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KBS 970 - Forum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Marc_Voß, Flok, Christian Knögel, Bummelbahn

Nachtrag: Sperrung Bf Brenner am Montag Nacht

Startbeitrag von Marc_Voß am 20.09.2014 08:35

Grade gefunden :

Eisenbahnlinie unterbrochen und Staatsstraße gesperrt: Das ist der Chemieunfall am Bahnhof Brenner am Montagabend. Die Wehren von Sterzing, Gossensaß und Pflersch wurden gegen 18 Uhr zum Bahnhof gerufen. Laut ersten Infos soll Säure ausgetreten sein.

Alarmstufe 7, Chemieeinsatz am Bahnhof Brenner. Seit den frühen Abendstunden des Montages sind die Feuerwehren im Gefahrenguteinsatz. Laut ersten Infos ist aus einem Kesselwagen ist eine Säure ausgetreten.

Bahnstrecke und Staastraße dicht

Die Bahnstrecke ist seitdem komplett gesperrt. Regionalzüge werden bis Franzensfeste geführt. Internationale Reisezüge müssen über Nacht in Südtirol bleiben. Es fahren laut ÖBB Ersatzbusse. Auch die Brennerstaatsstraße ist zwischen der Ausfahrt Brennersee auf Österreichischer Seite und dem Brennerbad auf italienischer Seite gesperrt. Ausweichmöglichkeit über die Brennerautobahn.

Sperre erst in den Morgenstunden aufgehoben

Laut jüngsten Infos wird die Sperre erst in den Morgenstunden des Dienstags aufgehoben. Auch danach werden die Pendler im Wipptal noch mit Ausfällen und Verspätungen rechnen müssen
.


Quelle zum Nachlesen

TV-Nachricht auf ORF zum Anschauen

TXL führt den ja komplett aus D bis zum Brenner?
Da die FS an dem Laden beteiligt ist, dürfte dann die Staatsbahn weiterfahren ?

Antworten:

TXL führt den ja komplett aus D bis zum Brenner?
Da die FS an dem Laden beteiligt ist, dürfte dann die Staatsbahn weiterfahren ?

Hallo Marc !
Deine Fragen kann man mit" ja" beantworten.Was schlimmer ist den Eigentümer des Kesselwagens zu finden,Vermietungen usw. erschweren die Suche.So wie ich gehört habe ,soll es jetzt der 7.Alarm gewesen sein .Die Verschlüsse am Kesselwagen sind nicht dicht .
Aber in Italien löst man so etwas einfach ,keine Einreisegenehmigung mehr .Es gibt noch genug Abstellgleise am Brenner,wo der Wagen dann einen "längern italienischen Urlaub"genießen kann.


Gruß Christian

von Christian Knögel - am 20.09.2014 12:24
Nabend Christian,

klar, den Eigentümer - Besitzer - Betreiber des Wagens und der Fracht herauszufinden ist manchmal ein Problem.
Denn der Sub vom Sub vom Sub arbeitet knapp an der Deckungsgrenze oder auch darunter.

Den Wagen am Brenner abzustellen ist wie den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

Der geringere Luftdruck fördert das Austreten aus 'wackligen' Ritzen.
Dazu ein Beispiel aus den 80er.

Die Zugspitze wollte neue Fenster am Berg haben.
Logischerweise doppelverglaste wie sie heutzutage üblich sind.
Beim Transport per Zug fing es dann ab halber Höhe das Knallen an, es zeriss eine nach der anderen.
Der Innendruck war schuld.

von Marc_Voß - am 20.09.2014 18:31
Sub hin oder her, Faktum ist doch, daß der Wagen einen Eigentümer hat, der auch für die Instandhaltung zuständig ist. Und sollte das Problem nicht behoben werden, und es immer derselbe Wagen ist, wäre die TUE gefordert, den einfach abzustellen und rot zu bezetteln.

von Bummelbahn - am 20.09.2014 21:45
- Es war weder ein (Kessel)Wagen noch ist es ein Problem den Absender und den Inhalt der Fracht zu identifizieren. Besonders bei Gefahrgut wird alles dokumentiert. Die Kennzeichnung erfolgt direkt am Transportbehältnis, den Frachtpapieren die dem Zug mitgegeben werden (doppelt auf Wagenliste und Gefahrgutanlage), und sind auch im EDV System der beteiligten Transportunternehmen hinterlegt und schon vorgemeldet bevor der Zug seine Reise startet.
- Auch Eigentümer / Betreiber von Tankcontainern sind problemlos ermittelbar, auch wenn sie heute auf Zug x reisen und morgen auf Zug y.
- Sub vom Sub vom Sub etc. gibt es im Intermodalverkehr nicht, wie aus Frachtpapieren ersichtlich ist.
- Die Staatsbahn hat den Zug nicht weitergefahren, sondern ebenfalls "der Laden".


Die Bahnunternehmen können nicht mehr tun als sie jetzt schon tun in Sachen Gefahrgut. Den Mangel muss man hier ganz klar der "Organisation" unserer südlichen Nachbarn anrechnen. Professionell geht anders. Unser Netzbetreiber, vor allem auch Feuerwehren und THW sind da schon besser durchorganisiert.

von Flok - am 21.09.2014 09:45
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