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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 14 Jahren, 7 Monaten
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vor 14 Jahren, 7 Monaten
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Bob Andrews

Flensborg - Usedom

Startbeitrag von Bob Andrews am 29.11.2003 10:30

Inselhandballer des HSV bei DHK Flensborg zu Gast

Volle Konzentration in allen Mannschaftsteilen gefragt

Jetzt muss die Heimserie von DHK Flensborg geknackt werden. Dann behalten die Inselhandballer ihre weiße Weste und können folgende Aufgaben ruhiger angehen, denn einfacher wird es nicht.

Handball:
Für die Teams des HSV Blau-Weiß gibt es bis zum Jahresende keine ruhigen Spiele mehr. Der ungeschlagene Tabellenführer der Regionalliga muss Samstag beim Tabellenvierten DHK Flensborg antreten. Nach dem dramatischen Heimsieg gegen den VfL Bad Schwartau eine erneute schwere Bewährungsprobe. Die Fördestädter haben ihre Aufstiegsambitionen nicht aufgegeben. Vor der Saison verstärkten sie sich mit dem kroatischen Nationalspieler Horvath und holten vor zwei Wochen den weißrussischen Nationalspieler Lakisa, der Torschützenkönig in der Regionalliga Mitte war. Dazu komplettiert den stärksten Angriff der Liga (390 Tore) im Rückraum der Däne Lautrup. Bisher ist die Heimbilanz des DHK makellos, sie verloren gerade mal knapp ihre Auswärtspartien bei den Aufstiegsaspiranten Schwartau (25:22), Rostock (30:28) und Ellerbek (37:34) und sind jetzt in Folge vier Spiele ungeschlagen. Der Schwachpunkt des Handballvereins der dänischen Minderheit in Deutschland ist die Abwehr (335 Gegentore).

Für den HSV gilt es, diese Schwäche zu nutzen! Die Inselhandballer zeigten, dass sie als Mannschaft gereift sind und ihre Abwehr die Grundlage für die bisherigen Erfolge war. Dazu braucht man auch diesmal die nötige Konzentration und im Angriff eine hohe Chancenverwertung, um die „Angriffsmaschine" des Gastgeber nicht ins Rollen zu bringen. Personell sind alle Akteure an Deck, so dass man sich optimistisch an die dänische Grenze begibt.

Am Freitag, 18 Uhr, erwartet die männliche B-Jugend in der „Pommernhalle" den Wolgaster HV in der Rückrunde der Landesoberliga. Die zweite Männermannschaft reist Samstag zum Spitzenderby der Oberliga beim ungeschlagenen Tabellenführer HSV Loitz. Am Sonntag, 12 Uhr, empfängt die männliche C-Jugend den HSV Grimmen. Im Anschluss, 14 Uhr, hat die männliche A-Jugend den Doberaner SV zu Gast. Die Frauenmannschaft reist als ungeschlagener Spitzenreiter der Verbandsliga am Sonntag zur Reserve des SV Neubrandenburg. Die weibliche D-Jugend spielt in Pasewalk.

HOLGER MEYER

Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/wo/start_943565.html

Antworten:

Schafft DHK die Wende im Titelrennen?

Flensburg
(and) - In der Handball-Regionalliga setzt ein Team derzeit zur Aufholjagd um die begehrte Meisterkrone an: DHK Flensburg. Mit sechs Minuspunkten vorbelastet, jedoch personell zwischenzeitlich deutlich verstärkt, versucht das Team von Trainer Rainer Cordes dem eigenen sportlichen Schicksal noch die entscheidende Wende zu geben. An Sonnabend geht es für die Regionalliga-Handballer von DHK Flensburg deshalb bereits ans Eingemachte. Mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer BW Insel Usedom gastiert die derzeitige Übermannschaft in der Idraetshalle (Anfpfiff: 17.30 Uhr [Anmerkung: Korrekt: 17.00 Uhr!]).

Vor dem spannungsgeladenen Duell "Vierter gegen Ersten" zeigt sich Cordes dennoch optimistisch. "Ich habe Usedom bereits einmal gesehen. Sportlich sind wir mindestens ebenbürtig", so seine Einschätzung. Und er fügt ähnlich selbstbewusst hinzu: "Usedom geht nicht als Favorit in diese Partie."

Der Glauben an die eigene Stärke kommt nicht von ungefähr. Nach einem "keineswegs optimalen Start in die Punktrunde" (Cordes) sind die Flensburger nicht zuletzt durch den Neuzugang Anton Lakisa deutlich konstanter und vor allen Dingen spielerisch stärker geworden. Der Rückraum, zu dem auch noch Hrojve Horvat und Kapitän Kim Lautrup gehören, ist das Prunkstück des DHK-Teams. Allerdings glaubt Cordes, dass sich seine Mannschaft nicht nur auf ihre Offensivqualitäten verlassen darf. "Auch Usedom hat einen sehr stark besetzten Rückraum. Gewinnen wird die Mannschaft, die die bessere Leistung in der Deckung zeigt", ist Cordes überzeugt. Und hier müssen sich die Flensburger steigern. Der guten Abwehrleistung gegen Herzhorn folgte am letzten Wochenende beim 36:45 in Neubrandenburg eine eher dürftige Defensivvorstellung. "Wir können aber eine starke Abwehr spielen. Das müssen wir gegen Usedom zeigen." Zur Einstimmung: Die Gäste verfügen mit nur 260 Gegentreffern über die zweitstärkste Abwehrreihe der Regionalliga.

Die bislang mit blütenreiner 22:0-Punkteweste dastehenden Insulaner sind in Flensburg wahrlich keine Unbekannten. Stets gab es enge und packende Duelle. Und auch das Gesicht des letztjährigen Vizemeisters hat sich nur geringfügig geändert. Es ist ein eingespieltes Team, deren Spiel maßgeblich vom Ex-SGer Pawel Kaniowski sowie von Lars Rabenhorst geprägt wird. Aber Kaniowski hin, Rabenhorst her - nur mit einem Sieg hält DHK Anschluss.

Quelle: www.shz.de

von Bob Andrews - am 29.11.2003 10:34
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