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KBS 970 - Forum
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stefan von Lossow, 218 240

PM: Neubau Starnberger Seebahnhof - Kompakttunnel mit 40 Promille-Rampen (mit Grafik)

Startbeitrag von 218 240 am 21.08.2015 08:37

Quelle: merkur-online


Grafik: merkur-online


"Starnberg - Meterlange Pläne, Überlegungen bis ins Detail, hunderte Stunden Arbeit – Lutz J. Janssen hat in sein Tunnel-Konzept
für die Gleise am Bahnhof See in Starnberg enorm viel investiert.

Lutz J. Janssen ist vor drei Jahren von Grünwald nach Starnberg gezogen und hat von den Seeanbindungsplänen erfahren.
Er sei erstaunt gewesen, wie viel Geld die Stadt in eine Lösung investieren wollte, die letztlich das eigentliche Problem nicht beseitigt, erzählt Janssen.
Denn: Bleiben die Gleise wie bisher oberirdisch, bleibe auch die Barrierewirkung der Bahn zwischen Stadt und See die nächsten 100 Jahre.
Intensiv und akribisch hat Janssen seitdem Pläne für einen unterirdischen Kompakttunnel entwickelt und will diese mit Macht auf die Tagesordnung
der Politik bringen. „Greift meine Idee niemand auf, dann wird es eine neue Bürgerinitiative geben“, so seine Ankündigung.

Pläne, die Bahn vom Seeufer weg oder zumindest in den Untergrund zu verlegen und damit unsichtbar zu machen, gab es in der Geschichte des
Starnberger Seebahnhofs schon öfter. Letztlich sind aber alle entweder an den Kosten oder am Widerstand von Politik oder Bürgerschaft gescheitert.
Zuletzt waren zwei Varianten – die von Alexander Walther und die von Dr. Helmut Blum – nach den Runden Tischen 2003 beerdigt worden.
Doch hatte man die kurze Bahntunnellösung nach Blums Idee vom Ingenieurbüro Obermeyer in München 2006 auf Realisierbarkeit geprüft.
Fazit: realisierbar ja, aber mit 83 Millionen Euro zu teuer.

Diese Obermeyer-Untersuchung hat der 73-jährige Janssen nach eigenen Angaben als Grundlage seiner optimierten Planung verwendet.
Wichtigster Unterschied: Er arbeitet mit einem wesentlich (bis zu 60 Prozent) geringeren Bauvolumen des gesamten Tunnels, den er wie
Obermeyer damals in Deckelbauweise erstellen lassen würde. Dabei werden zunächst Bohrpfahlwände in die Erde getrieben, erhalten
danach einen Deckel, und das darunter befindliche Erdmaterial wird dann aus dem so schon bestehenden Tunnel beseitigt.
Dass der Tunnel weniger Breite und lichte Höhe haben muss, habe sich beim City-Tunnel Leipzig gezeigt, so Janssen.
Die Züge fahren dort auf einer festen Fahrbahn – man spart also die Höhe für das dicke Schotterbett – und der Strom wird von
Deckenstromschienen abgenommen, statt der aufwändigen und Höhe beanspruchenden Fahrdrahtkonstruktion.
Darum nennt Janssen seinen Tunnel „Kompakttunnel“."


Ganzer Artikel hier: http://www.merkur.de/lokales/starnberg/starnberg/kosten-sparen-kompakttunnel-5329964.html

Antworten:

Naja....

Erstens gab es ein ähnliches Projekt schon 2008 vom Architekt Walther (Projekt 2008).
Zweitens, Ammerseebahn kaputt optimiert, 40 Promille Rampen, wo soll Bauzugverkehr laufen?
Einfachste Lösung:
Ein und Ausfahrkurven abflachen (Vmax 80-90 km/h)
Drei Gleise
Streckenverlauf nicht mehr parallel zum EG, sondern eher ONO-WSW....
Das ganze in Schalenbauweise und Deckel druff..... Seepromenade dazu erhöht, weniger Grundwasserproblem, schönere Aussicht, Panoramatreppen zum Wasser etc.....

Erleben wir eh nicht mehr.....

von Stefan von Lossow - am 21.08.2015 08:50
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