Rostock verliert gegen EHV Aue

Startbeitrag von Marjorie am 17.08.2003 12:52

Im Testspiel gegen den Zweitligisten gab's ein 22:28 (11:12).

Bericht mit Fotos: http://www.rostock-sport.de/hc-empor/1-maenner/spiele03-04/spiele-01.html

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Gelesen auf www.svz.de:

Harte Arbeit im Camp, dann Aue lange gefordert

HCE unterlag Zweitligisten 22:28

Rostock (NNN) Im Stress stecken Rostocks Empor-Handballer. Das ist in der Vorbereitung auf eine neue Saison normal. Erst recht jetzt beim Zweitliga-Absteiger. Schließlich ist das erklärte Ziel seit langem vorgegeben: sofortiger Wiederaufstieg - ohne Wenn und Aber! Das sind die in der zurückliegenden Saison so oft enttäuschenden Ostseestädter nach dem peinlichen Absturz in die Regionalliga ihren treuen Fans ganz einfach schuldig. So wird unter dem neuen Spielertrainer Maik Handschke (kam von Erstligist Gummersbach) unter Zweitliga-Anforderungen trainiert.

Gemeinsames Training mit Ahrensburg
Eine wichtige Etappe der Vorbereitung auf die Regionalliga-Saison (seit 1. Juli wird trainiert), die am 14. September mit dem Heimspiel in Marienehe gegen HSG Sasel/Duwo eingeläutet wird, bildete in der vergangenen Woche das Trainingscamp in der Sportschule Wentorf bei Hamburg. "Dort wurde hart trainiert. Drei Einheiten standen pro Tag auf dem Plan", erfuhren NNN von Empor-Mannschaftsleiter Wolfgang Horn. Das eigentlich vorgesehene Testspiel gegen Liga-Konkurrent Ahrensburger TSV gab es zwar nicht, aber dafür an zwei Tagen gemeinsames Training mit den Ahrensburgern. "Dirk Schimmler, Trainer bei Ahrensburg, und Maik Handschke sind seit ihrer Zeit bei Post Schwerin Freunde. So vereinbarten sie gemeinsame Trainings-Einheiten mit besonderen Schwerpunkten wie Angriff kontra Abwehr. Zum Abschluss gab es dann Spiele 6 gegen 6", erläuterte Wolfgang Horn. Diese besonderen Einheiten standen Dienstag und Donnerstag auf dem Programm. Die abschließenden Spiele wurde von HCE-Co-Trainer Stefan Kultermann bzw. den Torhütern Bernd Brümmer und Maik Hintze geleitet. Maik Hintze hat inzwischen seine Stoffwechselprobleme überwunden und steht wieder voll zur Verfügung. Das ist erfreulich. Denn im Winter drohte dem Keeper sogar das Ende seiner leistungssportlichen Laufbahn (NNN berichteten).

Der vergangene Freitag hatte es besonders in sich: Training am Vormittag, dann Rückreise nach Rostock und am Abend der Test auf Herz und Nieren gegen Zweitligist EHV Aue, der sich - wie im vorigen Sommer - erneut an der Ostsee im Vorbereitungscamp befindet. Dass dieser Test mit 22:28 (11:12) verloren ging, darf man nicht auf die Waagschale legen.

Auf 15:12 weggezogen, doch dann ließ Kraft nach
"Solange die Kraft nach den harten Trainings-Einheiten reichte, sahen wir gut aus, zogen kurz nach der Halbzeitpause sogar durch Konter von Denny Weber und Sebastian Pieth auf 15:12 weg. Aber dann war doch die Kraft raus, waren alle platt und müde. Dadurch bog Aue die Partie noch um", schätzt Wolfgang Horn ein. Entscheidend war die Phase, als Empor nach dem 15:12 (33.) dann 13 Minuten lang ohne eigenen Torerfolg blieb und mit 15:19 (45.) in Rückstand geriet.

Empor-Tore gegen Aue: Wilk 5/1, Bülow 5/1, Dethloff 4, Handschke 3, Pieth 2, Weber 2, Jähnke 1. Beste Auer Werfer: Tonar 12, Hazl 6.

Noch geschont wurde in diesem Test Neuzugang Martin Reuter (von Eisenach), der nach Muskelfaserriss noch ein Reha-Sonderprogramm absolviert.

Im Camp Wentorf dabei waren die Aktiven: Bernd Brümmer, Maik Hintze, Robert French - Maik Handschke, Martin Reuter, André Wilk (Kapitän), Sebastian Pieth, Stefan Jähnke, Sebastian Fink, Jens Dethloff, Oliver Wende, Denny Weber, Lars Bülow, Sebastian Piepelow und Christian Graf.

Mariusz Kozanowski noch nicht zurückgekehrt
Noch nicht aus seiner Heimat Danzig nach Rostock zurückgekehrt ist Rückraum-Ass Mariusz Kozanowski. Wie NNN in Erfahrung brachten, sollen Verletzungsgründe vorliegen. Aber es könnte auch sein, dass sich der HC Empor schnellstens nach einem Ersatz für ihn umsehen muss. Die Rückkehr Kozanowskis erscheint ungewiss.

Liga-Konkurrent Doberan gegen Aue beobachtet
Wie ernst die Empor-Männer die Vorbereitungen auf die Regionalliga-Saison nehmen, unterstreicht auch dies: Sonnabend fuhren sie ins benachbarte Bad Doberan, um dort in der neuen Stadthalle ihren Liga-Konkurrenten Bad Doberaner SV im Testspiel gegen Aue zu studieren.

Dem Selbstlauf wird also nichts überlassen. Schließlich müssen die HCE-Männer bereits im 2. Punktspiel am 20. September in Bad Doberan Farbe bekennen.

Uwe Pönig

von ukw - am 18.08.2003 09:09
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