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Forum 3. Liga Nord Handball
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M@rkus, Bob Andrews, Marjorie

Ahrensburg - Rostock

Startbeitrag von M@rkus am 11.03.2004 23:06

Unsere Hallenzeitung "Handball-News" mit den Infos zum Spiel gegen den HC Empor Rostock (Samstag, 18.00 Uhr, Heimgartenhalle) ist online und liegt zum Download auf unseren Seiten bereit:

www.atsv.de/handball/handballnews.php

Viel Spaß beim Lesen!

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ATSV in Bestbesetzung gegen Favorit Rostock

Ahrensburg
- Noch haben sich die Handballmänner des HC Empor Rostock nicht aufgegeben. Insofern unterscheidet sich die Mannschaft von Spielertrainer Maik Handschke nicht vom Team des Aufsteigers Ahrensburger TSV, der die Mecklenburger an diesem Sonnabend (18 Uhr) in der Heimgartenhalle empfängt. Während der ATSV jedoch nur den Klassenerhalt anstrebt, wollen die Rostocker trotz des Dämpfers beim DJK Flensborg (27:29) den Abstand von drei Punkten zum Regionalliga-Spitzenreiter Usedom noch wettmachen.

"Das werden wir zu spüren bekommen", sagte ATSV-Spielertrainer Dirk Schimmler, der aus alten Schweriner Zeiten gut mit Handschke befreundet ist. Hilfe darf sich der Kumpel jedoch nicht erhoffen. "Sollten wir wider Erwarten eine Chance haben, werden wir sie nutzen", verkündete Schimmler selbstbewusst.

Egal wie die Partie ausgeht, ist sich der Coach weiterhin sicher, mit seinem Team nicht abzusteigen. Erste Sondierungsgespräche mit dem Managergremium "Supporters" für die kommende Saison hat er schon geführt. Sein Optimismus rührt nicht aus dem Punktabzug gegen Post Schwerin II, der dem ATSV dazu verhalf, die Abstiegsplätze zu verlassen. "Ich habe die Zusage von zwei Spielern, die uns helfen werden", sagte Schimmler.

Gegen Rostock wird es allerdings noch keine Veränderungen geben. Alle bisher verletzten Spieler, auch Kapitän Christoph Palder, sind fit, so dass die Ahrensburger in Bestbesetzung spielen werden. mabo

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/13/272777.html

von Bob Andrews - am 13.03.2004 09:13
ATSV-Männer können frei aufspielen

Ahrensburg
(cat) - Tief durchatmen und rauf aufs Feld: Gegen den Taballenzweiten HC Empor Rostock haben die abstiegsbedrohten Regionalliga-Handballer des Ahrensburger TSV heute Abend ab 18 Uhr in der Heimgartenhalle nichts zu verlieren. "Es rechnet keiner damit, dass wir in dem Spiel etwas ausrichten können", bestätigte ATSV-Spielertrainer Dirk Schimmler, der mit seinen Männern im Hinspiel beim 34:19 klar das Nachsehen hatte. Es bleibt aber abzuwarten, wie frei heute die Köpfe der Rostocker sind. Denn ganz unerwartet verloren sie am vergangenen Wochenende das Nachholspiel bei DHK Flensburg und können momentan aus eigener Kraft nicht mehr Regionalliga-Meister werden. Das ATSv-Team ist gegen Rostock fast komplett. Nur Sascha Burmeister fällt mit einer Bänderdehnung aus und hinter dem Einsatz von Jörg Schröder steht wegen starker Knieprobleme noch ein Fragezeichen.

Quelle: www.shz.de

von Bob Andrews - am 13.03.2004 09:13
Einsatz von Ganschow fraglich

Empor-Männer in Ahrensburg

Nach der 27:29-Niederlage beim Dansk HK Flensborg haben die Handballer des HC Empor Rostock kaum noch Chancen auf den Wiederaufstieg. Doch diese wollen sie nutzen.

Rostock
Acht Spieltage sind in der Handball-Regionalliga Nordost noch zu absolvieren. Der HC Empor muss sich mittlerweile an den berühmten Strohhalm klammern. „Nichts wäre fataler, als wenn wir uns hängen lassen und Tabellenführer Usedom vielleicht doch noch patzt“, fordert Empor-Trainer Maik Handschke von seiner Mannschaft weiter höchstes Engagement, obwohl er weiß: „Der HSV Insel Usedom hat erfahrene Spieler in seinen Reihen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich die Mannschaft noch abfangen lässt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Deshalb werden wir weiter um unsere Minimal-Chance kämpfen.“ Morgen steht für den HC Empor zunächst eine weitere Reise nach Schleswig-Holstein auf dem Programm. Um 18 Uhr müssen die Rostocker beim Tabellen-13. Ahrensburger TSV antreten, der sich in akuter Abstiegsgefahr befindet.

„Wir haben nur noch vier Heimspiele, brauchen aber noch mindestens drei Siege für den Klassenerhalt. Also müssen wir entweder Rostock oder Usedom ärgern", weiß ATSV-Trainer Dirk Schimmler, dessen Freundschaft zu Maik Handschke bis zum Schlusspfiff der Partie ruhen wird. Sein Rostocker Kollege, der immer noch mehrere Wochen auf Mannschaftskapitän André Wilk verzichten muss, bangt in Ahrensburg auch um den Einsatz von Karsten Ganschow und Jens Dethloff, die beide in dieser Woche nicht trainieren konnten. „Jens Dethloff war durch eine Magen-Darm-Grippe außer Gefecht gesetzt. Ich hoffe, er wird noch rechtzeitig wieder fit. Kritischer sieht es bei Karsten Ganschow aus, den eine Adduktoren-Zerrung plagt. Ihn werden wir nur einsetzen, wenn er wieder völlig schmerzfrei sein sollte“, will der Empor-Trainer kein Risiko eingehen.

DIRK RÖSNER

Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/rs/start_1093783.html

von Bob Andrews - am 13.03.2004 09:14

Ahrensburg - Rostock 18:38 (10:19)

Kostenlose Rostocker Lehrstunde

Sie wollten es dem hohen Favoriten so schwer wie möglich machen. Dieses Unterfangen der Regionalliga-Handballer des Ahrensburger TSV ist gründlich gescheitert. Im Spiel gegen den 11-fachen DDR-Meister und ehemaligen Europapokalsieger HC Empor Rostock setzte es eine deftige 18:38 (10:19)-Schlappe. „Gegen Rostock darf man verlieren, aber die Art und Weise ist schon enttäuschend“, resümierte Spielertrainer Dirk Schimmler nach dem Spiel.

Dabei war das einstige Flaggschiff des DDR-Handballs nicht einmal in Bestbesetzung angetreten. Ohne den Langzeitverletzten Spielmacher André Witt und den ebenfalls verletzten Karsten Ganschow gingen die Hanseaten in die Partie. Und auch den Bosnier Sinisa Bajic hatte Spielertrainer Maik Handschke zu Hause gelassen. Hinzu kam, das Martin Reuter, mit bislang 183 Toren mit weitem Abstand Führender in der Torschützenliste der Regionalliga Nordost, nicht seinen besten Tag erwischte und seine einzigen beiden Treffer erst in den letzten fünf Minuten erzielte. Trotzdem reichte es zu einem nie gefährdeten Erfolg gegen den ATSV. Auch die Ahrensburger hatten mit Abwehrspezialist Jörg Schröder und Rechtsaußen Kai Stolze zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu vermelden, doch auch deren Mitwirken hätte die Höhe der Niederlage wahrscheinlich nicht entscheidend verändert. Zu überlegen spulte Empor sein Programm herunter und warf sich nach der enttäuschenden Niederlage in Flensburg vor einer Woche und angesichts der Tatsache, dass der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga damit in weite Ferne gerückt ist, den Frust von der Seele.

Nur bis zum 3:4 konnten die Gastgeber einigermaßen mithalten. Die Rostocker Abwehr wurde viel bewegt, und vor allem über den freigespielten Kreisläufer Dirk Schimmler kamen die Ahrensburger zum Erfolg. Aber bereits Mitte der ersten Halbzeit machte Empor alles klar. Von 8:5 zogen die Männer von der Ostsee auf 12:5 davon, erhöhten bis zum Wechsel sogar noch auf 19:10.

In Halbzeit zwei konnte der ATSV den Abstand zunächst halten, bevor die Schimmler-Schützlinge irgendwann endgültig den Faden verloren. Beim Stande von 16:26 rannten sie sich immer wieder in der besten Abwehr der Liga fest und luden den Gegner geradezu zum Tore Werfen ein. Das nahm der Gast gerne an und erzielte acht Treffer in Folge zum 16:34. Am Ende betrug der Abstand satte 20 Tore. Insgesamt 16 Tempogegenstoßtore mussten die Ahrensburger in diesem Spiel hinnehmen und wurden von Rostock sprichwörtlich überrannt.
„Die Niederlage müssen wir jetzt schnell abhaken, denn nächste Woche steht das wichtige Spiel gegen die SG Wilhelmsburg auf dem Plan“, blickt Schimmler schon wieder in die Zukunft. Bereits am kommenden Samstag gilt es, im nächsten Abstiegsendspiel gegen den Lokalrivalen von der Elbinsel wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Anpfiff ist um 18.00 Uhr in der Heimgartenhalle.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Torsten Wild, Florian Schmidt – Dirk Schimmler (6), Mathias Behncke (4), Robert Heinrich (3/1), Christoph Palder (2), Markus Fraikin, Nils-Oliver Himborn, André Peter (je 1), Henning Wollesen, Marc Monich.

HC Empor Rostock: Bernd Brümmer, Maik Hintze – Sebastian Pieth (8), Lars Bülow (8/2), Jens Dethloff (6), Oliver Wende (5), Stefan Jähnke, Maik Handschke (je 4), Martin Reuter (2), Denny Weber (1).

Schiedsrichter: Michael Kulus, Karsten Sprenger (Hohen Neuendorf/Berlin).

Siebenmeter: 1/1 : 2/2.

Zeitstrafen: 5:3 (Monich 19., 58., Behncke 28., 42., Peter 51. – Dethloff 30., 44., Weber 45.).

Spielverlauf: 0:1, 1:1, 1:3, 2:3, 3:4, 3:8, 5:8, 5:12, 7:12, 7:15, 9:16, 9:18, 10:19 – 11:20, 11:22, 12:23, 14:23, 14:26, 16:26, 16:34, 17:34, 17:36, 18:36, 18:38.

Zuschauer: 100.



von M@rkus - am 15.03.2004 09:33

Re: Ahrensburg - Rostock 18:38 (10:19)

Youngster sprangen in die Bresche

Hoher Empor-Sieg in Ahrensburg

Die Empor-Handballer kamen beim Ahrensburger TSV zu einem deutlichen 38:18-Auswärtssieg. Für die verhinderten Routiniers holten diesmal die jungen Spieler die Kohlen aus dem Feuer.

Ahrensburg
Die Regionalliga-Handballer des HC Empor haben eine weitere Pflichtaufgabe gelöst. Beim abstiegsgefährdeten Ahrensburger TSV landeten die Rostocker am Sonnabend einen 38:18 (19:10)-Erfolg. Der Rückstand zu Spitzenreiter HSV Blau-Weiß Insel Usedom beträgt allerdings weiterhin drei Punkte.

Obwohl die Empor-Männer in Ahrensburg ohne den verletzten Karsten Ganschow antreten mussten und Sinisa Bajic von Trainer Maik Handschke eine Denkpause verordnet wurde, stellte der Tabellenzweite frühzeitig die Weichen auf Sieg. Schon während der ersten Halbzeit erzielten die Rostocker praktisch permanent doppelt so viele Treffer wie der Gegner und bauten die 6:3-Führung (8.) auf 14:7 (20.) und schließlich zum 19:10-Pausenstand aus.

Trotz ungewohnter Formation leisteten sich die Gäste in den ersten 30 Minuten keine Schaltpause und kompensierten so auch den Ausfall von Martin Reuter. Der Führende der Regionalliga-Torschützenliste war der einzige Emporspieler, der die 27:29-Pleite der Vorwoche beim DHK Flensborg noch nicht verdaut zu haben schien. Er scheute sich vor dem Abschuss und erzielte seine beiden einzigen Treffer in den letzten fünf Minuten. Für ihn sprangen jedoch die Youngster in die Bresche, präsentierten sich kampfstark und übernahmen auch Verantwortung. Lars Bülow, der bereits vor der Pause sechsmal vollstreckt hatte, stopfte die Lücke im Rückraum, und Sebastian Pieth, gemeinsam mit Bülow bester Werfer im Spiel, konnte Rechtsaußen Karsten Ganschow adäquat ersetzen. Oliver Wende und Jens Dethloff wussten ebenfalls zu überzeugen.

Obwohl die Entscheidung praktisch schon beim Seitenwechsel gefallen war, schalteten die Rostocker auch nach Wiederbeginn keinen Gang zurück.

HC Empor Rostock: Brümmer, Hintze – Pieth 8, Bülow 8/2, Jähnke 4, Reuter 2, Wende 5, Dethloff 6, Handschke 4, Weber 1.

Siebenmeter: ATSV 1/1, HCE 2/2.

Strafminuten: ATSV 10, HCE 6.

DIRK RÖSNER

Quelle: http://www.ostseezeitung.de/rs/start_112674_1097182.html



von M@rkus - am 15.03.2004 09:36

Re: Ahrensburg - Rostock 18:38 (10:19)

HCE ballert sich Frust von der Seele

Ahrensburger TSV - HC Empor Rostock 18:38 (10:19)


Aus der Pleite in Flensborg scheint der HC Empor Rostock die richtigen Schlüsse gezogen zu haben. Der Rückstand auf Usedom beträgt zwar weiterhin drei Punkte, aber abgerechnet wird erst am 8. Mai.

Also hieß es für die Jungs von Trainer Maik Handschke nicht noch einen Punkt zu verspielen. Dementsprechend konzentriert legten die Rostocker beim Aufsteiger los. So ging es dann für die Gastgeber auch bereits im ersten Durchgang nur noch darum, die Niederlage so klein wie möglich zu halten. Ohne Ganschow kam am Ende ein 38:18-Sieg raus.

Das Spiel war von Beginn an einseitig. Erzielten die Gastgeber ein Tor, machte Empor zwei. Über die Station 5:10 (10.) setzten sich die Rostocker kontinuierlich ab. Bereits nach 15 Minuten ging es nur noch um die Höhe des Sieges. Das war eigentlich so nicht zu erwarten, denn Karsten Ganschow war nur als „Edel“-Fan mitgereist und Sinija Bajic erhielt von HCE-Trainer Maik Handschke eine Denkpause auf der Bank. Und da erneut auch Martin Reuter völlig blass wirkte, mussten zwangsläufig die jungen Spieler die Kastanien aus dem Feuer reißen. Aber das klappte ganz gut. Vor allem Lars Bülow machte eine prima Partie im Rückraum. Und auch Sebastian Pieth und Jens Dethloff waren bei den zahlreichen Tempogegenstößen kaum zu halten. Die klare Rostocker Halbzeitführung von 19:10 machte das mehr als deutlich.

Die zweite Hälfte wurde dann zum Spiegelbild der Ersten. Empor machte Druck – der ATSV konnte nur „staunen“ – und zwar über die Spielfreude der HCE-Youngster. Enttäuschend dagegen Kanonier Reuter, 55 Minuten blieb er ohne Tor. Und zum Schluss noch ein Wort zu „Susi“ Bajic. Geht man nach den Aussagen von HCE-Vorstandsvize Ralf Mausolff, dann scheint sich der Bosnier nun endgültig aus der Mannschaft gespielt zu haben: „Bajic hat die Erwartungen nicht erfüllt, er hat einen leistungsbezogenen Vertrag. Wir brauchen Leute, die uns weiter helfen. Da wir den Aufstieg aus eigener Kraft nicht mehr schaffen können, bauen wir den Kader jetzt schon neu auf“, so Mausolff. … Klare Worte! So, und nun darf spekuliert werden, ob Empor bereits für ein (?) weiteres Jahr Regionalliga plant.

RaB

HC Empor Rostock: Bernd Brümmer, Maik Hintze – Sebastian Pieth (8), Lars Bülow (8/2), Jens Dethloff (6), Oliver Wende (5), Stefan Jähnke (4), Maik Handschke (4), Martin Reuter (2), Denny Weber (1).

Siebenmeter: Ahrensburg 1/1; Rostock 2/2.

Strafminuten: Ahrensburg 10; Rostock 6.

Quelle: http://www.rostock-sport.de/hc-empor/1-maenner/spiele03-04/spiele-31.html



von M@rkus - am 15.03.2004 09:37

Re: Ahrensburg - Rostock 18:38 (10:19)

ATSV wieder auf einem Abstiegsplatz

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/15/273199.html



von M@rkus - am 15.03.2004 10:00

Re: Ahrensburg - Rostock 18:38 (10:19)

ATSV-Männern fehlt der Siegeswille

Ahrensburg
(Catharina Hasselmann) - Es war nicht anders zu erwarten. Gegen HC Empor Rostock, einen der heißen Aufstiegsaspiranten in der Handball-Regionalliga, gab es für die Männer des Ahrensburger TSV nichts auszurichten. Die Höhe des Ergebnisses macht aber doch stutzig. Die Stormarner gingen in der Heimgartenhalle mit 18:38 (10:19) unter. "Gegen so eine Mannschaft darf man verlieren. Die Niederlage an sich war gar nicht das Problem - aber die Art und Weise, wie sie zustande kam. Viele von uns haben sich einfach wehrlos ergeben", erinnerte sich Routinier Kai Stolze. Er saß wegen seines kaputten Knies wieder auf der Bank und führte die erschreckende Statistik, in der vor allem die vielen technischen Fehler Grund zur Sorge geben. "Daraus resultierten alleine 16 Gegenstoßtore der Rostocker", erklärte Stolze.

Nur bis zum 3:4 in der sechsten Minute konnten die Gastgeber mithalten. Über den freigespielten Kreisläufer und Spielertrainer Dirk Schimmler, der mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer des ATSV war, kamen die Ahrensburger zumindestens ab und an zum Erfolg. "Schimmi hat ein gutes Spiel gemacht. Aber es ging irgendwie kein Ruck durchs Team", erklärte Stolze. Besonders im Rückraum schob ein Spieler die Verantwortung zum nächsten - erst in der 34. Minute gelang Robert Heinrich das erste Tor aus der zweiten Reihe. Zu dem Zeitpunkt war der Zug längst abgefahren. Obwohl der elffache DDR-Meister und ehemalige Europapokalsieger nicht einmal in Bestbesetzung angetreten war, entschied er das Spiel bereits Mitte der ersten Halbzeit beim 12:5 für sich. Der Sieg der Rostocker wäre sicher noch höher ausgefallen, wenn Torjäger Martin Reuter Vollgas gegeben hätte. Mit 183 Treffern führt er die Torjägerliste der Liga an, übernahm gegen den ATSV aber die Regie in seinem Team und setzte seine Kollegen immer wieder in Szene.

Trotz der großen Enttäuschung müssen die Ahrensburger die Niederlage nun möglichst schnell abhaken und sich auf die nächste Partie gegen die SG Wilhelmsburg konzentrieren. "Das Hinspiel haben wir auswärts 24:21 gewonnen - daran müssen wir uns jetzt erinnern", sagte Kai Stolze. Er wird in diesem wichtigen Abstiegsduell am Sonnabend ab 18 Uhr in der Heimgartenhalle auf Rechtsaußen wieder ins Geschehen eingreifen und erwartet von seinen Mannschaftskameraden nur eines: "Kampf ohne Ende."

Ahrensburger TSV: Wild, Schmidt - Schimmler (6), Behncke (4), Heinrich (3/1), Palder (2), Fraikin (1), Himborn (1), Peter (1), Wollesen, Monich.

Quelle: www.shz.de



von Marjorie - am 16.03.2004 11:22
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