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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Hüruper

SG Flensburg-Handewitt II - HSG Tarp-Wanderup

Startbeitrag von Hüruper am 30.01.2006 14:13

Moin Moin,

der Bericht aus der Flensborg Avis:

Zitat

Mit Selbstvertrauen geht es auf die Jagd nach dem Titel

Handball. HSG Tarp-Wanderup startet nach Derby-Sieg in Handewitt vom zweiten Platz den Kampf um die Meisterschaft.

HANDEWITT. Regionalligist HSG Tarp-Wanderup geht mit großem Selbstvertrauen und einer guten Bilanz von 11:5-Zählern in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Das verdiente 37:31 (18:14) bei der SG Flensburg-Handewitt II, die magere 4:12-Punkte in den zweiten Saisonteil schleppt, stellte selbst Waldemar Paciorek mehr als zufrieden. »Nach unseren schlechteren Leistungen vor Weihnachten haben wir unsere Form rechtzeitig wiedergefunden«, sagte der HSG-Coach, »unser heutiger Erfolg hat sich spätestens nach dem fantastischen Donnerstag-Training angedeutet.«

»Die HSG war etwas routinierter«, befand Jan Fegter, der im Sommer die SG-Reserve verstärken wird. Ähnlich sahen es die anderen 374 Zuschauer. Aber auch die Hausherren zeigten sehenswerte Aktionen, hielten bis zum 13:13 (21.) munter mit. Die »Kehrseite der Medaille« fand sich aber am eigenen Wurfkreis. »Wir haben den Kampf nicht angenommen«, haderte SG-Kapitän Nils-Martin Römpke. »Die HSG-Schützen konnten viel zu oft ungestört auf sieben Meter heranrücken.« Bezeichnend, dass die SG nicht eine Zeitstrafe für ein Foul kassierte. »Das soll sein?«, brüllte Handewitts Urgestein Carsten Andresen von den Rängen, selbst einst ein »Abwehr-Stratege«.

Polster

Die Gäste von der Treene stabilisierten sich dagegen in der Deckung und legten sich alsbald ein Polster an. Nach dem Seitenwechsel legte die HSG zwei Mal den Ausgleich auf den Servierteller, doch das Junior-Team versiebte leichtfertig zwei Gegenstöße.

»Da fehlte uns einfach die ruhige Hand«, meinte Nils-Martin Römpke, »die verspreche ich mir in der nächsten Serie von Jan Fegter.« Diesmal war es aber die HSG, die nach dem 25:24 (46.) wieder anzog.

Waldemar Paciorek hatte an diesem Abend einfach mehr Trümpfe als sein Kollege Matthias Hahn, der nach dem Abpfiff schnell die Wikinghalle verließ. Da traf ein Timo Brüne allein in der zweiten Hälfte sieben Mal, da glänzte ein Simon Plähn als Spielgestalter und Haupttorschütze, und da zerstörte Torwart Malte Samuelsen mit 20 Paraden mehrfach klarste Torchancen der »Zweiten«.

Nur bei einem ging nichts. Schon in den ersten Minuten bekam Lennart Carstens von Simon Friis einen Wurf so unglücklich ins Gesicht geworfen, dass der HSG-Youngster mit einer Gehirnerschütterung ausfiel.

Wiedersehen

Waldemar Paciorek strahlte nach dem Abpfiff über beide Backen. Aber nicht nur wegen dem Sieg, sondern auch wegen dem Wiedersehen mit Jan Fegter. »Ich freue mich schon auf die Spiele in der nächsten Saison gegen dich«, sagte der ehemalige Bundesliga-Co-Trainer.

Jan Fegter war sich der Sache noch nicht ganz so sicher: »Vielleicht steigt ihr ja auf!« In der Tat: Die HSG geht nur mit einem Zähler Rückstand auf den VfL Bad Schwartau in den zweiten Saisonteil.

Jan Kirschner

SG Flensburg-Handewitt II: Römpke, Herold – Heinl (2), Nass (3), Steffensen (5), Friis (8), Behrens, Zameit (2), Blasczyk (4), Kohnagel (7/3), Heilmann


Der Bericht aus dem Flensburger Tageblatt:

Zitat

Tarp-Wanderup als Zweiter in die Aufstiegsrunde

Flensburg / ki - Mit 11:5 Zählern und nur einen Punkt Rückstand auf den VfL Bad Schwartau (12:4) - das bestplatzierte Team der Parallelgruppe - darf man in Tarp und Wanderup nun sogar von Höherem träumen.

Am Samstagabend hatte man aber ein Problem. Während die Mannschaft in der Kabine erste Gesänge anstimmte, rätselten Stephan Thonak, Kai Muesfeldt, Peter Matzen und Trainer Waldemar Paciorek darüber, wie man sich nun nennen soll. Staffelsieger klang zu sehr nach Jugend-Handball. Halbzeit- oder Herbst-Meister stimmten einfach nicht. Vielleicht Wintermeister oder Vorrunden-Champion? Waldemar Paciorek beendete die Diskussion: "Wir sind Erster!"

Ein überraschter Unterton schwang bei dieser Feststellung aber nicht mit. Schließlich hatte man sich vor der Saison in interner Runde - das verriet Stephan Thonak am Rande - das Ziel gesetzt, als Erster in die Aufstiegsrunde einzuziehen.
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In Handewitt bestätigte die HSG die Vorgabe und das Zwischenergebnis weitgehend. Nach dem 13:13 (21.) ließ der Gast keinen Ausgleich mehr zu. "Es war für mich heute sehr leicht", plauderte Waldemar Paciorek. "Nach dem fantastischen Donnerstag-Training bin ich ganz gelassen nach Hause gefahren. Vor dem Spiel musste ich nur sagen, dass mein Team an der Leistung vom Donnerstag anknüpfen soll."

Auch im SG-Lager registrierte man einen gut aufgestellten Gegner. "Während man auf Tarper Seite richtig zulangte, haben wir den Kampf nicht angenommen", meinte SG-Kapitän Nils-Martin Römpke selbstkritisch. "So kann man kein Derby gewinnen."

Die Hausherren brachten sich mit ihrem zaghaften Abwehrverhalten selbst um die Früchte des Erfolgs. Als nach 20 Minuten der eigene Tordrang stockte, geriet man rasch ins Hintertreffen. Und als Dominik Juckenath das 20:15 für seine Farben erzielte, schienen in der Wikinghalle die Lichter auszugehen. Die "Zweite" berappelte sich aber noch einmal, verkürzte sogar auf 21:22 (39). Zwei Mal startete man einen Gegenstoß, der den Ausgleich hätte bringen können, aber jämmerlich in den Händen der Tarper endete.

Die Gäste stellten die Abwehr um und kontrollierten schnell wieder das Geschehen. Spätestens als Martin Pieper auf Rechtsaußen durchbrach und einmal durch den Kreis auf Timo Brüne passte, der zum 30:25 (51.) vollendete, war jedem klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Eine offene Manndeckung nutzte der SG, die nur mit 4:12 Punkten in die Aufstiegsrunde geht, nichts mehr.

SG Flensburg-Handewitt II: Römpke, Herold (bis 30.) - Heinl (2), Nass (3), Steffensen (5), Friis (8), Behrens, Zameit (2), Blasczyk (4), Kohnagel (7/3), Heilmann.

HSG Tarp-Wanderup: Samuelsen, B. Petersen (bei einem 7m) - Plähn (8), Weide (3), Pieper (2), Juckenath (4), Brüne (7), M. Petersen (5), Karsten (1), Carstens, S. Petersen (3), Koenig (1), Will (3) - Zeitstrafen: 2:4 Minuten; Siebenmeter: 4:3; Zuschauer: 375


Gruß
Michael

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