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WTC
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Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Jason, exi, Severin, Akku, Zauselbart

Warnung an die USA

Startbeitrag von Zauselbart am 03.08.2003 13:38

London - In der angeblich vom al-Qaida-Führungsmitglied Ajman al-Sauahri stammenden Tonbandaufzeichnung sind die USA davor gewarnt worden, ihren Gefangenen auf dem Stützpunkt Guantanamo Bay Leid zuzufügen. Andernfalls würden die USA einen hohen Preis bezahlen, hieß es auf dem Tonband, das der in Dubai ansässige Fernsehsender al-Arabija ausstrahlte.

"Amerika hat angekündigt, Prozesse vor Militärgerichten gegen die moslemischen Gefangenen in Guantanamo abhalten und möglicherweise die Todesstrafe gegen sie verhängen zu wollen", sagte die Stimme auf dem Tonband. "Ich schwöre im Namen Gottes, dass der Kreuzritter Amerika einen hohen Preis für alles Leid zahlen wird, das er einem der moslemischen Gefangenen zufügt." Auf ihrem Marinestützpunkt Guantanamo Bay halten die USA mehr als 600 Gefangene aus 42 Ländern fest.

Al-Arabija identifizierte die Tonband-Stimme als die Sauahris, nannte aber keine Einzelheiten. Sauahri gilt als rechte Hand des al-Qaida-Anführers Osama bin Laden. "Wir sagen Amerika eines: Was du bislang erlitten hast, ist nur ein erstes Geplänkel, die wirkliche Schlacht hat noch nicht begonnen", sagte die Stimme. "Lasst diejenigen wissen, die sich mit Amerika verschwören, dass Amerika unfähig ist, sich selbst zu schützen ... und lasst jeden Gefangenen, der von den Ungläubigen festgehalten wird, versichert sein, dass der Tag der Befreiung nah ist." Zuletzt hatte der arabische Fernsehsender al-Dschasira im Mai ein angeblich von Sauahri stammendes Tonband ausgestrahlt, auf dem den USA mit neuen Anschlägen gedroht wurde.

Im vergangenen Monat hatten die USA erklärt, sechs der Guantanamo-Gefangenen könnten vor ein Militärgericht gestellt werden. Ihnen wird die Teilnahme an terroristischen Trainingslagern und an der Finanzierung al-Qaidas vorgeworfen. Al-Qaida wird hinter den Flugzeuganschlägen vom 11. September 2001 in den USA vermutet, bei denen rund 3000 Menschen getötet wurden. Die Gruppe wird auch für Anschläge in Saudi-Arabien und Marokko in diesem Jahr verantwortlich gemacht.

Antworten:

Was soll der Keks?
Ist seit dem 11.09. wirklich etwas geschehen, das die US-Admin wirklich getroffen hat.
Jede Drohung war doch hauptsächlich Geschwafel, und die zwei drei Anschläge (Djerba, Bali, Riad) , kleine Lokalereignisse.
Al Quaida ist doch mehr oder weniger nur ein viritueller Verein, den man benutzt um verängstigtes Pulpvolk zu erzeugen.
Wenn dahinter wirklich eine dementsprechende Organisation stehen würde, hätte sie entsprechende Ziele schon lange gefunden. Also ich wüsste einige Ecken, wo das US-Volk aufjaulen würde, und die US-Wirtschaft ganz schön ins schleudern käme.

von Jason - am 03.08.2003 15:11
Anscheinend planen Bush und Konsorten wieder etwas grösseres, darum die "Warnungen" in letzter Zeit..........

von Akku - am 03.08.2003 17:00
Am Sonntag warnten mehrere Mitglieder der US-Regierung vor einer akuten Gefahr neuer Terroranschläge in den USA.

Der US-Justizminister John Ashcroft sagte in der Fernsehsendung "Fox News Sunday": "Die Möglichkeit, daß wir erneut getroffen werden, ist eine sehr reale Möglichkeit."

Das US-Außenministerium hatte am Dienstag eine weltweite Warnung vor Anschlägen auf US-Bürger ausgesprochen.

Auch der US-Minister für "Homeland Security", Tom Ridge, warnte in der NBC-Sendung "Meet the Press" am Sonntag vor neuen Anschlägen.

Auch der US-Präsident George W. Bush hatte gesagt, daß "die Bedrohung eine reale Bedrohung ist."

So real und akut, wie die Gefahr eines neuen Anschlags durch die amerikanische Regierung in den letzten Tagen dargestellt wurde, scheint sie aber nicht zu sein, oder zumindest wird sie von der US-Regierung nicht so gesehen.

Der aktuelle von der US-Homeland Security veröffentlichte "Bedrohungsgrad" ist weiterhin gelb, also "angehoben", wie die meiste Zeit seit Beginn des Systems, den von der US-Regierung vermuteten Grad der Gefahr durch Terrorismus in fünf Farben aufzuschlüsseln. Einige Male war er auf orange, also "hoch" angehoben worden, wurde aber nie weiter als gelb abgesenkt.

Eine Anhebung auf orange würde zusätzliche Kosten, beispielsweise durch zusätzliche Überstunden von Polizisten bedeuten. Es scheint aber unwahrscheinlich zu sein, daß dies bei einer wirklichen Bedrohung eine Anhebung verhindern könnte.

Wäre die Gefahr eines neuen Anschlags tatsächlich so groß, wie dies von der US-Regierung derzeit dargestellt wird, gäbe es - innerhalb der Logik der "Bedrohungsgrade" - kaum eine andere Möglichkeit, als diesen anzuheben. Daß dies nicht geschieht, scheint ein deutliches Zeichen zu sein, daß es sich hier eher um den Versuch handelt, das "Bedrohungsgefühl" der Bevölkerung nicht zu weit sinken zu lassen.

von Severin - am 03.08.2003 19:33

und ernstzunehmende Terroristen verkünden nicht

sie bekennen sich *nach* dem Attentat.

Was die Alkaida tatsächlich etwas unglaubwürdig macht. Wir müssen sogar daran zweifeln, ob diese Bande von Videohelden überhaupt das WTC verübt haben. Bewiesen hat derlei weder die Alkaida, noch die usa. Bekannt hat sich ebenfalls keiner.

... obwohl: die Roten Zellen Japans sollen sich damals bekannt haben. Aber die Spur wurde nicht weiter verfolgt.

von exi - am 03.08.2003 22:00

mit der Spur kann man doch keine Araber überfallen...

...muss also falsch sein.

von Jason - am 04.08.2003 15:07
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