Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Forum 3. Liga Nord Handball
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Peenetaler

SG Flensburg-Handewitt II - HSV Peenetal Loitz

Startbeitrag von Peenetaler am 10.02.2006 07:03

Peenetaler reisen nach Flensburg

Loitz... (tib). Unbeschwert in ihr erstes Spiel in der Aufstiegsrunde der Regionalliga Nordost können die Handballer des HSV Peenetal Loitz gehen. Dabei wird das derzeitige Tabellenschlusslicht am ersten Spieltag morgen 17.15 Uhr von der Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt II empfangen. Trotz des vor 14 Tagen vorzeitig perfekt gemachten Klassenerhalts wollen sich die Peenestädter ordentlich präsentieren. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Aufgrund unser personell angespannten Situation wird das nicht einfach“, erklärt HSV-Coach Jürgen Radloff.
So fehlen definitiv Raik Bellmann und Christian Fandrich (beide im Urlaub). Ebenfalls nicht mehr dabei sein wird Christian Wendig. Wendig und der HSV Peenetal trennten sich vor einer Woche im gegenseitigen Einvernehmen, gehen ab sofort getrennte Wege. Zudem sind mit Jens Steinfurth, Zbigniew Podfigurny und Jan Dethloff drei weitere Stammkräfte angeschlagen.
...

Quelle: www.nordkurier.de vom 10.02.2006 (gekürzt)

Antworten:

HSV Peenetal Loitz, der Gegner im Portrait

Das Peenetal, das Naturschutzgebiet Schwingetal mit seinen Feucht- und Trockenbiotopen oder der Kronwald – Loitz hatte schon immer einige „Tourismus-Perlen“. Jetzt hat die 4500-Einwohner-Stadt auch eine sportliche Attraktion. Die Handballer sind nach vier Oberliga-Jahren in die Drittklassigkeit aufgestiegen. Die Euphorie in Vorpommern ist groß. Schon in der letzten Saison sorgten bei Spitzenspielen 600 Zuschauer in der Peenetalhalle für prächtige Stimmung, jetzt sitzen selbst beim Training bis zu 50 Fans auf der Tribüne – und fachsimpeln.

Rein sportlich hatte man dem Neuling nicht allzu viel zugetraut. Gegen die renommierten Klubs der Staffel A wie Bad Schwartau, Cottbus oder Potsdam gab es in aller Regel auch satte Niederlagen. Doch gegen die anderen Vertreter waren die Loitzer ebenbürtig. Und siehe da: Mit vier Siegen in Folge und zwei Punkten am „grünen Tisch“ (gegen Cottbus) manövrierte man sich in die Aufstiegsrunde. „Das hatte uns vorher kaum jemand zugetraut“, freute sich Trainer Jürgen Radloff. „Jetzt gehen wir mit breiter Brust in die restlichen Spiele.“ Ein paar nette „Bonus-Partien“ stehen nun auf dem Programm. An mehr denkt bei 4:12 Zählern niemand.

Jürgen Radloff hatte schon vor dem Start der Saison nicht am Klassenerhalt gezweifelt: „Auch wenn die Liga nach der Reform stärker geworden ist, sollte mit dem Kader der Klassenerhalt möglich sein.“ Schon in der Oberliga waren Teamgeist, Erfahrung und Kondition Trümpfe, die auch zuletzt halfen. Der Abgang von Tomasz Matoszko schmerzte zwar etwas, doch mit Stefan Förster (ehemaliger Zweitliga-Spieler in Rostock) fand man adäquaten Ersatz. Zudem brachte der Linkshänder Zbigniew Podfigurny reichlich Routine mit. Im Tor schälten sich aus fünf Kandidaten Christian Genuttis und Enrico Ney, ehemals Stralsunder HV heraus. Vom Strelasund zog es auch Marcel Effenberg im Januar ins Peenetal. Mit einem Zweitspielrecht ausgestattet erzielte er in den ersten drei Partien bereits 29 Tore. Dagegen verließ der polnische Halblinke Jacub Blejsz während der Spielzeit den Verein.

Quelle: www.zweite-welle.de vom 10.02.2006


von Peenetaler - am 14.02.2006 08:33

Re: SG Flensburg-Handewitt II - HSV Peenetal Loitz 37:24 (15:12)

Nichts zu holen für die Loitzer

Loitz/Flensburg (tib). Nichts zu holen gab es für die Handballer des HSV Peenetal Loitz. Am 1. Spieltag der Aufstiegsrunde der Regionalliga Nordost unterlagen die ersatzgeschwächten Peenestädter bei Flensburg-Handewitt II deutlich 24:37 (12:15). "Uns haben in Hälfte zwei die Alternativen gefehlt. Viel mehr als die Niederlage schmerzen die verletzungsbedingten Ausfälle", so HSV-Coach Jürgen Radloff. Bereits nach zehn Minuten verloren die Peenestädter Linkshänder Zbigniew Podfigurny mit Verdacht auf Muskelfaserriss. Da der Top-Torschütze der letzten vier siegreichen Partien, der Stralsunder Marcel Effenberger, zur gleichen Zeit mit dem SHV in Aurich weilte, hatte Loitz kaum noch einen funktionierenden Rückraum. Zumal mit Jan Dethloff (Knieprobleme) und Stefan Förster (Grippe) zwei weitere Leute angeschlagen waren. In Hälfte eins wirkte sich dieser Umstand noch nicht so deutlich aus. Die Gäste lagen sogar in Führung (3:2 und 7:6). Doch mit zunehmender Dauer spielten die Nordlichter vor knapp 1500 Zuschauern ihre personellen Vorteile aus. Zur Pause lag der Gastgeber bereits 15:12 vorn. In Hälfte zwei wurde der Vorsprung über 18:13, 26:18 und 32:22 ausgebaut. Radloff wollte aber nicht alles auf das Verletzungspech schieben. "Wir haben in Hälfte eins zehn Hochkaräter ausgelassen. Ein bessere Ergebnis wäre drin gewesen", so der HSV-Trainer, der sich auch über die Zustände in Flensburg ärgerte: Die Loitzer wurden wie Fremde behandelt, bekamen erst 35 Minuten vor Anpfiff eine Umkleide zugewiesen. HSV Peenetal Loitz: Ney, Genuttis (ab 41.), Baresel, Förster (8), Wickel (3), Berkenhagen (1), Hüllinghorst (3), Steinfurth, Dethloff (8), Ahrendt, Podfigurny (1)

Quelle: www.nordkurier.de vom 13.02.2006

von Peenetaler - am 14.02.2006 08:34

Re: SG Flensburg-Handewitt II - HSV Peenetal Loitz 37:24 (15:12)

Souveräner Sieg in der Campushalle, bis zu 1000 Zuschauer in der Campushalle

Mit 37:24 (15:12) wies der Nachwuchs der SG die Gäste vom HSV Peenetal Loitz in einer fairen Partie vor allem in der zweiten Hälfte mit ihrem Tempohandball in die Schranken. Vor anfänglich magerer Kulisse in der Campushalle hatte das Junior-Team einige Probleme, in der ungewohnten Umgebung in Fahrt zu kommen. Aber mit steigender Zuschauerzahl (am Ende über 1000) steigerte sich die Hahn-Truppe und setzte sich nach dem Wechsel deutlich ab. Die Partie, die im Vorwege als bedeutungslos gehandelt wurde – da keine der beiden Mannschaften noch in den Kampf um den Aufstieg eingreifen kann –, entwickelte sich für die SG zu einem Befreiungsschlag. „Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen und eine gute Platzierung erreichen“, gibt SG-Team-Manager Tim Petersen die Zielvorgabe an.

Lediglich bis zum 6:7 (12.) nutzten die Gäste ihre Chancen besser als das Junior-Team. Wie im letzten Spiel waren es wieder die beiden Römpke-Brüder die der SG den Rücken stärkten und auf die richtige Spur brachten. Nils Martin Römpke hielt hinten seine „Kasten“ dicht und sein Bruder Kai-Simon sorgte im Angriff für Druck. Die Gäste mussten aber früh umstellen, da mit Zbigniew Podfigurny einer der wichtigsten Spieler ausfiel und auch Marcel Effenberger den Gästen im Rückraum fehlte.

Die SG kam in Fahrt und drehte den anfänglichen Rückstand in eine 15:12 Pausenführung. „Die Einstellung stimmte“, sah Tim Petersen einen wichtigen Grund für den Torreigen seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte. Vor allem über schnellen Tempohandball und konsequent genutzte Gegenstöße setzte sich die SG weiter ab. Auf der Mitte-Position hinterließ Kay Blasczyk einen guten Eindruck und auch seine Nebenleute wurden immer wieder gut von ihm in Szene gesetzt. Bei Peenetal stemmten sich lediglich die beiden Rückraumschützen Stefan Förster und Jan Dethloff (beide jeweils 8 Treffer) gegen die Niederlage. Beim 25:18 (48.) war das Spiel gelaufen und die Gäste ließen deutlich nach. Über 31:22 (54.) erzielte die SG einen am Ende deutlichen ersten Erfolg in der Aufstiegsrunde. „Unsere Mannschaft war hungrig“, so Tim Petersen. Jeder Spieler trug sich in die Torschützenliste ein.

Beim Abpfiff waren schon 1000 Zuschauer in der Campushalle.

Einen weiteren Neuzugang gab es in dieser Woche auch zu vermelden. Mit Lasse Johannsen kommt ein weiterer Akteur aus der A-Jugend ins Junior-Team. Der 19-jährige ist auf unterschiedlichen Positionen einsetzbar und hat in dieser Saison bereits im Junior-Team ausgeholfen.

SG Flensburg-Handewitt II: N.-M. Römpke, Herold - Nass (2), Heinl (2), Steffensen (6), Behrens (1), Zameit (2), Komeili (2), Blasczyk (8), K.Römpke (8/5), Heilmann (3), Bastian (3)

Haupttorschützen Loitz: Förster (8), Dethloff (8); Zeitstrafen: 8:6 Minuten

Quelle: www.zweite-welle.de vom 14.02.2006

von Peenetaler - am 14.02.2006 08:39
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.