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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 13 Jahren
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Hüruper

Spielbericht SG Flensburg-Handewitt 2 - TSV Rudow (Flensborg Avis)

Startbeitrag von Hüruper am 01.11.2004 08:14

Moin,

hier ist der Spielbericht aus der Flensborg Avis:

Zitat

Lethargie war Trumpf

Handball. SG Flensburg-Handewitt II tat sich beim 29:24 (15:13)-Erfolg gegen Rudow lange Zeit sehr schwer.

HANDEWITT. Die gute Nachricht vorweg: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt II bleiben auf dem Regionalliga-Treppchen. Die Leistung beim 29:24 (15:13)-Heimsieg gegen den TSV Rudow konnte aber nicht zufrieden stellen. Über weite Strecken der Partie bestimmte die Lethargie das Auftreten des »Junior-Teams«. »Das war Handball ohne Herz«, ärgerte sich Trainer Lars Walther. »Man muss vor jedem Gegner Respekt haben.«
Der großartige Sieg von Rostock und ein 3:0 nach fünf Minuten - was soll da noch gegen ein Neuling wie Rudow passieren? So schien das Gros der SG-Talente zu denken und schwenkte von der Rostocker Erfolgswelle direkt in die Lethargie.
Ohne Elan
Ohne Elan spielte die Truppe vor 240 Zuschauern ihr Pensum herunter, leistete sich dabei etliche Unkonzentriertheiten, die in 21 technischen Fehlern mündeten. »Das ist in dieser Saison Rekord«, übte sich Lars Walther in Galgenhumor, »unser schlechtestes Spiel!«
Ein anderer Rekord rettete das SG-Team vor noch größerem Unheil. Keeper Malte Samuelsen parierte nicht weniger als 26 Bälle und erwarb sich den Spitznamen »Beton-Malte«. Ohne diesen Rückhalt hätte es ein böses Ende nehmen können. Ein Gäste-Spieler konnte sich dennoch in den Vordergrund spielen: Kreisläufer Sebstian Heck. Acht Mal narrten der 29-Jährige und seine Zuspieler die 6:0-Abwehr. »Wir haben über ihn im Vorfeld gesprochen«, erzählte Lars Walther, »aber gegen so einen Spieler hat man nur eine Chance, wenn man kämpft.«
Die nackten Zahlen sprechen für einen souveränen Sieg. Nur bis zum 7:7 (16.) hielten die Berliner ein Remis, so etwas wie Tuchfühlung hatten sie letztmalig beim 20:23 (49.). Mit Undiszipliniertheiten - zum Beispiel eine Vier-Minuten-Strafe wegen Meckerns - raubten sich die Rudower selbst die Chancen auf eine Überraschung. So war am Ende in der Wikinghalle nur ein kleiner Junge so richtig glücklich: Ein Zuschauer hatte seinen verlorenen Fahrrad-Schlüssel wiedergefunden.
SG Flensburg-Handewitt II: Samuelsen, Römpke (bei einem 7m) - Zameit, Nass (3), Stotz (3/1), Blasczyk (2), Behrens (4), Volquardsen, Steffensen (2), Pries (7), Heilmann (4), Johannsen (4)


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