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[940] PM: Projektbeirat für Ausbau der Zugstrecke München - Mühldorf - Freilassing

Startbeitrag von 218 240 am 15.02.2016 14:59

Projektbeirat für Ausbau der Zugstrecke München - Mühldorf - Freilassing (15.02.2016 PM M15/2016)


Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann setzt Projektbeirat
für Ausbau der Zugstrecke München - Mühldorf - Freilassing ein -
Mehr Transparenz und Dialog mit Kommunen und Landkreisen bei Großbauprojekten


+++ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann treibt gemeinsam mit der
Deutschen Bahn AG den Ausbau der Bahnstrecke von München über Mühldorf nach
Burghausen und Freilassing (ABS 38) voran. Dabei arbeitet er in engem Schulterschluss
mit den Kommunen und Landkreisen entlang der Trasse. Dazu hat er einen Projektbeirat
ins Leben gerufen, der erstmals am 7. März dieses Jahres in Mühldorf tagen wird.
Dem bayerischen Verkehrsminister ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger wichtig:
"Großprojekte wie die ABS 38 brauchen Akzeptanz für die Umsetzung. Der Projektbeirat
dient hier als perfektes Sprachrohr für alle Beteiligten".
Der bayerische Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Klaus-Dieter Josel
schloss sich den Worten Herrmanns an: "Wir bauen bei diesem Projektbeirat auf die
außerordentlich guten Erfahrungen auf, die wir bei ähnlichen Projekten in Bayern und
Deutschland gemacht haben, wie beispielsweise beim Ausbau der Strecke von München
nach Lindau".

Mit den Vorplanungen wird der Streckenausbau von München bis Freilassing nun konkret.
Für die Vertreter der Regionen ergibt sich mit dem neuen Projektbeirat die Möglichkeit,
sich aus erster Hand über den Stand des Projektes zu informieren oder Anliegen zu
kommunizieren. Der Projektbeirat setzt sich zusammen aus Vertretern des bayerischen
Innen- und Verkehrsministeriums, der Deutschen Bahn AG, des Bundesverkehrsministeriums,
des Bayerischen Landtags, des Bundestags, des Europaparlaments, der Landräte und
Bürgermeister entlang der Strecke sowie der IHK für München und Oberbayern und des
Bund Naturschutzes. Herrmann: "Mit Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber habe ich einen
hochrangigen und zugleich lokal verwurzelten Vertreter aus dem Kabinett für diesen
Projektbeirat gewinnen können." Josel weiter: "Dr. Huber kennt das Thema bereits als
Kommunalpolitiker vor Ort und kann deshalb mit den Mitgliedern des Projektbeirates den
Ausbau konstruktiv begleiten".

Mit dem Neubau von rund 140 Kilometern elektrischen Oberleitungen und dem Ausbau
eines zweiten Gleises von knapp 60 Kilometern Länge ist die ABS 38 laut Herrmann ein
weiteres Schlüsselprojekt für die nachhaltige Schieneninfrastruktur in Bayern. Davon
profitiert nicht nur der Güterverkehr des Bayerischen Chemiedreiecks, sondern auch
das Nahverkehrs- und Fernverkehrsangebot. Aber auch für die Umwelt ist die Strecke
ein Segen, wie Josel weiter betont: "Die Elektrifizierung und der abschnittsweise
zweigleisige Ausbau bringt mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene.
Zugleich werden wir den Schallschutz für die Anwohner verbessern." Für den Bahnknoten
München, den oberbayerischen Regionalverkehr und den Zulauf zum künftigen Brenner-
Basistunnel sei der Ausbau des Netzes ein echter Qualitätsgewinn.

Weitere Informationen über das Ausbauprojekt und die Arbeit des Projektbeirates erhalten Sie unter:
www.abs38.de


Pressesprecher: Oliver Platzer
Telefon: (089) 2192 -2108
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de

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