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KBS 970 - Forum
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
km63.8, KBS-973, Railworker, KBS962, Bummelbahn

Vereinbarung zur Elektrifizierung Reutte - Pfronten Steinach

Startbeitrag von km63.8 am 30.09.2017 08:20

Grenzüberschreitendes Schienen-Elektrifizierungs-Projekt
München, 29.09.2017
Freistaat Bayern, Land Tirol und Bahnen unterzeichnen gemeinsame Absichtserklärung - Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: "Alle Signale für grenzüberschreitendes Schienen-Elektrifizierungsprojekt im Außerfern auf grün"


>>> Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Antworten:

Die weitere Elektrifzierung ist sinnvoll, man darf gespannt sein, ob wir wirklich ein E-Netz-Allgäu jemals erleben werden .... Wieviele Versuche hat, auch unter finanzieller Beteiligung der Schweiz schon gegeben?

Zweitens hätte ich die Meinung vertreten, daß aus Gründen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz die Elektrifizierung Vils - Reutte für ein fast unregelmäßig verkehrendes Zugpaar mit nichts zu rechtfertigen wäre, zumal lt. Belastungstafeln die 2016 ein gleiches Leistungssprektrum erbringt wie ein Ochs.

Mit der Elektrifizierung im Allgäuer Ast sollte vor allem eine Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeiten einhergehen, denn die Reisezeiten sind unannehmbar.

von Bummelbahn - am 30.09.2017 08:26
Zitat
Bummelbahn
Mit der Elektrifizierung im Allgäuer Ast sollte vor allem eine Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeiten einhergehen, denn die Reisezeiten sind unannehmbar.


Ich glaube kaum, dass mit einer Elektrifizierung der Strecke Pfronten - Kempten eine deutliche Reisezeitverkürzung erreicht werden kann. Entscheidend sind die vielen Bahnübergänge, die technisch gesichert oder aufgelassen werden müssen, das würde auch mit Diesel Zeit einsparen. Die sehr kurvenreiche Trassierung wird auch mit Oberleitung keine hohen Geschwindigkeiten zulassen. Die Ammergaubahn ist trotz "Komplettsanierung" in den letzten Jahren langsam wie eh und je.

Viele Grüße, Andreas

von KBS962 - am 30.09.2017 14:23

Re: Geldverschwendung

Zwar bin auch davon der größte Kritiker aber das Geld wäre besser in eine Elektrifizierung nach Schongau eingeflossen. Hier rechtfertigen die Pendlerströme nach München den Fahrdraht. Dort kann man zumindest die Reisezeit verkürzen indem man BÜ's Beschrankt und den Zugleitbetrieb zwischen Schongau und Peißenberg abschafft.

von Railworker - am 02.10.2017 07:24

Lässt sich vermutlich nicht gegeneinander aufrechnen

Zitat
Railworker
..... das Geld wäre besser in eine Elektrifizierung nach Schongau eingeflossen.


So eine grenzüberschreitende Sache ist gut für die PR, es gibt vermutlich andere Fördertöpfe die man anzapfen kann. Nicht zu vergessen dass nur ein reichlicher Kilometer des Projektes in Bayern liegt.

von km63.8 - am 02.10.2017 11:24
Hallo Zusammen,

das wäre schon "lustig", wenn Kempten als erstes von der Außerfernbahn her mit dem Fahrdraht erreicht werden würde, anstatt von der Hauptbahn aus München oder Ulm....

Aber ich denke, dass das ist ein wichtiger Schritt in den Erhalt der Strecke ist und auch fast schon ein Wunder, wenn man bedenkt das um die Jahrtausendwende
die Lichter fast ganz ausgegangen wären.

Gruß Florian

von KBS-973 - am 04.10.2017 10:33
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