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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 14 Jahren, 9 Monaten
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Bob Andrews

Nord-NF - Stodo

Startbeitrag von Bob Andrews am 15.11.2003 09:57

Ein Sieg würde die Tür zum Mittelfeld öffnen

Süderlügum
(dew) - Zur morgigen Partie der Handball-Regionalliga zwischen der HSG Nord-NF und dem ATSV Stockelsdorf (Anpfiff 16.30 Uhr, Sporthalle Süderlügum) muss der Gastgeber den Ausfall der verletzten Michael Leu, Lewe Samuelsen und Carsten Moritzen verkraften. Moritzen spielte in den letzten Begegnungen lediglich in der Abwehr und brachte trotz des bandagierten Wurfarms gute Leistungen. Um seine Verletzung ganz auszukurieren, soll er vorerst geschont werden.

Im übrigen sind alle fit und stehen für die schwierige Partie gegen einen unangenehmen Gegner zur Verfügung. Der Gast steht mit 9:9 Zählern im Mittelfeld der Tabelle und wird zu Hause stärker eingeschätzt als auswärts. Allerdings unterlag der ATSV vor eigenem Publikum zuletzt DHK Flensburg deutlich mit 31:38. Als Torjäger ragen bei den Lübecker Vorstädtern die Rückraumspieler Lars Kaiser und Ferenc Bergner sowie auf einer der Außenpositionen der Pole Jakub Buraszewski heraus.

Von seiner Struktur und Besetzung her ähnelt der ATSV Stockelsdorf dem TSV Ellerbek, den die HSG bekanntlich über kämpferischen Einsatz in die Schranken verwies.

"Der Einsatz muss bei uns auch gegen diesen Gegner stimmen", fordert HSG-Manager Tim Petersen. Mit einem positiven Ausgang der Partie würden sich für die Nordfriesen schon mal die Tür auf dem Weg ins Mittelfeld einen kleinen Spalt breit öffnen. Wenn der Manager am 20. Dezember nach dem letzten Hinrundenspiel bilanziert, möchte er die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk in der Mitte der Tabelle und "jenseits von Gut und Böse" sehen.

Beim Training in der Woche wurmte die Mannschaft immer noch der völlig unnötige Punktverlust in Schwerin, "wo wir den Gastgebern durch unser lasches Auftreten ein großzügiges Geschenk hinterlassen haben." Manager Petersen: "Dort fehlte der berühmte Funke. Er war erloschen, bevor die Partie anfing." Ein wenig haperte es in Schwerin auch an der Einsatzbereitschaft. "Die vier Stunden Busfahrt können es aber nicht gewesen sein."

Petersen hofft morgen auf eine ganz andere HSG, die immer noch dem Zeitverlust nachhängt, der durch die erst jüngst abgeschlossenen "Personalien" entstanden ist. Doch mit jedem Spiel und jeder Trainingseinheit wachsen Harmonie und mannschaftliche Geschlossenheit. Ein gutes Stück des Weges dorthin sollte jetzt geschafft sein. Mit 6:12 Punkten ist die HSG immer noch im Limit - und Manager Petersen nicht unzufrieden.

Quelle: www.shz.de

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