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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 14 Jahren, 5 Monaten
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vor 14 Jahren, 5 Monaten
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Bob Andrews, Die Rote 20

HSG Nord NF - TSV Ellerbek 28:23

Startbeitrag von Die Rote 20 am 03.11.2003 10:53

Furiose Vorstellung bis zur 55. Minute
[03.11.2003]
Süderlügum (dew) - Die HSG Nord-NF gewinnt weiter an Boden. Am achten Spieltag der Handball-Regionalliga Nordost besiegte die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk vor eigenem Publikum den drittplazierten TSV Ellerbek mit 28:23 (14:10) Toren und machte mit dem dritten Saisonsieg in der Tabelle einen Platz gut. In einer kämpferisch betonten Partie spielten die Nordfriesen ihren Gast bis zur 55. Minute förmlich an die Wand und führten biszu diesem Zeitpunkt mit 27:16. Danach ließen sie die Zügel schleifen und gestatteten den Mannen um ihren überragenden Kapitän Klaus Häfele, die letzten fünf Minuten mit 7:1 Toren zu gewinnen und der Niederlage das Attribut "Klatsche" zu nehmen.

Die HSG kam schleppend ins Spiel und lag in der 13. Minute mit 3:6 zurück. Eine Auszeit der Gelbschwarzen raubte dem Gast den Spielfluss, was zur Folge hatte, dass die HSG in nur fünf Minuten den Spieß umdrehte und ihrerseits nach sechs Toren in Folge mit 9:6 führte. Ihre Führungsposition sollte sie bis zum Abpfiff nicht mehr abgeben.

Zur Pause lagen die Gastgeber 14:10 in Front und machten zum Auftakt der zweiten Hälfte nach vier Treffern ohne Gegentor den Sack frühzeitig zu. Mit dem 18:10 (37.) war eine Vorentscheidung gefallen, mit dem 27:16 (55.) die "Katze im Sack".

Der hoch gelobte Gast, der Ambitionen für die zweite Liga hegt, enttäuschte auf der ganzen Linie. Zur keiner Phase gelang es dem TSV, die gut funktionierende 6:0-Abwehr der HSG entscheidend zu überwinden. Weil auch die Versuche scheiterten, dem Gastgeber spielerisch beizukommen, gab Trainer Kay Germann die kämpferische Variante vor. Aber auch die funktionierte nicht, weil die "Roten" zu sehr den Zweikampf suchten, dabei aber bei den berherzt zupackenden Nordfriesen gut aufgehoben waren, wenngleich das nicht weniger als acht Zeitstrafen kostete. Es kam hinzu, dass Ellerbek mit dem Rückraum-Duo Klint-Schlichting überhaupt nicht klar kam - auch mit der 4:2-Abwehrvariante nicht. So kam für die Hamburger Vorstädter, was kommen musste: eine mehr als deutliche Schlappe.

Im Lager der siegreichen HSG herrschte überschwengliche Freude, zumal man vor dem Gast durch das DHK-Spiel gewarnt war, in dem Ellerbek einen Acht-Tore-Rückstand aufgeholt hatte. Für Trainer Thomas Blasczyk zeigen sich erste Früchte seiner Arbeit, wenngleich ihm die letzten fünf Spielminuten so gar nicht gefielen. Entscheidende Trümpfe auf dem Parkett waren für ihn Torhüter Niels-Martin Römpke (16 Paraden) und Rückraumschütze Holger Klint, der sieben Treffer erzielte und Bereitschaft zeigte, Verantwortung zu übernehmen.

HSG Nord-NF: Römpke, Petersen - Fischer (2), Hansen (2), Schlichting (4), Klint (7), Paulsen (5/3), Kim Will (4), Sascha Will (n.e.), Thomsen (3), Moritzen, Thielebein (1).

TSV Ellerbek: Laupichler, Correas (nicht eingesetzt) - Blietz (1), Lang (3), Politz (2), Drecke (1), Alfong (1), Himborn (2), Burmeister (1), Häfele (10/5), Hikldebrand (1), Heger (1).

Schiedsrichterinnen: Belig/Masnik (Kirchheim/Kolkwitz).

Siebenmeter: 4:5. - Zeitstrafen: 8:1.

Zuschauer: 300

Quelle: www.shz.de

Antworten:

Schwarzer Tag für Ellerbek bei Nord-NF

Schwarzer Tag für Ellerbek

Ellerbek
- Es gibt Tage, an denen will einfach nichts gelingen, und ein solcher liegt hinter den Regionalliga-Handballern des TSV Ellerbek: Nach zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage unterlag das Team von Trainer Kay Germann bei der HSG Nord-Nordfriesland in Niebüll 23:28 (10:14). "Wir waren in der Deckung nicht aufmerksam genug und haben vorne schlecht gespielt, und von dieser Kritik kann ich keinen meiner Spieler ausnehmen", sagte der 37-jährige Coach.

Dabei hatte alles gut begonnen, nach 13 Minuten lag Ellerbek 6:3 in Front. "In der Folgezeit aber haben wir hinten schlecht gestanden und einen Gegentreffer nach dem anderen kassiert, so dass wir keine Tempogegenstöße laufen konnten", berichtete Germann, dessen Schützlinge in dieser Phase deutlich zurückfielen (6:9, 21.).

In der zweiten Halbzeit bot sich dasselbe Bild. Im Angriff vergaben die Ellerbeker entschieden zu viele Chancen (Germann: "Wir hatten in der gesamten Partie bestimmt 30 Fehlversuche"), zugleich wuchs der Rückstand weiter an, betrug in der 44. Minute zwölf Tore (11:23). Erst in der Schlussphase fingen sich die Gäste, ohne indes noch einmal entscheidend verkürzen zu können.

Zum nächsten Punktspiel empfängt der TSV am Sonnabend (19.30 Uhr, Harbig-Halle) den HC Empor Rostock, am Donnerstag (20 Uhr, Kielkoppelstraße) tritt er im Hamburger Pokal beim AMTV II (2. Liga) an. (fwi)

Spielverlauf: 3:3 (10.), 3:6 (13.), 9:6 (21.), 14:10 - 18:10 (37.), 23:11 (44.), 24:14 (50.), 27:17 (55.), 28:23.

Aufstellung (Tore/Siebenmeter): Laupichler, Luarte Correas - Blietz (1), Lang (3), Politz (2), Altong (1), Himborn (2), F. Burmeister (2), Drecke (1), Häfele (10/5), Hildebrand, Heger (1).

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2003/11/03/225466.html

von Bob Andrews - am 03.11.2003 13:22
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