Tarp-Wanderup - Ahrensburg

Startbeitrag von M@rkus am 21.01.2006 09:40

ATSV plant zweigleisig

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/01/21/525384.html

Antworten:

"Matchball" in der Treenehalle

Tarp -
In der Handball-Regionalliga Nordost knistert es vor Spannung. Wer schafft den Sprung in die Meisterrunde? Die HSG Tarp-Wanderup könnte diese Frage ganz einfach beantworten: Mit einem Heimsieg gegen den Ahrensburger TSV (heute 17 Uhr, Treenehalle) wären alle Zweifel beseitigt. Vor dem "Matchball" warnt Timo Brüne: "Wir müssen gewinnen. Wir wollen am nächsten Wochenende kein Finalspiel in Handewitt, bei dem es um die Wurst geht."

In den letzten Wochen zeigte die Formkurve der Treene-Handballer nach unten. Tiefpunkt: die Heimniederlage gegen Hürup. Woran es liegt? Timo Brüne weiß es auch nicht. "Im Grunde sind wir eine richtige Mannschaft, in der alle zusammenhalten und sich jeder unterstützt." Lediglich für sich selbst findet der Linksaußen eine Erklärung: "Das Wichtigste ist im Moment das Abitur Anfang März." Dann stehen die Klausuren in den Leistungskursen Erdkunde und Englisch sowie im Prüffach Biologie an.

Nach dem Abschluss der Schule wird Timo Brüne seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr leisten. In Rendsburg, dort wo jetzt schon die Mannschaftskollegen Mario Petersen und Jan-Martin Knaack stationiert sind. "Dann kann ich weiter bei der HSG spielen", frohlockt Timo Brüne. Denn ein Vereinswechsel ist für ihn fast so etwas wie ein "Tabu". Schon 1990, als Fünfjähriger, spielte der Wanderuper in den HSG-Farben und durchlief sämtliche Altersklassen. In der Serie 2003/2004 tauchte Timo Brüne erstmals bei den Männern auf. Da die HSG unter der Woche Pokalspiele in Balingen und Magdeburg absolvieren musste, halfen einige A-Jugendliche aus. Timo Brüne gehörte dazu und erzielte am Rande des Schwarzwalds sein erstes Tor.

Apropos Tore: Gute Erinnerung hat der 20-Jährige auch an das Hinspiel beim Ahrensburger TSV. Gleich mit 35:27 gewann die HSG, Timo Brüne selbst erzielte neun Treffer. Und das gegen Keeper Steffen Reider, der beim HSV Hamburg einst im Bundesliga-Kader stand. "Das hat man mir erst nach dem Schlusspfiff erzählt", schmunzelt Timo Brüne. An den Erfolg vom Oktober möchte er gerne anknüpfen. "Wir dürfen uns nicht viele Gedanken um den Gegner machen", sagt er. "Wir müssen unser Tempo-Spiel aufziehen." Die Fans hoffen, dass nach fünf Wochen Punktspiel-Pause der Motor wieder anspringt. Die Vorzeichen stehen gut: Die HSG kann voraussichtlich mit der Bestformation auflaufen.

JAN KIRSCHNER

Quelle: www.shz.de

von M@rkus - am 21.01.2006 09:41

Tarp-Wanderup - Ahrensburg 35:28 (15:13)

Am Ende chancenlos

Jens Lüdtke, Trainer der Regionalliga-Handballer des Ahrensburger TSV, hatte sich für die Auswärtspartie bei der seiner Meinung nach besten Mannschaft der Staffel, der HSG Tarp-Wanderup, nicht viel ausgerechnet. Und das Endergebnis von 28:35 (13:15) gab ihm Recht. Trotzdem stellte der Tabellenvorletzte den Zweiten phasenweise vor Probleme und näherte sich Anfang der zweiten Halbzeit bis auf ein Tor. Am Ende aber kam der Gastgeber zu einem leichten Sieg.

Bereits in Halbzeit eins setzten sich die Tarper schnell bis auf 13:6 ab. Die Partie schien schon zu diesem Zeitpunkt entschieden. Doch eine Umstellung der Ahrensburger Abwehr brachte den Gast wieder ins Spiel. Thiago Santos und Patrick Ranzenberger brachten als vorgezogene Deckungsspieler den gegnerischen Rückraum derart in Bedrängnis, dass dieser sich zu Fehlern zwingen ließ. So verkürzten die Stormarner den Abstand bis zum Pausenpfiff auf zwei Tore.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst so weiter, und der ATSV kämpfte sich bis auf 18:17 heran. Ein umstrittener Pfiff der Schiedsrichter war dann der Knackpunkt. Statt Tor entschieden die Unparteiischen auf Stürmerfoul gegen Rechtsaußen Patrick Ranzenberger, der nach einem Tempogegenstoßpass von Torhüter Steffen Reider mit dem Tarper Torwart Malte Samuelsen zusammengestoßen war, bevor der Ball ins Tor rollte.

In der Folgezeit war dem Gast der Kräfteverschleiß anzumerken. Tor um Tor baute Tarp den Vorsprung aus und führte zwischenzeitlich mit zehn Toren (30:20). Die Ahrensburger gaben sich allerdings zu keiner Zeit auf und betrieben zum Schluss zumindest noch Ergebniskosmetik.

Im letzten bedeutungslosen Spiel der Vorrunde trifft der ATSV nun am kommenden Samstag auf den Tabellenführer DHK Flensborg, der bereits sicher für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist. Die Schlossstädter hingegen können die Partie nutzen, um sich auf die danach beginnende Abstiegsrunde vorzubereiten. Das Hinspiel hatte der ATSV überraschend mit 28:26 für sich entscheiden können. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Heimgartenhalle.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Steffen Reider (1.-43., 8 Paraden), Florian Schmidt (43.-60., 5 Paraden) – Thiago Santos (8/3), Robert Delinac (6), Patrick Ranzenberger, Philipp Ruge (je 4), Marc Feldtmann (3), Said Evora (2), Markus Fraikin (1), André Peter, Christoph Palder, Carsten Moritzen.

HSG Tarp-Wanderup: Malte Samuelsen, Björn Petersen – Dominik Juckenath (7), Mario Petersen (6/1), Christian Koenig (5), Jan-Martin Knaack (4), Simon Plähn, Timo Brüne (je 3), Jan Weide, Simon Lundgaard Petersen (je 2), Sascha Will (1), Sven Karsten, Lennart Carstens.

Schiedsrichter: Marcel Bentzien, Falk Peters (Neubrandenburg/Jürgenstorf)).

Siebenmeter: 4/2 : 3/3 (Reider pariert gegen M. Petersen und Koenig).

Zeitstrafen: 1:6 (Koenig 29. – Moritzen 17., Delinac 43., Ranzenberger 44., Peter 47., Santos 49., Evora 50.).

Spielverlauf: 2:0, 2:2, 3:3, 7:3, 9:5, 9:6, 13:6, 13:11, 15:13 – 16:13, 18:15, 18:17, 22:17, 22:18, 24:18, 26:20, 30:20, 30:22, 31:22, 31:25, 32:25, 35:28.

Zuschauer: 250.

von M@rkus - am 23.01.2006 09:59

Re: Tarp-Wanderup - Ahrensburg 35:28 (15:13)

Lob für Debütant Feldtmann

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/01/23/525851.html

von M@rkus - am 23.01.2006 10:01
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