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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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M@rkus

Ludwigsfelde - Ahrensburg

Startbeitrag von M@rkus am 18.02.2006 08:46

Ahrensburgs Handballer erwartet ein Hexenkessel

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/02/18/534869.html

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Jedes Spiel ein Endspiel

HANDBALL / NOHV-Regionalliga: LHC empfängt den Ahrensburger TSV

MANFRED MOHR

LUDWIGSFELDE
Jedes Spiel ist ein Endspiel. Auch für den momentanen Spitzenreiter der NOHV-Regionalliga-Abstiegsrunde, den Ludwigsfelder HC. Nur vier dieser acht Teams, vermutlich sogar aber nur drei, können diese Spielklasse halten.

Denn: "Die Regionalliga Nord/Ost spielt in der Saison 2006/2007 mit 17 Mannschaften", erklärte Heinz Zemke, Männerwart des Nordostdeutschen Handball-Verbandes auf MAZ-Anfrage.

Was im Normalfall bedeutet, dass die vier letzten Teams aus der Abstiegsrunde zurück in die Oberligen ihrer Landesverbände müssen. Dafür steigen die Meister des Jahres 2006 aus den Landesverbänden Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie der neue Titelträger der Oberliga Berlin-Brandenburg in die Regionalliga auf. Die neun Teams der Aufstiegsrunde - den Aufsteiger zur 2. Bundesliga schon abgezogen -, vier verbleibende Mannschaften der Abstiegsrunde und vier Aufsteiger ergäben dann die 17 Mitglieder der neuen Regionalliga Nord/Ost.

Aber: In der 2. Bundesliga Nord steht Blau-Weiß Insel Usedom momentan auf dem 20. und letzten Tabellenplatz und damit fast schon als Absteiger in die Regionalliga Nord/Ost fest. Was einen fünften Absteiger aus der Abstiegsrunde nach sich ziehen würde. Blieben nur noch Drei der momentanen Acht übrig.

Ganz eng würde die Situation, wenn der SV Post Schwerin, derzeit Tabellensechzehnter der 2. Bundesliga Nord, diese Liga auch noch verlassen müsste. Dann würde sich die Zahl der aus der Abstiegsrunde in der Regionalliga verbleibenden Vereine auf zwei reduzieren.

Jedes Spiel ist demnach ein Endspiel. Auch für den LHC, auch heute ab 18.30 Uhr in der Stadtsporthalle gegen den Ahrensburger TSV.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10651418/61949/

von M@rkus - am 18.02.2006 08:48

Ludwigsfelde - Ahrensburg 35:25 (14:11)

Deutliche Niederlage beim Tabellenführer

Ludwigsfelder HC - ATSV 35:25 (14:11)


Obwohl die Chance auf zwei Punkte durchaus da war, haben die Regionalliga-Handballer des Ahrensburger TSV beim Ludwigsfelder HC ihre bislang höchste Saisonpleite erlitten. Am Ende stand nach einer desolaten zweiten Halbzeit ein 25:35 zu Buche, das die Chancen auf den Klassenerhalt erheblich schmälerte.

Zwar diktierte der Tabellenführer der Abstiegsrunde auch in der ersten Halbzeit größtenteils das Geschehen, doch da gelang es den Schützlingen von Trainer Jens Lüdtke noch, dran zu bleiben und das Spiel einigermaßen offen zu gestalten. Und das, obwohl sie schon nach 18 Minuten Linksaußen Thiago Santos, zuletzt Haupttorschütze des ATSV, nach einer Roten Karte verloren. Es waren die turbulentesten Sekunden des Spiels. LHC-Torhüter Robert Giebel hatte zunächst ATSV-Rechtsaußen Patrick Ranzenberger bei einem Tempogegenstoß unsanft gestoppt und wurde von den beiden Berliner Schiedsrichtern sofort des Feldes verwiesen. Der fällige Strafwurf von Santos landete am Kopf des zweiten Keepers Sven Köhler, was die Unparteiischen als Absicht des Schützen auslegten und diesen ebenfalls disqualifizierten.

Trotzdem lässt sich damit der Einbruch der Schlossstädter nach dem Seitenwechsel nicht erklären. Von 21:16 zog der Gastgeber vorentscheidend auf 25:16 davon. Insgesamt 14 technische Fehler und 31 Fehlwürfe der Ahrensburger hätten gereicht, um zwei Spiele zu verlieren.

Am nächsten Wochenende sind die Stormarner spielfrei. Eine Woche drauf müssen sie am Samstag, dem 4. März, zum SV Fortuna '50 Neubrandenburg reisen.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Steffen Reider (10 Paraden), Florian Schmidt (6 Paraden) – Markus Fraikin (5), André Peter, Robert Delinac (je 4), Marc Feldtmann (4/2), Said Evora (3), Thiago Santos (3/2), Patrick Ranzenberger, Christoph Palder (je 1), Jens Leichnitz, Andre Buschmann, Philipp Ruge.

Ludwigsfelde: Robert Giebel, Sven Köhler – Oliver Wendtland, Sascha Klimczak (je 6), Marten Zorn, Marcel Schröder (je 5), Lars Bullert (4), René Rose, Frank Seiler (je 3), Mathias Wehlmann (2/1), Steffen Knaack (1), André Ullrich, David Klein, Steffen Schieke.

Schiedsrichter: Nils Blümel, Jörg Loppaschewski (Berlin).

Siebenmeter: 4/1 : 6/4.

Zeitstrafen: 7:6 (Seiler 23., Klimczak 24., Wendlandt 29., 35., Bullert 30., Schröder 46., Schieke 51. – Peter 7., 49., Leichnitz 8., Delinac 17., Reider 29., Evora 50.).

Spielverlauf: 0:1, 2:1, 2:3, 5:3, 6:4, 6:5, 9:5, 10:6, 10:8, 11:8, 14:11 – 16:11, 16:13, 19:13, 21:15, 21:16, 25:16, 27:27, 35:25.

Zuschauer: 300.


von M@rkus - am 20.02.2006 10:41

Re: Ludwigsfelde - Ahrensburg 35:25 (14:11)

Jetzt kracht es beim ATSV

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/02/20/535337.html

von M@rkus - am 20.02.2006 10:42

Re: Ludwigsfelde - Ahrensburg 35:25 (14:11)

Zwei Rote Karten mit Folgen

HANDBALL / Regionalliga: Ludwigsfelder HC - Ahrensburger TSV 35:25

MANFRED MOHR

LUDWIGSFELDE
Die 18. Minute dieser Partie hatte es in sich. Der Ahrensburger Patrick Ranzenberger stürmte bei einem Konter nach vorn. LHC-Schlussmann Robert Giebel stürzte ihm entgegen und beendete den Sturmlauf des TSV-Akteurs noch vor dem Neun-Meter-Kreis abrupt. Die beiden Berliner Unparteiischen Nils Blümel und Jörg Loppaschewski zögerten keinen Moment, zückten gegen Giebel die Rote Karte und verhängten einen Strafwurf. Thiago Santos trat zur Vollstreckung an und traf den nun zwischen den Ludwigsfelder Pfosten stehenden Torwart Sven Köhler mitten ins Gesicht. Wieder ging der Griff der Referees umgehend in die Gesäßtasche - auch Santos sah Rot.

Zwei Rote Karten mit Folgen. Vermutlich aber den weitaus schlimmeren für die Gäste. Denn sie verloren mit Santos einen Akteur, der eine Woche zuvor beim 27:25-Heimsieg des TSV die SG TMBW Berlin mit zehn Toten fast im Alleingang abgeschossen hatte. Auch bis zu jener 18. Minute hatte er schon dreimal getroffen.

Dagegen erwies sich Torwart Köhler als ebenbürtiger Ersatz für Giebel. Mehr noch. Er steigerte sich bis zum Abpfiff immer mehr, wodurch die Hausherren auf der Torhüterposition ein eindeutiges Plus im Vergleich zum TSV und damit auch hinsichtlich der Sattelfestigkeit in der Defensive insgesamt hatten. Ahrensburg war aus dem Rückraum nur von halblinks durch Robert Delinac und durch Rechtsaußen Marc Feldtmann (je fünf Tore) gefährlich.

Zehn Minuten lang (5:4) war das Spiel ausgeglichen, dann enteilte das Team um Geburtstagskind René Rose, er wurde 24, auf 9:5 (16.). Diesen Vorsprung gab der LHC in einer Begegnung, die mit mehreren überaus hektischen und zerfahrenen Phasen nicht unbedingt Bilderbuch-Handball bot, nicht mehr ab: 10:6 (19.), 14:11 (30.), 16:13 (35.). Dann vernagelte Köhler seinen Kasten förmlich, sodass Marcel Schröder per Konter, Sascha Klimczak mit einem Heber von rechtsaußen und Oliver Wendlandt mit einer "Fackel" aus dem linken Rückraum einen Sechs-Tore-Vorsprung (19:13/39.) herauswarfen. Beim 27:17 (52.) waren es erstmals zehn Tore. Dieser Vorsprung hatte auch beim Abpfiff (35:25) Bestand.

Der LHC brachte zwei Heimzähler sicher unter Dach und Fach. Auch wenn er dabei zahlreiche, auch beste Gelegenheiten nicht nutzte. Wie Steffen Schieke, Klimczak und David Klein, die allesamt vom Punkt scheiterten. Und der im Gefühl des sicheren Sieges in den letzten Minuten Abwehr Abwehr sein ließ und sich am ungehemmten, fröhlichen Hin und Her munter beteiligte.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10652232/61949/

von M@rkus - am 20.02.2006 10:47
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