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KBS 970 - Forum
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223 061, Martin Pfeifer, RD, ropix, luchs, JimKnopff, ChristianMUC

Leicht OT: Fragen zum Stellwerk Bad Reichenhall

Startbeitrag von 223 061 am 09.09.2014 18:00

Hallo,

es passt zwar nicht ganz zum Forengebiet, aber vielleicht kann mir hier trotzdem jemand bezüglich der folgenden Fragen weiterhelfen:

(1)
Bad Reichenhall besitzt ein mechanisches Stellwerk der Bauart "Einheit" mit Formsignalen. Ich war daher etwas überrascht, an beiden Bahnhofsköpfen jeweils in Höhe der drei Ausfahrsignale Achszähler vorzufinden. Nun frage ich mich:
- Ist diese Achzähleinrichtung nur ein autarkes Hilfsmittel für den Fdl, um auch bei schlechtem Wetter die Fahrwegprüfung sicher durchführen zu können?
- Oder besteht eine direkte technische Abhängigkeit zum mechanischen Stellwerk (Signalabhängigkeit)? Wenn ja, wie wird diese realisiert?

(2)
Bad Reichenhall besitzt an den Einfahrsignalen keine Ausfahr-Vorsignale. Die Ausfahrsignale werden nach meiner Beobachtung erst dann auf Fahrt gestellt, wenn der Zug im Bahnhof zum Halten gekommen ist. Gibt es hier neben den örtlichen Richtlinien weitere Vorkehrungen, z.B. einzeln stehende Vorsignaltafeln und/oder 1000Hz-PZB-Magnete? Ich konnte diesbezüglich nichts erkennen.


Gruß aus der Oberpfalz und Danke.
223 061



PS:
Hier mal Bilder von den beiden Bahnhofsköpfen in Bad Reichenhall sowie von Stellwerk und Einfahrsignal:


Blick Richtung Berchtesgaden (drei Ausfahrsignale)


Blick Richtung Freilassing (früher zwei, neuerdings drei Ausfahrsignale)


Fdl-Stellwerk in der Ausfahrt Ri. Berchtesgaden (einziges verbliebenes Stellwerk des Bahnhofs)


Einfahrsignal aus Richtung Berchtesgaden

Antworten:

Können die Achszähler mit dem auf Deinen Bildern zu sehenden Bü zusammenhängen - und somit nichts mit den Signalen zu tun haben?

Ausfahrvorsignale ohne Vorsignale kenne ich sonst noch von Wiesbaden (Igstadt und früher Erbenheim), da darf/durfte wenn keine Ausfahrt steht nur auf HP2 eingefahren werden.
Zusätzlich, wie sonst in D üblich, darf nur einer gleichzeitig einfahren.

Luchs.

von luchs - am 09.09.2014 18:48
Zitat
luchs
Können die Achszähler mit dem auf Deinen Bildern zu sehenden Bü zusammenhängen - und somit nichts mit den Signalen zu tun haben?




Das hatte ich auch erst vermutet. Dagegen spricht aber, daß es nur in der Ausfahrt Ri. Berchtesgaden einen Bü gibt. Die Achszähler sind aber in beiden Ausfahrten des Bahnhofs gleichermaßen vorhanden, und zwar jeweils genau an der Position der Ausfahrsignale. Das macht für mich bezüglich des Bü nur wenig Sinn, zumal der Bü in der Berchtesgadener Ausfahrt hinter dem Durchrutschweg liegt.



Zitat
luchs
Ausfahrvorsignale ohne Vorsignale kenne ich sonst noch von Wiesbaden (Igstadt und früher Erbenheim), da darf/durfte wenn keine Ausfahrt steht nur auf HP2 eingefahren werden.



Ja, stimmt, das scheint in Bad Reichenhall auch so zu sein. Ich habe nur Einfahrten auf Hp2 gesehen, auch bei geradem Strang der befahrenen Weichen.
Damit müßte dann ja auch immer eine 1000Hz-Beeinflussung am Einfahrsignal erfolgen, oder?


Gruß 223 061

von 223 061 - am 09.09.2014 19:14
Zitat
223 061

Ja, stimmt, das scheint in Bad Reichenhall auch so zu sein. Ich habe nur Einfahrten auf Hp2 gesehen, auch bei geradem Strang der befahrenen Weichen.
Damit müßte dann ja auch immer eine 1000Hz-Beeinflussung am Einfahrsignal erfolgen, oder?


Gruß 223 061


Servus!

Ich weiß nicht, wie es auf dieser Strecke ist. Auf der Rottalbahn gibt es an den Einfahrsignalen keine 1000 Hz-Magnete für das fehlende Ausfahrvorsignal.

Schönen Gruß
Gabriel

von JimKnopff - am 09.09.2014 20:40
Die Rottalbahn ist auch eine Nebenbahn - Freilassing-Bad Reichenhall aber Hauptbahn? Gibt es im Rottal überhaupt Streckenblock?
Also insofern ganz andere Vorraussetzungen.

Ob es in Wi-Igstadt einen 1000er gibt, keine Ahnung. Kann aber sein, dass der nachgerüstet wurde.

Luchs.

von luchs - am 10.09.2014 07:48
Servus,

Zitat
223 061
Zitat
luchs
Können die Achszähler mit dem auf Deinen Bildern zu sehenden Bü zusammenhängen - und somit nichts mit den Signalen zu tun haben?


Das hatte ich auch erst vermutet. Dagegen spricht aber, daß es nur in der Ausfahrt Ri. Berchtesgaden einen Bü gibt. Die Achszähler sind aber in beiden Ausfahrten des Bahnhofs gleichermaßen vorhanden, und zwar jeweils genau an der Position der Ausfahrsignale. Das macht für mich bezüglich des Bü nur wenig Sinn, zumal der Bü in der Berchtesgadener Ausfahrt hinter dem Durchrutschweg liegt.


Wenn ein mechanisches Stellwerk den gesamten Bahnhof steuert gibt es auf alle Fälle Bereiche, die nicht einsehbar sind. Daher wird zur Fahrweg-Prüfung für diese Bereiche eine Gleisfreimelde-Anlage benötigt. Diese verhindert in jedem Fall durch eine Weichenhebelsperre das Umstellen der besetzten Weiche. Ob die Besetzung eines Bahnsteiggleises auch gleichzeitig eine Einfahrt in dieses Gleis durch entsprechende Sperren verhindert ist mir für die konkrete Anlage nicht bekannt - woanders wurde das so realisiert.

Ich vermute das aufgrund der Stellentfernung ab dem Stellwerk (Länge der Drahtzüge) mindestens der weiter entfernte Kopf keine mechanisch gestellten Weichen hat. Dann wären hier elektrisch gestellte Weichen und beim Fdl ein kleines Dr-Pult bzw. ein E43-Schalterwerk verbaut.

Zitat
223 061
Zitat
luchs
Ausfahrvorsignale ohne Vorsignale kenne ich sonst noch von Wiesbaden (Igstadt und früher Erbenheim), da darf/durfte wenn keine Ausfahrt steht nur auf HP2 eingefahren werden.



Ja, stimmt, das scheint in Bad Reichenhall auch so zu sein. Ich habe nur Einfahrten auf Hp2 gesehen, auch bei geradem Strang der befahrenen Weichen.
Damit müßte dann ja auch immer eine 1000Hz-Beeinflussung am Einfahrsignal erfolgen, oder?


Gruß 223 061


Eine Einfahrt auf Hp 2 ergibt nicht automatisch eine 1000-Hz-Beeinflussung, dazu müsste auch ein entsprechendes "Halt erwarten" oder "Langsamfahrt erwarten" erscheinen - bzw ein entsprechender Vertreter in Form der Vorsignaltafel. Eine vergleichbare Situation ist mir seit 2006 vom Bf Büdingen (Oberhessen) (KBS 631 - Strecke 3701 Gießen - Gelnhausen) bekannt. Hier stehen an beiden Einfahrsignalen einzeln stehende Vorsignaltafeln und der Zug bekommt bei jeder Vorbeifahrt eine 1000-Hz-Beeinflussung.

Durchfahrten kann man in mechanischen Stellwerken relativ einfach technisch ausschließen, dann sind die Fahrstraßenhebel der Ein- und der dazugehörigen Ausfahrt (bzw. die dazugehörigen Befehlsabgaben beim Fdl) durch entsprechende Sperren nicht gleichzeitig bedienbar. Im Falle des Bf Bad Reichenhall ist solch ein Ausschluß aufgrund der folgenden Steilstrecke zum Bbf Hallthurm durchaus denkbar. Ich kenne die örtlichen Zusatzbestimmungen für die konkrete Strecke nicht, aber bei anderen Strecken ist vor dem Befahren der Steilstrecke immer mindestens eine Betriebsbremsung gefordert um die Wirksamkeit der Bremse zu überprüfen.

von Martin Pfeifer - am 10.09.2014 19:10
Danke für die Infos.


Zitat
Martin Pfeifer
Ich vermute das aufgrund der Stellentfernung ab dem Stellwerk (Länge der Drahtzüge) mindestens der weiter entfernte Kopf keine mechanisch gestellten Weichen hat. Dann wären hier elektrisch gestellte Weichen und beim Fdl ein kleines Dr-Pult bzw. ein E43-Schalterwerk verbaut.



Der Verdacht liegt sehr nahe, zumal keine offenliegenden Drahtzüge oder Spannwerke im Freilassinger Bahnhofskopf zu sehen waren. Mehr als das folgende Foto kann ich jedoch leider nicht als Beleg anführen. Das Signal hat doch einen elektrischen Antrieb, oder? Außerdem: Was ist das am rechten Signal für ein PZB-Magnet in der Gegenrichtung? Schon der 500Hz Magnet (da hätte man dann wohl die zulässigen 300m Abstand vom hauptsignal ausgeschöpft)? Wenn der 500Hz- Magnet bereits so früh angeordnet ist, kann man angesichts der Signalisierung von Hp2 an den Einfahrsignalen vielleicht tatsächlich auf die 1000Hz Beeinflussung verzichten?

Gruß 223 061





von 223 061 - am 10.09.2014 20:40
Servus,

ja, der eingekreiste Antrieb ist definitiv ein elektrischer Antrieb, wie er zum "E43" (oder seinen Vorgänger-Bauarten) gehört. Damit müsste im Stellwerk neben der mechanischen Hebelbank noch ein elektromechanisches Schalterwerk stehen. Der eingekreiste PZB-Magnet ist ein 500-Hz-Magnet, wie er nach dem Unfall in Rüsselsheim im Rahmen des PZB-90-Programms massenweise vor jedem Ausfahrsignal eines Bahnsteiggleises eingebaut wurde. Der dient zur Auslösung der restriktiven Überwachung welche die Folgen einer Anfahrt gegen ein "Halt"-zeigendes Signal zumindest deutlich verringern soll. Ein Ersatz für den 1000-Hz-Magneten ist das prinzipell nicht. Etwas verwundert bin darüber, das der Magnet trotz der (mutmaßlich) nicht zugelassenen Durchfahrten in der üblichen Weise vom Hauptsignal gesteuert wird.

von Martin Pfeifer - am 11.09.2014 07:44
Im Stellwerk steht keine E43-Hebelbank und auch keine Vorgängerbauart (Schalterwerk ist schweizerdeutsch...). Was hast du noch als Lösung anzubieten?

von ChristianMUC - am 11.09.2014 09:43
Zitat
ChristianMUC
Im Stellwerk steht keine E43-Hebelbank und auch keine Vorgängerbauart (Schalterwerk ist schweizerdeutsch...). Was hast du noch als Lösung anzubieten?


Servus,

bei der Bk Schwörstadt (Strecke 4000) habe ich anno 2000 mal ein Hauptsignal mit elektrischen Antrieb und Steuerung über einen normalen Signalhebel fotografiert. Gibt es so etwas tatsächlich nochmal?

von Martin Pfeifer - am 11.09.2014 19:20
Zitat
luchs
Die Rottalbahn ist auch eine Nebenbahn - Freilassing-Bad Reichenhall aber Hauptbahn? Gibt es im Rottal überhaupt Streckenblock?
Also insofern ganz andere Vorraussetzungen.

Ob es in Wi-Igstadt einen 1000er gibt, keine Ahnung. Kann aber sein, dass der nachgerüstet wurde.

Luchs.


Servus Luchs!

Danke, das hatte ich übersehen.

Im Rottal gibt es keinen Streckenblock - nur Zugmeldungen.

Schönen Gruß
Gabriel

von JimKnopff - am 11.09.2014 20:17

Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall

Hallo,

das Thema hab ich ja glatt übersehen. Der Bahnhof Reichenhall ist komplett gleisfreigemeldet, dem FDL wird also jeweils angezeigt ob die Weichenfelder oder eines der drei Gleise besetzt sind. Auf Freilassinger Seite die beiden Weichen werden per Mini-DrS2 gestellt und per Riegel in die mechanische Hebelbank eingebunden, wie in Illertissen. Wobei die Riegel nicht mehr die Weichen real riegeln, man kann die Riegelhebel trotzdem nur umlegen wenn die Weichen richtig stehen. Diese Weichen kann man bei Besetzung nicht umstellen. Auf Berchtesgadener Seite die Weichen sind zwar auch Gleisfreigemeldet, es hindert die Technik aber nicht daran eine besetzte Weiche umzustellen. Angeblich kann man auch Fahrten in ein besetztes Gleis stellen, ob die Gleisfreimeldung aber wirklich nur Auswirkung auf die beiden Weichen hat entzieht sich meiner Kenntniss.

Durchfahrten sind in Reichenhall verboten, deswegen gibt es keine Ausfahrvorsignale. Wobei es eine feste Scheibe natürlich auch tun würde. Man kann auch, trotz des neuen Signals vom Berg kommend nicht nach Gleis 1 einfahren. Und es gibt ja noch das Kuriosum dass die Zugführer ihren Zug als vollständig schlüsseln müssen, ansonsten löst sich beim FDL die Fahrstrassenfestlegung nicht auf.

Signale werden alle per Signalhebel gestellt, und ja - zwischen Signalhebel und Signalantrieb auf Freilassinger Seite liegt ein Stromkabel :)

Im Bahnhof gibts nur die nachgerüsteten 500erter an den beiden Bahnsteiggleisen und 2000Hz-Magneten. 1000 keinen einzigen.

von ropix - am 15.09.2014 14:17

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall

Zitat
ropix
Der Bahnhof Reichenhall ist komplett gleisfreigemeldet, dem FDL wird also jeweils angezeigt ob die Weichenfelder oder eines der drei Gleise besetzt sind. Auf Freilassinger Seite die beiden Weichen werden per Mini-DrS2 gestellt und per Riegel in die mechanische Hebelbank eingebunden, wie in Illertissen. Wobei die Riegel nicht mehr die Weichen real riegeln, man kann die Riegelhebel trotzdem nur umlegen wenn die Weichen richtig stehen. Diese Weichen kann man bei Besetzung nicht umstellen. Auf Berchtesgadener Seite die Weichen sind zwar auch Gleisfreigemeldet, es hindert die Technik aber nicht daran eine besetzte Weiche umzustellen. Angeblich kann man auch Fahrten in ein besetztes Gleis stellen, ob die Gleisfreimeldung aber wirklich nur Auswirkung auf die beiden Weichen hat entzieht sich meiner Kenntniss. Durchfahrten sind in Reichenhall verboten, deswegen gibt es keine Ausfahrvorsignale. Wobei es eine feste Scheibe natürlich auch tun würde. Man kann auch, trotz des neuen Signals vom Berg kommend nicht nach Gleis 1 einfahren. [...] Signale werden alle per Signalhebel gestellt, und ja - zwischen Signalhebel und Signalantrieb auf Freilassinger Seite liegt ein Stromkabel :)

Im Bahnhof gibts nur die nachgerüsteten 500erter an den beiden Bahnsteiggleisen und 2000Hz-Magneten. 1000 keinen einzigen.




Ganz vielen Dank für die Informationen.



Zitat
ropix
Und es gibt ja noch das Kuriosum dass die Zugführer ihren Zug als vollständig schlüsseln müssen, ansonsten löst sich beim FDL die Fahrstrassenfestlegung nicht auf.




Bist Du sicher, daß das noch so ist, auch bei den Flirt der BLB? Ich habe zwar nicht speziell darauf geachtet, aber es würde mich sehr wundern, wenn ich das Schlüsseln während meiner ganzen Urlaubswoche übersehen hätte. Zumal ich den Eindruck hatte, daß der Zugbegleiter manchmal gar nicht aussteigt. Ich mußte ihn mitunter erst suchen, damit er mir mein Tagesticket Berchtesgaden-Salzburg für 9 EUR verkauft, ein wirklich sehr günstiges Angebot.
Und der komplett modernisierte Salzburger Hauptbahnhof ist richtig genial, siehe hier:

[20370.foren.mysnip.de]


Gruß 223 061



PS: Hier noch ein Bild vom oben erwähnten Schlüsselschalter. Ich habe allerdings nie bewußt beobachtet, daß ihn jemand bedient hat.



von 223 061 - am 15.09.2014 20:04

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall - Zugschlussmeldetaste

Hallo,

ja, eigentlich bin ich mir sicher. Jetzt hätt ich zwar einen Moment lang gegrübelt obs bei Durchfahrten unnötig ist - aber die sind wie oben geschrieben ausgeschlossen und damit muss sich jeder Zug zuerst vollständig melden bevor es überhaupt eine Ausfahrt geben kann. Und da die Technik nicht weiß ob ein Taurus oder eine BimmeLBahn gefahren kommt gilt das auch für die Flirts.

Geht aber auch ruck zuck oder eventuell hat auch der Kollege vom Nachbargleis geschlüsselt (das Gleis 3 ist nur Fake, es ist egal an welchem Gleis man für welches Gleis die Ankunft schlüsselt)

von ropix - am 15.09.2014 21:09

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall - Zugschlussmeldetaste

Zitat
ropix
ja, eigentlich bin ich mir sicher.

[...] Und da die Technik nicht weiß ob ein Taurus oder eine BimmeLBahn gefahren kommt gilt das auch für die Flirts.



OK, danke, demnach muß ich es übersehen haben. Ich werde ganz bestimmt nochmals in diese schöne Gegend reisen. Da weiß ich dann, worauf ich achten muß.

Allerdings erschließt sich mir der Sinn dieser Schlüsseltaste derzeit nur aus Richtung Freilassing. Denn vor dem Rückblocken muß der Fdl prüfen, daß der Zug mit Schluß im Bahnhof eingetroffen ist. Bei den aus Freilassing kommenden Zügen kann er das definitv nicht von seinem Standort aus in der Berchtesgadener Ausfahrt tun. Bei Zügen aus Richtung Berchtesgaden dagegen kann der Fdl eigentlich wie üblich direkt vom Stellwerk aus den Zugschluß prüfen. Wenn ich das richtig verstehe, muß die Taste aber bei eingetroffenen Zügen aus beiden Richtungen bedient werden, oder?

Übrigens, 'nen Taurus habe ich keinen gesichtet in Bad Reichenhall, aber dafür den Glacier-Express. ;-)

Gruß 223 061




von 223 061 - am 17.09.2014 19:14

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall - Zugschlussmeldetaste

Hallo,

der Taurus-Umlauf ist schon seit längerem wieder Geschichte.

Gruß,

Roman

von RD - am 19.09.2014 16:08

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall - Zugschlussmeldetaste

Zitat
RD
Hallo,

der Taurus-Umlauf ist schon seit längerem wieder Geschichte.

Gruß,

Roman
Oh Entschuldigung, aber in 94 80 0427 XXX-Y D-RBG. stecken die Buchstaben BLB nicht drin, aus 101 wiederum kann ich aber keinen schlagkräftigen Loknamen herleiten. Ist aber auch egal was da gefahren kommt, solange es keine Achsen aus Kunststoff hat und auf Signal fährt wird es vom Stellwerk als Eisenbahn identifiziert und um die für das Signal nötige Fahrstraße wieder aufzulösen braucht es eben immer die Betätigung der Mitwirktaste. Zur Verdeutlichung hab ich halt eine schwere Lok und einen leichten Triebwagen gewählt, nachdem explizit nach letzterem ja auch gefragt wurde.

Eigentlich müsste die Zugschlussmeldung nur von der Talseite her aktiv sein, aber da bin ich jetzt selber auch überfragt.

von ropix - am 21.09.2014 16:06

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall - Zugschlussmeldetaste

Zitat
ropix
...
Oh Entschuldigung, aber in 94 80 0427 XXX-Y D-RBG. stecken die Buchstaben BLB nicht drin, ....


Die Berchtesgadener Land-Bahn ist ein Joint Venture zwischen der Regentalbahn und der Salzburg AG, deshalb laufen die Triebwagen unter der Flagge der Regentalbahn.
[www.laenderbahn.com]

von Martin Pfeifer - am 21.09.2014 16:18

SLB-Taurus

Zitat
Martin Pfeifer
Die Berchtesgadener Land-Bahn ist ein Joint Venture zwischen der Regentalbahn und der Salzburg AG, deshalb laufen die Triebwagen unter der Flagge der Regentalbahn.



Womit wir auch gleich wieder beim Thema "Taurus" wären, denn die SLB (Bahnsparte der Salzburg AG) besitzen zu meiner großen Überraschung wirklich einen solchen.
Leider zeigte er sich mir nur unerwartet von hinten.

Gruß 223 061




von 223 061 - am 21.09.2014 18:47

Re: SLB-Taurus

Der SLB-Taurus fuhr bis zum Erscheinen der Cargoserv-Vectron in Cargo ÖTV Diensten und seit dem Frühjahr werktäglich in SLB-Diensten zwischen Liefering und Hüttau.

Gruß,

Roman

von RD - am 21.09.2014 18:50

Re: Antwort zum Stellwerk Bad Reichenhall - Zugschlussmeldetaste

Den Taurus-Umlauf (ÖBB),gab's am Königsee wirklich bis in den Frühsommer. Seither fährt die Eisenbahn wieder 101 wie auch der nächtliche Güterzig Sr-MN-Sr.

Gruß, Roman

von RD - am 21.09.2014 18:52
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