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Akku, Ich schau mal

NA ENDLICH!!! Ashcroft: Clinton ist schuld am 11. September

Startbeitrag von Ich schau mal am 14.04.2004 05:07

Die Diskussionen um die Terroranschläge vom 11. September 2001 reißen nicht ab. Der Untersuchungsausschuss kritisierte, dass die Gefahr damals unterschätzt und die Anschläge sogar ganz hätten vermieden werden können. US-Justizminister John Ashcroft hat jetzt seine ganz eigene Meinung dazu kundgetan: Er findet, dass der frühere US-Präsident Bill Clinton schuld an den Anschlägen war.

Die Regierung Clinton sei "fast ein Jahrzehnt lang blind gegenüber den Feinden" gewesen, sagte Ashcroft am Dienstag vor dem unabhängigen Untersuchungsausschuss zum 11. September. US-Präsident George W. Bush selbst kritisierte bei einer Pressekonferenz in Washington indirekt seinen demokratischen Amtsvorgänger. In seinem Zwischenbericht bescheinigte der Ausschuss dem US-Justizminister dagegen, die Terrorgefahr im Vorfeld der Anschläge unterschätzt zu haben.

Die amtierende Regierung habe wegen der Versäumnisse der Vorgängerregierung nicht von bevorstehenden Anschlägen des Terrornetzwerkes El Kaida gewusst, sagte Ashcroft. Das am 11. September bestehende US-Geheimdienstsystem sei "zum Scheitern verurteilt" gewesen. Nach einer Prüfung der Sachlage im Februar 2001 kurz habe sich gezeigt, dass es unter Clinton trotz früherer El-Kaida-Anschläge auf US-Ziele keine Pläne gegeben habe, El-Kaida-Chef Osama bin Laden zu töten.
Selbst ein Geheimprogramm zur Ergreifung Bin Ladens sei durch ein Gewirr aus Vorschriften und Beschränkungen behindert worden. "Selbst wenn es gelungen wäre, in Bin Ladens Trainingscamps einzudringen, hätten sie eine ganze Batterie von Anwälten gebraucht, um seine Festnahme durchzusetzen."

Die USA seien heute besser auf terroristische Anschläge vorbereitet, sagte Bush bei seiner dritten Pressekonferenz zur Hauptsendezeit seit seinem Amtsantritt im Januar 2001. Die Geheimdienste könnten ihre Informationen besser austauschen. Gleichwohl sei die Gefahr nicht gebannt: "Sie sind noch da." Bush wich Fragen nach seiner persönlichen Verantwortung für die Terroranschläge von New York, Washington und Pennsylvania aus.

Er soll noch hinter verschlossenen Türen vom Untersuchungsausschuss vernommen werden. Nach bisherigen Erkenntnisse des Gremiums war der US-Präsident bereits vor dem 11. September über die Gefahr von El-Kaida-Anschlägen in den USA informiert.
Ashcroft widersprach mit seinen Aussagen Vertretern der Clinton-Regierung. Ashcrofts Amtsvorgängerin Janet Reno sagte vor dem Ausschuss, es sei die erklärte Absicht ihrer Regierung gewesen, Bin Laden "zu töten oder gefangen zu nehmen". Clintons nationaler Sicherheitsberater Samuel Berger hatte vor dem Gremium bereits am 24. März auf einen vom US-Präsidenten angeordneten Angriff auf ein mutmaßliches El-Kaida-Trainingslager in Afghanistan verwiesen, um Bin Laden zu treffen. Clinton hatte den Angriff nach den Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania angeordnet.

In ihrem Zwischenbericht wirft die Untersuchungskommission Ashcroft vor, die Terrorgefahr vor dem 11. September 2001 unterschätzt zu haben. Am Tag vor den Anschlägen habe er einen Antrag des damaligen FBI-Direktors Thomas Pickard für mehr Geld zur Terrorabwehr abgelehnt. Ashcroft soll laut Pickard kein großes Interesse an Informationen über El Kaida gezeigt haben.

Nachdem er den Justizminister zweimal über die Gruppe informiert habe, habe dieser ihm gesagt, "dass er solche Informationen nicht mehr hören will". Der damalige FBI-Terrorabwehr-Chef Dale Watson sagte laut Kommissionsbericht, das Justizministerium habe die Terrorabwehr zugunsten der Bekämpfung von Waffengewalt und Drogenschmuggel völlig vernachlässigt.

Ashcroft wies Vorwürfe zurück, er habe die Terrorgefahr in den USA vor dem 11. September unterschätzt. "Ich habe die Sicherheit der Amerikaner sehr wichtig genommen und ich habe mich sehr für den Terrorismus interessiert - besonders für Bedrohungen im Inland." Für ihn habe es jedoch keine höhere Dringlichkeit gegeben.

Die Kommission hat zu klären, ob die US-Behörden die Terroranschläge vom 11. September hätten verhindern können und wie ähnliche Anschläge in Zukunft ausgeschlossen werden können.

Antworten:

......wenn man dieser Logik folgt, müsste man da nicht bei BUSH Sen. anfangen? Auch sein Irak Krieg basierte auf Lügen und schürte den Hass in den arabischen Ländern.

von Akku - am 14.04.2004 13:46
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