostprobe nur:
Zitat

Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Mann aus Bad Krozingen (Breisgau-Hochschwarzwald), gab ein Polizeisprecher später bekannt. Er habe den Kanzler mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Der Mann verweigere die Aussage. Über die Hintergründe des Angriffs herrschte deshalb zunächst noch Unklarheit.

Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg sagte, was genau vorgefallen sei, hätten nur ganz wenige mitbekommen. Schröder nahm anschließend weiter am Europafest der baden-württembergischen SPD teil.

Ein 21-jähriger Augenzeuge berichtete, der Mann habe Schröder "volle Kanne eine gescheuert". Ein 25-jährige Veranstaltungsteilnehmerin sagte, der Täter sei mit Sicherheit kein SPD-Mitglied gewesen: "So etwas tun Sozialdemokraten nicht."

Schröder hatte sich zügig wieder berappelt und übte scharfe Kritik an der Irak-Politik der Unionsparteien. "Sie mögen willig sein zur friedlichen Konfliktlösung, fähig sind sie nicht.

Der Kanzler betonte, er wolle "nicht darauf hinweisen, dass wir Recht behalten haben". Jene Kräfte, die vor einem Jahr die SPD "schrecklich diffamiert" hätten, sollten aber überlegen, ob sie nicht "wenigstens ein Wort des Bedauerns" sagen sollten.


mir fällt gar kein kommentar ein, der diesem wundersamen semantischen gespinst überhaupt gerecht werden könnte. :D :D



von ex nihilo - am 18.05.2004 21:22

Kopftuch, Nachtrag

Ach ja - und noch ein Nachtrag zur Kopftuch-Diskussion:

[www.spiegel.de]

[Frage am Rande: Zahlt die taz so schlecht, lastet sie ihn so wenig aus oder macht dieses Schlitzohr beim Spiegel einfach Werbung für die taz? *grübel*]

von Baley - am 18.05.2004 21:24
Meinem Spiegel. Phhhhhh. Aber online sind die echt gut. Na ja - das hab' ich nicht geschrieben....

Was das "semantische Gespinst" angeht - ich sach doch, die Therme in Bellingen iss besser :) . Zumindest ruhiger. Allerdings - wenn man sich so locker 'ne Stunde in 35° warmem Wasser hat treiben lassen - man wird dann gern weich :) :) :)

cu, good n8!

von Baley - am 18.05.2004 21:31

Re: werbung

Zitat

nö, er macht bei der taz werbung fürn SPIEGEL;
alles von langer hand angebahnt und vorbereitet...

Und die Untersuchung über diese Verschwörung gibt's dann als Nachspeise zum Probe-Abo....

Jetzt bin ich aber endgültig off - ätsch!
:jump:

von Baley - am 18.05.2004 21:34
"Kanzler ohrfeigt Arbeitslosen" wäre auch eine schöne Meldung:

Zitat

Mannheim - Es war ein entspannter Nachmittag im Thermalbad. Der Arbeitslose Robin G. (52, parteilos) ließ es sich nicht nehmen, in Mannheim baden zu gehen. Da kam es zu einem Zwischenfall.

Ein 60-jähriger Politiker näherte sich G. im Anzug und schlug zu. Augenzeugen berichten, der Mann habe dem Arbeitslosen eine Ohrfeige verpasst. Die Polizei Mannheim teilte später mit, G. habe keine sichtbaren Verletzungen davon getragen. Der Angreifer sei von Personenschützern überwältigt und festgenommen worden.

Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Mann aus Mossenberg (Landkreis Detmold), gab ein Polizeisprecher später bekannt. Er habe den Arbeitslosen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Der Mann verweigere die Aussage. Über die Hintergründe des Angriffs herrschte deshalb zunächst noch Unklarheit.


von joyborg - am 18.05.2004 22:05
nicht? doch! aber...
Zitat

Regierungssprecher Thomas Steg sagte, Schröder habe gelassen reagiert und keine «sichtbaren Verletzungen erlitten». Die Sache sei «schnell bereinigt» gewesen, der Mann sei von Personenschützern überwältigt worden.

Der Täter ist nach Angaben eines Polizeisprechers ein arbeitsloser Lehrer und seit Februar 2004 SPD-Parteimitglied. Er habe bei den Vernehmungen die Aussage verweigert und sich auch nicht zu seinem Motiv geäußert. Er musste nach dem Verhör wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Es lagen keine Haftgründe vor, da der Mann sich ausweisen und einen festen Wohnsitz nachweisen konnte, so der Polizeisprecher.

Ein Sprecher der baden-württembergischen SPD sagte in Stuttgart, der Mann solle aus der SPD ausgeschlossen werden.

also ich plädiere für schuldunfähigkeit (wie sonst sollte der eintrittstermin zu erklären sein?).



von ex nihilo - am 19.05.2004 09:44

total schlimme konsequenzen und bahnsteigkarte

Ein Sprecher der baden-württembergischen SPD sagte in Stuttgart, der Mann solle aus der SPD ausgeschlossen werden.

da zeigt mal ein lehrer und spd-mitglied zivilcourage und schon soll er ausgeschlossen werden, das ist gemein.

jetzt verstehe ich die ängste von lehrerInnen und spd-mitgliedern besser.
moral: bleibt so, wie ihr seid, dann wird sicher nichts passieren!

ob die wohl bei der nächsten revolution alle mitmachen, wenn es wieder bahnsteigkarten gibt?

da sind so viele fragen in mein magen...

toto

p.s. und schon wieder ein gewalttätiger mann für die statistik, das schmerzt mehr als eine ohrfeige.

von derwahretoto - am 19.05.2004 10:18

keine gewalt!

zebulon: der hätte der Alten vom Schröder direkt eine mitklatschen sollen.Die hat auch eine verdient

ich verstehe die gewalttat des arbeitslosen lehrers. die spd-mitgliedschaft sollte als mildernder umstand gewertet werden, aber ich bin gegen jede gewalt!

mit "der Alten" meinst du wahrscheinlich seine ehefrau, die hat doch gar nichts mit der ganzen politik und dem schweinkram zu tun, die ist doch für haushalt und kinder und so zuständig, die ist doch mehr als unschuldig, ich meine, die ist unschuldigst!

mein ernsthafter appell an die ganze welt!

keine gewalt - keine gewalt - keine gewalt!

(anmerkung: gemein, wie ich bin, meine ich natürlich alle gewaltformen!)

toto

von derwahretoto - am 19.05.2004 10:41

Dann halt dich da mal gefälligst selber dran!

Das, was du hier in den letzten Tagen so zusammenpostest,
- mal abgesehen von den paar aus dem 'Spiegel' abgetippten Zeilen,
aber die sind ja auch nicht auf deinem Mist gewachsen... -
sind seelische Grausamkeiten der perfidesten Art!

Deiner eigenen Logik zufolge ("Männer hauen eher mal zu, Frauen
sind für die hinterhältige verbale Gewalt zuständig") ist somit bewiesen,
daß du eine Frau bist.

Und zwar eine von der extrem penetranten, nervigen Sorte, so dermaßen
"weiblich" - da könnte Dame Krienen glatt neidisch werden.

Ach übrigens, die könntest du doch mal nach ihren positiven Jungen-
und Männerbildern befragen. Speziell zu den Jungs fällt TK bestimmt was
Nettes ein, so in der Art der "Schwärmereien", mit denen sie die pikierten
User des "Michael Jackson Fanclub Forum"s beglücken wollte:
Zitat

Wenn so ein, z.B. 14jähriger Junge (völlig legal, selbst in Deutschland), der sich wie eine junge Katze anfühlt (vibrierend, beweglich, blinzelnd, agil), mit einem Erwachsenen schläft, so überlasse man das doch den Beteiligten - wenn man Pech hat und in einem konservativen Land wohnt, wird es leider zum Problem. Hier aber hat Dieter Gieseking in dem besagtem Interview völlig Recht -
Allerdings stieß TK - wider Erwarten - dort auf herzlich wenig Verständnis,
stell dir vor, die haben diese jungensliebende Dame einfach gesperrt, wie sie
in ihrem Privat-Forum beklagte:
Zitat

Die doofen Fans des kitschigen und zuckrigen Michael Jackson haben aus psychologischen Gründen, da sie jahrelang einem Lügner hinterherliefen, nichts Besseres zu tun, als eine freundliche Stimme, die ihn gegen die Hysterie und überzogenen Vorwürfe in Schutz nimmt, auszuschließen. Man hat den lächerlichen Kinderkult des Gesichtsmonsters ertragen, aber nun, da er menschliche Regungen zeigt, anstatt durch Retortenbabys und ominösen Griffen in den Schritt Schlagzeilen zu machen, herrscht Hysterie.
So begründete der Liquidator, dem von von hier aus gesagt wird, dass er nicht nur angespuckt, sondern von mir geschlagen wird, wenn ich ihn treffen sollte, seine deutsch-faschistische Maßnahme ...
Da sieht mann es mal wieder, toto: gewaltbereite Damen, wohin das Auge blickt!



von thyra - am 19.05.2004 11:27

deine sensibilität finde ich total toll

liebe thyra,

deine sensibilität finde ich total toll!

ich betrachte es als einen erfolg meines beständigen bemühens, dass du jetzt auch für seelische Grausamkeiten sensibilisiert bist!

können wir jetzt beginnen über die gewalt- und machtpotentiale von frauen und männern qualifiziert zu debattieren?

übrigens, ist der zusammenhang tk und toto für mich nicht erkennbar.
vielleicht ein perfider versuch deinerseits?
tut mir leid, läuft ins leere.......

thyra schrieb:

Zitat

Deiner eigenen Logik zufolge ("Männer hauen eher mal zu, Frauen sind für die hinterhältige verbale Gewalt zuständig") ist somit bewiesen, daß du eine Frau bist.


habe ich das so gesagt?
ich kann mich nicht erinnern.
du zeigst mir bestimmt die stelle!

thyra schrieb:

Zitat

Und zwar eine von der extrem penetranten, nervigen Sorte, so dermaßen "weiblich" - da könnte xy (name von toto entfernt) glatt neidisch werden.


tja, solche frauen soll es geben. diese "jammernden papstfickerinnen", wie ich sie gerne bezeichne.

zur sache schätz-chen! oder hast du da wieder mal nichts zu sagen!

derandrogynetoto (weiblicher anteil 50%)

von derwahretoto - am 19.05.2004 12:14

Kein zurechnungsfähiger deutscher Richter

sollte Deiner unwiderlegbaren Argumentation widersprechen können:

ex nihilo schrieb:

Zitat

also ich plädiere für schuldunfähigkeit (wie sonst sollte der
eintrittstermin zu erklären sein?).


Fragt sich bloß, wo man einen solchen deutschen Richer findet. :confused:

Ansonsten bin ich vollkommen abgenervt.
Beständig wird in Mannheim deutsche sozialdemokratische Geschichte geschrieben. Sogar unmittelbar vor meiner Haustür. Und ich bin nie dabei!

Da war die große Scharpingrede, nachdem Oskar ihn überraschend stürzte: "Oskar, das tat so weh!"

Dann versäume ich die Wiedereinführung der Prügelstrafe.

Und nicht zuletzt habe ich gefehlt, als der gestern Geprügelte seine jetzige "Alte" (Zebu) grad bei mir um die Ecke an der Hotelbar kennenlernte und anbaggerte.

Ja, zugegeben. So richtig viel historisch ist das alles nicht. Aber was soll man machen. Das ist MA. Da muß man schon zufrieden sein.........

von uwe - am 19.05.2004 13:16

Re: Warum denn das...

zebulon schrieb:

Zitat

Aus Solidarität.Wei sie ihrem Alten die Stange hält als
Luxusweibchen.
Und ist es nicht so das von solchen Politikern wie Schröder
und co.die Arbeitslosen und kleinen Einkommen seit Jahren
geohrfeigt werden?


Naja, ich wollte ja auch nicht mit Schröder verheiratet sein, aber daß sie mit ihm zusammen bleibt, ist wohl von der politischen Arbeit unabhängig. Allerdings geb´ ich Dir durchaus recht, daß Schröders Arbeitslosenpolitik komplett gescheitert ist - mit fatalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation. Nicht umsonst liegt die Sparquote bei knapp 12%. Das Problem liegt ja in der Verunsicherung der Menschen - Scheinselbständigkeit bekämpfen ja, dann aber Ich-AGs schaffen, die von diesem Verdacht generell ausgenommen sind. Weg mit 630 DM Kräften, 2 Jaher später her mit den 400 Euro Kräften. Entlastung von privaten Arbeitgebern - ein totales hin und her. Arbeitsrecht: erst die Reform der CDU aufheben, 6 Jahre später fast auf´s i-tüpfelchen wieder einführen. Ein einziges Chaos.

von patric k - am 19.05.2004 14:00

Dem Gerhard seine Frau

patric k schrieb:

Zitat

zebulon schrieb:


Aus Solidarität.Wei sie ihrem Alten die Stange hält als
Luxusweibchen.
Und ist es nicht so das von solchen Politikern wie Schröder
und co.die Arbeitslosen und kleinen Einkommen seit Jahren
geohrfeigt werden?


Naja, ich wollte ja auch nicht mit Schröder verheiratet sein,
aber daß sie mit ihm zusammen bleibt, ist wohl von der
politischen Arbeit unabhängig. Allerdings geb´ ich Dir
durchaus recht, daß Schröders Arbeitslosenpolitik komplett
gescheitert ist - mit fatalen Auswirkungen auf die
wirtschaftliche Situation. Nicht umsonst liegt die Sparquote
bei knapp 12%. Das Problem liegt ja in der Verunsicherung der
Menschen - Scheinselbständigkeit bekämpfen ja, dann aber
Ich-AGs schaffen, die von diesem Verdacht generell
ausgenommen sind. Weg mit 630 DM Kräften, 2 Jaher später her
mit den 400 Euro Kräften. Entlastung von privaten
Arbeitgebern - ein totales hin und her. Arbeitsrecht: erst
die Reform der CDU aufheben, 6 Jahre später fast auf´s
i-tüpfelchen wieder einführen. Ein einziges Chaos.


Patric, Du antwortest gar nicht spezifisch auf das, was zebu sagt.

Zur Ehefrau des abgewatschten Kandesbunzlers, fand ich folgende Info:

"Doris Schröder-Köpf, erzogen in einem katholischen Mädchenpensionat, aufgewachsen in der bayerischen Provinz und nun die vierte Ehefrau des Bundeskanzlers, ist jetzt ganz oben. Die ehemalige BILD- und FOCUS-Journalistin und frühere alleinerziehende Mutter, muss sich nun auch als "Mutti der Nation" verstehen."

[www.wdr.de]

Ich denke, der "Wechsel" von Hillu Schröder zur Köpf ist vor allem ein politischer Wechsel und drückt die Rechtswendung des ehemaligen Juso-Chefs Gerhard aus, der in seiner Mannschaft solche Rechten wie Clement und Schily beheimatet, um der CDU politisch Konkurrenz zu machen und vor den deutschen Kapitalvertretern einen Hofschranzenknicks ...-

von Karl. - am 19.05.2004 15:52

Re: Dem Gerhard seine Frau

Ich finde, des Kanzlers Frau gehört nicht in eine halbwegs politische Diskussion, solange sie sich nicht politisch äußert. Ebensowenig Westerwelles oder Schills sexuelle Orientierung, oder Fischers Amouren, Stoibers Töchter (die bei jeder Gelegenheit vor die Kamera gehalten werden, im Gegensatz zum "mißratenenen" Sohn), Scharpings Badespaß, Friedmans Kokserei...
Das ist eine der deutschen Traditionen, die ich schätze, und die immer noch (/meistens) gilt. Im Privatleben der Politikerinnen zu stochern überlasse ich gern der englischen Yellow Press und US-Wahlkämpfern.

von joyborg - am 19.05.2004 16:17

Re: Dem Gerhard seine Frau - interessante nebenwidersprüche

lieber Karl.,

Karl. schrieb:

Zitat

Patric, Du antwortest gar nicht spezifisch auf das, was zebu sagt.

Zur Ehefrau des abgewatschten Kandesbunzlers, fand ich folgende Info:

"Doris Schröder-Köpf, erzogen in einem katholischen Mädchenpensionat, aufgewachsen in der bayerischen Provinz und nun die vierte Ehefrau des Bundeskanzlers, ist jetzt ganz oben. Die ehemalige BILD- und FOCUS-Journalistin und frühere alleinerziehende Mutter, muss sich nun auch als "Mutti der Nation" verstehen."


...ist jetzt ganz oben! ob die doris sich in ihrer frauengruppe (arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer frauen?) darüber beschwert, dass sie nicht bundeskanzlerin ist und dass der gerhard nie den müll runter bringt?

Karl. schrieb:

Zitat

Ich denke, der "Wechsel" von Hillu Schröder zur Köpf ist vor allem ein politischer Wechsel und drückt die Rechtswendung des ehemaligen Juso-Chefs Gerhard aus, der in seiner Mannschaft solche Rechten wie Clement und Schily beheimatet,
um der CDU politisch Konkurrenz zu machen und vor den deutschen Kapitalvertretern einen Hofschranzenknicks ...-


das private ist also (auch) politisch! das behauptete doch die frauenbewegung zu recht!

und jetzt wollen die hofschranzen nichts davon wissen, merkwürdig, merkwürdig...

ich wünsche dir einen schönen vatertag und sauf nicht so viel, das verkürzt das leben!

toto

von derwahretoto - am 19.05.2004 16:26

Re: Dem Gerhard seine Frau

hallo joyborg,

ich stimme dir zu: solange es sich nicht um aufgenötigte zumutungen handelt. die heulende doris in der spd-zentrale, da graust es mir. und scharpings plantschereien: das war einfach jenseits allen guten geschmacks. verstärkte den eindruck der peinlichkeit (wenn das bei dem überhaupt noch möglich war).

aber ist zurückhaltung hier eine deutsche tradition? mußte nicht karl schiller gehen, weil er eine außereheliche beziehung hatte?

gruß - neil



von ex nihilo - am 19.05.2004 16:28

ist das dein ernst?

liebe joyborg,

ich hatte nicht den eindruck, dass karl da etwas delikates privates verraten hätte.

joyborg schrieb:

Zitat

Ich finde, des Kanzlers Frau gehört nicht in eine halbwegs politische Diskussion, solange sie sich nicht politisch äußert.


auch nicht als kleiner baustein? die frau des kanzlers hat doch in der regel einfluss auf dessen politik oder? das gemeine volk interessiert sich natürlich und zu recht für die damenwahl des kanzlers und die herrenwahl der kanzlergattin.


joyborg schrieb:

Zitat

Ebensowenig Westerwelles oder Schills sexuelle Orientierung...


zustimmung!

joyborg schrieb:

Zitat

..., oder Fischers Amouren,..


keine zustimmung, siehe oben

joyborg schrieb:

Zitat

...Stoibers Töchter (die bei jeder Gelegenheit vor die Kamera gehalten werden, im Gegensatz zum "mißratenenen" Sohn),...

diese tatsache ist mir neu, das finde ich interessant, es erweitert mein genderbild um eine variante.

joyborg schrieb:

Zitat

...Scharpings Badespaß,...


...missglückte inszenierung einer heulsuse, fand ich interessant.

joyborg schrieb:

Zitat

Friedmans Kokserei...


für mich persönlich uninteressant...

joyborg schrieb:

Zitat

Das ist eine der deutschen Traditionen, die ich schätze, und die immer noch (/meistens) gilt. Im Privatleben der Politikerinnen zu stochern überlasse ich gern der englischen Yellow Press und US-Wahlkämpfern.


ich schätze nicht die mögliche doppelmoral.
jedeR "eingeweihte weiß, wie viele amouren politiker xy hat, aber öffentlich spielt er noch den treusorgenden ehemann.
diesen teil der "deutschen moral" finde ich nicht gut.

wer z.b. die öffentlichkeit mit seiner familiären weißen weste nervt, der muss sich gefallen lassen, dass leute aufdecken, wie viele freundinnen dieser "saubermann" hat.

schöne grüße

toto

von derwahretoto - am 19.05.2004 16:43

Re: Dem Gerhard seine Frau

hallo neil,

Zitat

...solange es sich nicht um aufgenötigte zumutungen handelt. die heulende doris in der spd-zentrale, da graust es mir. und scharpings plantschereien: das war einfach jenseits allen guten geschmacks. verstärkte den eindruck der peinlichkeit (wenn das bei dem überhaupt noch möglich war).
ja, beides waren wohl Versuche, es menscheln zu lassen. Scharping ist letzlich auch darüber gestolpert, Schröder bis heute nicht.

Zitat

aber ist zurückhaltung hier eine deutsche tradition? mußte nicht karl schiller gehen, weil er eine außereheliche beziehung hatte?
Ob es eine deutsche Tradition ist, weiß ich ehrlichgesagt nicht so genau. Ich kann es eben nur vergleichen mit englischen, US-amerikanischen und argentinischen Verhältnissen. Dort interessiert die Leser offenbar brennend, wer mit wem wann im Bett war, ob er einen Joint geraucht hat und wie (inhaliert???), etc. pp.
Daß diese Geschichten in D nicht so gut laufen, scheint mir auf der Hand zu liegen; sonst wäre die "Bild" voll davon.
Das mit Schiller weiß ich übrigens nicht, war wohl vor meiner Zeit. Aber an Kießling kann ich mich erinnern, der wegen seines angeblichen Schwulseins eine Gefahr für die Bundeswehr darstellte. Das ist aber auch schon eine Weile her, heute würde sich ein Verteidigungsminister mit sowas bloß lächerlich machen.
Aber es scheint so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz zu geben in D, daß mit solchen Stories keine Auflage zu machen ist, weil es letztlich als "Schmuddeljournalismus" rüberkommt.
Von der Presse-Ecke abgesehen, scheint es auch keinem Politiker gut zu bekommen, solche persönlichen Details in der Öffentlichkeit auszubreiten, vgl. Schill/Kusch.

von joyborg - am 19.05.2004 16:45

Re: klaus-uwe?

benneter, wenn ich mich nicht (mit dem vornamen) getäuscht habe.

der war mal wegen stamokap und dkp-sympathie aus der spd ausgeschlossen worden. nun kann er wieder mitmachen (ist schon lange wieder "drin", natürlich; und vorher wohl in der berliner landespolitik), und zwar feste.



von ex nihilo - am 19.05.2004 16:47

übrigens: gerhard, gorleben und vatertag

ach der benneter, weiß auch nicht, welchen vornamen der hat.

gerhard habe ich damals in gorleben erlebt, als er uns bohrplatzbesetzerInnen besuchte, da war er noch juso-vorsitzender...

war auch wirklich ein tolles ereignis, so viele junge, schöne, nackte menschen, die sich für eine bessere welt einsetzten.

die taz schickte auch reporter, sie war ja gerade erst geboren und jetzt ist sie schon 25 jahre alt...

aber, es war doch ein wichtiges ereignis, die "republik freies wendland" zu erleben...

ich werde sentimental. ob das wohl an dem nahenden vatertag liegt?

bin gespannt, was meine töchter gemalt und gebastelt haben...

morgen bin ich für einen tag der könig, ich werde auf händen getragen werden....

diesmal trinke ich aber ein paar bier weniger, versprochen... :cheers:

männer - lasst es euch gut geh´n, überall und jeden tag, besonders am vatertag! :cool:

toto

von derwahretoto - am 19.05.2004 17:01

mildernde umstände

tja, nu isser wech, bevor er angekommen war.
Zitat

Der arbeitslose Lehrer, der den Kanzler am Dienstagabend bei einer Parteiveranstaltung geohrfeigt hatte war den Angaben nach erst im Februar Parteimitglied geworden. Laut Parteistatut wird jedoch eine Mitgliedschaft erst nach einem Jahr wirksam. Deshalb habe der Mann so schnell aus der Partei ausgeschlossen werden können, wie der Sprecher sagte.
und gernhart sch. stellt strafantrag.

aber man kann doch nur diese vorausschauende genialität der spd-hausjuristen bewundern, die ein jahr karenzzeit in die beitrittserklärung eingebaut haben, auf daß sich der neu-genosse erstmal draußen vor der türe bewähre, zuvörderst durch abstehen von schlagen, treten, spucken etc.

:D



von ex nihilo - am 19.05.2004 17:41

nachtrag: grenzen aufzeigen!!

Zitat

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat Strafantrag wegen der Ohrfeige, die ihm ein 52-jähriger Mann am Dienstagabend auf einer Parteiveranstaltung in Mannheim gegeben hatte, gestellt. Regierungssprecher Bela Anda sagte am Mittwoch in Berlin, es müsse deutlich gemacht werden, wo die Grenze der politischen Auseinandersetzung überschritten sei. Dies sei bei einem tätlichen Angriff wie einer Ohrfeige der Fall.


müssen wir mal drüber diskutieren...



von ex nihilo - am 19.05.2004 17:43

ich sag ja, der mann versaut mir die gewaltstatistik

ich sag ja, der mann versaut mir die gewaltstatistik.

und wieder ein roher gewaltakt von einem mann gegen einen mann, also das ganz normale leben.

lernen die männer denn nie, sich unblutig und zivilisiert zu bekämpfen?

von ein biss-chen frieden wagt mann da ja schon gar nicht mehr zu träumen....

die männer sind so schlecht und so brutal, so simpel, so berechenbar, so dumm, so einfältig, so fantasielos, so blöd...

das musste mal raus!
meine grenze ist überschritten, ich kündige für einen augenblick meine männersolidarität auf!

männer sind halt auch nur menschen.

toto (menschen- und männerfreund)

von derwahretoto - am 19.05.2004 17:50

Re: Dem Gerhard seine Frau

joyborg schrieb:

Zitat

Ich finde, des Kanzlers Frau gehört nicht in eine halbwegs
politische Diskussion, solange sie sich nicht politisch
äußert. Ebensowenig Westerwelles oder Schills sexuelle
Orientierung, oder Fischers Amouren, Stoibers Töchter (die
bei jeder Gelegenheit vor die Kamera gehalten werden, im
Gegensatz zum "mißratenenen" Sohn), Scharpings Badespaß,
Friedmans Kokserei...
Das ist eine der deutschen Traditionen, die ich schätze, und
die immer noch (/meistens) gilt. Im Privatleben der
Politikerinnen zu stochern überlasse ich gern der englischen
Yellow Press und US-Wahlkämpfern.

Sage mir, mit wem Du Dich politisch und privat verstehst und ich sage Dir, wie Du denkst!

Schröder-Köpf hat ja nicht zufällig bei BILD und Focus geschrieben, das ist bereits eine politische Grundaussage.

Dass der Juso Schröder sich jetzt mit einer katholischen Klosterschülerin besser versteht als mit einer links gebliebenen Hillu - das passt einfach!

Und mit dem, was irgend jemand privat tut (- "pikantes" ? -) hat die politisch-ideologische Ausrichtung ja nun überhaupt gar nichts zu tun.

Du siehst den Unterschied?

Yellow Press - das ist die Welt von Schröder seine Frau ...-

von Karl. - am 19.05.2004 18:50

Re: ist das dein ernst?

derwahretoto schrieb:

Zitat

liebe joyborg,

ich hatte nicht den eindruck, dass karl da etwas delikates privates verraten hätte.

Nein, nur Öffentliches und ohnehin Bekanntes.

Zitat

joyborg schrieb:
Ich finde, des Kanzlers Frau gehört nicht in eine halbwegs politische Diskussion, solange sie sich nicht politisch äußert.

toto:
auch nicht als kleiner baustein? die frau des kanzlers hat doch in der regel einfluss auf dessen politik oder? das gemeine volk interessiert sich natürlich und zu recht für die damenwahl des kanzlers und die herrenwahl der kanzlergattin.

An den direkten politischen Beraterin-Einfluss hatte ich jetzt noch nicht einmal gedacht. Aber richtig - den gibt's wohl auch.

Zitat

joyborg schrieb:
Friedmans Kokserei...

toto:
für mich persönlich uninteressant...

Dazu habe ich bereits etwas gesagt:

[forum.myphorum.de]

Zitat

joyborg schrieb:
Das ist eine der deutschen Traditionen, die ich schätze, und die immer noch (/meistens) gilt. Im Privatleben der Politikerinnen zu stochern überlasse ich gern der englischen Yellow Press und US-Wahlkämpfern.

Deutsche Tradition? Tatsächlich? :confused:

Zitat

ich schätze nicht die mögliche doppelmoral. jedeR "eingeweihte weiß, wie viele amouren politiker xy hat, aber öffentlich spielt er noch den treusorgenden ehemann. diesen teil der "deutschen moral" finde ich nicht gut.

wer z.b. die öffentlichkeit mit seiner familiären weißen weste nervt, der muss sich gefallen lassen, dass leute aufdecken, wie viele freundinnen dieser "saubermann" hat.

Ist o.k., toto. Aber dann sollten die Aufdecker auch nicht selber einer Doppel- und Spiesser-Moral anhängen.

Aber da sind wir uns sicherlich einig.

Schöne Grüsse an joyborg und toto! - Karl

von Karl. - am 19.05.2004 19:02

Re: ich sag ja, der mann versaut mir die gewaltstatistik

und er hat erfolg damit (was auch immer er damit bezwecken mag):
Zitat

Die Motive des 52-Jährigen, der Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mannheim geohrfeigt hat, sind nach wie vor unklar. Klar scheint dagegen zu sein, dass der arbeitslose Lehrer für die SPD kandidiert. Wie die «Badische Zeitung» berichtet, steht der Mann für die Kommunalwahlen im Juni auf der Liste des Wahlkreises Ehrenkirchen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Auf der Liste wird er den Angaben nach auch stehen bleiben - trotz der Tatsache, dass er am Mittwoch aus der Partei ausgeschlossen wurde. Der SPD-Kreisvorsitzende Uwe Pridöhl erklärte laut der Zeitung die bizarre Situation damit, dass es weder zeitlich noch technisch möglich sei, ihn von der Liste zu streichen.

tja, die partei hatte schon vorsorge getroffen für solche fälle. aber das "bürgerliche" recht..., ist schon pech sowas...



von ex nihilo - am 20.05.2004 20:54

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Hallo Karl,

nun wird´s aber wirklich absurd - Partnerwahl als Ausdruck der politischen Orientierung. (zumal ich bis heute nicht weiß, welche politische Orientierung der Schröder hat...) Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß Leute ganz positive, private Beziehungen haben können, auch wenn sie politisch vollkommen different sind?

Außerdem: daß Fr. Schröder-Köpf in Bayern in ein Mädchenpensionat ging, kann man ihr ja schlecht vorwerfen.

von patric k - am 22.05.2004 08:37

vom zoon politikon

patric k schrieb:

Zitat

nun wird´s aber wirklich absurd - Partnerwahl als Ausdruck der politischen Orientierung.

nö, finde ich nicht absurd.
nur unpolitischen menschen ist es egal, was im kopf ihres partners vor sich geht.

bei politischen menschen hingegen kann die erkenntnis, daß der partner nicht etwa nur die "politische richtung" geändert hätte, sondern daß er vielmehr überhaupt nichts hat, was sich als "politische richtung" bezeichnen ließe, dazu führen, daß ein weiteres gemeinsames leben plötzlich unvorstellbar ist.
bei politischen menschen muß diese erkenntnis sogar dazu führen - sonst wären sie keine politischen menschen.

von frajo - am 22.05.2004 10:29

Re: vom zoon politikon

frajo schrieb:

Zitat

patric k schrieb:

bei politischen menschen hingegen kann die erkenntnis, daß
der partner nicht etwa nur die "politische richtung" geändert
hätte, sondern daß er vielmehr überhaupt nichts hat, was sich
als "politische richtung" bezeichnen ließe, dazu führen, daß
ein weiteres gemeinsames leben plötzlich unvorstellbar ist.
bei politischen menschen muß diese erkenntnis sogar
dazu führen - sonst wären sie keine politischen menschen.


Kann es überhaupt sein, dass jemand überhaupts nichts im Kopf hat, was sich als "politische Richtung" bezeichnen ließe?

von HeinoRipinski - am 22.05.2004 11:49

Re: vom zoon politikon

HeinoRipinski schrieb:

Zitat

Kann es überhaupt sein, dass jemand überhaupts nichts im Kopf hat, was sich als "politische Richtung" bezeichnen ließe?

gute frage.
die antwort hängt wohl davon ab, inwieweit das bewußtsein der betreffenden person berücksichtigt wird.

mit bewußtsein:
ja, es gibt leute, die keine politische substanz im kopf haben. ich bezeichne sie als opportunisten.

ohne bewußtsein:
nein, egal, was eine person im kopf hat und nicht hat - es ist immer politisch, wegen seiner wirkungen auf das handeln dieser person.

von frajo - am 22.05.2004 12:40

Re: vom zoon politikon

Es hat doch nichts damit zu tun, daß einem das geistige Leben des Partners gleichgültig wäre. Vielleicht sollten wir uns einleitend um eine Definition des Begriffs "politische Orientierung" bemühen. In der allgemeinen Umgangssprache meint dies ja die Zuordnung zu einem Weltbild und der richtigen Regierungsstrategie. (in dieser Definition fällt G. Schröder als unpolitisch durch´s Raster, womit Karl´s Aussage irrelevant würde). Nach dieser Definition hätte meine Beziehung keine Probleme damit, würde sich mein Partner beispielsweise für die Bürgerversicherung aussprechen.

von patric k - am 22.05.2004 12:42

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Hallo Patric,

Zitat

Hallo Karl,

nun wird´s aber wirklich absurd - Partnerwahl als Ausdruck der politischen Orientierung.

Also, erst mal ist meiner Argumentation nicht einfach durch solche Schlagworte wie "absurd" beizukommen, oder durch solche wie "alles Quatsch!". Da musst Du schon ein bisschen mehr bringen, musst z.B. fragen, wie und warum ich das meine. Alles andere ist ein wenig arg dünn, denn es heisst einfach nur, dass Du Dir bestimmte Dinge nicht vorstellen kannst oder willst, mehr nicht.

ich schrieb ja, dass Schröder im Zuge seines Wandels von einem "linken" Juso zu einem Freund von Piech & co. nicht nur seine Kleidung, sondern auch sein soziales und persönliches Umfeld gewechselt hat.

Hillu hatte ja seine politische "Wandlung" damals stets kritisiert, so weit ich mich erinnere.

Dass wir unsere Freunde bewusst und gezielt nach der politischen Orientierung auswählen, das nehme ich auch nicht an. Dennoch wird wohl ein Stoiber wohl kaum mit einer linken GRÜNEN zusammen sein.

Aber wir können das gern auch systematischer diskutieren, wobei ich nicht glaube, dass Du an Diskussionen irgend ein Interesse hast. Dir geht es um reinen Meinungsaustausch, wenn ich so die letzten Jahre Revue passieren lasse.

Zitat

(zumal ich bis heute nicht weiß, welche politische Orientierung der Schröder hat...) Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß Leute ganz positive, private Beziehungen haben können, auch wenn sie politisch vollkommen different sind?

Ja, aber meine Vorstellungen und Fantasien zählen nicht.

In der Realität wird so etwas wohl eher die Ausnahme sein.

Starke politische Gegensätze sind ein Ausschlusskriterium, ein negatives Argument.

Zitat

Außerdem: daß Fr. Schröder-Köpf in Bayern in ein Mädchenpensionat ging, kann man ihr ja schlecht vorwerfen.

Tue ich auch nicht. ich habe das zunächst mal gar nicht bewertet.

Ich habe eigentlich nur eine Beschreibung geliefert.

Und ich finde es bemerkenswert, dass nur nebenbei.

Gruss - Karl

von Karl. - am 23.05.2004 18:39

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Zitat

Ich denke, der "Wechsel" von Hillu Schröder zur Köpf ist vor allem ein politischer Wechsel und drückt die Rechtswendung des ehemaligen Juso-Chefs Gerhard aus,



Ja Kalle, wenn Du das da oben geschrieben hast, und Du hast es wohl, dann kann Patric angesichts solch analytischer Schärfe die Disksussion nur ins persönliche abgleiten lassen und Dir sein unverständiges "ABSURD" entgegenschleudern.

Zumal es den Erwachsenen unter uns, die schon auf einen etwas längeren Lebensweg zurück blicken können, in Erinnerung geblieben ist, wie wir selbst mit den Wandlungen und Entwicklungen unserer politischen Überzeugungen die dazu passenden PartnerInnen suchten und fanden.

Ich überlegen nun aber, wie ich meine Ehe zu beurteilen habe. Immerhin ist die Frau an meiner Seite in meiner stalinistischen Lebensphase an genau diese (Seite) getreten :confused:

Ich denke, ich werde Dir bei Gelegenheit drei vier Sätze zur Biografie meiner Gattin posten.

Das sollte Dir doch reichen? Stimmts?

von uwe - am 23.05.2004 19:27

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

uwe schrieb:

Zitat

Ich denke, der "Wechsel" von Hillu Schröder zur Köpf ist vor allem ein politischer Wechsel und drückt die Rechtswendung des ehemaligen Juso-Chefs Gerhard aus,

Ja Kalle, wenn Du das da oben geschrieben hast, und Du hast es wohl, dann kann Patric angesichts solch analytischer Schärfe die Disksussion nur ins persönliche abgleiten lassen und Dir sein unverständiges "ABSURD" entgegenschleudern.

Nein, Uwi, ich sagte, ich diskutiere das gerne ausführlicher, aber nur bei Interessen am Diskutieren. Meinungsaustäusche, wie bei patric schon seit Urzeiten erlebt, sind mir manchmal zu blöd.

Zitat

Zumal es den Erwachsenen unter uns, die schon auf einen etwas längeren Lebensweg zurück blicken können, in Erinnerung geblieben ist, wie wir selbst mit den Wandlungen und Entwicklungen unserer politischen Überzeugungen die dazu passenden PartnerInnen suchten und fanden.

Ich sprach von einem Ausschlusskriterium als eine Art notwendiger Bedingung.

Zitat

Ich überlegen nun aber, wie ich meine Ehe zu beurteilen habe.

Immerhin ist die Frau an meiner Seite in meiner stalinistischen Lebensphase an genau diese (Seite) getreten :confused:

Dann hatte sie vielleicht auch das Motto verinnerlicht:

"Dem Uwe seine Partei hat immer recht!"

Aber eigentlich ist das ja nur die Kehrseite von:

"Alles Quatsch!"

In beiden Fällen fehlt ein wenig die Differenzierung.

Zitat

Ich denke, ich werde Dir bei Gelegenheit drei vier Sätze zur Biografie meiner Gattin posten.

Das sollte Dir doch reichen? Stimmts?

Von mir aus kannst Du hier noch weitere Schwänke aus Deinem Leben (und dem Deiner Gattin) bringen.

Wenn du nichts anderes beizutragen hast: Nur Mut!

Kalle schimpft dich auch nicht dafür!

von Karl. - am 23.05.2004 20:03

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Karl. schrieb:

Zitat

Meinungsaustäusche, wie bei patric schon seit Urzeiten erlebt, sind mir manchmal
zu blöd.

Es muß ja auch nicht gleich ein Austausch sein. Ich zum Beispiel würde meine
nur sehr ungerne an dich abgegeben, und noch viel unangenehmer wäre es mir,
mit deiner geschlagen zu werden.

Lass uns lieber nur reden und die Worte danach wieder mit nach Hause nehmen.

von MoonRa - am 23.05.2004 23:18

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Ja, Karl, ich kann halt einfach nicht diskutieren. Ich bin so dusslig, ich les´ einfach nur, versuche den Sinn zu verstehen, und diesen mit meinen Vorurteilen abzugleichen. Ab und zu werden dise bestätigt, ab und zu ändern sie sich. Meine Meinung ist dummerweise nicht bis in alle Ewigkeit festgelegt; und dazulernen tu ich auch manchmal. Also, wie gesagt, von echten Diskussionen hab´ ich keinen Schimmer...

Ach übrigens, was Frau Köpf angeht: die wurde doch von Markwort (oder - wart? oder so ähnlich?) ins Kanzleramt geschickt, um die Auflage vom Focus zu pushen. Und was Schröder angeht: dessen politisches Programm hat sich immer schon auf "ich will da rein" beschränkt.

von patric k - am 24.05.2004 07:35

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

patric k schrieb:

Zitat

Ja, Karl, ich kann halt einfach nicht diskutieren.

Du hast es offensichtlich noch nie getan. Das ist Übungssache, das kannst Du auch lernen.

Zitat

Ich bin so dusslig, ...

Nein, das bist Du nicht, Patric.

Zitat

ich les´ einfach nur, versuche den Sinn zu verstehen, und diesen mit meinen Vorurteilen abzugleichen. Ab und zu werden dise bestätigt, ab und zu ändern sie sich. Meine Meinung ist dummerweise nicht bis in alle Ewigkeit festgelegt; und dazulernen tu ich auch manchmal. Also, wie gesagt, von echten Diskussionen hab´ ich keinen Schimmer...

Ich geh' von meinen Erfahrungen aus. Anstatt dem anderen die eigene Meinung entgegen zu posten und dann abzuziehen, wäre es in einem Diskussionsforum (!) besser, auch einmal nachzufragen:

"Was meinst du genau?"
"Wie kommst du darauf?"
"Wie sehen Deine Argumente aus?"
"Wo sind Deine Belege? Wie nachvollziehbar sind diese"

etc.

Nicht gut ist, mit undifferenzierten oder Gefühlsurteilen zu operieren wie:

"Das ist absurd" oder "Das klingt plausibel."

Bevor Du nicht auf die Argumente des Gegenüber eingehst, ist das keine diskursive Auseinandersetzung. Du musst aber selber entscheiden, ob Du das überhaupt willst und inwieweit Du Widersprüche aushalten kannst.

Das mit dem Hinzulernen ist immer so eine Sache. Das kann sehr selektiv sein, d.h. man nimmt sich das, was "passt" und den Rest vergisst man.

Wichtig ist es deshalb, zu versuchen, stets die Gesamtheit einer (Gegen-)Argumentation zu erfassen.

Das sind allgemeine Regeln der Kommunikation und Diskussion, die zu einer guten und fruchtbaren Diskussions- und Streitkultur gehören. Ich habe sie nicht erfunden.

Zitat

Ach übrigens, was Frau Köpf angeht: die wurde doch von Markwort (oder - wart? oder so ähnlich?) ins Kanzleramt geschickt, um die Auflage vom Focus zu pushen.

Frau Köpf hat einen eigenen Köpf. Deshalb ist sie selbst verantwortlich für ihr Denken und Tun und nicht Herr Markwort.

Zitat

Und was Schröder angeht: dessen politisches Programm hat sich immer schon auf "ich will da rein" beschränkt.

Da ist was dran.

Die SPD hat alles verraten, was jemals an progressiven politischen Zielen Teil ihres Programms gewesen ist. Des gleichen die GRÜNEN. Des gleichen die taz.

Dann schon lieber Stoiber und Merkel, die bestimmte Ziele erst gar nicht hatten. Stimmt's?

von Karl. - am 24.05.2004 12:10

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Zitat

Nicht gut ist, mit undifferenzierten oder Gefühlsurteilen zu operieren wie:

"Das ist absurd" oder "Das klingt plausibel."
Besser ist es, (wie Karl) mit unfehlbaren (Vor-)Urteilen zu operieren wie:

"Das ist richtig/falsch" oder "Das ist gut/schlecht."

von thyra - am 24.05.2004 13:26

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Die gewisse Ironie in meinem Beitrag hast Du übersehen. Natürlich ist es erforderlich, auf Argumente des anderen einzugehen. Komischerweise erfolgt dies in praktisch keinem Beitrag von Dir, Bananas oder totos. Immerhin erhalte ich vor Dir relativ häufig ausführliche Belehrungen.

Zum Thema Stoiber / Merkel: es stimmt, die haben von Dir genannte progressive Ziele nie gehabt. Ich vermute sogar, daß es den beiden nur um ihre persönliche Macht geht, um nichts weiter. Und? Ändert das irgendwas daran, daß Schröder als Kanzler ein Totalversager ist? Und daß ein Kanzler Stoiber oder Merkel auf jeden Fall bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft geschaffen hätten? Einzig alleine darauf beruhte meine Entscheidung, bei der letzten Wahl CDU zu wählen - was für Dich immerhin ausreichend ist, mich als CDUler oder Stoiber-Fan zu titulieren (ähnlich wie Du neil permanent als Nietzscheaner bezeichnest, wohlwissend, daß dies unzutreffend ist). Ach ja, bei der Europawahl werd´ ich wohl F.D.P. wählen - rate mal, warum. :rolleyes:

von patric k - am 24.05.2004 14:04

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

patric k schrieb:

Zitat

Nein, ganz einfach, weil mir Frau
Koch-Mehrin sympathisch ist. Bei der politischen Relevanz des
EU-Parlaments reicht das als Wahlmotiv.


Die Frage der politischen Vernunft hinter so einer Überlegung möchte ich mal hintanstellen; mich interessiert ja eher, woher du, wenn du nicht fernsehguckst, weißt, dass die Frau sympathisch ist?

von MMA - am 24.05.2004 14:52

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

Oh! Schöner Link. Grünstadt ist leider von der falschen Seite aufgenommen, sonst könntest Du mich am Schreibtisch sehen. Dafür gibts ein paar schöne Aufnahmen von meinem Garten - leider bin ich aufgrund des hohen Baumbestandes unterm Laub nicht erkennbar.

von patric k - am 24.05.2004 15:26

GrünstAdter Heimattage

Hi Patric,


da mach ich doch gleich mit.
Mein Betrag zur Förderung des Mannheimer Hinterlandes. Ein wenig Werbung für Grünstadt.
Hoffentlich werde ich nicht gelöscht! :-(


Gruß iwwer de Brick


uwe

von uwe - am 24.05.2004 16:27

Re: Grünstädter Heimattage

patric k schrieb:

Zitat

daß ich das noch erleben darf - ein Artikel in jungewelt, dem ich uneingeschränkt zustimmen kann ;-)


Och, dann gab es da noch diesen Artikel, wo stand, daß man nicht FDP wählen soll, der war auch sehr richtig ;)

Ansonsten, kennst Du das beworbene Teil selbst?
Ich habe ein paar Kisten abgefaßt und auch schon einiges nach Berlin und Dresden exportiert.

Ich sag mal, es stimmt. Bei 2,60 verbietet sich wirklich jeder Tadel.
Ziemlich stolz waren die Jungs auch auf ihren 2003 Chardonnay Spätlese trocken vom Mühlheimer Grafenstück. Bei der Verkostung hat er mich auch sehr überzeugt.

Mal sehen, ob daß heute auf dem Balkon in der Abendsonne auch noch funktioniert....

von uwe - am 24.05.2004 17:07

DRINGENDE BITTE AN DIE MODERATION !

Es ist ein so schöner sonniger Tag (jedenfalls hier bei uns)
An so einem Tag sollte keiner unglücklich sein. Auch kein Pälzer!:)

Bitte ändert die von mir frevel- und fehlerhafter Weise gewählte Überschrift in "GRÜNSTADTER ... " um. ;-)

Das sollte doch zu machen sein?



Gruß


uwe

von uwe - am 24.05.2004 17:19

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

patric k schrieb:

Zitat

P.S. Als Top-Verdiener seh´ ich mich nicht...

Du verdienst. Für manche reicht das bereits, um dich als Top-Verdiener wahrzunehmen.

Von Top-Leistung natürlich keine Rede. Leistung: kleinstbürgerliche
Marotte, die direktemang in den Faschismus führt (siehe auch: Wille).

Ausserdem leisten andere, Nicht-Top-Verdiener, aus eigener Sicht ganz was
toppes, werden aber von der übelwollenden Gesellschaft dauergemobbt, so dass
sich ihre Leistung nicht auszahlt.

"Leistung muß sich wieder lohnen" ist daher eine in ihrer jede ideologische
Schranke überspringenden Leistungsfähigkeit schwer zu toppende Parole :)

von MoonRa - am 24.05.2004 20:46

Re: Leistung muß sich wieder lohnen

Zitat

so leistet es sich beispielsweise die Tochter des mittelständischen Unternehmers,
in der Gegend herumzureisen,
zwischendurch mal ein bischen zu jobben,
in autodidaktischer Manier zur Expertin für Pädagogik- und Genderfragen
zu mutieren,
in einem permanenten Selbstfindungsprozess von einem Esoteriktrend
zum nächsten zu hüpfen,
einen gut verdienenden Gatten in viel zu großen Limousinen auf viel zu
einsamen Landstraßen herum reisen zu lassen,
hauptberuflich Haus, Hof, Hunde und Kinder zu hüten,
geduldig auf die Fälligkeit des stattlichen elterlichen Erbes zu warten,
die eigenen kleinstbürgerlichen Söhne vom Militärdienst fernzuhalten,
während die Söhne der Arbeiterklasse die Interessen Deutschlands
und der afghanischen Frauen, für die sich unsere hauptberufliche Unternehmertochter
hier mit Verve einsetzt, auch am Hindukusch verteidigen,
undsoweiterundsofort.
Samma, Banänchen, wenn wir nicht alle glauben würden, daß du ein
Vollblutmacker aus Überzeugung bist, dann könnten autodidaktische
Psychologie-ExpertInnen angesichts solcher Ausbrüche glatt auf die Idee
kommen, daß du ein schrecklich neidisch bistt?!

Tja, zu einer ähnlich glücklichen Kindheit und Jugend kann man dir jetzt
leider nicht mehr verhelfen - aber was die Sache mit dem (selbstverständlich
"gut verdienendem") Gatten und mit dem Hüten von Haus, Hof und Hunden betrifft:
erkundige dich doch einfach mal bei Dame Krienen nach dem genauen Prozedere...

Da du erkannt hast,
Zitat

"Leistung tut sich wieder lohnen", jedenfalls für Frauen, die es sich leisten können
- bist du doch sicher auch bereit, ein kleines Opfer für den Luxus zu bringen?!



:-) :-) :-)

von thyra - am 25.05.2004 11:37

Re: Dem Gerhard seine Frau - absurd

patric k schrieb:

Zitat

Die gewisse Ironie in meinem Beitrag hast Du übersehen.

Nein. Nur geht Ironie anders als Du glaubst.

Zitat

Natürlich ist es erforderlich, auf Argumente des anderen einzugehen. Komischerweise erfolgt dies in praktisch keinem Beitrag von Dir, Bananas oder totos.

Das ist billig daher gesagt. Wollen wir nicht mal ein tazdiss-Preisausschreiben veranstalten: Wer bringt die schönsten Retourkutschen?

Zitat

Immerhin erhalte ich vor Dir relativ häufig ausführliche Belehrungen.

Und? ein Ohr rein, ein Ohr raus, nicht wahr?

Zitat

Zum Thema Stoiber / Merkel: es stimmt, die haben von Dir genannte progressive Ziele nie gehabt. Ich vermute sogar, daß es den beiden nur um ihre persönliche Macht geht, um nichts weiter.

Das Thema Machtmittel/Machtziele/Macht um der Macht willen hattenwir schon mal.

Aber wahrscheinlich ist es Dir zu mühsam, meine Argumente zu diesem Thema heraus zu suchen.

Also bitte sehr:

[forum.myphorum.de]


Zitat

Und? Ändert das irgendwas daran, daß Schröder als Kanzler ein Totalversager ist?

ist er keineswegs.

Er bedient doch die Interessen "der Wirtschaft", wo er nur kann.

Sicher, die CDU/CSU/FDP könnte es besser. Aber die SPD/GRÜNEN müssen ja auch erst noch einigen historischen Balast abwerfen, bevor wir dann auch hier inner BRDDR ein Einparteiensystem haben, sowie in des USA schon seit längerem.

Zitat

Und daß ein Kanzler Stoiber oder Merkel auf jeden Fall bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft geschaffen hätten?

Die schüfen weit skrupelloser Ruhe an der Ausbeutungsfront, hast Recht.

Zitat

Einzig alleine darauf beruhte meine Entscheidung, bei der letzten Wahl CDU zu wählen - was für Dich immerhin ausreichend ist, mich als CDUler oder Stoiber-Fan zu titulieren

Nein, ich beziehe mich da auf Deine umfangreichen Postings pro Stoiber, die mir damals Anlass gaben, Dir zuzurufen: "Patric, bitte komme aus der rechten Ecke raus!"

Ein bestimmter Nietzscheaner und Ex-Beirat warf mir darauf hin vor, ich wollte Dich dort hinein (!) stecken.

Ja, Dummheit stirbt halt nie.

Zitat

(ähnlich wie Du neil permanent als Nietzscheaner bezeichnest, wohlwissend, daß dies unzutreffend ist).

Dann lass Dir doch mal von "ex nihilo" erklären, was sein Nickname bedeutet! ;-)

Zitat

Ach ja, bei der Europawahl werd´ ich wohl F.D.P. wählen - rate mal, warum. :rolleyes:

Weil Du an dem Wahlomat teilgenommen hast und der Dir sagte, was Du machen sollst und Du Dich auch sonst für Astrologie interessierst?

Gruss - Karl

von Karl. - am 25.05.2004 13:23

perspektiven

vielleicht ergibt sich ja doch noch ein dritter weg (zwischen merkel und schröder) für 2006!!
Zitat

Jens Ammoser hatte sich in mehreren Schreiben an das "Bundeskanzleramt, Personal" für den Job als Kanzler beworben. Im vorigen Jahr etwa wollte der ausgebildete Gymnasiallehrer Vorsitzender einer nicht existierenden "Kommission zur Vermehrung von Arbeitsplätzen in Deutschland" und Kanzleramtschef werden. Unter Hinweis auf Rücktrittsdrohungen Schröders schrieb er im Januar 2003: "Jawohl, ich glaube, dass ich ein besserer Bundeskanzler wäre als der augenblickliche und bewerbe mich."
allerdings wurde das kanzleramt bislang recht gut mit der sache fertig:
Zitat

Handschriftlich vermerkte das Kanzleramt auf dem Brief: "1. Keine ernst zu nehmende Zuschrift. 2. Einsender kennt nicht das GG (Grundgesetz)." Das Grundgesetz sieht vor, dass der Bundestag den Kanzler wählt; eine Bewerbung wie um eine Stelle in der Wirtschaft ist nicht möglich.
:D :D



von ex nihilo - am 25.05.2004 16:11

Re: Grünstädter Heimattage

Hi uwe,

ich hab das Programm zwar auf dem Schreibtisch liegen, war aber noch nicht dort. Wie wärs - wenn Du mal wieder vorbei kommst, sag´ Bescheid :-)

Gruß,
patric

P.S. Kaum ist man einen Tag nicht da, schon reichen die neuesten 100 nicht...

von patric k - am 26.05.2004 06:09

Re: Grünstädter Heimattage

patric k schrieb:

Zitat

Hi uwe,

ich hab das Programm zwar auf dem Schreibtisch liegen, war
aber noch nicht dort. Wie wärs - wenn Du mal wieder vorbei
kommst, sag´ Bescheid :-)



Mach ich glatt,


Gruß aus MA!

uwe

von uwe - am 26.05.2004 07:27
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