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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 14 Jahren, 8 Monaten
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suze, Stephan Stop, the wave 79, ukw, Marjorie, Bob Andrews

Rostock - Sasel/DUWO 32:13 (15:6)

Startbeitrag von Bob Andrews am 14.09.2003 22:03

Gleich Dutzend von Reuter

HC Empor Rostock startete gestern mit 32:13 gegen Sasel/Duwo

Rostock
(NNN) Ein Saisonstart nach dem Geschmack der treuen Empor-Anhänger. Zweitliga-Absteiger HC Empor Rostock warf sich beim 32:13 (15:6)-Sieg gegen Aufsteiger HSG Sasel/Duwo gleich richtig in der Regionalliga ein.

Da hatten die 550 Zuschauer gestern Abend in Marienehe ihre Freude an vielen schönen Treffern. Ex-Eisenach-Star Martin Reuter, der neue HCE-Regisseur, hatte mit einen Dutzend Treffern (darunter alle vier Siebenmeter sicher verwandelt), einen sehr guten Einstand. Seine Cleverness sowohl im Rückraum als auch beim Verwerten der Chancen werden den Rostockern auch gegen stärkere Konkurrenten von Nutzen sein.

Seine Sache gut machte auch Kapitän und Kämpfer André Wilk (7 Tore). Spielertrainer Maik Handschke - viel auf der Platte - gefiel in der Spitze mit Durchsetzungsvermögen und Übersicht (6 Treffer). Beide Torhüter - Maik Hintze in der 1. Halbzeit und Bernd Brümmer nach der Pause - boten zahlreiche gute Paraden, wobei aber einzuschränken ist, dass die Hamburger nicht allzu scharf und platziert warfen. Doch immerhin parierte Maik Hintze drei der vier Siebenmeter, bzw. irritierte die Schützen so, dass sie Pfosten und Latte trafen.

Trotz des deutlichen Sieges lief aber noch längst nicht alles rund. So startete Empor noch zu nervös (4:3/11.), vergab in dieser Phase einfach zu viele Chancen, vor allem beste Konter. Erst nach dem 5:3 (12.) wirkten die Gastgeber konzentrierter und zogen auf 12:4 (23.) und 14:5 (28.) weg. Das war vor allem ein Verdienst von Reuter, Wilk und Handschke. Noch nicht die nötige Torgefahr kam über die Außen, wobei Oliver Wende zwei Konter erfolgreich abschloss. Jens Dethloff ging bei allem Einsatz noch leer aus. Sebastian Pieth, der für Dethloff in der 2. Halbzeit stürmte, war da mit drei Treffern erfolgreicher. Gut fügte sich nach der Pause der quirlige Denny Weber auf Linksaußen ein.

Uwe Pönig

Quelle: www.svz.de

Antworten:

Mit einem 32:13 zum Saisonauftakt haben sich die Empor-Männer für die Regionalliga warm geballert. Ob der HCE dabei so stark war, oder ob das ganze an der schwachen Leistung der Gäste lag – das lässt sich noch nicht sagen. Fakt ist, das Leistungsniveau in der Liga konnte nach diesem ersten Match nicht deutlicher wieder gegeben werden. Rostock mit der klaren Vorgabe des Wiederaufstiegs in die 2. Bundesliga, und Sasel/DuWo mit dem Ziel nicht gleich wieder abzusteigen.

Spielfilm: 3:1 (3.); 4:3 (12.); 9:3 (20.); 14:5 (27.); 16:6 (32.); 23:6 (41.);27:9 (46.); 28:13 (52.); 32:13 (60.).

Gleich zwei Premieren gab es am Sonntag in der Sporthalle Marienehe. Zum einem das erste Spiel des HCE in der Regionalliga und zum anderen, dass die Rostocker dabei von zwei Damen „zusammen gepfiffen“ wurden. Die Schieris waren nämlich Frau Belig und Frau Masnik. Ob die Damen dann auch der Grund für die übernervöse Anfangsphase der Gastgeber war, ist aber eher unwahrscheinlich.

Nach nur zwanzig Sekunden zappelte der Ball das erste Mal im Netz der Hamburger. Martin Reuter hatte seine erste „Rakete“ gezündet. Noch im Rostocker Torjubel fiel aber bereits der Ausgleich. Und damit kündigte sich eine „wilde Ballerei“ an. Beide Teams suchten ohne viel Brimborium den schnellen Abschluss. So sah dann auch das Spiel aus. Nach gut einer Viertelstunde standen auf beiden Seiten bereits je neun Fehlwürfe auf dem Zettel. Das Rostock zu dieser Zeit dennoch mit 5:3 führte, war der alleinige Verdienst von HCE-Neuzugang Martin Reuter (4 Tore bis dato). Er war der Unterschied zwischen beiden Teams. Gegen seine „Granaten“ war kein Kraut gewachsen. Im HCE-Angriff lief also nur wenig zusammen, die Abwehr stand dafür umso besser. Und dahinter ein richtig guter Maik Hintze. Nach neun Minuten hatte er bereits seinen zweiten Siebenmeter pariert. Aber auch aus dem Spiel heraus ging kaum ein Ball an Hintze vorbei. Mit diesem Rückhalt kamen dann auch seine Vorderleute besser ins Match. Maik Handschke, Olli Wende und Andre Wilk (2x) schraubten den Spielstand auf 9:3 (20.). Und je sicherer die Rostocker wurden, desto weniger klappte auf Seiten der Gäste. Auch aus einem 3-minütigem Überzahlspiel kurz vor der Pause konnten die Hamburger keinen Vorteil schlagen. Der Halbzeitstand von 15:6 war dann schon ziemlich deutlich. Einziger Kritikpunkt auf Rostocker Seite – die katastrophale Chancenverwertung. 13 Fehlwürfe bis dahin, darunter 4 vergeigte Konter.

Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte HCE-Trainer Handschke eine neue Flügelzange ins Spiel. Sebastian Pieth und Denny Weber lösten das äußerst unglücklich agierende Duo Dethloff/ Wende ab. Und vor allem Pieth brachte neuen Schwung in die HCE-Reihen. Die Rostocker nun in ihrer wohl besten Phase. Bis zur 41. Minuten zogen die Gastgeber auf 23:6 davon, wenig später stand es sogar 25:7. Damit war das Spiel eigentlich gegessen. Empor schaltete nun deutlich zurück. In der Abwehr wurde nur noch schlampig gedeckt, im Angriff blind drauf los geworfen. Das ganze dauerte knappe acht Minuten, dann „stauchte“ wohl Spielertrainer Maik Handschke seine Jungs in einer Auszeit zusammen. Auf jeden Fall muss er die richtigen Worte gefunden haben. Danach machten die Rostocker nämlich aus einer 28:13-Führung noch den 32:13-Endstand.
RaB

HC Empor Rostock: Maik Hintze (1.Hz – 9 Paraden), Bernd Brümmer (2.Hz – 6 Paraden), Robert French (n.e.) – Oliver Wende (2), Martin Reuter (12/4), Andre Wilk (7), Stefan Jähnke (1), Maik Handschke (6), Jens Dethloff, Sebastian Pieth (3), Sebastian Fink, Lars Bülow, Denny Weber (1), Sebastian Piepelow (n.e.); Trainer: Maik Handschke.

HSG Sasel/Duwo: Marco Kannick (13 Paraden), Nils Frenzel (36. bei 7m) – Henning Schuldt (1), Peter Kasza (5), Sören David (4/1), Mirco Bruhn, Tobias Petersen (1), Andre Schramm (1), Andre Stührk, Benjamin Tetzlaff (1), Paul Kasza; Trainer: Stephan Stop.Siebenmeter: Rostock 4/4; Sasel/DuWo 4/1

Torwurfeffektivität: Rostock 61,5%; Sasel/DuWo 25,5%

Strafminuten: Rostock 12; Sasel/DuWo 8

Besondere Vorkommnisse: Hintze pariert 3 Siebenmeter

Beste: Reuter, Hintze – Kaninck, Peter Kasza

Zuschauer: 500 (Sporthalle Marienehe)

Schiedsrichter: Dagmar Belig u. Martina Masnik (Doberlug/Kirchhain, Kolkwitz)

Stimmen zum Spiel:

Stephan Stop (Sasel/Duwo): In der Anfangsphase hat meine junge Truppe richtig gut gegen gehalten. Der einzige Vorwurf, vielleicht waren wir nicht cool genug beim Abschluss. Aber ich muss auch sagen, beide Mannschaften haben andere Saisonziele. Das wurde hier ganz deutlich.

Maik Handschke (Rostock): Der Sieg ist hoch verdient. Vielleicht ist er am Ende um einige Tore zu hoch ausgefallen. Am Anfang waren wir etwas nervös. Nach der 5-6 Tore-Führung spielten wir dann aber konzentrierter. In der Halbzeitpause habe ich meinen Jungs gesagt, dass sie auch im zweiten Abschnitt konsequent weiter arbeiten müssen und den Gegner nicht mehr stark machen. Das denke ich ist ihnen gut gelungen. Und dafür muss ich meinen Spielern ein Kompliment machen.

Quelle: http://www.rostock-sport.de/hc-empor/1-maenner/spiele03-04/spiele-04.html



von Marjorie - am 15.09.2003 08:21
Aus der Ostseezeitung (http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/rs/start_834086.html):

Gegner hatte nicht die Spur einer Chance

Empor-Handballer zum Auftakt mit 32:13-Kantersieg

Das Unternehmen Wiederaufstieg begann für die Handballer des HC Empor Rostock mit einem lockeren Aufgalopp. Spielertrainer Maik Handschke fand dennoch ein Haar in der Suppe.

Rostock
Kurzen Prozess machten die Handballer des HC Empor gestern abend im Regionalliga-Auftaktspiel gegen die HSG Sasel/Duwo. Zwischen dem Zweitliga-Absteiger und dem Neuling aus der Oberliga wurde mehr als ein Klassenunterschied deutlich. Die Rostocker bezwangen die Gäste aus Hamburg deutlich mit 32:13 (15:6) Toren.

Obwohl der Außenseiter in der Anfangsphase sogar zwei Siebenmeter vergab, konnte er bis zur zwölften Spielminute (4:3) dem haushohen Favoriten Paroli bieten. Dann jedoch hatten sich die HSG-Spieler bereits verausgabt und mussten zulassen, dass die Gastgeber vor 300 Zuschauern in der Sporthalle Marienehe phasenweise Handball zelebrierten. Über die Stationen 9:3 (20.), 12:4 (23.) und 14:5 (27.) war beim Seitenwechsel bereits die Entscheidung gefallen.

Als die Empor-Handballer nach der Pause sogar acht Treffer in Folge erzielten, drohte beim 23:6 (41.) die Demontage der Hamburger. Doch im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich zunehmend Leichtfertigkeiten ins Rostocker Spiel ein. „Als nur noch die Höhe des Sieges zur Debatte stand, habe ich die letzte Konsequenz vermisst. Da wurde manchmal zu lässig mit den eigenen Chancen umgegangen. Wir haben dem Gegner im Endeffekt zu viele leichte Tore gestattet“, waren Spielertrainer Maik Handschke auch Kleinigkeiten nicht verborgen geblieben.

Hinzu kam noch Pech bei Gegenstößen. Besonders Sebastian Pieth schien ein Abo mit dem Innenpfosten abgeschlossen zu haben, das er vor dem ersten Auswärtsspiel am kommenden Sonnabend in Bad Doberan unbedingt noch kündigen sollte. „Dort erwartet uns schon ein Gegner ganz anderen Kalibers“, weiß auch Ex-Nationalspieler Martin Reuter, der bei seinem Regionalliga-Debüt das Treffer-Dutzend voll machte, jedoch relativierte: „Zwölf Tore werden mir sicherlich auch in der dritten Liga nicht allzu oft gelingen. Der Gegner war heute sehr schwach, und bei mir klappte fast alles. Insofern werden wir den klaren Sieg nicht überbewerten“, verspricht Reuter vor dem mit Spannung erwarteten Derby in der Münsterstadt.

Daran dachte auch Maik Handschke: „Wir nehmen natürlich auch genügend positive Erkenntnisse mit in die Vorbereitung auf dieses wichtige Match. Es wurde deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Daran gilt es anzuknüpfen.“ Mit gutem Beispiel voran ging diesbezüglich gestern Abend auch schon Mannschaftskapitän André Wilk, der das Angriffsspiel der Rostocker lenkte und „nebenbei“ selbst noch mit sieben Treffern zum zweitbesten Rostocker Torschützen avancierte.

DIRK HARTEN

von ukw - am 15.09.2003 09:44

HSG Sasel/Duwo Absteiger Nr. 1

Also ich wette, daß wird eine ganz schlimme Saison für Sasel/Duwo, sogar nüch schlimmer als Bützow im letzten Jahr.

von the wave 79 - am 16.09.2003 19:52
kann mich den Zeitungsberichten nur anschliessen, das war ein einfacher Sieg für Empor!!!!!! und dann auch noch so deutlich.......
abwarten, das nächste Spiel wird schwerer und interessanter



von suze - am 17.09.2003 10:23

Re: HSG Sasel/Duwo Absteiger Nr. 1

Todgesagte leben länger und dir Hoffnung stibt zuletzt.

von Stephan Stop - am 18.09.2003 12:52
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