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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 13 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 7 Monaten
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Moeki, Bob Andrews, ukw

Oranienburg - Doberan

Startbeitrag von ukw am 26.03.2004 11:23

Endspurt im Abstiegskampf

Bad Doberan
Für Bad Doberans Handballer sind die kommenden drei Wochen die Wochen der Entscheidung über den Klassenerhalt in der Regionalliga. Gegen den Oranienburger HC, HSG Sasel/Duwo und die SG Wilhelmsburg geht es gleich dreimal gegen Mannschaften, die ebenfalls tief im Abstiegsstrudel stecken.

Den Anfang macht morgen die Partie in Oranienburg. Die Randberliner stehen derzeit mit vier Punkten Rückstand auf den DSV auf Rang zwölf, einen Platz hinter dem DSV. Die Formkurve des OHC zeigt nach zwei gewonnenen Partien nach oben. Damit den Gastgebern kein Sieg gegen die Doberaner gelingt, bedarf es einer konzentrierten Leistung des DSV, der wieder auf Christian Jürchott und Stephan Voß zurückgreifen kann.

Die letzte Heimniederlage gegen Tabellenführer Usedom sollte keine Rolle mehr in den Köpfen der Akteure spielen. „Jetzt gilt es, mit Engagement und spielerischen Mitteln in den nächsten Spielen die Punkte einzufahren. Allerdings wird es kein Selbstläufer. Ich verlange von meiner Mannschaft höchste Disziplin und Kampfeswillen", so DSV-Trainer Bodo Wieland zu den kommenden Aufgaben.

Spielbeginn ist morgen um 18 Uhr in der Halle des Louise-Henrietten-Gymnasiums in Oranienburg.

W. M.

Quelle: http://www.ostseezeitung.de/do/start_112752_1114867.html

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Re: Oranienburg - Doberan 22:18

Zitat

Erkrankter Marcus Schlette fehlte sehr

Bad Doberaner SV unterlag beim Oranienburger HV 18:22/Kraft reichte nicht ganz
Oranienburg (NNN/kpk) Zwar konnte Christian Jürchott den Doberaner Regionalliga-Handballern beim schweren Spiel in Oranienburg wieder zur Seite stehen, aber dafür fehlten neben den verletzten Dirk Weisheitel und Christian Graf diesmal Torhüter Alexander Michaelis (Fußverletzung) und der grippeerkrankte Routinier Marcus Schlette. Und wohl gerade das fehlende Handling von Schlette im Spielaufbau und seine nicht vorhandenen Treffer waren es, die letztlich zur 18:22 (10:13)-Niederlage führten. Aber die junge Truppe um Kapitän Alexander Kraeft verkaufte sich gut, war fast gleichwertig und hätte ohne diese Personalnot in Oranienburg sicher gepunktet. Die Partie blieb lange spannend. Erst zur Pause konnten sich die Gastgeber beim 13:10 etwas absetzen. Das machte der Bad Doberaner SV aber im zweiten Spielabschnitt wieder wett, kam auf 14:15 heran und ging dann sogar mit 17:16 (49.) in Führung. Doch mit vier Toren in Folge hatte der Oranienburger HC in den Schlussminuten die größeren Kraftreserven.

Diese Niederlage hat aber kaum Folgen im Kampf um den Klassenerhalt. Für Bad Doberan bleiben es als Tabellenelfter sechs Punkte Differenz bis zu den Abstiegsplätzen.

svz.de


von Moeki - am 29.03.2004 10:23

Re: Oranienburg - Doberan 22:18

Zitat

DSV-Sieben fehlte das Quäntchen Glück

Handball: Oranienburg – Doberan 22:18

Stark ersatzgeschwächt unterlagen die Handballer des Doberaner SV beim Oranienburger HC mit 18:22. Doch über weite Strecken gelang es ihnen, die Begegnung offen zu gestalten.

Bad Doberan Mit 18:22 (Halbzeitstand 10:13) verloren die Regionalligahandballer des Doberaner SV gegen den Abstiegskonkurrenten Oranienburger HC. Neben dem Langzeitverletzten Dirk Weisheitel, fielen nun auch noch mit Marcus Schlette, Alexander Michaelis und Christian Graf gleich drei weitere Akteure für diese so wichtige Partie gegen den Abstieg aus. Trainer Bodo Wieland standen nur noch acht Feldspieler zur Verfügung und war zu einigen Umstellungen gezwungen. Daher war dem Ergebnis am Ende auch Positives abzugewinnen. Doberan konnte über weite Strecken die Partie offen gestalten. Zwar bestimmten die Randberliner das Geschehen, doch die Münsterstädter blieben auf Tuchfühlung. Ein Verdienst vor allem der beiden Jüngsten im Team der Doberaner. Maik Pentzien und Tommy Huckstorf spielten das erste Mal fast über die komplette Spielzeit auf den für sie noch ungewohnten Aufbaupositionen. „Beide haben ihre Sache insgesamt gut gemacht. Das da noch Reserven sind ist klar, aber insgesamt war das schon in Ordnung“, lobte auch Trainer Bodo Wieland die beiden. Bis zur 25. Spielminute waren die Gäste am Oranienburger HC dran (8:9). Erst in den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit schwächelte der DSV und Oranienburg konnte bis zur Pause erstmals eine Dreitore-Führung zum 13:10 erreichen. Auch nach der Pause zunächst das gleiche Bild. Nach 36 Minuten führte der Gastgeber sogar mit 11:15. Doch der DSV kämpfte und durch drei Tore von Alexander Kraeft war nach 38 Minuten wieder der Anschluss zum 14:15 geschafft. Allerdings versäumte der DSV in dieser Phase, den Ausgleich zu erzielen. Doch nach 46 Spielminuten war es soweit – Christian Jürchott erzielte erstmals mit dem 16:16 den Ausgleich für Doberan. Das zeigte auch Wirkung bei den Oranienburgern. Immer wieder schlossen sie ihre Angriffe überhastet ab oder scheiterten am starken Silvio Weiser im Doberaner Gehäuse. Nach 49 Minuten dann die Führung für die Gäste zum 17:16 durch Alexander Kraeft. „Leider haben wir es versäumt, in dieser Phase das Spiel für uns zu entscheiden, die Chance war da“, so Bodo Wieland. Doch da machte sich die fehlende Cleverness bemerkbar. Mehrfach vergab der DSV Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen. Zumal nun auch die Hausherren von den Schiedsrichtern durch einige nicht nachvollziehbare Entscheidungen die zweite Luft bekamen. Drei Minuten vor Ende der Partie stand es 17:20. Hoffnung keimte noch einmal, nachdem Maik Pentzien den DSV wieder auf 18:20 heranbrachte, und die Doberaner bekamen noch einen Strafwurf. Doch Christian Jürchott scheiterte. Damit war die Begegnung entschieden.

Für den DSV spielten: Tor: Silvio Weiser, Mathias Polkow; Feld: Alexander Kraeft (6/3), Christoph Käckenmeister, Christian Jürchott (1), Jan Mietzelfeld, Tommy Huckstorf (7), Michael Kahnert, Maik Pentzien (4), Stephan Voß.

WOLFGANG MILDE

Ostseezeitung


von Moeki - am 29.03.2004 10:24

Re: Oranienburg - Doberan 22:18

Nicht wirklich gut gespielt, aber einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Mit dem Sieg gegen den Bad Doberaner SV, der ohne seinen Topscorer Marcus Schlette antrat, errang der OHC den dritten Doppelpunktgewinn in Folge. Dies ist in der Regionalligageschichte des OHC einmalig.

Die erste Halbzeit begann sehr zerfahren. Beide Mannschaften agierten nervös und hatten ein gemeinsames Problem. Die zum Teil eklatanten Schwächen im Angriffsspiel waren nicht zu übersehen. Selbst klarste Gelegenheitenblieben blieben ungenuzt. Torerfolge resultierten meist aus Einzelaktionen. Hier tat sich auf Oranienburger Seite Ricardo Tourmo hervor, der sich wiederholt energisch durchsetzte und mit dafür sorgte, daß der OHC zur Pause mit 13:10 in Führung lag.

Nach der Pause das gleiche Bild. Der erste Angriff des OHC hatte Symbolcharakter. Völlig freistehend wurde der Ball beim Konter an den Pfosten genagelt. Und so ging es munter weiter. Bis zur 50. Spielminute erzielte der OHC, zum Unmut seiner vielen Zuschauer, gerade mal drei Treffer. Dies hatte zur Folge, daß die Männer von der Ostseeküste, selbst mit großen Schwächen im Angriff, nicht nur den Ausgleich erzielten (46. 16:16), sondern in der 49. Minute in Führung (16:17) gingen.

Erst ein energischer Endspurt, den Heiner Trohl mit einem verwandelten Strafwurf einleitete, sicherte den Sieg. Als die Norddeutschen beim Stande von 20:18 einen Siebenmeter nicht im Kasten des sehr gut haltenden Enrico Büchner unterbringen konnte, war die Entscheidung zu Gunsten des OHC endgültig gefallen. Marco Schönfisch, nach schönen Anspiel vom Kreis und Thomas Grugel , der mal nicht den Pfosten traf, stellten den Endstand her.

OHC: Büchner, Tredup - Bethe 4, Trohl 5/1, Fritz 2, Siegler 2/1, Tourmo 3, Rottmeier, Martens, Schönfisch 2, Strauchmann 1, Grugel 2.

Torfolge: (im 5-minuten-Rhythmus) 1:1, 3:3, 6:4, 8:5, 9:8, 13:10 - 14:11, 15:14, 16:15, 16:17, 19:17, 22:18.

Quelle: www.ohc-fan.de

von Bob Andrews - am 31.03.2004 08:06
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