HSV Peenetal Loitz - HSG Tarp/Wanderup

Startbeitrag von Peenetaler am 17.02.2006 11:20

Loitz... (tib). Erstmals in der Aufstiegsrunde der Handball-Regionalliga Nordost Heimrecht genießen morgen um 18 Uhr die Männer des HSV Peenetal Loitz. Dabei wartet auf die Fans der Peenestädter gleich ein Leckerbissen. Mit dem aktuellen Tabellenzweiten, der HSG Tarp/Wanderup, ist nämlich der Beste der Vorrundengruppe B zu Gast in der Peenetalhalle.
„Aufgrund der Tatsache, dass wir nicht in Bestbesetzung antreten können, wollen wir uns natürlich so teuer wie möglich verkaufen“, erklärt Jürgen Radloff, Trainer des HSV Peenetal Loitz. Personell fehlen dem Tabellenschlusslicht weiterhin die beiden wichtigen Rückraumspieler Zbigniew Podfigurny und Marcel Effenberger. Effenberger wird knapp eineinhalb Stunden nach dem Anpfiff in Loitz im Zweitligaspiel des Stralsunder HV gegen den TuS Spenge gebraucht werden. Podfigurny hingegen laboriert wie schon in der Hinrunde an einem Muskelfaserriss (schied deshalb bei der SG Flensburg-Handewitt II nach zehn Minuten aus) herum, fällt ebenso aus. Nur gut, dass der Liganeuling, der den Klassenerhalt bereits fest in der Tasche hat, wieder auf die Urlauber Christian Fandrich und Raik Bellmann zurückgreifen kann. „Wir werden mit dem verbliebenen Kader natürlich alles versuchen. Schließlich wollen wir unseren Fans etwas bieten“, so Radloff.
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Quelle: www.nordkurier.de vom 17.02.2006 (gekürzt)

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Re: HSV Peenetal Loitz - HSG Tarp/Wanderup 28:29 (10:15)

.../Loitz.
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Nah dran an den ersten Punkten in der Aufstiegsrunde waren am Sonnabend die Männer des HSV Peenetal Loitz. „Diese Leistung muss ich den Jungs hoch anrechnen. Kämpferisch haben sie einen echt starken Auftritt abgeliefert. Vor allem wie sie nach dem 10:17 zurückgekommen sind“, fiel das Fazit von Trainer Jürgen Radloff trotz der 28:29 (10:15)-Niederlage positiv aus. Einziger Schönheitsfehler, der Gastgeber stand mit leeren Händen da. Dabei kämpften sich die Loitzer nach einer verkorksten Schlussphase in Hälfte eins (8:8 auf 8:13) und einem schwachen Wiederbeginn beeindruckend zurück.
Spätestens beim 20:20 (46.) war alles wieder offen. Sechs Minuten vor Abpfiff führten die Loitzer gegen alles andere als bundesligataugliche Spieler von der HSG Tarp/Wanderup das erste und auch einzige Mal (26:25). „Dass, wir bei diesem Stand in Unterzahl zwei Konterchancen nicht genutzt haben, kann einen richtig ärgern. Wir waren so dicht dran, dann ist so etwas natürlich bitter“, sagte Radloff. Ein starkes Spiel machte Linkshand Steffen Hüllinghorst, der sowohl auf halbrechts als auch auf rechtsaußen nie zu halten war.
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HSV Peenetal Loitz: Genuttis, Ney (ab 20.), Hönig (n. e.) – Baresel, Förster (4), Bellmann (n. e.), Wickel (5), Berkenhagen, Hüllinghorst (9/ 2), Steinfurth, J. Dethloff (5), H. Ahrendt (4).

Quelle: www.nordkurier.de vom 20.02.2006 (gekürzt)

von Peenetaler - am 20.02.2006 07:40

Re: HSV Peenetal Loitz - HSG Tarp/Wanderup 28:29 (10:15)

Radloff: Die Chancen hatten wir

von tilo berner
Loitz. Spieleranalyse des 2. Spieltags in der Aufstiegsrunde der Handball Regionalliga Nordost HSV Peenetal Loitz-HSG Tarp/Wanderup 28:29 (10:15). Tilo Berner sprach nach der Begegnung mit Trainer Jürgen Radloff.

Enrico Ney: Wurde aufgrund eines grippalen Infektes zu Beginn geschont. Ab der 20. Minute durfte er bis zum Schlusspfiff ran. War ein toller Rückhalt während der beeindruckenden Aufholjagd in Hälfte zwei.

Christian Genuttis: Durfte die ersten 20 Minuten ran. Wurde in der Anfangsphase des Öfteren von seinen Vorderleuten allein gelassen. Kein Vorwurf an den zweiten HSV-Keeper, der hielt, was er halten konnte.

Kai Baresel: Sein Manko ist , dass er gegenüber seinen Gegenspielern klare physische Nachteile hat. Dies bekam er gegen die Schleswig-Holsteiner deutlich zu spüren. Trotzdem hätte er sein Tor machen können, wenn nicht sogar müssen.

Stefan Förster (4 Tore): Hinten stand der Halblinks gut. Vorn verwarf er in der entscheidenden Phase beim Stand von 26:25 einen Konter. Hätte noch mehr Verantwortung in dieser Partie übernehmen müssen.

Oliver Wickel (5): Lieferte auf der Mitte-Aufbau-Position eine sehr gute Partie ab. Bemühte sich redlich um Ordnung und machte zudem das Spiel immer wieder schnell. Hat eindrucksvoll gezeigt, dass er nicht nur auf Außen spielen kann.
Carsten Berkenhagen: Spieler nur knappe zwölf Minuten. Zu wenig um wirklich etwas zu sagen. In der Phase, in der er auf dem Parkett war, bekam er allerdings auch nur selten gute Anspiele.

Steffen Hüllinghorst (9/2): Machte eines seiner stärksten Begegnungen für den HSV in dieser Spielzeit. War sowohl auf Außen als auch auf der Halbposition brandgefährlich. Eine Situation, weil mitspielentscheidend, ist ihm anzukreiden. Die Zweiminuten-Strafe wegen Meckerns bei eigener 26:25-Führung hätte nicht sein dürfen.

Jan Dethloff (5): Biss sich trotz Knieproblemen erneut durch. Hut ab vor seiner Leistung! Aufgrund der Personalprobleme kann sich der Rückraumspieler weiterhin keine Auszeit nehmen.

Holger Ahrendt: Ein Aufwärtstrend ist bei dem Linksaußen zu erkennen. Wesentlich agiler als noch in den beiden vergangenen Partien.

Zbigniew Podfigurny: Spielte zwar nicht, zeigte trotzdem Teamgeist. Saß nicht nur als moralische Unterstützung auf der Bank, durfte diesmal seinen Beruf als Physiotherapeut ausüben.

Der dritte Keeper Steffen Hönig sowie Kreisläufer Raik Bellmann wurden nicht eingesetzt.

Fazit von Radloff: Tarp/Wanderup war keine Übermannschaft, es war erschreckend schwach, was sie geboten haben. Unser Rumpfteam hat sich teuer verkauft, vor allem nach dem Rückstand. Schade nur, dass es letztlich nicht geklappt hat. Die Chancen hatten wir.

Quelle: www.nordkurier.de vom 20.02.2006

von Peenetaler - am 20.02.2006 07:44
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