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KBS 970 - Forum
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vor 9 Monaten
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vor 8 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
razor300, BR-0997, ER-20, LIEBHERR_900_ZW, elchris

Nichts wirds mit der "Hesselbergbahn" -> BayernBahn ist schuld! (1 Link)

Startbeitrag von razor300 am 20.11.2016 19:25

"BayernBahn ist schuld" lautet zumindest die These die Regionalpolitik und Journalisten von sich geben.

[www.nordbayern.de]

(bereits vor ein paar Wochen ist ein Artikel zum Thema aus der Sicht des Landrats erschienen, dieser ist leider nicht online abrufbar)

Antworten:

Da bin ich aber ganz bei Andreas - der Staat hat die Bahn damals weghaben wollen, ohne die BayBa wär die Strecke schon längst abgebaut, also ist jetzt der Staat auch in der Pflicht. Wer anschafft, zahlt.

von elchris - am 21.11.2016 16:46

Mit dem Finger auf andere zeigen können unsere Politiker doch ohnehin am besten... (owT)

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von LIEBHERR_900_ZW - am 23.11.2016 00:58

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...leider nicht online abrufbar.

"Sehr vorsichtig äußerte sich der Landrat zur geplanten Reaktivierung der Bahnlinie Gunzenhausen - Wassertrüdingen. Vieles wird von einem neuen Infrastruktur-Gutachten abhängen, das in Kürze vorliegen soll. Auch in ein 2017 vorgesehenes Gespräch mit Klaus-Dieter Josel setzt der Landrat gewisse Hoffnungen. Seine Distanz und Enttäuschung über das private EVU BayernBahn lies Wägemann mehr als deutlich erkennen. Das Problem: die beteiligten Landkreise und die Kommunen an der Hesselbergbahn sind auf die BYB angewiesen. Diese ist Pächter der Strecke und Inhaber der Betriebsgenehmigung auf 50 Jahre. Anders sehe es für den Bereich Gunzenhausen - Pleinfeld aus. Hier sei die DB zuständig und habe ein nachvollziehbares Konzept vorgelegt. Unterm Strich glaubt Wägemann nicht an einen regulären Betrieb der Hesselbergbahn im Jahr 2019. Eventuell sei ein "spezieller Zug" zur Kleinen Landesgartenschau in Wassertrüdingen denkbar. Insgesamt sei es "schwierig, schwierig" das gesteckte Ziel zu erreichen. Wägemann ließ offen ob überhaupt ein Durchbruch gelingen wird."

Wie steht es eigentlich um die Staudenbahn, ist dort schon entschieden wer die Ertüchtigung der Strecke für die geplante Reaktivierung 2021 finanziert?

von razor300 - am 02.12.2016 00:45

Re: Nächster Artikel zum Thema

Zitat
razor300
...

Wie steht es eigentlich um die Staudenbahn, ist dort schon entschieden wer die Ertüchtigung der Strecke für die geplante Reaktivierung 2021 finanziert?


Das Thema ist soweit durch und die Strecke wird reaktiviert. Es betrifft aber nur den Abschnitt Gessertshausen bis Langenneufnach. Fertig will man 2019 mit den arbeiten sein. Die Aufnahme des Verkehres wird erst zum Fahrplanwechsel 2021 passieren. Die Strecke wird im Packet vom Dieselnetz 2 Augsburg mit ausgeschrieben. Wegen den Verzögerungen beim Umbau des HbF Augsburg um 2 Jahre, wird die gesamte Ausschreibung nach hinten verschoben. Deshalb wird für den Zeitraum 2019 bis 2021 ein Übergangsvertrag für den Fugger Express und der Bayerischen Regiobahn ausgeschrieben. Es wird noch versucht für die 2 Jahre einen Vorlaufbetrieb auf der Staudenbahn zu schaffen.

von ER-20 - am 02.12.2016 08:42

Re: Nächster Artikel zum Thema

Zitat
ER-20
Zitat
razor300
...

Wie steht es eigentlich um die Staudenbahn, ist dort schon entschieden wer die Ertüchtigung der Strecke für die geplante Reaktivierung 2021 finanziert?


Das Thema ist soweit durch und die Strecke wird reaktiviert. Es betrifft aber nur den Abschnitt Gessertshausen bis Langenneufnach. Fertig will man 2019 mit den arbeiten sein. Die Aufnahme des Verkehres wird erst zum Fahrplanwechsel 2021 passieren. Die Strecke wird im Packet vom Dieselnetz 2 Augsburg mit ausgeschrieben. Wegen den Verzögerungen beim Umbau des HbF Augsburg um 2 Jahre, wird die gesamte Ausschreibung nach hinten verschoben. Deshalb wird für den Zeitraum 2019 bis 2021 ein Übergangsvertrag für den Fugger Express und der Bayerischen Regiobahn ausgeschrieben. Es wird noch versucht für die 2 Jahre einen Vorlaufbetrieb auf der Staudenbahn zu schaffen.


Danke für die ausführliche Antwort :) Wer finanziert den Ausbau der Strecke? Oder ist die Infrastruktur dort noch so gut dass man nichts machen muss? (LST / Bahnsteige etc.)

von razor300 - am 02.12.2016 10:32

Re: Nächster Artikel zum Thema

Finanzieren wird den Ausbau im Wesentlichen der Infrastrukturbetreiber , also die " Bahnbetriebsgesellschaft- Stauden" ( BBG), das ist die Infrastrukturgesellschaft der " Firmengruppe Staudenbahn" (BBG/SVG).
Wenngleich der Zustand der Infrastruktur noch relativ passabel ist , ist doch einiges zu schultern: Durcharbeiten des Oberbaues, Ausbau der Stationen , Sicherung der Bahnübergänge, Komplettneubau der Leit und Sicherungstechnik etc.. !
Nennenswerte Zuschüsse gibt es nur bei den BÜ ,s....!
Wenn man sich dann vergegenwärtigt, daß die BEG für eine Bestellung einen " marktüblichen" also relativ niedrigen Trassenpreis vorschreibt, sieht man daß ein Infrastrukturbetreiber auch bei einem Stundentakt hier keine großen Reichtümer einfahren wird.....!
Genau das hatten aber einige Anliegerkommunen in den Stauden befürchtet, und damit geliebäugelt dieses" grandiose Geschäft" selber machen zu wollen ( Unwissenheit schützt vor Torheit nicht), was die ganze Reaktivierung in letzter Sekunde beinahe noch hätte scheitern lassen...!

Ich kenne nun die Hintergründe im Ries zu wenig um mir ein Urteil zu bilden, allerdings sollte man auch hier nicht blindlings über den Infrastrukturbetreiber urteilen.Herr Braun ist ein sehr engagierter Eisenbahner mit Leib und Seele. Knackpunkt ist auch hier wohl die Finanzierung des von der Politik oft übertrieben geforderten Infrastrukturausbaues, der am Betreiber weitesgehend hängenbleibt. Wenn sich dann noch irgendwelche" Lokalschranzen und Kirchturmpolitiker" mit ihrer umfangreichen Inkompetenz einschalten ist so ein Projekt schnell zum Scheitern verurteilt....!

von BR-0997 - am 02.12.2016 20:43

Re: Was auch die Wenigsten wissen.....

.... die DB bekommt als Bundesunternehmen für jeden Handgriff an ihrer Infrastruktur satte Zuschüsse . Je mehr sie neu baut , desto mehr Geld vom Steuerzahler fließt. Man sieht das an den Nebenbahnen, auf denen ein Leichttriebwägelchen auf und ab pendelt , die aber einen schweren Oberbau mit nagelneuen Betonschwellen bekommen auf denen auch schwerste Güterzüge und ICE verkehren könnten....!
Das ist ein echtes Problem für private Infrastrukturbetreiber: Die DB, der alles bezahlt wird, legt irrwitzige und oft völlig unnötige Ausbaustandarts fest, an denen sich unwissende Politiker festhalten. Der Privatbetreiber ,der in der Regel die Infrastruktur irgendwann einmal in völlig abgewirtschaftetem Zustand von ebendieser DB übernommen hat und sie meist dann noch jahre-bis jahrzehntelang (Beispiel Stauden!) ohne nennenswerten Verkehr vorgehalten hatte, muß sich dann mit diesen Maximalforderungen herumschlagen und soll seine Infrastruktur auch noch alleine finanzieren....! Eine schreiende Ungerechtigkeit, die aber dank der hervorragenden Lobbyarbeit der Deutschen Bahn in der Bundespolitik totgeschwiegen wird...!
Die meisten Privatinfrabetreiber in Deutschland hatten ja bei Übernahme, auch den Hintergrund die Infra erst mal zu sichern und vor dem Abbau in bessere Zeiten zu retten.
In den Stauden beispielsweise, soll überdies aus den schmalen Erlösen des zukünftigen SPNV-Taktes bis Langenneufnach , die weiterführende Gesamtstrecke bis Markt -Wald -Türkheim Bf( incl. Wiederaufbau Markt -Wald ----Ettringen) langfristig erhalten und entwickelt werden....!

von BR-0997 - am 02.12.2016 21:36
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