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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 14 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
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Marjorie, ukw

Bramstedt - Doberan 33:20 (17:8)

Startbeitrag von ukw am 08.12.2003 10:44

Das Ende der Mini-Krise

BT-Handballer bezwingen den Bad Doberaner SV mit 33:20

Bad Bramstedt
- Spätestens als Thomas Wahl, der Trainer der Regionalliga-Handballer der Bramstedter TS, zwei Minuten vor dem Ende der Heimpartie gegen den Bad Doberaner SV seine Auswechselspieler einzeln "abklatschte", da war allen Akteuren und Fans der BT klar, dass die Mini-Krise nach der Heimpleite gegen die HSG Sasel/DuWO nun Vergangenheit ist. Die Kurstädter fegten die Gäste mit 33:20 (17:8) aus der Schäferberghalle.

Die Überlegenheit der Hausherren war dabei so deutlich, dass sich Thomas Wahl den Luxus erlauben konnte, allen Spielern bis auf Björn Alpers und Tayfun Ergün (beide verletzt) eine Bewährungschance zu bieten. Und die wurde genutzt; alle eingesetzten BT-Akteure trugen sich in die Torschützenliste ein.

"Das war für uns der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt", meinte Thomas Wahl nach dem Spiel.

Mit einigem Respekt waren die Kurstädter in die Partie gegen die routinierten Gäste gegangen. Doch diesmal hatte das sonst so gute Kreisläuferspiel des Bad Doberaner SV gegen die energische 5:1-Abwehr der BT, hinter der Dirk Elvers im Tor mit 20 Paraden glänzte, keine Chance. Hellwach und von der ersten Sekunde an mit viel Biss unterbanden die Bramstedter den Spielfluss der Gäste und ließen in 60 Minuten nur einen Treffer vom Kreis zu.

Im Angriff nutzten gleich mehrere Bramstedter Akteure den wiedergefundenen Spielwitz, um sich aus ihrem Formtief zu katapultieren. Auf der halbrechten Position sorgte Ingo Ahrens endlich wieder für viel Druck. Der Linkshänder schuf so viele Freiräume für seine Teamkollegen, die diese für eigene Tore nutzten.

Auf der Linksaußenposition genügten Frank Pöhlmann knapp 20 Minuten Spielzeit, um mit sechs schönen Treffern zu unterstreichen, weshalb er den Beinamen "Heber-König" trägt.

"Das war ein sehr wichtiger Erfolg, den wir uns aber mit konzentriertem in der vergangenen Woche Training verdient haben", meinte Rückraumspieler Maik Barthen. "Allerdings haben wir vorher als ,Höchststrafe' nochmal das Sasel-Match auf Video analysiert", ergänzte "Shorty" Elvers, "spätestens da war allen klar, dass wir etwas tun müssen." (ust)

Der Spielverlauf: 0:1, 5:1 (9. Minute), 5:3, 7:3 (14.), 8:4, 8:6 (19.), 12:6, 12:7 (24.), 16:7, 17:8 - 19:8 (34.), 20:9, 20:13 (40.), 22:13, 23:15, 25:15 (47.), 27:17, 29:19 (53.), 31:19, 33:20.

Die Tore für die BT: Ingo Ahrens (8), Maik Barthen (8/1 Siebenmeter), Frank Pöhlmann (6), Torben Petersen, Marco Hammerich, Krzysztof Szymkow und Dennis Tretow (alle 2), Arbnori Maxhera, Gunnar Finck und Christian Hungerecker (alle 1). ust

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2003/12/08/238917.html

Antworten:

Bramstedter TS - Bad Doberaner 33:20 (17:8)

Bad Doberan jetzt hinten ganz dicke drin

Bad Bramstedt
(kpkINFO) Das Wollen ist die eine Seite der Medaille, das Können die andere. Zwar wollten die Doberaner beim Bramstedter TS punkten, aber sie konnten nicht. Die Münsterstädter unterlagen mehr als deutlich mit 20:33. Schon zur Pause war die Partie mit dem 8:17-Rückstand entschieden. In der Sporthalle am Bramstedter Schäferberg traf der DSV auf einen "angefressenen" Gastgeber, der seinem Publikum beweisen wollte, das die Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Sasel/Duwo ein Ausrutscher war. Der Bad Doberaner SV war dagegen weit weg von einer Wiedergutmachung nach der Schlappe gegen Wilhelmsburg. Trotz der 1:0-Führung vergaßen die Gäste alle guten Vorsetzte schnell. Mit fünf Toren in Folge stelle der Bramstedter TS so die Weichen auf Sieg. Dem 1:5 folgte ein 6:11 und dann de Seitenwechsel beim 8:17 aus Doberaner Sicht.

Daran änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts. Der DSV machte weiterhin viele Fehler, die gnadenlos vom Gastgeber ausgenutzt und bestraft wurden. Die Abwehr war dabei wieder einmal mehr die Achillesferse. Es fehlte die ordnende Hand und die Bindung von Spieler zu Spieler. Und vorne wurden wieder etliche Hundertprozentige vergeben. Auch wenn mit dem erkrankten Torhüter Silvio Weiser und dem verletzten Dirk Weisheitel wichtige Akteure für das Doberaner Spiel fehlten, hätte mehr Einsatz sicher ein besseres Resultat gebracht.

So sitzt der Bad Doberaner SV jetzt ganz dicke hinten drin, denn die anderen Kandidaten im Kampf gegen den Abstieg kamen auf. Ab Platz 8 sind in der Regionalliga alle Mannschaften noch voll dabei. Als Tabellenzwölfter muß der Bad Doberaner SV noch unbedingt zwei Zähler in der Hinrunde einfahren. Ob das aber gerade beim Dritten, dem VfL Bad Schwartau, oder dann vor Weihnachten in eigener Halle gegen den Vierten, dem DHK Flensborg, noch möglich ist, bleibt abzuwarten.

Bad Doberaner SV: Michaelis – Voß 1, Kahnert 3, Kraeft 3, Käckenmeister 1, Graf 1, Schlette 9/5, Jürchott 2, Huckstorf und Mietzelfeld.

Kurzer Spielfilm: 0:1, 5:1, 11:6, 17:8, 19:9, 31:13 29:19, 33:20

Siebenmeter: Bramstedt 1/1 / Bad Doberan 5/5

Zeitstrafen: Bramstedt 12 Minuten // Bad Doberan 12 Minuten

Zuschauer: 100 in der Sporthalle am Schäferberg

Schiedsrichter: Michael Kulus und Karsten Sprenger (beide Berlin)

Quelle: http://www.rostock-sport.de/doberaner-sv/spiele-03-04/spiele-13.html



von Marjorie - am 09.12.2003 12:38
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