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KBS 970 - Forum
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Erster Beitrag:
vor 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 5 Tagen, 17 Stunden
Beteiligte Autoren:
Stefan von Lossow, Railworker, km103, KBS962

PM: Paffenwinkelbahn, barrierefreier Ausbau verzögert sich (m.L.)

Startbeitrag von KBS962 am 08.08.2018 08:42

Der barrierefreie Ausbau der Pfaffenwinkelbahn verzögert sich offenbar:
Münchener Merkur

Für die Pfaffenwinkelbahn sind die Bahnsteighöhen in der Tat ein Dilemma: Einerseits ist es wünschenswert, dass die Bahnsteige möglichst schnell auf 55 cm Höhe ausgebaut werden, um die Barrierefreiheit für das Dieselnetz Augsburg II herzustellen. Andererseits sollte eine Integration der Pfaffenwinkelbahn in das Werdenfelsnetz mit einer Durchbindung der Züge von Schongau nach München angestrebt werden. Dann wären 76 cm Bahnsteighöhe nötig. Es besteht die Gefahr, dass ein Ausbau auf 55 cm Höhe entweder die Durchbindung der Züge von Schongau nach München langfristig verhindert oder die Barrierefreiheit dann wieder verloren geht. Oder die Bahnsteige müssten noch mal nachträglich auf 76 Höhe angepasst werden.
Nötig ist eine langfristige Perspektive für die Entwicklung der Pfaffenwinkelbahn. Aktuell geplante Maßnahmen dürfen keine Zukunftsoptionen verbauen.

Noch eine Bemerkung zu den "gravierenden" Folgen für Peiting: Das mechanische Stellwerk hat nichts mit dem barrierefreien Ausbau zu tun, auch nicht mit dem geplanten elektronischen Stellwerk in Peißenberg. Selbst wenn das ESTW in Peißenberg nächstes Jahr kommen sollte, heißt es noch lange nicht dass dann das mechanische Stellwerk in Peiting überflüssig wird und die Gemeinde das Bahnhofsgebäude abreißen lassen kann.

Grüße,
Andreas

Antworten:

Die einzig sinnvolle Lösung sind 76 cm mit einer Durchbindung nach München.
Es ist doch ganz vernünftig, wenn die zuständigen Stellen zu mindest darüber nachdenken.
Klar, es müssten in diesem Falle die Dieselinseln um Weilheim verschwinden.
Irgendwann wird auch die Anfang der 70er Jahre errichtete Oberleitung zwischen Mering und Geltendorf einer Erneuerung bedürfen.
Spätestens dann wird sich wieder die Frage wieder stellen.
Eine Oberleiutngsabrüstung geht nicht, denn das ist ein Alternativweg Augsburg - München.
Die im Tiroler Teil verkehrenden Talent II, die für 76 cm optimiert sind, bedienen dort übrigens auch 55 cm Bahnsteige.

A propos, warum wäre eigentlich eine durchgehend elektrische Verbindung Augsburg - Geltendorf - Weilheim - Innsbruck kein Notweg zum Brenner, wenn der Weg über Kufstein versperrt ist? Der überlastete Knoten München wäre dann außen vor.
Bei der momentanen Kufsteinsperre laufen die Güterzüge im halbstündigen Versatz zum stündlichen Regelverkehr.
Möglich scheint es also zu sein.
Nach dem Rastattdesaster wird übrigens in / über Horb eine ähnliche Notvariante realisiert.
Übrigens würde man für ein paar Probebohrungslöcher, für die höchst umstrittene Unterinntalerweiterung, die vielleicht noch unsere Kinder erleben, eine ganze Menge Oberleitung bekommen.

von km103 - am 08.08.2018 10:50
Also über die Ammerseebahn würde ich keinen schweren Güterzug fahren lassen. Was der Zugleitbetrieb ohnehin nicht zulässt.

Zu Pfaffenwinkelbahn, ich hoffe man macht sich vieleicht doch gedanken über den Draht nach Schongau und deswegen verzögert sich das alles ?

Dann wären zumindest neue Wohnmöglichkeiten erschlossen die bezahlbar (Peißenberg,Hohenpeißenberg,Peiting ;) ) und erreichbar (da kein Umstieg mehr) sind, den in Weilheim in Ob, fallen die Münchner ein wie nichts, da kann man nur weiterziehen.

von Railworker - am 10.08.2018 07:42

Da bringst Du etwas durcheinander

Ammerseebahn und Zugleitbetrieb - ähm, nee....

Die Ammerseebahn ist eine eingleisige Hauptstrecke mit 700m Bremswegabstand.
In Utting sogar mit einer ausreichend langen Kreuzungsmöglichkeit.....

Gruß, Stefan

von Stefan von Lossow - am 10.08.2018 08:11
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