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KBS 970 - Forum
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vor 6 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten
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KBS962, Stefan von Lossow, 726 003, KBS 955, Flo_F, Railworker, 218473, Schwellenhupfer, Jockerle, km63.8

PM zum Pendlerparkplatz "Am Öferl" in Weilheim

Startbeitrag von Jockerle am 16.04.2017 06:31

Einen schönen Ostersonntag-Morgen,

wünsch ich Euch allen..

Im merkur gibts eine PM zum P&R-Parkplatz "Am Öferl" in Weilheim:

hier

Schöne Ostern wünsch ich Euch

Liebe Grüße

Jockerle

Antworten:

Hallo zusammen

auch von mir ein frohes Osterfest an alle.

zum Thema: es ist ja wohl völlig Banane, wenn Fahrgäste aus einem Ort mit Bahnhalt mit dem Auto in einen anderen Ort mit Bahnhalt fahren um in den Zug zu steigen. Das hätte es früher, als nicht jeder ein Auto besitzen musste, so nicht gegeben.
Was ist denn, wenn man dann erstmal ewig einen Parkplatz für das geliebte Auto suchen muss und die Suche etwas länger dauert und man dadurch den Zug verpasst und 30 Minuten warten muss? Ich denke mit dem Auto, musst du auch rechtzeitig losfahren. Wird also nicht schneller sein, als mit dem Zug und dann umsteigen.
Mal ganz ehrlich, wie oft scheitert denn die Umsteigerei in Weilheim zwischen DB und BRB (egal in welcher Richtung)? So gut wie gar nicht. Und falls mal doch, fährt ja nach München und nach Peißenberg in wichtigen Tageszeiten 30 Minuten später der nächste Zug. Ist nix anderes wie den Zug zu verpassen, weil man keinen Parkplatz fand.

Genießt die Ostertage

von Schwellenhupfer - am 16.04.2017 09:37
Das Problem in Weilheim ist, dass nicht nur die Parkplätze voll sind, sondern auch die Züge. Wenn man mit dem Auto von Peißenberg nach Huglfing fährt, findet man dort einen Platz für das Auto und einen Sitzplatz im Zug, bevor der Zug in Weilheim von anderen Pendlern "gestürmt" wird.
Jeder Umsteigevorgang ist ein zusätzlicher Widerstand, der die Attraktivität einer SPNV-Verbindung herabsetzt (man gibt den Sitzplatz auf, muss den Zug wechseln, findet möglicherweise keinen neuen Sitzplatz, es besteht die Gefahr des Anschlussverlustes). Abhilfe kann hier der von PRO-Bahn vorgeschlagene Einsatz von Hybridfahrzeugen bringen, um endlich durchgehende Verbindungen von der Pfaffenwinkelbahn nach München anzubieten.

Viele Grüße und schöne Ostern,
Andreas

von KBS962 - am 16.04.2017 10:27

Schongau - München als Lösung....

...propagiere ich seit Jahren. Und die moderne Technik sollte leicht geeignete Hybridfahrzeuge bauen können, oder Dieselfahrzeuge, welche ab Weilheim "mitgeschleppt"werden.

Die Fahrgastströme gehen nunmal nicht Von der Pfaffenwinkelbahn auf die Ammerseebahn, sondern zu 90% Richtung München. Also das Netz kappen, und sich auf Durchbindungen Schongau - München konzentrieren.

Gruß, Stefan

von Stefan von Lossow - am 19.04.2017 18:22

Hybrid gibts schon (m1 B)

In Frankreich laufen die neuen IC-Triebzüge auf der Linie 4 im Dieselbereich mit 160 km/h und im E-Bereich 200 km/h.

So sehen die aus:


Gruss Stefan

von 218473 - am 19.04.2017 21:47

Diesel + E Tw gemeinsam auch

Das Bild ist schon von 2008 von der Mosel.



von km63.8 - am 20.04.2017 13:30

Re: Diesel + E Tw gemeinsam auch

Wäre die perfekte Lösung!

von Stefan von Lossow - am 20.04.2017 18:04

Re: Schongau - München als Lösung eher nein wie ja

Aus Pendlersicht jaein. Ich möchte nicht 40 Min + in Weilheim stehen und auf den Schongauer Zugteil warten. Ich habe die Strecke störanfällig im Hinterkopf.
Auch für die Bahn wäre so ein Takt erstmal ein Kostenfaktor, denn ich denke man müsste Weilheim - Schongau vollkommen umrüsten. Zugleitbetrieb weck alles ordenlich sichern, KS Signale usw. Auch denke ich das weitere investitionen an der Infrakstrutur nötig wären um die Strecke fit zumachen z.B. mal die Bahnsteige in Schongau erneuern.

Übrigens bräuchte es zwigend die Hyprid Züge des Typs Talent 3 für das vorhaben, da nur diese mit den 2442 100% Kompatibel sind.

Bitte bedenkt auch das das die Region verändern würde. Dann würden die Münchner wegen der für Sie noch günstigen Mieten nicht nur wie bis jetzt nach Weilheim stürmen sondern auch nach Peiting oder Peißenberg dann würde dort alles richtig anziehen.

Im großen und ganze glaube ich, aber eher das die DB die Pfaffenwinkelbahn dicht macht als soviel zu investieren.

von Railworker - am 21.04.2017 11:21

Schongau - München als Lösung: Ja!

Zitat
Railworker
Aus Pendlersicht jaein. Ich möchte nicht 40 Min + in Weilheim stehen und auf den Schongauer Zugteil warten. Ich habe die Strecke störanfällig im Hinterkopf.

Ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Ich habe noch nie erlebt, dass 40+ durch die Schongauer Strecke verursacht worden wäre, auf der Garmischer Strecke allerdings schon, was dann natürlich wieder Auswirkungen auf die Schongauer Strecke hat (Verspätung oder Anschlussverlust). Außerdem könnte man die Züge, die derzeit stündlich in Weilheim enden, von und nach Schongau durchbinden. Die Züge auf der Hauptstrecke Richtung Garmisch wären dann gar nicht mit der Schongauer Strecke verknüpft.

Zitat
Railworker
Auch für die Bahn wäre so ein Takt erstmal ein Kostenfaktor, denn ich denke man müsste Weilheim - Schongau vollkommen umrüsten. Zugleitbetrieb weck alles ordenlich sichern, KS Signale usw. Auch denke ich das weitere investitionen an der Infrakstrutur nötig wären um die Strecke fit zumachen z.B. mal die Bahnsteige in Schongau erneuern.

Nein, das ist ja gerade der Witz an Hybridzügen, dass man eben nicht viel in die Strecke investieren muss. Wenn der Akku zuverlässig bis nach Schongau und zurück reicht, braucht man nicht viel machen, außer eine Ladestation in Schongau vielleicht, und ggf. eine Anpassung der Signaltechnik für's Flügeln in Weilheim. Der heutigen Infrastruktur ist es egal ob dann Hybrid- oder Dieseltriebwagen fahren. Dass die heutige Sicherungstechnik und Infrastruktur nicht mehr zeitgemäß ist, ist richtig, aber unabhängig vom Einsatz von Hybridzügen.

Zitat
Railworker
Übrigens bräuchte es zwigend die Hyprid Züge des Typs Talent 3 für das vorhaben, da nur diese mit den 2442 100% Kompatibel sind.

Ja, das ist richtig. Aber es ist doch super, dass es einen Talent 3 gibt, der angeblich mit den 2442 kompatibel sein soll. Das ist ja geradezu ein Argument, den Talent 3 in Richtung Schongau einzusetzen.

Zitat
Railworker
Bitte bedenkt auch das das die Region verändern würde. Dann würden die Münchner wegen der für Sie noch günstigen Mieten nicht nur wie bis jetzt nach Weilheim stürmen sondern auch nach Peiting oder Peißenberg dann würde dort alles richtig anziehen.

Die Region verändert sich ohnehin sehr schnell, viel schneller als die Eisenbahn reagieren kann. Die Eisenbahninfrastruktur hinkt hoffnungslos der Entwicklung des Großraums München hinterher. Die Strecke nach Garmisch ist größtenteils eingleisig, das wird auf lange Sicht so bleiben. Die Strecke nach Mühldorf ist auch eingleisig und noch nicht mal elektrifiziert. Beide Strecken sind hoch belastet. Die Stecke Schongau - Weilheim dagegen spielt ihr Potential nicht aus. Peißenberger fahren mit dem Auto nach Huglfing, um dort den Zug nach München zu besteigen. Schongauer fahren gleich mit dem Auto über Landsberg nach München. Als Argument kommt immer wieder der Umsteigezwang in Weilheim.

Zitat
Railworker
Im großen und ganze glaube ich, aber eher das die DB die Pfaffenwinkelbahn dicht macht als soviel zu investieren.

Das glaube ich nicht. Trotz Umsteigezwang in Weilheim, trotz veralteter Infrastruktur, trotz geringer Reisegeschwindigkeit hat die Strecke Schongau - Weilheim ein vergleichsweise hohes Reisendenaufkommen. Da wären viele andere Strecken viel eher weg...

Grüße, Andreas

von KBS962 - am 21.04.2017 17:11

Re: Schongau - München als Lösung: Ja!

Zitat
KBS962
Schongauer fahren gleich mit dem Auto über Landsberg nach München. Als Argument kommt immer wieder der Umsteigezwang in Weilheim.


Hallo Andreas,
meine Frau fährt mit dem Auto nach Kaufering und weiter mit dem Zug nach München Hbf. Gegen Schongau spricht auch die Parkplatzsituation in Schongau...

von 726 003 - am 22.04.2017 09:20

Re: Schongau - München als Lösung: Ja!

Zitat
726 003
meine Frau fährt mit dem Auto nach Kaufering und weiter mit dem Zug nach München Hbf. Gegen Schongau spricht auch die Parkplatzsituation in Schongau...


Hallo Unbestechlicher,
das ist natürlich auch eine Variante, besonders wenn man aus Schongau-West, Altenstadt, Schwabniederhofen oder Hohenfurch kommt. Hier zählt ja auch die Gesamtreisezeit. Über die gut ausgebaute B17 nach Kaufering, wo der dortige P+R-Platz offenbar noch mehr Kapazität bietet als Weilheim, ist es attraktiver und schneller als P+R in Schongau (wo kein Platz ist) und dann noch mal mit Umsteigen in Weilheim. Ich sehe, es gibt immer mehr Beispiele, wo Pendler einen Bogen um die Pfaffenwinkelbahn machen. Das meine ich, dass die Strecke ihr Potential nicht ausnutzt.

Viele Grüße, Andreas

von KBS962 - am 22.04.2017 10:06

Re: Schongau - München als Lösung: Ja!

Guten Abend,

Hab mich heute beim Halt in Kaufering mit dem RE auch gewundert, daß am Parkplatz neben dem Bstg. 1 ein Auto mit Kennzeichen "WM" stand. Es ist ja schließlich nicht jeder aus dem "Lieblingslandkreis" LL.

Gruß an den 726 003 und schönen Sonntag allen !

Andreas (KBS 955)

von KBS 955 - am 22.04.2017 19:48

Re: Schongau - München als Lösung: Ja!

Man hätte 1980 das Schnürl zwischen Weilheim und Peißenberg nicht abbauen dürfen, sondern hätte es eher bis Schongau verlängern sollen. Gut, zu der Zeit muss man froh gewesen sein, das die Strecke nicht ganz dichtgemacht wurde, denn da war die "Angebotsumstellung" nicht weit.. Mit Fahrdraht bis Schongau könnten die in Weilheim endenden Hamster, also die Fahrten die in Tutzing nach Kochel geflügelt werden, weiter nach Schongau fahren..

von Flo_F - am 24.04.2017 23:00
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