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HaThoRator, jan2003

Osama bin Laden zum zweiten Jahrestag von 9/11 (deutsch)

Startbeitrag von HaThoRator am 14.09.2003 14:48

Autor: Osama bin Laden

Übersetzung einer englischsprachigen Abschrift des Videos, das am 10. September 2003 auf Al Jazeera gesendet wurde

Von Hans Thomas Vogler

Originalquelle: [www.jihadunspun.com];

Anmerkung des Übersetzers:
[www.jihadunspun.com] (dt. etwa: Dschihad aufgedröselt) ist übrigens eine ganz interessante Quelle. "Mainstream News" und unzensierte Nachrichten werden hier gegenübergestellt.


Zitat

Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Segenspendenden

Zum zweiten Jahrestag der Angriffe auf New York und Washington

Diese jungen Männer haben dem Feind enorme Verluste zugefügt, gleichermaßen materiell und moralisch. Sie haben auch seine feindseligen Pläne vereitelt, denn es ist dokumentiert, daß jener feindselige Plan, der die Besetzung und Aufteilung der Region mehr als sechs Monate vor den beiden Angriffen ausgeheckt worden war. Der Feind wurde in Verwirrung gestürzt und das genügte, um die Leute aus ihrem Schlummer wachzurütteln und zu in Alarmbereitschaft für den Dschihad auf dem Pfad Gottes zu versetzen.

Ich hatte die Ehre, diese Männer kennenzulernen, denn in der Tat ist man geehrt durch solche Individuen. Wie kann es auch anders sein, wenn Gott doch sie geehrt und in die Lage versetzt hat, den Islam zu unterstützen. Ich sehe sie als von Gott gepflanzte Setzlinge in Seiner Religion, gebraucht in einer frommen Tat für Ihn. Ihre Leistungen gehören Gott zugesprochen.

"Diese sind meine Vorväter; bringt mir Männer wie sie, wenn wir uns wieder treffen, O Jarir""

Wer immer Wahrhaftigkeit, Ergebenheit, Großzügigkeit und den Mut erfahren will, Religion aus zeitgenössischen Beispielen zu unterstützen, der muß seine Lehren ziehen aus (Saeed) al-Ghamdi, Muhammad Atta, Khalid al-Mihdar, Ziad al-Jarrahi, Marwan al-Shehhi und ihren Brüdern - Gott sei ihnen gnädig.

Diese Leute haben aus den Überlieferungen unseres Propheten Mohammed gelernt, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, der der ehrenwerteste aller Menschen ist, der mutigste und der großzügigste. Er, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, sagte "Du wirst mich nie als einen Geizhals, einen Feigling oder Lügner vorfinden". Diese Charakterzüge sind nötig, um das Vertrauen aufrechtzuethalten. Wer immer diese Charakterzüge ablehnt, kann die Religion Gottes nicht verfechten und aufrecht erhalten.

Und hier - ich sage das zu jenen, welche sich einiger dieser Charaktereigenschaften nicht erfreuen und die zurückgehangen haben Dinge über den Dschihad durcheinandergebracht haben: wer vom Töten nicht überzeugt ist, soll aus dem Weg gehen und nicht jene in die Irre führen, die überzeugt sind. Ich sage ihnen: wer sich fürchtet, Berge zu besteigen, wird immer in Löchern wohnen.

Diese ergebene Jugend und ihre Brüder waren jung. Der Mensch wird beurteilt nach den kleinsten Körperteilen, als da sind sein Herz und seine Zunge (ein Ausspruch des Propheten Mohammed PBUH). Wie auch immer, sie waren Männer mit großartigem Bewußtsein und großartigem Verstand. Wiederholt haben sie sich ihren gesunden Verstand und ihr Bewußtsein davor bewahrt, von ihren Kriecherregierungen und ihren Institutionen zu Boden getrampelt zu werden, die Laster als Tugend malen und Tugend als Laster, Falschheit als Wahrhaftigkeit und Feinde als Freunde, wieder und wieder.

Das ist so, weil diese jungen Männer wahre Gläubige waren, und Gläubige werden nicht zweimal aus demselben Loch gebissen, wie unser Prophet, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, sagte. Diese Jünglinge wußten, daß die Straße in die ewige Verdammnis über die Behinderung der Shari'a (das islamische Gesetz) führt, und sei es nur einiger seiner Regeln. Sie weigerten sich, darin unterwürfig zu sein, sogar gegenüber Prinzen und Ulema. Sie glauben, daß die Rechtschaffenheit der Shari'a Vorrang hat gegenüber der Sicherheit der Menschen ungeachtet ihrer Größe, und daß die Menschen in Gottes Religion gleich sind. Sie wurden geführt von dem Spruch des Propheten, möge Gottes Friede und Segen auf ihm ruhen, der besagt: "Bei Gott, wenn Fatimah, die Tochter Mohammeds, würde stellen wollen, würde ich ihr die Hand abhauen."

Diese jungen Männer haben die Bedeutung der Redensart "Es gibt keinen Gott außer Gott" verstanden, das der Kern des Islam ist. Es muß die Oberhand über all unser Handeln haben und uns durch alle Seiten unseres Lebens führen. Nachdem aber die zugrundeliegenden Tatsachen andere sind, sind es in Wirklichkeit die komischen Ideen der Herrscher und ihrer Gesetzgebungen, die das Handeln der Menschen beherrschen, obwohl sie den Menschen erlauben, Rituale auszuführen - diese jungen Männer wußten, daß die Herrscher keinen Boden unter den Füßen haben. Es ist eine Tatsache, daß sie (jene Führer) Abtrünnige sind, selbst wenn sie beten, fasten und behaupten, sie seien Muslime.

Diese jungen Männer weigerten sich, sich mit anderen zurückzulehnen und mit höllischen Dingen zu befassen. Stattdessen machten sie sich auf den Weg und beeilten sich, die Sache Gottes aufrecht zu erhalten und den Ruf des Monotheismus. Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist der Gesandte Gottes. Sie führten den Dschihad gegen die Ungläubigen.

Sie waren wie Mu'adh ibn al-Jamuh, als er Abd al-Rahman ibn 'Awf, möge Gott Gefallen finden an beiden, die folgende Frage stellte: "Kennst Du Abu Jahl, Onkel?" ibn 'Awf erwiderte: "Ja. Aber was willst Du von ihm, Neffe?" Ibn al-Jamuh sagte: "Man hat mir erzählt, er würde über Gottes Gesandten herziehen. Bei Ihm und in dessen Hand meine Seele ist, wenn ich ihn sehe, werde ich nicht von ihm lassen, bis der von uns, der zuerst sterben soll, tot ist." [Erzählt von al-Bukhari und Muslim, siehe Mishkat al-Masabih, pp. 856-857]

Das ist Ehrenhaftigkeit und das ist Ergebenheit. Alle und jede Angelegenheit hat ihre eigene Wirklichkeit. Die Wirklichkeit dieses Helden, Saeed al-Ghamidi und seiner Brüder ist die, daß sie ihre Wahrhaftigkeit und Ergebenheit gezeigt haben, indem sie sich selbst und ihren Kopf angeboten haben für den Willen Gottes. So haben sie einen Weg gebahnt, der die Ungläubigen furchtbar wütend machte und sie noch für eine lange Zeit wütend machen wird, Gott einverstanden.

Das geschah, als sie sich entschieden hatten für praktischen Einsatz und fundamentale Lösungen in der Sache der Ergebenheit und die ungerechten ungläubigen Lösungen beiseite geworfen haben, die von den Vereinten Nationen angebotenen Lösungen und denen von atheistischen Parlamenten, die von tyrannischen Herrschern angebotenen Lösungen, die sich selbst zu Göttern gemacht und Gesetze erlassen haben anstelle Gottes. Überdies beachteten sie die nutzlosen Lösungen nicht, die nutzlosen Lösungen der Wortverdreher, der Araber der Wüste, die dasitzen und herumhängen, sich von ihrem Geld haben beeinflussen lassen und von ihrer Verwandtschaft und die sich entschieden haben für den Erfolg, der sie über dutzende von Jahren [zu sehr] beschäftigt hat [für die Vorbereitung des Dschihad].

Es gibt einen beträchtlichen Unterschied zwischen dem, der die Felder der Vorbereitung und die Schauplätze des Dschihad als Mühsal sieht, die Trennung von Vätern und Söhnen und das Riskieren von Leben und Geld (denn Satan wird ihn abhalten von seinem Weg zum Dschihad, indem er ihn dazu verleitet, sich zurückzulehnen mit den anderen Drückebergern) und dem, der die Kampfplätze des Dschihad als Markt des Paradieses sieht, dessen Tore offenstehen und ihn sich davor fürchten lassen, auch nur eine Stunde länger zuzuwarten, damit sich die Tore nicht wieder vor ihm schließen, oder er fürchtet, deren Auferstehung Gott nicht gefallen würde, und Er ihn zurückfallen lassen könnte, wie Gott der Erhabene sagt:

" Wären sie aber zum Ausmarsch entschlossen gewesen, sie hätten doch gewiß für ihn gerüstet; doch Allah war ihrem Ausziehen abgeneigt. So hielt Er sie zurück, und es ward gesagt: «Sitzet (daheim) mit den Sitzenden.»" Koran 9:46

Er glaubt, daß, wenn er Gott nicht auf Seinen Befehl antwortet und Ihm nicht gehorcht, indem er sich zurücklehnt in Gehorsam zu den Arabern der Wüste, die es versäumt haben, sich mit den Mujahedin zu vereinigen, wird Gott zwischen ihn und sein Herz fahren, und folglich wird er abweichen vom rechten Weg und einer der Sündigen werden.

Gott der Erhabene sagt:

" die ihr glaubt, antwortet Allah und dem Gesandten, wenn er euch ruft, auf daß er euch Leben gebe, und wisset, daß Gott zwischen einen Menschen und sein Herz tritt, und zu Ihm werdet Ihr alle versammelt werden. "

Gott sagt auch:

" Sprich: «Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben, und der Handel dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch teurer sind als Gott und Sein Gesandter und das Streiten für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seinem Urteil kommt; und Allah weist dem ungehorsamen Volk nicht den Weg.» "

Osama bin Laden
14 Rajab 1424 (10.September 2003)


Antworten:

alles schön und gut , aber die Operation hat CIA gemacht !

durch die vielen offenen Fragen , kann es doch gar nicht Bin Laden gewesen sein !

von jan2003 - am 14.09.2003 15:25

Re: alles schön und gut , aber die Operation hat CIA gemacht !

Bin Laden heißt die Angriffe nach wie vor gut und rechtfertigt die mutmaßlichen Täter, gibt aber keinerlei Hinweise auf sich als den angeblichen Drahtzieher. Wie sich auch dem Text seines Stellvertreters Al-Zawahiri entnehmen läßt, sehen sie die Anschläge als Gottes Werk und notwendigen Auftakt zu dem von ihnen gewünschten Dschihad.

Aus radikal islamischer Sicht würde eine heimliche Mittäterschaft der CIA oder anderer auch gar nichts an dieser "Verschwörungstheorie" eines göttlichen Drahtziehers ändern. In diesem Falle wären CIA und Co. auch nur Werkzeuge Allahs, der ja über allem steht - also auch über der CIA oder sonstwem, der da seine Drecksfinger mit drin hat.

Einig sind sich Osama bin Laden und die amerikanischen Neocons jedenfalls darin, daß sie - unter welcher Begründung auch immer - den von Samuel P. Huntington propagierten "Clash of Cultures" herbeiwünschen und aktiv betreiben. Der findet allerdings nur statt, wenn sich genügend andere, bislang weniger radikale darin vereinnahmen lassen. Und beide - vermeintlichen - Gegner ziehen damit am selben Strang.

Hier findet der hegelianische Dualismus a la Leo Strauss statt: es wird zugleich These und Antithese geschaffen, um am Ende zur - möglicherweise überraschenden - Synthese zu gelangen. Nur daß dies nicht im philosophischen Diskurs geschieht, sondern auf realen Schlachtfeldern. Damit bekommt es die Dimension eines mittelalterlich anmutenden "Gottesgerichts".

Viele PNAC-Mitglieder und Vordenker aus den "neokonservativen" Denkpanzern der VSA, allen voran Paul Wolfowitz, sind übrigens direkt oder indirekt Schüler von Leo Strauss, der zwar 1933 vor den Nazis in die VSA geflüchtet ist, ihre Ideen - abgesehen der von der Judenvernichtung natürlich - gar nicht so schlecht fand.

Die "Verschwörung" ist in Wahrheit also längst aufgedeckt und die meisten ihrer geistigen Urheber bekannt. Es gibt nur ein Mittel gegen sie:

Auflaufen lassen!



von HaThoRator - am 14.09.2003 16:08
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