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vor 9 Jahren, 8 Monaten
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zugindianer

Bissl Pflanzenkunde: Impatiens glandulifera (mB)

Startbeitrag von zugindianer am 13.08.2008 11:05

Hallo, jetzt mal ein seltsamer Betreff, aber für Fuzzis nicht ganz unbekannt. Wo ich auch hin sehe, nur dieses Springkraut. Eigentlich schaut dieses Kraut gar nicht so übel aus - auf dem Bild, wenn`s aber nicht frühzeitig entfernt wird, kann es schnell zur Plage auf dem Foto kommen.

Ich hab grad mal diesem Kraut ein Bild gewidmet, hier der 113 mit 1116 036 nach Klagenfurt:



Hier noch bissl Wiki-Info:

Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), auch Indisches Springkraut, Emscherorchidee oder Wupperorchidee genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Balsaminengewächse (Balsaminaceae).

Es tritt in Europa als Neophyt auf, also als eine hier nicht heimische, aber fest eingebürgerte Pflanzenart. Auch wenn eine Frucht im Schnitt nur neun Samen entwickelt, die durch einen bekannten Schleudermechanismus (siehe auch: „Rühr-mich-nicht-an“) ausgeschleudert werden, belegt die rapide Verbreitung die Effektivität dieser optimierten Vermehrungsstrategien.
Das Drüsige Springkraut ist eine einjährige Pflanze (ein Therophyt), die in kürzester Zeit Wuchshöhen von über 2 Meter erreichen und so andere Pflanzen schnell überdecken kann. Es benötigt für sein schnelles Wachstum eine ausreichende Wasserversorgung. Die dicken Stängel des Indischen Springkrauts sind oben verzweigt. Die vielen gegenständigen und oben quirlständigen Laubblätter sind eilanzettlich, scharf gezähnt bis 6 bis 25 cm lang und 18 bis 65 mm breit. Der Blattstiele ist 30 bis 35 mm lang.
Die ursprünglich aus dem Himalaya stammende Art wurde 1839 aus Kaschmir erstmals nach England importiert und gelangte von dort aus als Zierpflanze auf den europäischen Kontinent. Sie gehört damit zu den sogenannten hemerochoren Pflanzen, die ethelochor - also gezielt - eingeführt wurde.

Elf Jahre nach der Einführung als Gartenzierpflanze waren bereits erste wild vorkommende Pflanzen zu beobachten, in den Achtziger- und Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts konnten bereits Verwilderungen in Frankreich, an der deutschen sowie der niederländischen Nordseeküste festgestellt werden. Heute ist sie nahezu auf dem gesamten europäischen Kontinent verbreitet. Sie ist nur im Mittelmeergebiet nicht zu finden.



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