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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Hüruper

TSV Hürup - TSV Rudow 27:25 (11:14)

Startbeitrag von Hüruper am 13.02.2006 07:59

Moin Moin,

hier sind die Spielberichte vom Abstiegsrundenauftakt in Hürup gegen den TSV Rudow:

Zitat

von tsv-huerup.de
Hürup (ms) Der TSV Hürup ist nach Maß in die Abstiegsrunde der Regionalliga Nordost gestartet, obwohl die Schlußphasen der beiden Halbzeiten Böses erahnen ließen. Die Gäste vom TSV Rudow wurden mit 27:25 (11:14) auf die Heimreise geschickt. Auffälligste Akteure der Hüruper waren Sven "Ossi" Vörtmann, der mit seinen Paraden die Gäste nicht mehr ins Spiel zurück kommen ließ, und Hans Henning Lorenzen, der mit 7 Toren, davon 6 in der 2. Halbzeit, erfolgreichster Torschütze war.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, die mit 2:0 in Führung gehen konnten. Die Gäste aus Berlin schienen noch nicht ganz da zu sein. Endlich im Spiel konnten sie aber das Ergebnis mit 4 Toren in Folge auf 2:4 drehen. Hürup konnte im Anschluß ausgleichen, mußte Rudow dann aber ziehen lassen. Der Rückstand betrug allerdings zunächst nie mehr als ein oder 2 Tore. Erst kurz vor der Pause konnten sich die Berliner durch 3 Tempogegenstöße von 9:11 auf 9:14 absetzen. Falko Kob verbesserte das Halbzeitresultat mit 2 Treffern auf 11:14.

In der 2. Hälfte kämpfte sich Hürup nachdem 11:15 Tor um Tor heran. "Ossi" Vörtmann gab der Abwehr die nötige Stabilität. Kopp und Schimanke, in der ersten Halbzeit mit 4 bzw. 3 Toren die erfolgreichsten Werfer der Gäste, trafen im 2. Durchgang nicht mehr. Nach 40 Spielminuten stand es 16:16 und Christoph Hahn warf sein Team mit seinem einzigen Treffer am heutigen Tag in Führung. Die Hausherren konnten sich nun sogar auf 5 Tore absetzen (25:20), bevor es noch einmal eng wurde. Beim 25:24 3 Minuten vor dem Ende fragte sich mancher, ob es in der Regionalliga für Hürup nur knappe Heimsiege geben könnte. "Ossi" Vörtmann, der in der 2. Hälfte neben zahlreichen Großchancen auch 3 Siebenmeter vereitelte, ist es zu verdanken, dass die Rudower den Ausgleich nicht mehr schafften. Kim Jessen setzte mit seinen einzigen beiden Tore zum 26:24 und 27:25 den Schlußstrich unter den ersten Heimsieg der Endrunde.

TSV Hürup - TSV Rudow 27:25 (11:14)

TSV Hürup: Hansen (1.-20.), Vörtmann (20.-60.) - Kuhn, Schmidt (1), Hahn (1), Lorenzen (7), Zschiesche, Petersen, Brogmus (3), Jessen (2), Kob (5), Klein (4), Packhäuser (4/2).

TSV Rudow: Kaminski, Strupinski - Weber (1), Schäfer, Blanke (5/1), Hagenstein, Kopp (4), S. Konieczny, Rautenberg (5), Namyslo (1), Wegener (2), Skowronnek (2), L. Konieczny (2), Schimanke (3).

Zeitstrafen: 4 (Lorenzen, Zschiesche, zweimal Jessen) - 5 (Blanke, Namyslo, Wegener, Skowronnek, Schimanke)

Siebenmeter: 2/3 - 2/5

Spielfilm: 2:1 (5), 3:4 (10), 5:6 (15), 7:9 (20), 9:11 (25), 11:14(HZ),
13:15 (35), 16:16 (40), 19:17 (45), 23:20 (50), 25:22 (55), 27:25(EN)


Zitat

aus dem Flensburger Tageblatt
Hürup/bei – Dem TSV Hürup ist der Start in die Abstiegsrunde der Handball-Regionalliga der Männer geglückt: Gegen den Berliner Vertreter TSV Rudow gewannen die Angeliter nach zähem Ringen mit 27:25 (11:14) und rangieren weiter auf einem „Nicht-Abstiegsplatz“.

Dass im „Klassenkampf“ keine B-Noten verteilt werden, unterstrichen beide Teams zur Genüge. Spannung und Kampf, aber auch viel Krampf prägten die 60 Minuten, in denen sich die Hausherren das Leben schwerer als nötig machten. Kein Wunder,, dass das Hüruper Lager kollektiv aufatmete als Kim Jessen zehn Sekunden vor Schluss mit seinem Tor zum 27:25 das Zitterspiel beendete.

„Wir waren in vielen Phasen blockiert. Die Mannschaft hatte zwar den Willen, konnte die Vorgaben aber nicht wie gewünscht umsetzen. Letztlich zählen jedoch nur die beiden Punkte“, so die Bilanz von Hürups Trainer Christian Lutter.

Dass es gegen die in ihren Möglichkeiten arg beschränkten Hauptstädter keinen Ausrutscher gab, lag vor allem an zwei Hüruper Akteuren: Keeper Sven Vörthmann, der zahlreiche Würfe entschärfte, sowie Hans Henning Lorenzen, der mit sechs Treffern in der zweiten Halbzeit erheblich zum Umschwung beitrug.

Im ersten Durchgang bekamen die Hausherren dagegen kaum etwas zu Stande. Kopflos rannte man sich immer wieder an der Berliner Deckung fest, zudem wurden noch eine Reihe bester Chancen leichtfertig vergeben. Besser machte es der TSV Rudow, der kurz vor der Pause sogar 14:9 führte. Erst zwei Treffer von Spielmacher Falko Kob ließen den Hüruper Anhang wieder hoffen.

Wie ausgewechselt präsentierte sich das Lutter-Team nach dem Wechsel: Jetzt diktierten sie das Geschehen. Über 15:15 (36.) ging Hürup 25:20 (51.) in Führung und war der Vorentscheidung nahe.

Denkste! Die eigenen Nerven sowie strittige Entscheidungen der Schiedsrichter brachten die Gastgeber beim 25:24 (58.) und 26:25 (60.) nochmals arg in Bedrängnis. Als im letzten Angriff dann sogar ein Zeitspiel drohte, nahm sich Jessen ein Herz und traf.

TSV Hürup: Vörthmann, Hansen – Kuhn, Schmidt (1), Lorenzen (7), Zschiesche, Brogmus (3), Jessen (2), Kob (5), Klein (4), Packhäuser (4/2), Hahn (1), Petersen.


Zitat

von Flensborg Avis
HÜRUP. Keinen Schönheitspreis, dafür aber zwei enorm wichtige Zähler sicherte sich Handball-Regionalligist TSV Hürup zum Auftakt der Abstiegsrunde: Im Duell mit dem TSV Rudow behielten die Männer von Trainer Christian Lutter mit 27:25 (11:14) die Oberhand und nährten die Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Als der Abpfiff in der »Bahnhofshalle« ertönte, mussten die Hüruper Handball-Fans tief durchatmen. Einmal mehr hatte ihnen ihre Mannschaft mit einem echten Abstiegs-Krimi die Schweißperlen ins Gesicht getrieben und entschied das Duell mit dem TSV Rudow erst auf der Zielgeraden.

Das »Happy End« versöhnte jedoch für die vorangegangenen 60 Minuten, in denen die Hüruper über weite Strecken Regionalligareife vermissen ließen.

»Das Spiel war ein echter Krampf. Zum Glück haben wir uns in der zweiten Hälfte am Riemen gerissen und die Punkte eingefahren. Eine Niederlage wäre in der kurzen Abstiegsrunde nur schwer wieder gut zu machen gewesen«, war auch Hürups Torwart Sven Vörthmann die Erleichterung deutlich anzumerken.

Der TSV-Keeper hatte dabei einen immensen Anteil daran, dass die Partie aus Hüruper Sicht kein böses Ende nahm.

Mit tollen Paraden stand Vörthmann vor allem im zweiten Durchgang mehrfach im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem verdienten 11:14-Pausenrückstand, kamen die Gastgeber wie umgewandelt aus der Kabine und glichen schnell zum 15:15 (36.) aus.

Anschließend lief Rückraumakteur Hans Henning Lorenzen zu großer Form auf, warf sechs Tore in 15 Minuten, so dass Hürup scheinbar vorentscheidend auf 25:20 (51.) davon zog.

Die Gäste aus Berlin gaben sich jedoch noch nicht geschlagen: Mit einfachsten Mitteln sowie der Gunst der wenig überzeugenden Schiedsrichter holten sie bis zum 25:26 (60.) Tor um Tor auf. Mehr ließen die Hausherren jedoch nicht zu:

Wenige Sekunden vor dem Ende beruhigte Kim Jessen mit seinem Treffer zum 27:25-Endstand die zuvor arg strapazierten Nerven des Hüruper Anhangs und sicherte seinem Team eine gute Ausgangsposition für die restlichen sieben »Endspiele« in der Abstiegsrunde.

TSV Hürup: Vörthmann, Hansen - Kuhn, Schmidt (1), Lorenzen (7), Zschiesche, Brogmus (3), Jessen (2), Kob (5), Klein (4), Packhäuser (4/2), Hahn (1), Petersen

TSV Rudow: Strumpski, Kaminski - Weber (1), Schäfer, Schimanke (3), Blanke (4/1), Hagenstein, Kopp (5), S. Konieczny, Rautenberg (5), Namyslo (1), Wagener (2), Skowronnek (2), L. Konieczny (2)


Viele Grüße,
Michael

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