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KBS 970 - Forum
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223 061, KBS 955, 217 055, km63.8, Laim-Ost

"Alte" Alex Reisezugwagen heute in MH - 5.11.2017

Startbeitrag von KBS 955 am 05.11.2017 19:49

Servus,

Ab Planwechsel ändert sich ja bekanntlicherweise beim Alex im Wageneinsatz einiges, nicht nur auf dem Nordast. Konnte heute mittag einen Bm an der Spitze des ALX 355 im Münchner Hbf sichten, der planmäßig bis Prag läuft. Das soll ab Planwechsel nicht mehr so sein, nach Prag verkehren entweder Wagen der CD oder überwiegend die neuen ehemaligen Schnellzugwagen aus Italien. Von denen sah ich heute übrigens keinen bei den 2 gesichteten Zügen.
Der Teil bis Schwandorf beim ALX 355 hatte übrigens nur 2. Klasse und keinen Alex Treff Wagen mit dabei, nur 4 verschiedene 2. Klasse Wagen !


Gruß
Andreas


[attachment 501 IMG_0106.JPG]

Antworten:

Zitat
KBS 955
Ab Planwechsel ändert sich ja bekanntlicherweise beim Alex im Wageneinsatz einiges, nicht nur auf dem Nordast. Konnte heute mittag einen Bm an der Spitze des ALX 355 im Münchner Hbf sichten, der planmäßig bis Prag läuft. Das soll ab Planwechsel nicht mehr so sein, nach Prag verkehren entweder Wagen der CD oder überwiegend die neuen ehemaligen Schnellzugwagen aus Italien. Von denen sah ich heute übrigens keinen bei den 2 gesichteten Zügen.



Laut meiner Beobachtungen in Regensburg sind bisher nur zwei oder drei "Graue" regelmäßig auf dem Nordast im Einsatz. Insbesondere die Wagen Nr. "211" und "101" sieht man häufig und sie scheinen mittlerweile auch einigermaßen störungsfrei zu laufen. Von der geplanten Zahl von 29 Waggons ist man aber noch weit entfernt, was den Testeinsatz angeht. Ich vermute daher, daß diese Waggons nicht alle plötzlich zum Fahrplanwechsel betriebsbereit auftauchen, sondern daß es da wohl noch eine längere Übergangsphase geben wird.



Zitat
KBS 955
Der Teil bis Schwandorf beim ALX 355 hatte übrigens nur 2. Klasse und keinen Alex Treff Wagen mit dabei, nur 4 verschiedene 2. Klasse Wagen !



Laut früherer Pressemeldungen der BEG sollen ja alle Treff-Waggons zum Fahrplanwechsel abgestellt werden. Für den Südast würde das aber bedeuten, daß dann praktisch gar keine Großraumabteile mehr im Angebot wären. Auf dem Nordast verbleiben zumindest noch die Doppelstöcker. Ich hoffe, man überdenkt diese Planungen noch einmal. Immerhin sind die Treff-Wagen sehr beliebt bei den Reisenden.

Gruß
223 061

von 223 061 - am 06.11.2017 18:34

Re: "Alte" Alex Reisezugwagen heute in MH - 5.11.2017 - Nachschlag ( 1 Bild) !

Servus ,

Ich konnte am Sonntag, 5.11.2017 in einem "Süd Alex" ebenfalls in München gegen 17.00 Uhr einen BRDpm sichten, der da in einer Garnitur eingereiht am Starnberger Bf bereitgestellt stand. Jedoch schon am Mittag, als ich den Bm im ALX 355 aufgenommen habe, machte ich auch ein Foto des in diesem ALX 355 eingereihten BRDpm. Normalerweise kommen auf dem Nordast BRmz zum Einsatz, also nicht die BRDpm.

Bin wirklich gespannt, wie das weiter geht mit den Wageneinsätzen beim Alex.

Nachfolgend der BRDpm im ALX 355, lief bis Schwandorf.

Gruß
Andreas
[attachment 502 IMG_0108.JPG]

von KBS 955 - am 07.11.2017 18:12

Bildlink vom Tag der offenen Tür der Länderbahn (mL)

Zitat
KBS 955
Bin wirklich gespannt, wie das weiter geht mit den Wageneinsätzen beim Alex.



In diesem Beitrag von mir gibt es - passend zum Thema - einen Link zu einer interessanten Bilderserie vom Tag der offenen Tür. Zu sehen ist dort unter anderem der neue "ABbmdz"-Waggon. Wo diese "eierlegende Wollmilchsau" künftig eingesetzt werden soll, ist mir noch nicht bekannt.

[20370.foren.mysnip.de]

Direktlink zu den Bildern:

[www.stummiforum.de]


Gruß
223 061

von 223 061 - am 12.11.2017 19:33

Re: keine Mg Bremse und kein rotes R ...

.... könnte interessant werden wenn die Wagen in großer Stückzahl laufen. Hat ALX so niedrige Mindestbremshundertstel?

von km63.8 - am 13.11.2017 18:28

Re: keine Mg Bremse und kein rotes R ...

Da die Züge des ALEX kaum schneller als 140 km/h fahren, wird das nicht ins Gewicht fallen. Die wenigen 160 km/h-Abschnitte auf dem Regensburger Ast sind fahrplantechnisch unrelevant.

von Laim-Ost - am 13.11.2017 20:09

Re: keine Mg Bremse und kein rotes R ...

Zitat
Laim-Ost
Da die Züge des ALEX kaum schneller als 140 km/h fahren, wird das nicht ins Gewicht fallen. Die wenigen 160 km/h-Abschnitte auf dem Regensburger Ast sind fahrplantechnisch unrelevant.



Wobei ab Fahrplanwechsel auch die Fahrzeit zwischen Regensburg und München teilweise um ca. 4 bis 6 Minuten reduziert wird, bei jeweils gleichen Unterwegshalten. Zum Beispiel:
- bisher NRH ab 11:46, MH an 13:17 ==> künftig NRH ab 11:53, MH an 13:18
- bisher MH ab 14:44, NRH an 16:11 ==> künftig MH ab 14:43, NRH an 16:06

Ich hoffe, dies geht nicht nur zu Lasten der Fahrzeitreserven, sondern ist auch der Streckenertüchtigung zu verdanken. Andernfalls dürften nämlich die ohnehin - zumindest gefühlt - nicht sehr rosigen Pünktlichkeitswerte weiter sinken. Heute sind es ja vor allem die Züge aus Prag, die desöfteren mit hohen Verspätungen auffallen. Künftig kommt laut Plan - abgesehen von den Zügen am frühen Morgen - immer auch ein Zugteil aus Prag mit (7 Zugpaare täglich). Das dürfte noch spannend werden.

Gruß
223 061

von 223 061 - am 13.11.2017 21:03

Vorgehen bei Verspätung eines Zugteiles ab Planwechsel Dez. 17 ?

Zitat
223 061
Zitat
Laim-Ost
Da die Züge des ALEX kaum schneller als 140 km/h fahren, wird das nicht ins Gewicht fallen. Die wenigen 160 km/h-Abschnitte auf dem Regensburger Ast sind fahrplantechnisch unrelevant.



Wobei ab Fahrplanwechsel auch die Fahrzeit zwischen Regensburg und München teilweise um ca. 4 bis 6 Minuten reduziert wird, bei jeweils gleichen Unterwegshalten. Zum Beispiel:
- bisher NRH ab 11:46, MH an 13:17 ==> künftig NRH ab 11:53, MH an 13:18
- bisher MH ab 14:44, NRH an 16:11 ==> künftig MH ab 14:43, NRH an 16:06

Ich hoffe, dies geht nicht nur zu Lasten der Fahrzeitreserven, sondern ist auch der Streckenertüchtigung zu verdanken. Andernfalls dürften nämlich die ohnehin - zumindest gefühlt - nicht sehr rosigen Pünktlichkeitswerte weiter sinken. Heute sind es ja vor allem die Züge aus Prag, die desöfteren mit hohen Verspätungen auffallen. Künftig kommt laut Plan - abgesehen von den Zügen am frühen Morgen - immer auch ein Zugteil aus Prag mit (7 Zugpaare täglich). Das dürfte noch spannend werden.

Gruß
223 061




Servus,

Danke für die interessanten "Anhänge" an meine Meldung. Die Geschichte mit der Fahrzeitverkürzung ist ja nicht schlecht, mit Verspätung reinfahren wird da dann halt nicht mehr viel gehen. Und das Problem der "zusammengehängten" Züge (Prager und Hofer Teil) bei Verspätung des Prager Teiles wird sicher interessant werden. Es geht ja auch um die Garniturenwenden in MH und zusätzliche Trassenbestellung für den verspäteten Zugteil.


Gruß
Andreas

P.S. Letzten Freitag war ein "Nordfahrer", also ein Zug der Linie Alex Nord ohne Doppelstockwagen unterwegs, aber mit Bistrowagen und gleicher Anzahl von normalen Reisezugwagen.

von KBS 955 - am 14.11.2017 20:08

Re: Vorgehen bei Verspätung eines Zugteiles in Schwandorf

Zitat
KBS 955
Und das Problem der "zusammengehängten" Züge (Prager und Hofer Teil) bei Verspätung des Prager Teiles wird sicher interessant werden. Es geht ja auch um die Garniturenwenden in MH und zusätzliche Trassenbestellung für den verspäteten Zugteil.


Servus,

Verspäteter Zugteil und Trassenbestellung? Vergiß es einfach, das war früher mal. Dazu fehlen immer die Lok und die Lokführer, besonders durch den zweiten Lokwechsel in Regensburg.

Wenn ich richtig informiert bin, sieht der neue Verkehrsvertrag vor, schon bei geringen Verspätungen von keinesfalls über 10 min den verspäteten Teil des zu vereinigenden Zuges durch einen ganztägig in Schwandorf zu stellenden Ersatzpark zu ersetzen und im Normalfall ab Schwandorf nicht wesentlich verspätet Richtung Regensburg abzufahren. Der verspätet ankommende Teil endet dann immer in Schwandorf und wird Ersatzpark.
Und nun stelle man sich noch das Verständnis bei international reisendem internationalem Publikum vor, wenn der eigene Zug wegen (sagen wir mal) 13 min Verspätung in Schwandorf endet und man mit Sack und Pack zur Weiterfahrt mindestens 2x mehr umsteigen muß und mindestens 60 min Verspätung bis München bekommt, noch abhängig von der Frage, ob Publikum aus 4 Wagen in einen einzelnen OPB-VT paßt.
Sollte dieser Fall regelmäßig vorkommen, habe ich Verständnis für jeden, der einen durchgehenden Bus bevorzugt. Da gibt es vielleicht Verspätung, aber nicht das Fahrtende auf halber Strecke bei nur kleinen Verspätungen.


Grüße
217 055

von 217 055 - am 15.11.2017 07:51

Re: Vorgehen bei Verspätung eines Zugteiles in Schwandorf

Zitat
217 055
Zitat
KBS 955
Und das Problem der "zusammengehängten" Züge (Prager und Hofer Teil) bei Verspätung des Prager Teiles wird sicher interessant werden. Es geht ja auch um die Garniturenwenden in MH und zusätzliche Trassenbestellung für den verspäteten Zugteil.


Wenn ich richtig informiert bin, sieht der neue Verkehrsvertrag vor, schon bei geringen Verspätungen von keinesfalls über 10 min den verspäteten Teil des zu vereinigenden Zuges durch einen ganztägig in Schwandorf zu stellenden Ersatzpark zu ersetzen und im Normalfall ab Schwandorf nicht wesentlich verspätet Richtung Regensburg abzufahren. Der verspätet ankommende Teil endet dann immer in Schwandorf und wird Ersatzpark.
Und nun stelle man sich noch das Verständnis bei international reisendem internationalem Publikum vor, wenn der eigene Zug wegen (sagen wir mal) 13 min Verspätung in Schwandorf endet und man mit Sack und Pack zur Weiterfahrt mindestens 2x mehr umsteigen muß und mindestens 60 min Verspätung bis München bekommt, noch abhängig von der Frage, ob Publikum aus 4 Wagen in einen einzelnen OPB-VT paßt.

Sollte dieser Fall regelmäßig vorkommen ...



Danke für die Infos. Wenn man das Flügelungskonzept will, dann wird man natürlich nicht umhin kommen, bei hohen Verspätungen den stark verspäteten Zugteil in Schwandorf verenden zu lassen. Sollte es aber tatsächlich so sein, daß man bereits bei 10 Minuten Verspätung so vorgehen will, dann wäre das m.E. ein absolutes Unding und den Reisenden nicht vermittelbar. Verspätungen in dieser Höhe sind ja absolut an der Tagesordnung, insbesondere aus Richtung Prag. Zu manchen Zeiten würde unter dieser Vorgabe kaum ein durchgehender Zug die bayerische Landeshauptstadt erreichen, da genügen schon kleinere Baustellen, Unregelmäßigkeiten, außerplanmäßige La. oder Ähnliches.

Allerdings gebe ich zu bedenken, daß sich für mittlere Verspätungen ja noch eine "abgemilderte" Lösung anbieten würde: Planmäßig hat der Prager Zugteil 13 Minuten Aufenthalt in Schwandorf, um ihn mit dem Hofer Zugteil zusammenzurangieren incl. Bremsprobe durchführen usw. Das dürfte eh schon sportlich geplant sein. Bei absehbarer Verspätung wäre es also denkbar, vorsorglich die Ersatzgarnitur auf den Hofer Zugteil zu rangieren und unmittelbar nach der verspäteten Ankunft des Prager Zugteils die Reisenden bahnsteiggleich umsteigen zu lassen. Damit hätte man die Verspätung immerhin um etwa 10 Minuten reduziert. Bei +20 aus Prag würden also nur ca. +10 in Richtung München fortgeschleppt.

Man wird hier schnell praktikable Lösungen im Sinne der Reisenden finden müssen, andernfalls kann die Flügelungsstrategie zum Fiasko statt zum Erfolg werden. Man fährt ja die Leistungen nicht zum Spaß ...

Gruß
223 061

von 223 061 - am 17.11.2017 19:38
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