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KBS 970 - Forum
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
km63.8, razor300, Robert Brütting, WFN4

Starker Tobak: Neue Bahnsteige Kochelseebahn

Startbeitrag von WFN4 am 13.11.2013 16:45

Hallo,

nachdem ich heute das Bild von Lutz zum Bahnhof Seeshaupt gesehen hab, dachte ich mir schau ich doch mal hier am Bahnhof Benediktbeuern vorbei, leider erst auf den letztern Metern an die daheim liegende Kamera gedacht.
Was ich da gesehen hab, musst ich erst mal verdauen und sacken lassen. Wie kann man etwas nur so sehr verhunzen? Dabei meine ich nicht mal den Neubau an sich. Ich hatte mich darauf gefreut, schön alles gepflastert, bessere Lampen, ebenerdiges Einsteigen und allgemein alles moderner.

Zur Beschreibung der Lage hier einfach mal eine Vorher-Nachher-Skizze (nicht unbedingt Maßstabsgetreu, habs aber versucht):
ALT:

NEU:


Zum besseren Größenverständis, hier der Vorplatz und Bahnsteig. Das gepflasterte im Vordergrund ist jetzt alles Wiese bis hinter zu diesem Winterkies-Behälter:


Wie daneben muss man eigentlich im Leben sein, um sowas zu planen? Im Schülerverkehr ist der ganze Vorplatz + Halle + Bahnsteig mit Schülern voll. Jede Woche kommen Jugendherberge-KlasseN an, was dazu führt dass der Vorplatz proppe voll ist. Beim Aussteigen verteilt sich alles schön (beim Schülerverkehr erst recht): Die eine Hälfte geht durch die Wartehalle [vordere Hälfte vom Zug] und die andere geht rechts zu den Radlständer und Partkplätzen vorbei. Und jetzt sollen über 100 Schüler plus normale Fahrgäste über ne 2,5m Rampe zum/vom Bahnsteig runter? Das ist einfach lächerlich. Längere Haltezeiten des Zuges sind schon vorprogrammiert.
Ich rege mich hier insbesondere über diese neu angelegte "Wiese" auf, die sogar auf ~50cm (statt zuvor 22cm Bahnsteig) aufgeschüttet wurde. Von Wartehalle zu Systembahnsteig sind es 10m, würde man das alles betonieren [EDIT: bzw pflastern] und Geländer wegmachen, wäre die Steigung sogar geringer als bei der Rampe und die Fahrgastströme würden sich sehr viel besser verteilen.

Interessant ist auch, dass vor der Wartehalle noch 1-2m an Beton gelassen wurde, wenn man aber rechts zur Rampe gehen will, aber ein 1m breiter Wiesenstreifen entstanden ist (auf dem Bild, dort wo der Winterkies-Behälter ist). Soviel zu "wir möchten die Wartehalle beibehalten", das Gerücht dass der Automat in den neuen Unterstand wandert [Personenkapazität 5-10], ist damit wohl bestätigt.
Der alte Radlunterstand bleibt übrigens erhalten, da fällt zwar schon die Rückwand raus, aber hauptsache nicht zu viel Geld ausgeben.

Schönen Tag noch.

Antworten:

Genau ...

Zitat

Ich rege mich hier insbesondere über diese neu angelegte Wiese auf ...


... warum Wiese, wenn man auch Beton haben kann?

RoB

von Robert Brütting - am 13.11.2013 17:42

3. Idee: Pflastersteine

Zitat
Robert Brütting
Zitat

Ich rege mich hier insbesondere über diese neu angelegte Wiese auf ...


... warum Wiese, wenn man auch Beton haben kann?

RoB


weil erstere sich regelmäßig in Matschwüsten verwandeln wenn 3 Mann drüber laufen usw.
Macht schon Sinn.
Statt Beton würde ich aber Pflastersteine wählen, weil da versickert es Wasser dazwischen. Deswegen sollte man ja auch Garagen pflästern und nicht betonieren / asphaltieren, weil dann versickert auch der Schneematsch der Radkästen ;) Nur wer macht das?

von razor300 - am 13.11.2013 18:37

Ich seh das entspannt ...

... nachdem ich den Bahnsteig heute erleben durfte. Es kommen mal zwei Klassen aber keine ganze Schule an. Der Bahnsteig ist ausreichend (auch die beiden Ausgänge) und wenn alles schön grün ist sieht es auch brauchbar aus.

Lutz

von km63.8 - am 14.11.2013 14:15
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