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KBS 970 - Forum
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vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 7 Monaten
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claus-juergen schulze, ChristianMUC, doku-des-alltags, Frank H. (DK), Christoph Schneider, Zs 4, René, JonasH, Fentriss, bluetiger

Abstellzüge München Hbf - Pasing West

Startbeitrag von claus-juergen schulze am 14.03.2010 16:20


Das Auf- und Abstellen der Reisezüge von München Hbf nach Pasing West war traditionell Aufgabe der ältesten Lokomotiven der Münchner Bahnbetriebswerke. Dies waren bis 1971 im wesentlichen E 32 und E 75, die für diese Dienste eingeteilt waren, unterstützt von E 16, E 17, E 04, E 44 und gelegentlich E 91. Die Vorstellgruppen Süd und Nord gab es damals nicht, Triebzüge waren eine Seltenheit, Wendezüge im Fernverkehr unbekannt. Entsprechend umfangreich war der Verkehr von Leerzügen zwischen München Hbf und Pasing West. Dieser Bilderbogen stellt die Zeit von 1967 - 1970 dar.

.
Das erste Bild stellt gleich eine Besonderheit dar. Drei arbeitende Lokomotiven vor einem Zug waren damals eigentlich nicht zulässig, dennoch hatten E 44 077, E 75 04 und E 32 108 bei der Einfahrt in den Münchner Hbf am 28.8.1967 die Stromabnehmer am Fahrdraht.


E 32 108 am 22.9.1967


E 04 22 (kurz vor der Umstationierung nach Osnabrück) abfahrbereit in Pasing West am 17.1.1968


175 004 am 11.5.1968


Der E 75 des Rätselbildes folgte 116 001 am 8.6.1968


In der Gegenrichtung wurde am 8.6.1968 175 056 aufgenommen


Gefolgt von E 32 12


und 117 004


E 32 12 und 175 005 m 10.6.1968 abfahrbereit in München Hbf


E 32 28 am 3.7.1968


175 011 in Pasing West am 13.7.1968


132 104 am 26.10.1968 mit Abstellzug in Höhe Laim, aufgenommen aus einem Abteil eines den Leerzug überholenden Schnellzuges.


175 005 ist am Abend des 19.12.1968 in München Hbf angekommen


132 107 am 6.9.1969 in München Hbf


132 011 am 31.3.1970

Nach der Abstellung der E 32 und E 75 übernahmen E 44 und E 16 diese Dienste, später wurden 145 aus Freiburg nach Rosenheim umstationiert und im Abstelldienst eingesetzt. Ab 1983 war der Abstellverkehr eine Domäne der 140 des Bw München Hbf. Doch dies soll einem späteren Bericht vorbehalten bleiben.


Antworten:

Toll

Servus,
eine wirklich tolle Bilderzusammenstellung. Hut ab!

von JonasH - am 14.03.2010 16:27

Ein Traum

Dazu gibt es keine Worte und auch keinen Text mehr.
Vielen vielen Dank, dass Herr Schulze damals für uns vor Ort war.
-
So stelle ich mir eine 175 Jahr Feier vor. Wie all die E-Loks und den Wagen in den Hauptbahnhof einlaufen...


von Fentriss - am 14.03.2010 16:43
Was mich ein wenig wundert, dass viele Loks unterschiedlich große Stirnlampen besitzen. Wurden die extra für den Rangierverkehr montiert oder was hats damit auf sich?
Bei einem Bild erkennt man ja deutlich, dass nur eine Lampe brennt. Vermutlich als Rangierlicht.

von bluetiger - am 15.03.2010 15:35

Lampen

Du hast recht, insbesondere bei den E 32 ist es auffällig, dass fest jede Lok zwei verschiedene Lampen hatte. Es könnte folgenden Grund haben: Als Schluss bei Lz-Fahrten hatten Lokomotiven nur ein rotes Licht rechts. Folglich sollte die rechte Stirnlampe auf rotes Licht umgeschaltet werden können, damit man nicht jedes Mal eine Scheibe aufstecken mußte. Bei der linken Stirnllampe war das nicht nötig, da konnte man sparsamerweise alles verwenden, was es so gab.

von claus-juergen schulze - am 15.03.2010 15:44
Ein wirklich hochinteressanter Beitrag. Was mich ein wenig irritiert: wie wurde damals zwischen Pasing Bbf und Kanal gefahren?
"Drehscheibe des Südens" gibt als Eröffnungstag für die Abstellbahn den 17. Mai 1953 an, das deckt sich mit dem Inbetriebnahmedatum der Abzweigstelle Kanal (vorher mechanische Blockstelle an quasi gleicher Stelle).
Auf deinen Bildern sieht man aber mehrmals Züge auf dem Gegengleis umherfahren, was zumindest mit der Stellwerksanlage, die seit 1972 existiert, nicht mehr so ohne weiteres möglich ist. Im Bild 4 sieht man 2 Einfahrsignale - nachdem es aber das Nord- und Südgleis noch nicht gab, muss man wohl signalmäßig von beiden Gleisen einfahren können. Nachdem es am Kanal damals wie heute keine Überleitmöglichkeit vom Regel- aufs Gegengleis gab, muss der Abzweig Pasing Nord (sofern es den als eigene Betriebsstelle überhaupt gab) anders ausgesehen haben.
Hat jemand (zufälligerweise) einen Plan von Pasing Personenbahnhof vor 1972?

von ChristianMUC - am 15.03.2010 17:25

Super + was zur Elektrifizierung

Eine herrliche Bilderserie über die damalige Altbaulok-Armada :-)

Was mir ganz nebenbei u. a. beim 4. Bild auffällt:
dort liegt ja im Vordergrund das Verbindungsgleis zur Allgäubahn. Es hat im Mai 1968 noch keinen Fahrdraht. Mit den Elektrifizierungsarbeiten bis Geltendorf wurde schon 1967 begonnen, weil ja im Herbst 1968 der elektrische Vorlaufbetrieb dort begann.

Auf den Bildern 6-8 wiederum ist das Gleis rechts aus der Brücke kommend im Hintergrund zu sehen. Es ist bereits Juni 1968 und es ist immer noch keine Spur von Baumaßnahmen oder gar schon stehende Oberleitungsmasten zu sehen.
Dann wurde offenbar dieses Gleis wesentlich später mit einer Strippe versehen. Interessant! Aber auch einleuchtend, da ja nur die Vorortzüge elektrisch nach Geltendorf fuhren.
Vermutlich wurde dieses Gleis dann erst 1970 elektrifiziert, zusammen Strecke Geltendorf - Mering, erst dann war es ja nötig die umgeleiteten Züge in Pasing gleich nach ganz "drüben" schicken zu können.

Beste Grüße,
Georg



von doku-des-alltags - am 15.03.2010 17:41
@Christian,

meinst Du nicht, daß es die Weichenverbindung zwischen beiden Abstellbahngleisen im Personenbahnhof nicht schon gab um dort rauswärts aufs Gegengleis zu wechseln? Oder geht das stellwerkstechnisch nicht?

Ich meine die Weichen gegenüber vom Bahnsteig, dort wo jetzt noch eines der alten Lichtsignale steht.

Ein Gleisplan vor 1972 würde mich allerdings auch brennend interessieren!

Viele Grüße,
Georg

von doku-des-alltags - am 15.03.2010 17:48
Aktuell (also seit 1972) hast du ja die betriebliche Sondersituation, dass sich eine Abzweigstelle als isolierte Betriebsstelle innerhalb eines Bahnhofs befindet, das Signal W14 hat eine Doppelbedeutung: bei Fahrten Richtung Pasing Bbf. ist W14 ein Bksig, Bei Fahrten Richtung Augsburg ein Esig zur Einfahrt in den Bahnhof Pasing.
Derzeit ist auf der Abstellbahn kein GWB eingerichtet - und daher überrascht es mich, dass es zumindest auf einem Teilabschnitt mal GWB gegeben haben muss.

von ChristianMUC - am 15.03.2010 17:52

Fahrtrouten der Abstellzüge

Wie Walter Abriel in seinem Buch "Bekenntnisse eines Lokspähers" schön beschreibt, gab es mehrere Möglichkeiten nach Pasing-West zu kommen:

1) Streckengleis Ingolstadt - Abzw. Kanal - Pasing Pbf - Pasing West
2) München Hbf - München Egbf - Eilgutbahn - München Laim Rbf - Pasing Gbf - Pasing Pbf - Pasing West
3) Garmischer Gleis - Pasing Pbf Südseite - Pasing West (letzte Möglichkeit eventuell erst nach 1972.

Insoweit ist es durchaus verständlich, dass die Abstellzüge je nach Fahrtroute auf unterschiedlichen Gleisen in Pasing West ankamen.

von claus-juergen schulze - am 15.03.2010 18:44

Re: Fahrtrouten der Abstellzüge

Danke für die Auflistung. Es muss also auch vor dem Bau von Nord- und Südgleis Möglichkeiten gegeben haben, vom Personenbahnhof zum Betriebsbahnhof zu kommen.

von ChristianMUC - am 15.03.2010 18:52

Re: Fahrtrouten der Abstellzüge

Hallo Lösungsversuch

Finde zur Zeit meinen Plan nicht, aber

Bild 4: Das hintere Gleis führt zum Kanal. Es gibt keine Verbindung nach Pasing. Das Gleis entspricht dem jetzigem Gleis 13. Das nächste Signal war/ist das Blocksignal 720.Ist auch gleichzeitig Deckungssignal fürs Industriegleis. Gleis 14 gabs damals noch nicht, Kanalbahn war in diesem Bereich eingleisig. Im Hintergrund sind beide Einfahrsignale des Betriebsbahnhofes zu sehen. Das kleine Gebäude links im Bild. War ja damals nur halb so groß wie heute.
Das vordere Gleis führt nach Pasing. Das Einfahrsignal müßte dem heutigem Signal S entsprechen. Ist noch ein ganz altes. Von da gabs dann im Ostkopf die Verbindung quer über alle Gleise bis zur Garmischer Fernbahn. Die "Südliche Verbindung" gabs noch nicht.
Mann konnte so vom Hauptbahnhof kommend vom Garmischer zum Betriebsbahnhof fahren. Stand der Zug jedoch schon im Bahnhof wars zu spät.
Somit waren beide Gleise eingleisige Strecken. Ob es eine Fahrstraße vom Pasinger Gleis zum Kanal gab müßte ich mal nachschauen. Da sich auch schon die Mäuse dafür interessierten gits ab und zu kleinere Probleme.
Die Sache mit Inbetriebnahme Kanal 1953 ist richtig.

Wenn noch was unklar dann einfach mal Fragen.
Kann jedoch eine Weile dauern.

René

von René - am 16.03.2010 15:41

Re: Super + was zur Elektrifizierung

Hallo Georg,

interessante Beobachtung,

am 18. Juli 1969 (unterwegs München – Augsburg – Nürnberg, D127) waren die Masten aufgestellt,
teilweise mit Auslegern, Tragseil und Fahrleitung fehlten noch.





von Frank H. (DK) - am 25.04.2010 11:05

Re: Fahrtrouten der Abstellzüge

Historische Themen haben kein Alter. :)

Zitat
ChristianMUC
... "Drehscheibe des Südens" gibt als Eröffnungstag für die Abstellbahn den 17. Mai 1953 an,
das deckt sich mit dem Inbetriebnahmedatum der Abzweigstelle Kanal ...

Zitat
René
... Gleis 14 gabs damals noch nicht, Kanalbahn war in diesem Bereich eingleisig. ...
... Von da gabs dann im Ostkopf die Verbindung quer über alle Gleise bis zur Garmischer Fernbahn. ...

Zu lesen in Drehscheibe des Südens, Seite 159, Zitat:
"Die 4 km lange zweigleisige Strecke von der Abzweigstelle Kanal nach Pasing West wird (am 17. Mai 1953) in Betrieb genommen ..."

Stimmt nicht - war dagegen, genau wie René schreibt, Ende der sechziger Jahre (im vorigen Jahrhundert :)) immer noch eingleisig.

Eilzug 503 von Innsbruck über Mittenwald (ab Garmisch mit Speisewagen) wurde in Pasing vom Garmischer Gleis auf das Augsburger Gleis überleitet.
Fotografiert aus einem Abteilfenster am 23. Juli 1969:




2 entgegengesetzte Vorsignale und 1 Gleissperrsignal sind erkennbar:




PS - Die Angaben im Buch zum dritten/vierten Gleis Gauting Planegg könnten auch falsch sein.


von Frank H. (DK) - am 05.10.2010 15:50

Super!

Hallo Frank,

auch das ist wieder ein hochinteressantes Bild, daß Du da zeigst! Zum einen ist eindeutig sichtbar, daß die Strecke eingleisig ist, zum anderen sind auch die beiden Zufahrtsgleise zum Weyl-Fabriksgelände zu sehen, deren Trasse bis jenseits der Unterführung der Offenbachstraße auch heute noch erkennbar ist. Daß es 2 Gleise waren, wußte ich nicht. Auf Google Earth kann man tatsächlich noch 2 Gleise erahnen, wenn mans weiß. Über die Brücke scheint jedoch nur ein Gleis ins Fabrikgelände gegangen zu sein.

In dem vergrößerten Ausschnitt sieht man, daß nach der Zusammenführung der beiden Anschlußgleise ein Gleis mittels einer Kreuzung (vermutlich keine Weiche) über das Abstellbahngleis in den Gbf geführt wird. Ich kann bloß nicht erkennen, ob das hinten das Vorsignal vor oder hinter dieser Kreuzung liegt.

Jedenfalls dürfte die Kreuzung irgendwo in diesem Bereich gelegen haben:



Der Blick geht entgegengesetzt Richtung Pasing Pbf. Wenn man den Verlauf der Bahnstromleitung rechts verfolgt, könnte man gedachterweise eine Diagonale dort entlangziehen, die im Vordergrund die Streckengleise kreuzt. Das Vorsignal rechts stand früher locker 150 m weiter westlich Richtung Pbf. Statt dem Hauptsignal links gab es früher nur das Vorsignal, das eben entweder vor oder nach dieser Kreuzung stand. Dieses Hauptsignal dürfte heute die Kreuzung decken, die auf meinem dritten Bild hier erwähnt ist.




Hier stand ich auf der Trasse des früheren Anschlußgleises. Die DKW vorne ist auf Deinem Bild haarscharf links außerhalb. Dort werden die Gleise vom Gbf zusammengeführt und teilen sich in ein Ausziehgleis, bzw. ins Streckengleis aus Laim Rbf.




Die Abstellbahn wird noch von einem weiteren Anschlußgleis gekreuzt, auf das hier 360 877 grade rüberwechselt. Es führt ein einem weiten Bogen Richtung Norden zur Ingolstädter Strecke rüber.


Was auf Deinem Bild auch noch super zu sehen ist, das ist die Weichenverbindung vom Güterbahnhof quer über das ganze Gleisfeld, über das, soweit ich weiß jedes Gleis des Personenbahnhofs erreicht werden konnte.

Solche Ansichten des Pasinger Bahnhofs aus dieser Zeit such ich schon seit Jahren! :-)

Danke fürs Einstellen und viele Grüße,
Georg




von doku-des-alltags - am 05.10.2010 16:35

Re: Super!

Ich hätte hier einen Stelltischplan Pgf Stand 1957 - er sprengt nur meinen Scanner ein wenig...

von ChristianMUC - am 05.10.2010 16:41

Das stimmt so nicht ganz!

Die Abstellbahn war Ende der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts weitgehend zweigleisig, wie die beiden am 18.6.1969 aufgenommenen Bilder beweisen:

221 104 mit D 262 nach Genf auf der Abstellbahn zwischen Abzw Kanal und München-Pasing. Im Hintergund sind Fahrleitungsmasten und die Abdrücksignale an den Ausziehgleisen von München Laim Rbf zu erkennen.



In der Gegenrichtung sah es so aus: 144 189, frisch von Freiburg nach München umstationiert, zieht einen Leerzug nach München Hbf. Der Eisenbahnkran steht im Gleislager der DB, das sich nördlich des Güterbahnhofs Pasing befand. Daneben ist die Pasinger Pfarrkirche Maria Schutz deutlich zu erkennen.


Offenbar war nur die Einfädelung der Abstellbahn in den Bahnhof München-Pasing auf einem kurzen Stück eingleisig, die Strecke bis zum Abzw. Kanal jedenfalls war zweigleisig!

Gruß Claus


von claus-juergen schulze - am 06.10.2010 18:54

Re: Das stimmt so nicht ganz!

Ja, die Weiche lag lt. Stelltischplan unmittelbar vor der Kreuzung an der Deckungsstelle Pasing-Industrie.

von ChristianMUC - am 06.10.2010 18:55

... Dann nur teilweise

Hallo zusammen,
hallo Claus, danke für die überzeugenden Doku-Fotos :)
- und hallo Georg, danke für die Bilder mit Supererklärungen.

Meine jetzige Rekonstruktion:
Abzw. Kanal ist zweigleisig angelegt, mit Verbindungen zur sowohl Ingolstädter Strecke als Landshuter Strecke.
Sieht zumindest so aus (?); Bild vom 6. Juli 1969:
1)


2)


Falls die Kilometerangabe in Georgs Bild(3) für die Abstellbahn gültig ist (km.:1,2), gab es damals ungefähr dort, laut Chistian, eine Weiche,
die die Strecke eingleisig machte. Bei der Einfahrt in Pasing Pbf gab es die Weiche mit Zufahrtsgleis zum Weyl-Fabriksgelände (Info von Georg).
Dazwischen eine oder zwei Kreuzungen.
Außerdem haben wir die schönen CJS-Fotos von der Einfahrt in Pasing-West.
Zwischen Pasing Pbf und Pasing-West muß es mindestens eine Weiche gegeben haben - der D 262 nach Genf (Foto mit 221 104 von Claus)
konnte die Abstellbahn durchfahren und in die Geltendorfer Streckengleise einfädeln.


Georg, ich habe schon früher bemerkt, dass Du Fotos von Pasing suchst. :)
Die Verbindung vom/zum Güterbahnhof quer über das ganze Gleisfeld war auch mit der Garmischer Strecke verbunden.

Das Gleis von/nach Mü-Süd hatte eine eingleisige Verbindung durch eine Weiche und eine doppelte Kreuzungsweiche zum zweigleisigen Abzweig:
Garmischer Streckengleise die Gautinger (später S-Bahn) Augsburger Streckengleise (ùnd vielleicht noch weiter?).

Durchfahrt Pasing am 8. Juli 1968:
3)


4)


5) Überquerung zur Augsburger Streckengleis:



Wieder vom Garmischer Streckengleis aus fotografiert, Richtung Hbf, diesmal ohne Überquerung, Juli 1969 (Datum fehlt noch):
6)


7)




Im Jonasland wurde Westkreuz 1969 angelegt.
Der Abzweig vom Garmischer Streckengleis durch die Gautinger und die Herrschinger Gleise war noch nicht entfernt.
Das Herrschinger Gleis Richtung Pasing und das Gautinger Gleis Richtung Gauting waren nicht mehr in Betrieb und
im Bereich der Baustelle Westkreuz (Bahnsteigbau) entfernt. Die Gleisoberflächen haben eine leichte Rostschicht.
Sommer 1968 wurden die Herrschinger Streckengleise noch benutzt: Klick - Bild 4
Der Abzweig wurde eingleisig weitergeführt und mündete in die Geltendorfer Streckengleise (und vielleicht noch weiter?)
Juli 1969 (Datum fehlt noch):
8)




Am 29. Juni 1968 wartet 175 052-9 im Vorfeld für die nächste (Abstell?)Aufgabe, im Hintergrund die Absperrung für die Tunnelbaustelle:
9)



Zur Abwechslung einen Zustellzug, Juli 1969:
10)




OT-Bild :) zum Thema: "Zeitreise: Rund um den Heimeranplatz 1968 - 1979"

Zitat
claus-juergen schulze
Teil 3
Die Krananlage auf dem Gelände des Stahlhandels war mir nicht hoch genug.
Am 15.9.1977 überredete ich den Pförtner der Firma Flamuco an der Hansastrasse, dass ich auf das Dach des Gebäudes durfte.
Nachfolgend das Ergebnis dieser Dachbesteigung ...

Das einzige hohe Gebäude in Blickrichtung Süd-West sehe ich hinter dem Behälter.
Fotografiert am 6. Juli 1969 - das umgebende Gelände ist erstaunlich menschenleer. :)
11)



von Frank H. (DK) - am 10.10.2010 14:24

Hochinteressante Bilder...

....die solltest Du eigentlich in einem Extra-Thread bringen, in dem Beitrag gehen sie etwas unter. Gerade das Bild mit der 175 ist bemerkenswert!

Gruß Christoph

von Christoph Schneider - am 10.10.2010 15:08

Re: ... Dann nur teilweise

Hallo Frank,

herzlichen Dank fürs Einstellen dieser interessanten Bilderstrecke. Der Pasinger Westkopf ohne Kreuzungsbauwerke erfreut mich gerade ganz besonders. Das Bild mit der 175 und der 221 ist auch interessant. Ich vermute auch, im Hintergrund beginnen gerade die Arbeiten für den S-Bahntunnel.

Viele Grüße,
Georg

von doku-des-alltags - am 10.10.2010 15:51

Flamuco Gebäude

Hallo Frank,

ganau das war das Gebäude. Vielen Dank fürs Einstellen
Claus

von claus-juergen schulze - am 10.10.2010 16:07

Pasing und Anschluß Weyl

Da es scheinbar einige Fans für diese Zeit gibt mal ein paar Daten.
Die Situation bis (mindestens Ende) 1969:
Die Kanalbahn war nur etwa 1 Km zweigleisig. Nach einer Weiche, welche die beiden Gleise zusammenführte, folgte eine Kreuzung mit dem Anschlußgleis des Oberbaulagers (meist als Gleislager bezeichnet).Am Km 1.4 (genau höhe Stw. Pgf) kreuzte dann das Anschlußgleis der Firma Weyl das Kanalgleis. Es war nur eine Kreuzung, keine Weiche!
Gesichert war das ganze durch Schlüsselsperre.
Das Anschlußgleis selber war ab Km 1.5 bis 1.7 zweigleisig. Nach der zweiten Weiche ist im Plan ein El 6 eingezeichnet. Sollte das Gleis wirklich mit Oberleitung überspannt gewesen sein? Die Fahrleitungsmasten stehen zumindest passend.
Ins Werk führte dann nur ein Gleis. Im Werksgelände ging es über eine Weiche ,eine Gleiswaage zu einer Wagendrehscheibe. Laut Plan gab es noch eine zweite Drehscheibe. Das Zweiggleis der Weiche führte in einen Schuppen. Dürfte sich um einen Lokschuppen gehandelt haben. Kann dies jemand bestätigen. War ja unmittelbar an der Offenbacher.
Alles irgendwie Modellbahntauglich.
Die Zeit nach 1970 folgt demnächst.

Ein Hinweiss in eigener Sache: Leider konnte ich mich nicht mehr unter meinem alten Namen anmelden. Somit erscheinen meine Beiträge unter dem Pseudonym Zs 4.

Einen schönen Abend wünscht René

von Zs 4 - am 11.11.2010 19:34
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