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KBS 970 - Forum
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Bummelbahn, Auer_Trambahner, PeterP, Flok, helmut.reese, ChristianMUC, Torsten Braun, giovane7, feezer, 225 030, Vorspannlok, razor300

Und bald ist wieder ein Fotostandpunkt weg - Dank einiger rücksichtsloser "Hobbykollegen" + Bilder vom Brenner

Startbeitrag von PeterP am 17.03.2015 17:34

Und schon ist es wieder soweit: Ein Motivklassiker in Südtirol wird wohl bald nicht mehr zugänglich sein - und das nur, weil sich einige Mitglieder unserer Zunft im wahrsten Sinne des Wortes "wie die Axt im Walde" benehmen. Bei meiner Fototour letzte Woche an der Brenner Südrampe wurde ich vom Eigentümer des benachbarten Hofes an einem Fotostellenklassiker angesprochen. Grund für seine Verärgerung war dieses hier:



Vor wenigen Tagen hatten Unbekannte vier seiner angepflanzten Tannen fachmännisch gefällt. dabei reichte es den "Kollegen" nicht aus, eventuell nur die Spitzen der Bäumchen zu kappen, nein - gleich unten abgesägt. Da wächst garantiert nix mehr!
Unverständlich und absolut unnötig diese Vorgehensweise, da die Bäumchen (noch) nicht ins Motiv wachsen. Die Folge wird sein, dass dort wohl im Laufe des Jahres ein Zaun entstehen wird - gut gemacht! Wieder einen Grundstücksbesitzer gegen unser Hobby aufgebracht, nur weil einige sich nicht benehmen können...St. Jodock, Kloster Reisach usw. lassen grüßen!

Dennoch hier einige Bilder:

Frau Wurst läßt grüßen



Endlich die Zebra 151 erwischt



Und noch was buntes



Weiter nach Süden bei Freienfeld:



Bei Mauls gibt es einige schöne Motive



Leider stört der Masten doch erheblich, aber der alte Streckenposten ist zu schön. Leider sind die meisten davon verschwunden bzw. halb verfallen. Auf der Nordseite gibt es wohl keinen mehr im Orignalzustand, im Gegensatz zur Südrampe



Weiter im Bereich von Mauls





Nach der Zufahrt für dieses verfallene Häuschen, eingekeilt zwischen Autobahn und Bahn, habe ich lange gesucht und schließlich gefunden



Im Bahnhof Grasstein gibt es noch k. u. k. Architektur aus der Zeit des Bahnbaus vor fast 150 Jahren zu sehen - wie lange wohl noch?



Abschluss südlich von Brixen, leider 2 Stunden lang ohne Güterzug....grrrr....von wegen "überlastete Strecke"

Antworten:

Zitat
PeterP
Und schon ist es wieder soweit: Ein Motivklassiker in Südtirol wird wohl bald nicht mehr zugänglich sein - und das nur, weil sich einige Mitglieder unserer Zunft im wahrsten Sinne des Wortes "wie die Axt im Walde" benehmen. Bei meiner Fototour letzte Woche an der Brenner Südrampe wurde ich vom Eigentümer des benachbarten Hofes an einem Fotostellenklassiker angesprochen. Grund für seine Verärgerung war dieses hier:


Laß mich raten, das waren die Untersteinerhofler in Albeins? Die haben mich schon am 17.2. drauf angesprochen.

von Auer_Trambahner - am 17.03.2015 18:01
Es ist wirklich zum ...

Bei der Gelegenheit übrigens noch ein Hinweis zum BÜ Rosenheim-Happing:
Der dortige Bauer ist inzwischen ebenfalls ziemlich "verschnupft", weil man ständig auf dem am BÜ liegenden Privatparkplatz parkt. Das ist ihm mittlerweile ein Dorn im Auge. Also ggf. einfach auf der anderen Seite vom BÜ parken...
Er möchte eigentlich nach Möglichkeit auch gefragt werden, wenn man sich auf seine Wiese stellt. Wenn man vernünftig mit ihm redet, ist er (noch) durchaus zugänglich. Also bitte übliche Anstandsformen wahren, dann klappt das auch.

von helmut.reese - am 17.03.2015 22:03
Zitat
PeterP
...gegen unser Hobby aufgebracht, nur weil einige sich nicht benehmen können...


Mahlzeit!

Deine Fotostandpunkte am Brenner selbst gehören aber auch nicht unbedingt zu den öffentlich zugänglichen Bereichen und lösen gelegentlich einen Einsatz der italienischen Polizei aus. Ebenso ist es für uns als Betriebspersonal nicht sonderlich erfreulich wenn wir neben den Verschubarbeiten noch auf die Fotografen zwischen den Stutzen aufpassen müssen.

Gruß Flo

von Flok - am 18.03.2015 09:45
Zitat
Flok
Zitat
PeterP
...gegen unser Hobby aufgebracht, nur weil einige sich nicht benehmen können...


Mahlzeit!

Deine Fotostandpunkte am Brenner selbst gehören aber auch nicht unbedingt zu den öffentlich zugänglichen Bereichen und lösen gelegentlich einen Einsatz der italienischen Polizei aus. Ebenso ist es für uns als Betriebspersonal nicht sonderlich erfreulich wenn wir neben den Verschubarbeiten noch auf die Fotografen zwischen den Stutzen aufpassen müssen.

Gruß Flo


Also, ich wüste nicht, wo ich mich unbefugt aufgehalten haben soll. Die Bilder am Brenner entstanden von einem Autorastplatz aus. Dort habe ich durch den Zaun hindurch oder darüber hinweg fotografiert. Bei keinem einzigen Bild stand ich auf Bahn- bzw Autobahngelände. Ich habe auch keinerlei Zäune oder Absperrungen überwunden. Alle Stellen sind frei zugänglich und öffentlich. Und zwischen irgendwelchen Stutzen habe ich mich auch nicht rumgetrieben....

von PeterP - am 18.03.2015 14:09
Wenn das so ist... Gut gemacht! :-)

von Flok - am 18.03.2015 14:36
Das hat aber zunächst nicht so danach geklungen.

von Bummelbahn - am 18.03.2015 19:46
Wobei, wenn ich das recht erinnere da weder eine Einfriedung noch sonst irgendwas auf Privatgrund hinweist.
Einfach nur hergehn und "Des is der Parkplatz vom Bauer! Da parkt nur der Bauer!" reicht da nicht.

von Auer_Trambahner - am 19.03.2015 05:28
In letzter Konsequenz hilft da nur ein Blick ins Grundbuch.

von Bummelbahn - am 19.03.2015 06:50

Allein die Diskussion darüber -

sollte allen Beteligten zeigen das

irgendwas ganz gewaltig schief läuft in der Branche!

Oder nicht?

MFG

von feezer - am 19.03.2015 07:47

Na klar...

das ist doch schon länger so, vgl. Ellenberg, Heimhofen, usw.
Es wird über Gleise gelatscht(konnte ich gestern erst in Stetten wieder sehen), in Felder gefahren, Müll weg geworfen, Spaziergänger angebrüllt, usw.

Man braucht sich angesichts solcher Zustände nicht wundern, wenn einen normale Menschen nur noch als verrückte Spinner wahrnehmen.

von 225 030 - am 19.03.2015 08:22

Re: Na klar...

Unbefugtes betreten der Bahnanlagen (Sicherheitsweste ist kein Erlaubnisschein), Diverse Schimpftriaden, Anrufe bei Lokführern was sie zu tun haben. Das sind so Sachen die die Fotografen in Verruf bringen.
Mir wurde auch als kleiner Junge von meinen Eltern beigebracht, daß man nicht in ein Feld rein latscht in dem grad alles zu wachsen anfängt. Das ist die Lebensgrundlage der Bauern!. Ich möchte jetzt keinen Kommentar hören in der Richtung: Einer macht schon nichts aus! Der Mensch ist ein Herdentier, so mancher, nicht alle!, Eisenbahnfotografen eine besonders blödes Exemplar davon! Vor 15 Jahren schon hatte ich bei einer Sonderfahrt ein Erlebnis wo eine Horde dieser .... freiwillige Zensur .... einen Zaun nieder getreten haben um wegen dem Foto ins Feld zu kommen. Ich hab auf der anderen Seite der Strecke mit der Bäurin geplaudert und aufs Foto verzichtet und ich kann nur sagen, seit froh, daß wir nicht in den USA leben wo jeder eine Flinte hat! Die Stimmung der Bäurin hätte ihr eine Schlagzeile gebracht!

von Vorspannlok - am 19.03.2015 16:05
Bemerkungen wie

"Wobei, wenn ich das recht erinnere da weder eine Einfriedung noch sonst irgendwas auf Privatgrund hinweist.
Einfach nur hergehn und "Des is der Parkplatz vom Bauer! Da parkt nur der Bauer!" reicht da nicht."

und

"In letzter Konsequenz hilft da nur ein Blick ins Grundbuch."

kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und sind meines Erachtens auch nicht hilfreich. Wer die örtlichen Verhältnisse mal etwas genauer betrachtet, wird schnell erkennen, dass der Parkplatz in der Tat Privatgrund ist. Die Wiese sowieso. Und da spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob da ein Schild steht oder Ähnliches und wie der Grundbucheintrag ausschaut (so ein Schmarrn!). Ich finde eine solche Einstellung doch sehr bedenklich. Es sollte ja lediglich ein Hinweis sein, um unnötige Diskussionen vor Ort zu vermeiden und Emotionen 'runterzufahren. Ein paar (eigentlich selbstverständliche) Umgangsformen wären an und für sich nicht zu viel verlangt und sollten daher auch kein Diskussionsthema sein. Ob es stattdessen besser ist, wenn man Besitzer vor Ort ignoriert und irgendwann letztlich dann Bänder/Zäune oder Ähnliches gezogen werden (siehe z.B. auch Kirnstein), mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann derartige Beiträge hier nicht mehr nachvollziehen.

Jedenfalls war es unlängst so, dass just zur 103er-Leistung Samstag Nachmittag diverse Fotografen z.T. mit Leitern die Wiese bevölkerten und der Parkplatz zugeparkt war. Der Bauer hatte aber einen Nachbarn mit Traktor zur Arbeit geordert und dieser konnte erst einmal nicht hin. Das gab dann natürlich Ärger. Daher mussten die Autos auch erst einmal weggefahren werden - genau zur Planzeit der 103...

Mir kann es eigentlich egal sein, denn ich komme in jedem Fall hin. Ich werde dann halt künftig keine gut gemeinten Hinweise mehr geben. Ende meiner Beteiligung an diesem Beitrag!

von helmut.reese - am 19.03.2015 20:49
um beim parkplatz zu bleiben, ich wäre auch nie auf die idee gekommen, daß es sicher hierbei um privatgrund handeln könnte. beim feld sieht die causa anders aus.

von Bummelbahn - am 19.03.2015 22:27
Zitat
helmut.reese
Es ist wirklich zum ...

kotzen.
Zitat
helmut.reese
Bei der Gelegenheit übrigens noch ein Hinweis zum BÜ Rosenheim-Happing:
Der dortige Bauer ist inzwischen ebenfalls ziemlich "verschnupft", weil man ständig auf dem am BÜ liegenden Privatparkplatz parkt.


Redet ihr von diesem Parkplatz?
[suncalc.net]

von razor300 - am 20.03.2015 00:05

? Idioten

Das Thema arbeitet in mir seit ich vor langer langer Zeit in einem anderen Universum den Landwirt von St. Jodok persönlich kennen lernen durfte und ich frage mich zufällig gerade welches "Kollektiv" prozentual mehr Idioten beherbergt und welches Gefährdungspotential von ihnen ausgeht: Autofahrer oder Eisenbahnfotografen ?
Tut mir leid, obwohl ich auch schon "Kollegen" mit ausgeprägter Gärtnermentalität kennen lernen durfte die schon einen an der Waffel haben

von giovane7 - am 20.03.2015 12:48
Am schlimmsten sind Auto fahrende (Zug verfolgende...) Eisenbahn“freunde“...

von ChristianMUC - am 20.03.2015 15:11
Auf dieses Blödsinnsargument hab ich schon gewartet.

Bezüglich der "über einen Kamm scheren" Mentalität, das Problem besteht bei meinem zweiten zweitliebsten Hobby mittlerweile auch.
Dank einiger Hirnis, die meinen, sie müssen mit Maximallautstärke auf ihren "Sport"motorrädern durch die Gegend sägen, möglichst mit hoher Drehzahl damit sie auch ja jeder hört.
Tempolimit? Ja klar, pro Rad. Überholverbot? Aufm Schild sind doch eindeutig zwei Autos.
Kann man ja hinterher über Tempolimits, Straßensperren und kassierte Fahrzeugl heulen.

von Auer_Trambahner - am 20.03.2015 16:48
Hm, ich bin sehr verärgert über solche rücksichtslosen Aktionen- was übrigens auch beweist, dass diese "Fuzzys" zur Gesellschaft gehören.

Es scheint immer mehr zu guten Ton zu gehören, fleißig die Ellenbogen einzusetzen, um an sein Ziel zu kommen.
Dazu passt es dann gut, dass diese Leute mit ihren Autos über Wiesen brettern, einfach irgendwelche Bäume absägen oder sich mit ihrem Auto hinstellen, wo sie wollen.

Ist doch sch... egal, Hauptsache man bekommt sein gutes Foto- nach ihm die Sintflut.
Da bringt es leider nichts, hier im Forum darauf hinzuweisen, was sicherlich erlaubt ist. Allein die betreffende Zielgruppe wird es nicht erreichen,
weil diese in ihrer Ignoranz bereits weiter zieht und dort Schaden anrichtet.

Besser wäre es in solchen Fällen, nach Möglichkeit ins "Denunziantentum" zu verfallen und bei Beobachtung alles zu dokumentieren.
Ich kann mir vorstellen, dass eine Anzeige da mehr bringt- anders sind diese Idi.... nicht in den Griff zu kriegen.

Meine Empfehlung: immer freundlich zueinander sein, miteinander sprechen- dann bekommt man die wenigsten Probleme.

LG Torsten

von Torsten Braun - am 20.03.2015 19:18
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