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KBS 970 - Forum
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vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
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217 055, Bahnkunde, _korridor, Jockerle, Bernd Mühlstraßer, RD, s-lin, Bummelbahn, ., Platform 9 3/4, ... und 3 weitere

Kein Zugverkehr nach O'gau bis einschließlich Dienstag, 25.06.13

Startbeitrag von 218 240 am 21.06.2013 09:00

Zitat
Streckenagent
Sehr geehrter Herr xxxx

wegen Unwetterschäden an Fahrzeugen findet bis einschließlich Dienstag, 25.06.13 auf dem Streckenabschnitt Murnau - Oberammergau kein Zugverkehr statt.
Es ist ein Ersatzverkehr mit Bussen für Sie eingerichtet. Diese fahren zu denselben Uhrzeiten ab wie die Züge.

Für die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.


Ihre DB Regio Bayern

Antworten:

MannMannMann

Klingt gut als offizielle Begründung, allerdings war schon weit vor dem leisen Lüftchen, das heute Nacht durchs Ammertal wehte, sprich auf jeden Fall um 19.38 Uhr, kein Zug in Oberammergau, sondern bereits der SEV eingerichtet.
Um 0.55, also mit +43, kam ein unverletzter 426 nach Oberammergau. Auch bis dahin gab es keinerlei Wetterprobleme.

Was ist also wirklich los?

von Bernd Mühlstraßer - am 21.06.2013 09:49

Re: MannMannMann

Zitat
Bernd Mühlstraßer
Klingt gut als offizielle Begründung, allerdings war schon weit vor dem leisen Lüftchen, das heute Nacht durchs Ammertal wehte, sprich auf jeden Fall um 19.38 Uhr, kein Zug in Oberammergau, sondern bereits der SEV eingerichtet.


Der ET war wegen einer ET-Störung kaputt

Zitat
Bernd Mühlstraßer
Um 0.55, also mit +43, kam ein unverletzter 426 nach Oberammergau. Auch bis dahin gab es keinerlei Wetterprobleme.

Was ist also wirklich los?


Der letzte Zug mit dem 426 war nicht unverletzt, sondern mit einem Baum kollidiert.

Da weitere Fahrzeuge defekt sind, nach Kollision mit Bäumen und die Zuführung der Fahrzeuge eh sehr schwierig ist wurde nun der Betrieb eingestellt.

Viele Grüße

von cjev - am 21.06.2013 18:14

Re: MannMannMann

für die Bahn wird es natürlich auch billiger sein, Busse fahren zu lassen... so viele Fahrgäste fahren werden eh net zwischen Murnau und O'gau... :(
Wenn es Probleme mit den 425er und 426er gibt, wird immer zuerst der Bahnbetrieb zwischen Murnau und O'gau eingestellt.
Ein Fahrzeug-Tausch wird zu teuer sein für die Bahn, nachdem die Strecke Tutzing-Weilheim noch gesperrt ist. Und ab Mittwoch, oder so ähnlich können die Fahrzeuge wieder leichter getauscht werden, wenn die Strecke Tutzing - Weilheim wieder befahrbar ist.

Arme Oberammergauer, ihr seit leider immer am Ende der Welt der DB... :(

Schönen Gruß aus Weilheim

Jockerle
& einen Gruß an Bernd (bin Jochen vom ehem. VCD Weilheim-GAP..)

von Jockerle - am 21.06.2013 21:19

Re: Jockerle

Hallo Jockerle,

Deine Meinung sei Dir ja nicht verboten, aber sie ist nicht durch Wissen unterlegt, sondern gründet sich auf Wertungen aus Gefühl. Und das ist oft nur dazu gut, negative Stimmung zu haben oder zu machen.
Wenn Du nur feststellen würdest, daß die Situation nicht gut ist usw. und so fort - dann wäre dagegen ja nichts zu sagen.
Aber mit der Feststellung Deinerseits, was "der Bahn" unwichtig ist und wer immer zuerst mit Zugausfall belästigt wird, liegst Du definitiv falsch. Ganz nebenbei beleidigst Du auch die, die beinahe tagtäglich seit Anfang Juni mit großem Engagement dafür sorgen, daß südlich von Weilheim überhaupt noch Züge fahren können. Glaub mir, hier wurden mehr Kosten in Kauf genommen, als Du Dir vorstellen kannst. Auch der SEV ist alles andere als billig.
Es mag sein, daß die aktuell möglichen Angebote nicht zufrieden stellen (können), es mag auch manch andere aus Fahrgastsicht unakzeptable Zustände geben. Aber mangelnden Willen (und eigenes Verschulden) seitens DB Regio kannst Du zwar unterstellen, das ist aber deswegen aber nicht richtiger als falsch!

Solltest Du genug Zeit haben und das nötige Wissen (bitte nicht vage Vorstellungen), dann wäre ich (und wahrscheinlich auch ein paar Leute mehr) über Vorschläge dankbar, was "die Bahn" alles anders hätte machen sollen und vor allem wie. Dabei bitte berücksichtigen, daß durch die Unterbrechung zwischen Tutzing und Weilheim die Zahl der 425 und 426 nicht gestiegen ist, und daß auch anderswo (wie um Rosenheim) ET 425 durch Unwetterschäden erheblich beschädigt wurden.


Freundliche Grüße
217 055

von 217 055 - am 22.06.2013 12:01

Ansichtsache

Hallo Jockerle, hallo 217 055,

das ist halt eine Frage der Sichtweise...

Ganz bestimmt ist es so, dass derzeit im Oberland, ja insgesamt im südbayerischen Raum eine sehr angespannte Lage auf dem Fahrzeug- und Fahrstreckensektor herrscht. Und ganz sicher, tun die Mitarbeiter der DB AG vor Ort ihr Bestes, den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten.

Das die Situation dennoch ein wenig "entgleist" liegt also keineswegs an den Leute an der Front. Es lässt sich aber nicht leugnen, dass viele Ausfälle und Engpasse einfach dadurch entstehen, dass das ganze System nur noch auf kleinstgerechneter Basis steht. Ein wirklich störungsfreier Betrieb ist nur noch im Idealfall aufrecht zu erhalten. Jegliche Abweichung trifft auf ein unflexibles, nicht reaktionsfähhiges Gebilde.

Den Dammrutsch hat nur das Wetter zu verantworten. Einen Mangel an Reservefahrzeugen, eine zentralistische Werkstätten-Organisation, witterungssensible Fahrzeuge aber sind nicht gottgegeben, sondern entspringen einer höchstens ertragswirtschaftlich zu rechtfertigten Unternehmensphilosophie. Wäre die Maxime aber, den Verkehr in allen Lebenslangen sicher aufrecht zu erhalten, müsste doch deutlich umgedacht werden.

In den 70ern waren Streckensperren, Fahrzeugengpässe, wetterbedingte Störungen, Betriebseinstellungen um Fahrzeug- oder Personalreserven an anderer Stelle verfügbar zu machen (wie es durchaus zwischen Murnau und Oberammergau immer wieder passiert) in jedem Fall noch unvorstellbare Szenarien. Das sollte doch zu denken geben - oder man sollte offen darlegen, dass man mit diesem Riskio heutzutage aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen eben kalkuliert. Es erscheint mir aber unredlich, wie heutzutage seitens der DB argumentiert wird. Das System Eisenbahn wäre in der Lage, eine stabilere Betriebssituation zu leisten, aber nicht mit immer weniger Gleisen, Weichen, Fahrzeugen und Personal.

Und insofern hat Jockerle m.E. mit seiner Kritik durchaus recht. Was gerade abläuft ist einfach eine Quittung für die Politik der letzten Jahre!

Bernd

P..S: Jochen, ich hab schon mitgekriegt das Du du bist....

von Bernd Mühlstraßer - am 22.06.2013 14:11

426er Mangel

Es herrscht doch immer wieder Mangel an einsatzfähigen 426ern. Zwei 426er sind jedoch ständig auf der Strecke Traunstein - Ruhpolding gebunden. Ich frage mich nur, warum die SOB als Betreiberin dieser Strecke nicht in der Lage sein sollte, im Bedarfsfall auf diese leihweise (DB Regio Oberbayern zugeordnete) 426er zu verzichten und diese durch eigene 628er zu ersetzen. Die Traunsteiner SOB-Tf haben schon wegen des Waging- bzw. Traunreut-Einsatzes alle die 628er Berechtigung.

Natürlich müsste sich ggf. Mühldorf irgendwo Ersatz-628er besorgen. Dies dürfte doch kein großes Problem sein, denn diverse 628er sind ja bei diversen Einsatzstellen bereits "arbeitslos".
Auch hier wird ja heute bereits das erste Zugpaar nach Ruhpolding am Morgen mit 628er gefahren.

Frage mich ohnehin, wie der Fahrzeugeinsatz der Münchner 426er ab Fahrplanwechsel sein wird. Benötigt werden die dann wahrscheinlich nur noch für Ruhpolding sowie ggf. für Freising-Landshut.

von Bahnkunde - am 22.06.2013 15:40

Danke

Servus Bernd, servus 217 055,

vielen Dank für die Information.

Ich weiss, dass die DB AG sehr wohl bemüht ist, den Betrieb auf den Strecken südlich von Tutzing aufrecht zu erhalten.
Es ist ja auch nicht einfach so ein grosses System.
Von den ganzen Problemen können wir ja nur von Glück reden, dass die Hochwasserschäden bei uns nicht schlimmer waren.
Da kann ja die Bahn auch nix dafür.
Die Hochwasserschäden an der Infrastruktur, Fahrzeugen und ein SEV ist ja auch mit hohem Aufwand und Kosten verbunden.

Da gebe ich Bernd recht, die Politik ist mehr gefragt: Durch die Privatisierung mussten seitens der Bahn Kosten eingespart werden.

Oder auch die Bahnkunden sind gefragt: Dann investiere ich halt mehr Freizeit in die Zugfahrt beim Weg in die Arbeit: Neue Leute kennen lernen, bei einem Umweg eine andere Landschaft kennen lernen.
Oder die Bahnkunden verzichten einfach mal auf eine Bahnfahrt, wenn die Reise beschwerlich ist.

schönen Abend
Jockerle

von Jockerle - am 22.06.2013 16:31

Mehr Zeit für die Zugfahrt?

Zitat
Jockerle
Oder auch die Bahnkunden sind gefragt: Dann investiere ich halt mehr Freizeit in die Zugfahrt beim Weg in die Arbeit: Neue Leute kennen lernen, bei einem Umweg eine andere Landschaft kennen lernen.

Erzähl das mal den Pendlern - aber mach dich auf ein paar Watschn gefaßt. Das klingt wie im Jahr 1999, wo T-Shirts verteilt wurden "BOB - Ich warte gern"

Und zum Beitrag von Bernd: Das Werdenfelsnetz wird ja von Regio über 2013 hinaus weiterbetrieben - es sollte eigentlich genügend Motivation da sein auch für den Störungsfall. Im Keller ist sie dagegen schon heute auf der Salzburger Linie (ab Dezember Veolia), wo im Störungsfall lieber weniger gefahren wird als mehr, hauptsächlich wegen der Auswirkungen des Personalexodus. Viele gute Leute sind schon weg, ersetzt durch junge Schnösel/innen oder Gastarbeiter aus anderen deutschen Landen. Die wenigsten Zub gehen noch kontrollieren, manche Zub-Schichten werden von Lokführern gefahren, manche Lokführerschichten von Tfzf der ÖBB-Traktion Salzburg. Und der Buschfunk läßt nix Gutes vermuten für die Personalsituation ab Dezember. Seid froh, daß euch das im Werdenfelsnetz erspart bleibt, meint der
korridor

von _korridor - am 22.06.2013 17:39

Re: Mehr Zeit für die Zugfahrt?

Auf der Salzburger Linie wurden, neben den eingesetzten Triebfahrzeugführern sogar schon Salzburger Zubs angefragt,
wie man hört, war aber dann wohl summasummarum zu teuer.

Außerdem fragt man sich, wann der neue Betreiber eigtl. mal mit Personalschulung und Testfahrten beginnen will.
Das wird ne ähnlich knappe Partier wie seinerseits bei den Franzosen auf österreichischer Seite.

Gruß,
Roman

von RD - am 22.06.2013 20:02

Re: Salzburger Linie

Servus !

...ja, bei abzugebenden Verkehren ist das immer problematisch, in gewisser Weise ja auch verständlich, vor allem was das Personal betrifft...besonders interessant wird es erst dann, wenn der neue Betreiber (noch) nicht kann und dann plötzlich doch wieder ;-)...und DB Regio den Verkehr theoretisch erst mal weiter führen müsste, danach plant und dann ist es doch wieder anders (Stichwort Agilis Regensburg)...

...was wird im Dezember eigentlich aus den SOB-628 RB`s, den Tauschfahrten (Freilassing-Traunstein, Salzburg-Prien, Prien-Rosenheim, Rosenheim-Salzburg und Ruhpolding-Freilassing ?...
...dazu noch ne andere Frage: Prien-Aschau, fahren da noch Rosenheimer Tf oder ist Aschau mittlerweile auch eine Außenstelle der SOB ?

Gruß und Pfürti
Oli

von 111227-5 - am 22.06.2013 20:51

Re: Salzburger Linie

Zitat
_korridor
... - es sollte eigentlich genügend Motivation da sein auch für den Störungsfall. Im Keller ist sie dagegen schon heute auf der Salzburger Linie (ab Dezember Veolia), wo im Störungsfall lieber weniger gefahren wird als mehr, hauptsächlich wegen der Auswirkungen des Personalexodus. ...
meint der
korridor


Hallo korridor,

auch hier gilt wieder: Auf den Beleg dieser Behauptung bin ich gespannt. Ich denke nicht, daß Du den führen kannst (um nicht zu sagen: Ich bin überzeugt davon, ..).

Über die Arbeit der Personale auf den Zügen kann ich wiederum wenig sagen, weil ich da keine eigenen aktuellen Erkenntnisse habe. Wo allerdings das Personal seinen (Heimat-) Dienstsitz hat, dürfte für dieses Thema eigentlich keine Rolle spielen, weil eine ordentliche Arbeit in regulärem Arbeitsverhältnis gegen vernünftige Bezahlung eigentlich immer die dafür erwartbare Gegenleistung darstellen sollte. Wenn dies nicht passiert, liegt einerseits Führungsversagen vor. Andererseits ist natürlich Betreiberwechsel auch etwas, das sich das betroffene Personal (auch die Führungskräfte) nicht gewünscht hat und auch (fast) keine Einflußmöglichkeit hatte.
Und für alle Besteller ist das ein vermutlich einkalkuliertes Thema, weil man mit nur wenig Menschenkenntnis darauf kommen kann, daß solche Brüche auch zu Qualitäts- und Reibungsverlusten in der Endphase des alten und der Anfangsphase des neuen Betreibers führen werden.

Auch dieser Teil gehört zu den insgesamt zustimmungsfähigen Ausführungen von Bernd Mühlstraßer noch hinzu.

Freundliche Grüße
217 055

von 217 055 - am 22.06.2013 21:51

Re: Salzburger Linie

Zitat
217 055
Zitat
_korridor
... - es sollte eigentlich genügend Motivation da sein auch für den Störungsfall. Im Keller ist sie dagegen schon heute auf der Salzburger Linie (ab Dezember Veolia), wo im Störungsfall lieber weniger gefahren wird als mehr, hauptsächlich wegen der Auswirkungen des Personalexodus. ...
meint der
korridor

Hallo korridor,
auch hier gilt wieder: Auf den Beleg dieser Behauptung bin ich gespannt. Ich denke nicht, daß Du den führen kannst (um nicht zu sagen: Ich bin überzeugt davon, ..).

Aktuelles Beispiel: 19.06., "Bomben"fund Teisendorf: Garnitur des Pendelverkehrs Prien - Salzburg steht zum Zeitpunt der Sperrung MTS - MFL (17 Uhr) in Prien, und anstatt zur Planzeit wenigstens bis MTS und zurück zu fahren, um den Lokalverkehr abzuwickeln (79031 wurde in MRO zurückgehalten), passiert Regio betreffend für Stunden gar nichts zwischen MRO und MTS. Warum?

von _korridor - am 23.06.2013 05:59

Re: Salzburger Linie

Zitat
_korridor
Zitat
217 055
Zitat
_korridor
... - es sollte eigentlich genügend Motivation da sein auch für den Störungsfall. Im Keller ist sie dagegen schon heute auf der Salzburger Linie (ab Dezember Veolia), wo im Störungsfall lieber weniger gefahren wird als mehr, hauptsächlich wegen der Auswirkungen des Personalexodus. ...
meint der
korridor

Hallo korridor,
auch hier gilt wieder: Auf den Beleg dieser Behauptung bin ich gespannt. Ich denke nicht, daß Du den führen kannst (um nicht zu sagen: Ich bin überzeugt davon, ..).

Aktuelles Beispiel: 19.06., "Bomben"fund Teisendorf: Garnitur des Pendelverkehrs Prien - Salzburg steht zum Zeitpunt der Sperrung MTS - MFL (17 Uhr) in Prien, und anstatt zur Planzeit wenigstens bis MTS und zurück zu fahren, um den Lokalverkehr abzuwickeln (79031 wurde in MRO zurückgehalten), passiert Regio betreffend für Stunden gar nichts zwischen MRO und MTS. Warum?



Ja, das war auch ein unmöglicher Zustand. Warum konnte dann nicht wenigstens der Regionalverkehr von Traunstein nach Prien pendeln?

Ich z. B. musste extra nach Traunstein fahren, um meine Tochter vom SEV-Bus aus Freilassing abzuholen, da ich ihr nicht zumuten wollte, zum Abschluss eines anstrengenden Unitags in Salzburg auch noch lange in Traunstein rumzuhängen. Schon etwas Rücksichtslosigkeit seitens der DB an solch heißem Tag auch noch den Regionalverkehr zwischen TS und Prien ohne Not nur im 2-Stundentakt verkehren zu lassen.

Im übrigen ist der derzeitige Zustand der Regionalzugverbindungen nach München eine Katastrophe (über 2 Monate lang wegen der Baustelle nur 2-Stunden-Takt). Ich frage mich halt nur, warum keine Reisekette über Rosenheim hinaus im 1-Stundentakt garantiert werden kann (meinetwegen durch Expressbusse von Rosenheim im direkten Anschluss der Züge aus München ins Chiemseegebiet).

In früheren Jahren ist bei derartigen Baustellen durchaus eine Reisekette gegeben gewesen. Man hätte ggf. auch die Fernverkehrszüge aufpreisfrei machen können (ist diesmal bis auf eine kleine Ausnahme auch nicht geschehen). Ich kann daraus nur den Schluss ziehen, dass DB Regio an dieser Strecke in der Auslaufphase überhaupt kein Interesse mehr hat und ihr daher die Verprellung der Reisenden gleichgültig ist.

Gruß

von Bahnkunde - am 23.06.2013 06:17

Re: Salzburger Linie

So ist es. Kein Wille zur Improvisation, kein Interesse mehr am Kunden. Da kann der 217055er verteidigen, wen und was er will, das Ergebnis spricht für sich. Der Fisch stinkt im übrigen immer vom Kopf, da hat er recht. In Mühldorf bei der SOB wäre das (jedenfalls derzeit) undenkbar, da hält der Kraller seine leuchtende Birne immer hin, wenn die Basis mal wieder was verbockt hat, und das tut auch den Mitarbeitern gut. Aber bei Regio wird von München aus regiert, und da sind sowohl die Mitarbeiter in der Fläche wie auch die Beförderungsfälle ungefähr so weit weg wie der Mond. Anders ist das "Engagement" ncht zu erklären.

von _korridor - am 23.06.2013 06:42

Re: MannMannMann

Dem Beitrag von Bernd ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Den dürfen sich einige Leute einrahmen und über´s Bett hängen. Und er soll dreimal pro Nacht runterfallen. Genau auf die Nase. Vielleicht lernen Sie es dann.

Ich fahre seit 1972 täglich, aber was dem dummen Beförderungsfall hier & heute zugemutet wird, hat es zu den Zeiten, als es in diesem Lande noch eine richtige Eisenbahn existierte, nicht gegeben. Man kommt sich schlichtweg nur noch verarscht vor – und das ist vornehm ausgedrückt.

Der ganze Bahnbetrieb ist zztl eine mimosenhafte Karikatur, die beim leichtesten Windhauch zusammenfällt wie ein Kartenhaus.
Seltsamerweise rollt nebenan der Straßenverkehr unbeeinträchtigt durch die Lande.
(Ich kann mich eigenartigerweise angesichts der „Sturm“schäden vorgestern Nacht nicht erinnern, weder am Abend oder in der Frühe auch nur ein Ästchen auf der Fahrbahn gesehen zu haben.)
Und dieser vorgebliche „Weltkonzern“ ist nicht in der Lage, eine überschaubare Anzahl schadhafter Fahrzeuge zu ersetzten ?
Geschweige denn einen akzeptablen Ersatzfahrplan anzubieten ? Es wird keiner meckern, wenn die für alle Beteiligten ärgerlichen Hochwasserschäden einen SEV bedingen. Aber die Gestaltung der Fahrpläne sind eine Frechheit – in beiden Richtungen steht man ewig rum,bis es weitergeht; nördlich Tutzing läßt man dann noch reihenweise Züge ausfallen – und seitens des verkehrsroten Riesen glaubt man, mit dem Verweis auf die S-Bahn sei die Sache erledigt. Man „erlebt“ eine durchschnittliche Reise“geschwindigkeit“ auf den Niveau einer lustigen Oma mit einem knarzenden Hollandrad.

Ich verbitte mir auch jegliches Geflenne, wie teuer das alles sei – das ist mir als Kunden schlichtweg völlig sch....egal. Man zahlt monatlich im Voraus eine stattliche Summe, und verlangt dafür, eine angebotene Leistung (siehe Fahrplan) geliefert zu bekommen. Nicht mehr und nicht weniger. Vor allem vor dem Hintergrund, daß die Fahrpreise immer deutlich über den Inflationsausgleich angehoben werden – zumindest das funktioniert zuverlässig.
Wenn ich laufend meine (vorgegebenen) Termine nicht einhalte und zudem ständig Qualitätsmängel abliefere, bin ich ganz schnell arbeitslos. So läuft das in der freien Wirtschaft. Das sollten sich manche Leute aus der Nahverkehsbranche gelegentlich vor Augen halten; denn hier herrschen sozialistische Strukturen mit 15-Jahres-Plänen. Egal, ob 100% Planerfüllung oder nur 80 % - das Geld fließt so oder so. Die sogenannten Pönalen sind m.E. ein kompletter Scherzartikel, und zur Disziplinierung nicht ausreichend.

Und auf dem Weg nach O´gau fährt man inzwischen – gefühlt – an 10 Monaten im Jahr mit dem Bus. Ich bin inzwischen soweit, daß es mir auf die restlichen 8 Wochen ehrlich gesagt auch nicht mehr drauf ankommt. Ich gebe das Geld lieber einem lokalen, zuverlässigen Busunternehmer, als den Zaster in einem unübersichtlichen Firmenkonglomerat versacken zu lassen. Und wir sparen uns diese grauslige Bahnhofs-/Landschaftsverschandelung per Betonfertigteil.

Ja, ich gebe es zu: Es gab Zeiten, da bin ich aus Spaß & Überzeugung Bahn gefahren. Inzwischen ist das nur noch ein lästiges Übel, daß man irgendwie hinter sich bringt, und jedesmal froh ist, wenn die Reise – pardon: Beförderung – ein Ende findet.
Glücklicherweise habe ich einen kulanten Chef, der mir die letzten Tage erlaubt hat, mit dem Geschäftsauto über die Kundenbedienung hinaus ein Stück weiter bis Weilheim zu fahren. Was mir jeden Tag 2 Stunden Herumsandelei erspart hat. Nun, auch viele andere frönen momentan Ihrem privaten KFZSEV - ihr könnt Euch kaum vorstellen, was gegenwärtig auf der B 2 los ist !!

An der Stelle muß ich dem „Jockerle“ widersprechen:
Es soll Leute geben, die nicht nur aus Jux & Tollerei mit dem Zug fahren. Mitbürger, die sich mit pünktlicher Anwesenheit am Arbeitsplatz ihr tägliches Brot ehrlich verdienen müssen. Und diese können nicht einfach so x-beliebig Stunden früher losfahren oder ewig verspätet abends nach Hause kommen, oder einfach mal so gar nicht zur Arbeit erscheinen – nur weil die DBAG der „Kundschaft“ einen derartig unangepaßten, rücksichtslosen & ignoranten Ersatzfahrplan vor den Latz knallt. Nach dem Motto: Zahl´, friß´, und halt´s Maul.
Und dann wundert man sich, daß die Bahn keine Lobby hat ? Bahnfahren ist zztl. öde, nervig, unsexy. Mit dieser arroganten, unsympathischen Firma will sich doch keiner identifizieren, geschweige denn irgendwie engagieren. Schon mal drüber nachgedacht, warum VCD, Pro Bahn und ähnliche bedeutungslose Sektierergrüppchen sind, während der ADAC 8-stellige Mitgliedszahlen hat ?? Ich will hier niemanden beleidigen oder zu nahe treten, aber es ist leider so...

Zu guter Letzt: Bitte keine Vergleiche mit dem sich abzeichnenden Übergangsdesaster Richtung Salzburg. Das ist alles kein Maßstab. Frei nach dem Motto: Der Einäugige ist der König unter den Blinden.

von Platform 9 3/4 - am 23.06.2013 08:30

Perfekt auf den Punkt gebracht! (owT).

.

von . - am 23.06.2013 12:30

Re: Salzburger Linie

Hallo korridor, hallo Bahnkunde,

eine Antwort auf Eure Beiträge ist für mich nicht ganz einfach. Einerseits weil ich für den genannten Fall vom 19.06. (Ausfall der Baustellenzüge Prien - Salzburg)
keine umfassende Antwort liefern kann (eher stelle ich mir die gleiche Frage - außer für die ersten zwei Stunden der Sperrung, da war der Bahnhof Traunstein nämlich voll und kein Gleis mehr frei). Andererseits spreche ich hier nicht für die Firma DB AG (was mancher scheinbar für möglich hält), möchte aber meine Arbeit für diese Firma auch nicht verleugnen. Auch ist es nicht mein Ziel, Schlechtes zu rechtfertigen oder gar als gut zu bezeichnen (verteidigen - wie der "Korridor" schreibt).
Vielmehr habe ich an manchen Punkten Wissen und auch Teilhabe auch aus der Sicht der Handelnden und kenne mindestens meinen eigenen Anspruch (und da denke ich, daß sehr wohl der Fahrgast im Zentrum meiner Überlegungen und Bemühungen steht). Und weil das so ist, kann ich mich sicher auch angesprochen fühlen, wenn über dieses oder jenes Ereignis aus anderer Sicht berichtet wird. Das ist alles in Ordnung, außer wenn jemand, der die Umstände für ein Ergebnis (unterstellt bzw. erkennbar) nicht kennt, meint, die Ursache in diesem oder jenem Fall genau zu kennen und dann behauptet, es sei begründet in Unwilligkeit oder Egalität oder sogar ganz bewußtem Handeln aufgrund bevorstehendem Betreiberwechsel. Wenn meine eigene Einschätzung dem gleichen oder ähneln würde, würde ich dem nicht entgegen treten. Wenn ich aber weiß, daß der öffentliche Vorwurf nicht zutreffend ist, dann fällt es mir schwer, dazu zu schweigen (auch wenn ich es vielleicht sollte).

Zitat "Bahnkunde":
Ja, das war auch ein unmöglicher Zustand. Warum konnte dann nicht wenigstens der Regionalverkehr von Traunstein nach Prien pendeln?
Ich z. B. musste extra nach Traunstein fahren, um meine Tochter vom SEV-Bus aus Freilassing abzuholen, da ich ihr nicht zumuten wollte, zum Abschluss eines anstrengenden Unitags in Salzburg auch noch lange in Traunstein rumzuhängen. Schon etwas Rücksichtslosigkeit seitens der DB an solch heißem Tag auch noch den Regionalverkehr zwischen TS und Prien ohne Not nur im 2-Stundentakt verkehren zu lassen.


Ja, wie gesagt, ganz konkret kann ich darauf nicht antworten. Ich hatte an diesem Tag frei und war nicht dabei. Ich hab trotzdem geforscht und erfahren bzw. erkennen können, daß im Bahnhof Traunstein zu Beginn der Sperrung innerhalb kürzester Zeit alle Gleise belegt waren bzw. nach Eintreffen des schon zulaufenden (letztmöglichen) Zuges der Bahnhof nicht mehr aufnahmefähig war. Nun brauchen die Leitstellen dieser Züge ja einige Zeit, um eine Entscheidung über das weitere Vorgehen mit den Reisenden (auch Organisation Ersatzverkehr!), dem Personal und dem Material dieser Züge zu treffen. Danach müssen die Bedingungen für die Umsetzung dieser Maßnahmen geschaffen werden. Da vergeht ganz schnell eine halbe Stunde (oder auch mehr), bevor einer der Züge in Traunstein den Bahnhof wieder verläßt. So lange stoppte DB Netz richtigerweise den zulaufenden Verkehr an Halten mit (passenden) Bahnsteigen - was in diesem Fall auch das Verbot der Abfahrt der Pendelzüge Prien - Salzburg beinhaltete. Warum dies nicht nach der Abfahrt der umkehrenden Fernzüge der DB und ÖBB in Traunstein wieder verändert wurde, kann ich leider nicht beantworten. Es lag aber nicht am (nicht vorhandenen) Zugpersonal (wo sollte das Personal in Prien auch hin?), soviel ist sicher (und deshalb meine Reaktion auf eine solche Behauptung mit der gesteigerten Aussage, daß Ganze wäre aufgrund des absehbaren Endes des Regionalverkehrs durch die Firma DB Regio so). Der "Abruf" des RE 79031 in Rosenheim ist übrigens mit der gleichen Begründung (kein Platz in Traunstein) durch DB Netz veranlaßt worden. Dagegen kann sich kein EVU wehren (auch nicht die SOB - Herr "Korridor"). Die Auswirkungen auf die Kundschaft sind (nicht nur) mir dabei sehr wohl bewußt. Nur was tun, wenn es keine greifbare Alternative gibt? Wenn die betroffene Kundschaft ihren Ärger (und meinetwegen auch ihr Unverständis) für diese Situation äußert, werde ich bestimmt nicht dagegenschreiben. Wenn aber jemand dieser Kundschaft (oder auch nur ein Beobachter) meint, er wisse, daß es nur deshalb so sei, weil jemand fahrlässig oder gar vorsätzlich ihm schaden wolle, dann werde ich das nicht still lesen, wenn ich es "besser" weiß. Fahrlässig entstandene vermeidbare Mängel wird es leider immer geben, die braucht und sollte auch niemand schönreden, aber den Vorsatz zu so etwas kann ich im operativen Betrieb nicht erkennen.

Weitere grundsätzliche Gedanken zur Situation des (DB-) Schienenverkehrs hat Bernd Mühlstraßer recht gut auf den Punkt gebracht, finde ich. Da liegen auch schon eine Menge Gründe ausgebreitet, die heute leider manches nicht mehr möglich machen lassen, was "früher" noch nicht mal irgendeines Aufhebens wert war.

Für mich möchte ich das Thema damit beenden
Freundliche Grüße
217 055

von 217 055 - am 23.06.2013 21:45

"Das Personal" sind auch Menschen!

Zitat
_korridor
Viele gute Leute sind schon weg, ersetzt durch junge Schnösel/innen oder Gastarbeiter aus anderen deutschen Landen.


Verehrter _korridor, da hast Du Dich aber weit aus dem Fenster gelehnt.

Vielleicht liegt der Personalexodus auch daran, dass das Publikum unfreundlicher wird. Wenn man als Lokführer/Tfzf-Führer oder ZuB tagtäglich den Kopf hinhalten muss für Missstände, für die man selbst gar nichts kann? An der Kaputtsparpolitik eines Mehdorn (auf die ich sowohl den Hangrutsch als auch die Gleisverwerfungen zurückführe) oder den vom Duo Zeil/Czeschka Jahr um Jahr vorangetriebenen Fahrplan-Murks kann das örtliche Personal rein gar nix ändern.

Bei der S-Bahn München herrschen seit einiger Zeit derart hohe Krankenstände, das Züge ausfallen müssen. Wenn ich mich jeden Tag anmaulen lassen müsste wegen Verspätungen im Zwei-Minuten-Bereich, wobei Wörter wie "Arschloch" und "Volldepp" noch zu den harmlosesten gehören, würde ich auch öfters zum Arzt gehen.

Ohne junge Kollegen oder die Mitglieder des größten Reichsbahn-BW außerhalb der Neuen Bundesländer würden in München vielleciht noch die Linien 1 und 8 zum Flughafen fahren. Das restliche Umland könnte dann gepflegt zu Fuß gehen... Für die von München ausgehenden Regionalzüge gilt das Gleiche.

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

SG
ste

von s-lin - am 24.06.2013 08:41

Re: So ist es, Gratulation

Ich will für mein Geld auch eine ordnungsgemäße Leistung.

von Bummelbahn - am 24.06.2013 08:52

Aber auch die zahlenden Fahrgäste sind Menschen

Hallo,

dazu kann ich aber nur sagen:

Warum hat man am Tag des angeblichen Bombenalarms ohne Not auch die stündlichen Regionalzüge auf dem Streckenabschnitt Prien-Übersee-Traunstein ausfallen lassen (eine Garnitur stand nämlich in Prien und die hätte ohne weiteres auf diesem Teilabschnitt verkehren können)? Wie gesagt, es war ein extrem heißer Tag. Warum mutet man dann den Fahrgästen noch weitere Wartezeiten zu?

Warum ist man während der über 2 Monate dauernden Bauphase zwischen Rosenheim und Endorf nicht in der Lage, wenigstens bis in die Chiemseeregion eine stündliche Reisekette ab München zu gewährleisten? Warum verkehrt nicht im Anschluß an die in Rosenheim "verendenden" Regionalzüge aus München ein direkter Anschlußbus nach Prien und Übersee?

Oder warum hat man dann nicht zumindest die EC-Züge für Nahverkehrsreisende geöffnet um das Problem wenigstens teilweise abzumildern?

Ich kann nur sagen, Ignoranz von Seiten der DB Regio. Man interessiert sich einfach nicht mehr um die Bedürfnisse der Kunden auf dieser aus Sicht von DB Regio "Auslaufstrecke".

Gruß

von Bahnkunde - am 24.06.2013 19:06

Ist alles wurscht, die haben ja schon bezahlt. Und die BEG auch.

Herbeigeführt hat das "die Politik". Beschwer dich bei deinem Abgeordneten darüber, hast ja eh einen in MUS. Den seh ich sogar öfter im Zug, in der Volksvertreterklasse. Leider ist der Verkehrsminister nicht in seiner, sondern in der Zahnärztepartei.
Meine subjektive Bilanz aus über 200 km in drei Regio-Zügen heute: An sich recht gut gelaufen zwischen Chiemgau und München, gesamt nur +15 min. Zwei faule Zub m/w (der Fst. bzw. das Iphone waren wichtiger als sich im Zug sehen zu lassen, wo eine Menge Leute Fragen wegen des SEV etc. haben). Und eine fleißige junge Zubine. Aus dem Osten.

von _korridor - am 24.06.2013 20:12

Na ja, der Herr MdL

Hallo,

an den besagten Abgeordneten habe ich mich übrigens schon mal in Sachen Bahn gewandt. Nicht jetzt, sondern früher in anderer Bahnangelegenheit. Hat aber im Ergebnis nichts gebracht.

Na ja, wenigstens parkt er seit einiger Zeit nicht mehr den ganzen Tag, wenn er im Landtag ist, in der 30-Minuten Parkzone vor dem Bahnhof. Wenigstens ein Fortschritt.

Grüße

von Bahnkunde - am 24.06.2013 20:50

Re: auch Fahrgäste sind Menschen

Hallo Bahnkunde,

Deine Überschrift "Aber auch die zahlenden Fahrgäste sind Menschen" soll was sagen? Hat etwa jemand was anderes behauptet?
Die Fahrgäste sind genauso Menschen wie "das Personal" - und zwar in der ganzen denkbaren Breite menschlichen Benehmens (nämlich von hoch anständig und wohlerzogen bis zu ausgeprägt gesindelhaft).

Was ich aber von Leuten halten soll, die ihr schon abgegebenes Statement (vom 23.06. 8:17) inhaltlich völlig gleich wiederholen, da bin ich noch am überlegen. Es gab Reaktionen darauf, auf die nicht eingegangen wird. Für mich sieht das aus wie: Ich schreie so lange, bis keiner mehr was sagt...

"Viel Erfolg" dabei (ich dachte ein Forum dient dem Austausch, nicht der Durchsetzung der eigenen Ansicht und somit hoffe ich auf gründlichen Mißerfolg)
217 055

von 217 055 - am 25.06.2013 01:23

Re: gute Laune

Hallo,

Zitat
_korridor
...
Meine subjektive Bilanz aus über 200 km in drei Regio-Zügen heute: An sich recht gut gelaufen zwischen Chiemgau und München, gesamt nur +15 min. Zwei faule Zub m/w (der Fst. bzw. das Iphone waren wichtiger als sich im Zug sehen zu lassen, wo eine Menge Leute Fragen wegen des SEV etc. haben). Und eine fleißige junge Zubine. Aus dem Osten.


Na, hier steigt doch endlich das Niveau. Es gibt keine Anrede und und keinen Gruß mehr, die Inhalte werden auch komisch (und fröhlich gemischt).
200 km zwischen Chiemgau und München bedeuten ja wohl eine Fahrt ohne SEV. Wieso sollen denn jetzt augerechnet im durchgehenden Zug eine Menge Leute Fragen zum SEV haben? Das verstehe ich nicht - genauso wenig wie Zugbegleiter, die keine Präsens im Zug zeigen.

Und die fleißige ... (war in einem Beitrag vom 22.06. nicht noch von jungen Schnösel/innen die Rede?), wo kam die doch gleich her? War sie wenigstens der deutschen Sprache mächtig, somit wohl Österreicherin? Oder ging eine Verständigung nur ungarisch oder gar rumänisch zu bewerkstelligen?

Herkunft = Himmelsrichtung. Das ist doch mal wieder differenziert und zutreffend bezeichnet - Glückwunsch dazu!

Gar nicht mehr amüsiert
217 055

von 217 055 - am 25.06.2013 01:42

Re: auch Fahrgäste sind Menschen

Nachdem diese Scharmützel absolut nicht mehr zielführend sind,
wird auf die Privatnachrichten verwiesen und der Thread
hiermit beendet.

Gruß, Roman

von RD - am 25.06.2013 02:40
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