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Forum 3. Liga Nord Handball
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elvis p., Die Rote 20, ukw

Stodo gegen HSG Nord - NF

Startbeitrag von elvis p. am 26.03.2004 19:10

Gegner kämpft gegen den Abstieg

Stockelsdorf; Am 25. Spieltag in der Regionalliga der Männer empfängt der ATSV Stockelsdorf die abstiegsgefährdete Mannschaft von der HSG Nord-NF.
Im Hinspiel gab es für die Truppe um Kapitän "Kuba" Burazcewski einen 29:25 Auswärtserfolg. Dieser wurde damals aber teuer bezahlt. Es war für Routinier und Goalgetter Lars Kaiser der letzte Auftritt in dieser Saison. Nach einer unglücklichen Landung nach einem Sprungwurf aus dem linken Rückraum, zog sich "Lasse" eine schwere Knieverletzung zu und ist seit dem zum Zuschauen verbannt. Damals bewies die Mannschaft des ATSV erstmals ihre tolle Moral und steckte den Schock schnell weg. Jeder kämpfte für jeden und am Ende war der Jubel groß über die zwei Punkte.
Am heutigen Spieltag gilt es für den ATSV den Erfolg zu wiederholen. Das es nicht leicht wird zeigt der Blick auf die Tabelle. Nord-NF steht mitten im Abstiegskampf und braucht jeden Punkt. Dementsprechend motiviert wird die HSG in Stockelsdorf auflaufen. Stodo-Coach Steinkrauß erwartet ein kampfbetontes Spiel, hofft aber das seine Jungs sich dem Kampf stellen und in der Abwehr engagiert zur Sache gehen. Im Angriff soll das Kombinationsspiel über sechzig Minuten geduldig umgesetzt und die rausgespielten Chancen konsequent genutzt werden. "Nicht der Gegner soll die einfachen Tore machen, sondern wir wollen mit Tempo zu schnellen Toren kommen. Egal wer auf der Platte steht, ich erwate von den Jungs, das sie endlich mal wieder Handball mit Herz spielen und gewinnen!" so die klare Ansage vom Trainer nach dem Abschlußtraining.
Die HSG Nord-NF konnte letzte Woche beim 29:28 Sieg gegen den SV Post Schwerin zwei wichtige Punkte im Kellerduell erkämpfen. Die acht Roten Karten, die in diesem Spiel verteilt wurden, sprechen aber eine deutliche Sprache und zeigen das es im Abstiegskampf hart zur Sache geht. Wichtig wird sein, das sich die "Jungen Wilden" des ATSV, von der körperbetonten HSG-Abwehr nicht den Schneid abkaufen lassen und die sich bietenden Chancen nutzen.
Auf Stockelsdorfer Seite wird neben Lars Kaiser, Abwehrspezialist Björn Salomon nur auf der Bank Platz nehmen. Er zog sich eine schmerzhafte Schulterverletzung gegen DHK zu und wird nur im "Notfall" eingesetzt. Ferenc Bergner konnte auf Grund einer Grippe die gesamte Woche nicht mit der Mannschaft trainieren und wird voraussichtlich ebenfalls erstmal auf der Bank Platz nehmen. Für ihn wird wahrscheinlich der A-Jugendliche Philipp Kahl auf der Mittelposition die Fäden ziehen. Die Zuschauer können sich also auf ein spannendes Spiel freuen. Drücken wir dem ATSV die Daumen. Das nach einer etwas längeren Durststrecke, mal wieder ein Sieg in eigener Halle gelingt!

Quelle: www.stodo-news.com

Antworten:

Eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe

Niebüll
(dew) - Der Heimsieg am vergangenen Wochenende im "Vier-Punkte-Spiel" gegen Post Schwerin II hat der HSG Nord-NF gut getan und Gelegenheit zum kurzen Durchatmen verschafft. Dennoch fährt der Handball-Regionalligist heute (18 Uhr) als Außenseiter zum Tabellensiebten ATSV Stockelsdorf. Eine schwere Aufgabe. Aber nicht unlösbar. Und so rechnet sich auch Trainer Martin Tank Chancen auf einen Punktgewinn aus. Zumal er in dieser Partie wieder mit Melf Thomsen rechnen kann und somit seine Bestbesetzung zur Hand hat.

Die Nordfriesen werden freilich auch Bestform aufbieten müssen, um gegen den Favoriten mit seinen Assen Jakub Buraszewski, Steffen Wild und Ferenc Bergner zu bestehen. Das Hinspiel gewannen die Lübecker Vorstädter in Süderlügum mit 29:25 - allerdings erst in starken Schlussminuten, die der Endphase zuletzt gegen Schwerin ähnelten, als die HSG nach sicherer Führung fast noch gestrauchelt wäre. Martin Tank und seine Mannen haben das "Katastrophenspiel" aufgearbeitet. Die desolate Schiedsrichter-Leistung (acht rote Karten) hatte auch etwas Gutes. "Wir haben im zweiten Durchgang permanent ein 4:6-Unterzahl-Spiel trainieren können", sagte Tank, der sein Aufgebot auf dem richtigen Weg sieht.

Den ATSV Stockelsdorf haben Trainer und Mannschaft per DHK-Video studiert und erkannt, dass die Stärken des heutigen Gegners in Disziplin, Taktik und der Rückraum-Mitte liegen. "Auch technisch haben unsere Gastgeber viel drauf, sagt der HSG-Coach, der in Stockelsdorf mit einer 6:0-Deckung beginnen will. Sorgen bereiten ihm derzeit noch der eine oder andere durch Grippe geschwächte Spieler. Tank: "Ich hoffe, dass sie bis zum Anpfiff fit sind. Und auf bessere Schiris."

Quelle: www.shz.de

von ukw - am 27.03.2004 09:00

Stodo gegen HSG Nord-NF 31:25 (11:12)

31:25 Sieg

Stockelsdorf; - Der ATSV Stockelsdorf gab nach den ganzen Diskussionen im Internet-Forum über Traineräußerungen, sowie den angeblichen Konflikt zwischen jungen und alten Spielern, die richtige Antwort. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde die HSG Nord-NF mit einer 31:25 (11:12) Niederlage auf die Heimreise geschickt. Vor allem in der zweiten Hälfte spürte man wieder den zuletzt vermißten Teamgeist bei Stodo. Jeder kämpfte mit und für den Anderen. In der Abwehr wurden abgewehrte Bälle bejubelt und im Angriff mit Kopf gespielt.
In der ersten Halbzeit fand der ATSV nicht so richtig ins Spiel. In der Abwehr wurde den Nordfriesen das Torewerfen leicht gemacht und im Angriff eine Vielzahl von Chancen ausgelassen. Fünfzehn Fehlversuche in den ersten dreißig Minuten sprechen für sich. Allein Moritz Molt hatte mit fünf "Holztreffern" aus dem Rückraum viel Pech. Auf der anderen Seite nutzt Nord-NF jede Chance zum Torerfolg und konnte sich mit vier Toren (6:10 und 7:11) absetzen. In den letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff lief es dann etwas besser für Stodo. Ferenc Bergner kam für den A-Jugendlichen Philipp Kahl ins Spiel und kurbelte das Angriffsspiel des ATSV an. Trainer Thomas Steinkrauß stellte die 6:0 Abwehr auf eine offensive 3:3 Formation um. Damit wurde der Gast zu technischen Fehlern gezwungen und der Abstand über Tempogegenstöße bis zur Pause auf 11:12 verkürzt.
Mit dem Halbzeitpfiff kam es nach einem Zweikampf zwischen Bergner (Stodo) und Thomsen (Nord-NF) zu einem kleinen "Ringkampf". Dieser löste vor der Stockelsdorfer Bank einen kleinen Tumult mit einem heftigen Wortgefecht aus. Stodo-Coach Steinkrauß ging dazwischen um die Gemüter etwas zu beruhigen. Leider haben die Schiedsrichter die Aktion vom Stockelsdorfer Trainer anders gesehen und gaben ihm vor Anpfiff zur zweiten Hälfte, zur Überraschung aller, den roten Karton.
"Nach dem Spiel konnte ich mit den Schiedsrichtern noch ausgiebig über diese Situation reden. Sie haben mir signalisiert, das sie im Nachhinein nicht so entschieden hätten. Von meiner Seite kann ich versichern, das ich ausschließlich schlichten wollte." so der "Sünder" Steinkrauß nach dem Spiel.
Von der Tribüne sah der Trainer wie seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit zur Sache ging. Es war zu spüren: Stockelsdorf wollte diesen Sieg!
Munzert, Wild, Bergner hielten die Abwehr zusammen und ließen nur noch wenig Chancen für die Gäste zu. Dahinter ein starker Ben Köß im Tor, der mit einer Reihe von Paraden den Nordfriesen endgültig den Nerv zog. Im Angriff wurde kombiniert und mit Tempo gespielt. Auch das nötige Glück kehrte zurück. Statt den Pfosten oder die Latte, trafen Molt, Schedeit und Wild aus dem Rückraum nach Belieben ins Netz. Und von Linksaußen zeigte Kapitän Jakub Burazcewski das er zu den Besten der Liga zählt. Bis zum Schluß lenkte Ferenc Bergner geschickt das ATSV Spiel und war selber Torgefährlich. Am Kreis riß Youngster Sebastian Munzert immer wieder Lücken für den Rückraum und konnte nur auf Kosten von Strafwürfen von den Gästen gestoppt werden. "Schade das "Munzi" ein eigener Torerfolg vergönnt blieb." so sein Coach nach dem Schlußpfiff. Dieses Glücksgefühl hatte aber Philipp Kahl aus der Stodo-A-Jugend. Steinkrauß brachte Kahl (für Philipp selbst sehr überraschend!) von Anfang an und erzielte in seinem ersten Männer-Spiel zwei Tore. Alles in allem eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein Spiel voller Emotionen, mit einem am Ende verdienten Sieger.
"Ein riesen Kompliment an meine Truppe! Endlich wieder ein Spiel mit Leidenschaft. Heute haben die Jungs wieder gezeigt, was uns auszeichnet. Das war die richtige Antwort auf die Diskussionen der Vorwoche. Wir haben alle in dieser Woche ne Menge gelernt." strahlte der Stockelsdorfer Coach nach dem Spiel.
Auch wenn nicht alles nach Plan lief und die Fehlerquote immer noch zu hoch ist, auf diese Leistung läßt sich wieder aufbauen. Und jeder hat gesehen, mit Begeisterung und Teamgeist, kann man so manchen Fehler wieder ausbügeln.
Vor dem spielfreien Osterwochenende, reisen die Stockelsdorfer am nächsten Sonntag zum HC Empor Rostock. Der Zweitplazierte aus Rostock benötigt auf der Zielgeraden zur Meisterschaft jeden Punkt und wird alles daran setzen, gegen das junge ATSV-Team den nötigen Sieg einzufahren. Gleichzeitig blicken die Rostocker gespannt nach Schwartau, wo der Tabellenführer BW Insel Usedom antritt.
Für die HSG Nord-NF beginnen jetzt die "heißen Wochen". In den letzten Spielen haben sie es aber noch selbst in der Hand, gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf zu Punkten.




Stodo spielte mit:

Köß (12 Paraden, davon 1x 7m); Patz (bei einem 7m, gehalten) - Burazcewski (9/4); Bergner (4/1); Molt (6); Schedeit (4); Kahl (2/1); Wild (5); Dohse; Munzert; Grotzky (1)

gelbe Karten: Wild; Munzert; Kahl

Zeitstrafen: Wild (2x); Munzert (2x); Bergner (1x); Steinkrauß (rote Karte)



Quelle: www.stodo-news.com

von elvis p. - am 28.03.2004 17:42

Re: Stodo gegen HSG Nord-NF 31:25 (11:12)

HSG Nord-NF hielt nur 40 Minuten mit
[29.03.2004]
Stockelsdorf (dew) - Obwohl sich die HSG Nord-NF für die Partie beim ATSV Stockelsdorf viel vorgenommen hatte, ging das Spiel mit 25:31 (12:11) verloren. Im ersten Drittel dominierte das Team von Trainer Martin Tank klar. Sie hielt auch im zweiten Drittel mit, um dann in den letzten 20 Minuten klar abzufallen. Ein enttäuschter HSG-Trainer musste mit anschauen, wie die Abwehr kollektiv versagte und sich der Angriff durch undiszipliniertes Spiel selbst ins Hintertreffen "schoss".

Dabei hatte alles so gut angefangen. Nach dem 4:4 (10.) zog die HSG in nur fünf Minuten auf 8:4 davon und lag kurz darauf sogar mit 11:6 in Front (20.). Mit der 12:11-Führung ging es in die Pause. Die zweite Halbzeit begann mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Nordfriesen bis zum 16:16 (40.) mithielten. Dann aber übertrafen sie sich in Unzulänglichkeiten, die schließlich zur Niederlage führten. Dazu kam, dass im Konterspiel diesmal viel daneben ging. Löbliche Ausnahme war Kim Will mit seiner gewohnt hohen Trefferquote.

Eine weitere Ursache für die Niederlage sah Trainer Tank in der Psyche seiner Männer. Er argwöhnte, dass die Mannschaft die Partie nach dem erfolgreichen Auftakt bereits mental schon als gewonnen gesehen hatte. Mannschaftsbetreuerin Angelika Janke mit Galgenhumor: "Wenn sie in der D-Jugend gespielt hätten, wären sie nach 40 Minuten nicht als Verlierer von der Platte gegangen."

Jetzt darf weiter gezittert und darüber nachgedacht werden, wie man ein Spiel sicher über die Runden bringt und nicht schon vorher aufsteckt. Es bleibt noch anzumerken, dass die Schiedsrichterleistung in dieser Partie in Ordnung war. Besonderes Vorkommnis: ATSV-Trainer Thomas Steinkraus sah in der Pause nach einem Gerangel die rote Karte.

Haupttorschützen ATSV Stockelsdorf: Jakub Buraszewski (9/4), Steffen Wild (5) und Moritz Molt (6).

HSG Nord-NF: Römpke, Björn Petersen - Hansen, Schlichting (4), Klint (6/3), Kim Will (8), Anders Petersen, Sascha Will (3), Moritzen, Zameit (1), Thomsen (3), Samuelsen (n.e.).

Quelle: www.shz.de

von Die Rote 20 - am 29.03.2004 12:44
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