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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Hüruper

TSV Hürup - Ludwigsfelder HC

Startbeitrag von Hüruper am 27.02.2006 03:23

TSV Hürup rutscht auf einen Abstiegsplatz ab

HÜRUP. In der Abstiegsrunde der Handball-Regionalliga ist der TSV Hürup auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Gegen den Ludwigsfelder HC unterlagen die Angeliter nach einer Nerven aufreibenden Schlussphase mit 28:30 (13:13) und müssen sich nun ernsthaft Sorgen um den Klassenverbleib machen.

Die Bedeutung dieser Partie war den Hauherren wohl bewusst. Um so enttäuschter waren die Mienen nach dem Ende, denn in den finalen Minuten gab man den Sieg leichtfertig aus den Händen. »Wir hätten den Sack zumachen müssen. Aber es war bezeichnend, dass wir ausgerechnet in Überzahl versagten. Das wurde bitter bestraft«, kommentierte Trainer Christian Lutter die Pleite seiner Mannschaft.

27:25 führten die Hausherren nach 54 Minuten und hatten in Überzahl sowie eigenem Ballbesitz alle Trümpfe in der Hand, um den eminent wichtigen Sieg einzufahren. Doch statt die Vorentscheidung herbei zu führen, kam alles ganz anders.

Erst leistete man sich einen schlimmen Ballverlust, im Gegenzug kassierten mit Alexander Klein sowie Kim Jessen gleich zwei Akteure eine Zeitstrafe. Im Gegensatz zum TSV Hürup konnte Ludwigsfelde etwas mit diesem Vorteil anfangen und ging nach drei Treffern in Serie blitzschnell mit 28:27 (56.) in Führung. Es entwickelte sich eine wenig hochklassige, dafür aber spannende Schlussphase, in der Dietrich Packhäuser per Siebenmeter nochmals den 28:28-Ausgleich (59.) herstellte.

Als TSV-Keeper Sven Vörthmann im Gegenzug gegen den freistehenden LHC-Akteur David Klein parierte, schien das Hüruper »Happy End« doch noch möglich. Denkste - mit einem von vielen Fehlpässen ermöglichte man den Gästen 15 Sekunden vor Schluss einen Konter zum 28:29. Als Falko Kob die Restzeit zum Ausführen der schnelle Mitte nutzen wollte, traten zu allem Unglück auch noch die insgesamt schwachen Schiedsrichter auf den Plan.

Statt das vorsätzliche Foul des Ludwigsfelders Lars Bullert an der Mittellinie mit Roter Karte und einem Siebenmeter zu bestrafen, gab es lediglich einen Freiwurf. Dieser brachte jedoch nichts mehr ein: Beim Versuch seinen aufgerückten Torwart Sven Vörthmann zu bedienen, leistete sich Alexander Klein einen Fehlpass, Marcel Schröder hatte keine Probleme für seinen LHC ins leere Tor zum 28:30-Endstand zu vollenden.

TSV Hürup: Vörthmann, Neumann - Kuhn, Schmidt (1), Hahn (1), Lorenzen (3), Zschiesche (8), Brogmus (1), Jessen (1), Urbaniak, Kob (4), Klein (3), Packhäuser (6/6), Petersen

Ludwigsfelder HC: Köhler, Giebel - Klimczak (3), Bullert (2), Wendtland (7), Seiler (6/2), Ullrich, Klein, Rose (2), Schieke (2/1), Schröder (7), Wehlmann, Knaack, Zorn

(Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?load=120&ID=329879 )

Gruß,
Michael

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Hürup rutscht wieder auf einen Abstiegsplatz

28:30-Niederlage gegen den HC Ludwigsfelde

Hürup/bei – Der TSV Hürup musste im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga einen herben Rückschlag hinnehmen: In eigener Halle unterlag das Team von Trainer Christian Lutter dem Ludwigsfelder HC mit 28:30 (13:13) und rutschte auf einen Abstiegsplatz ab.

Ausgepumpt und enttäuscht kauerten die Hüruper Spieler nach dem Ende in verschiedenen Ecken der Sporthalle. Nur zu gut wussten die Akteure, dass die Chancen auf den Klassenerhalt durch diese Pleite weitaus geringer geworden sind. Die Niederlage war nicht nötig: „Wir sind selbst schuld. In der Schlussphase haben wir es verpasst, den Sack vorzeitig zuzumachen“, sagte Lutter.

Betrachtet man die kompletten 60 Minuten, so geht die Niederlage durchaus in Ordnung. Die Gäste aus Ludwigsfelde wirkten einen Tick entschlossener und leisteten sich insgesamt weniger Fehler. Und dennoch hätten die Gastgeber das Spiel für sich entscheiden können, als man es bei einer 27:25-Führung (54.) in Überzahl verpasste, den Vorsprung auszubauen. Das war die Schlüsselszene der Partie, denn im direkten Gegenzug fing sich Hürup zwei Zeitstrafen ein und geriet mit 27:28 (56.) in Rückstand. Als Dietrich Packhäuser mit einem Siebenmeter zum 28:28 (59.) traf und Keeper Sven Vörthmann auf der Gegenseite parierte, hatten die Hausherren nochmals die Chance, die wichtigen Punkte einzufahren. Doch auch diese ließen die Angeliter aus: Ein Fehlpass landete in Händen von LHC-Akteur Marcel Schröder, der sein Team 15 Sekunden vor Schluss wieder in Front warf. Danach wurde es hektisch: Beim Versuch die schnelle Mitte auszuführen, wurde TSV-Spielmacher Falko Kob rüde gebremst, doch die Schiedsrichter verwehrten Hürup den durchaus fälligen Strafwurf. Als sich die Gemüter beruhigt hatten, hatte Hürup in den finalen acht Sekunden zumindest noch die Chancen, einen Zähler zu retten. Doch auch dieser Versuch scheiterte: Ein Pass von Alexander Klein landete beim Gegner, abermals Schröder traf für Ludwigsfelde ins inzwischen verwaiste Hüruper Tor.

TSV Hürup: Vörthmann, Neumann – Kuhn, Schmidt (1), Hahn (1), Lorenzen (3), Zschiesche (8), Brogmus (1), Jessen (1), Urbaniak, Kob (4), Klein (3), Packhäuser (6/6), Petersen Ludwigsfelder HC: Köhler, Giebel – Klimczak (3), Bullert (2), Wendtland (7), Seiler (6/2), Ullrich, Klein, Rose (2), Schieke (2/1), Schröder (7), Wehlmann, Knaack, Zorn. Siebenmeter: 7/6 – 4/3; Zeitstrafen: 7:11 Schiedsrichter: Hohlwein/ Michalzik (Hamburg/ Ascheffel)

(Quelle: Flensburger Tageblatt vom 27.02.2006)

Gruß,
Michael

von Hüruper - am 27.02.2006 03:26
Finale furioso

HANDBALL / NOHV-Regionalliga

TSV Hürup - Ludwigsfelder HC 28:30 (13:13). Die getreuesten der treuen Ludwigsfelder Fans, die auch diesmal den gut 500 Kilometer langen Anfahrtsweg in den hohen Norden gescheut hatten, sahen ein Finale, wie es nervenaufreibender nicht hätte sein können. Die hart umkämpfte, aber immer faire Partie stand kurz vor dem Abpfiff des Schiedsrichter-Gespanns Hohlwein/Michalzik (Hamburg/Ascheffel) 28:28 unentschieden. Ein Ballverlust der Hüruper begünstigte das 28:29 der Gäste. Acht Sekunden waren danach noch zu absolvieren, die der gastgebende TSV mit einer schnellen Mitte zum erneuten Ausgleich nutzen wollte. Die wurde von Lars Bullert durch ein taktisches Foul am Hüruper Falko Kob im Anwurfkreis gestoppt. Bullert musste mit Rot, Kob mit einer Zeitstrafe vom Platz. Für den LHC standen so nur noch vier Feldspieler auf der Platte, da ein weiterer Ludwigsfelder bereits eine Zeitstrafe abbrummte.

Doch Hürup, das den Keeper aus dem Kasten nahm und einen zusätzlichen Feldspieler ins Rennen schickte, kam nicht mehr zum Ausgleich. Im Gegenteil. Marcel Schröder eroberte das Leder und versenkte es im leeren TSV-Gehäuse zum 28:30-Endstand.

"Wir haben uns diesen Sieg mit einer kämpferischen Leistung verdient", konstatierte LHC-Coach Uwe Janke. Für sein Team zahlte sich besonders in Hälfte 1 die Spielbeobachtung der Hüruper eine Woche zuvor durch Co-Trainer Stephan Faul aus. Der LHC lag vor 250 Zuschauern beim 0:3 in den Anfangsminuten mit drei, beim 6:11 nach 20 Minuten gar mit fünf Toren in Front. Danach nahm Janke René Rose mit Rücksicht auf dessen Knieprobleme zur Schonung heraus. "Wodurch die Abwehr, insbesondere auf der linken Seite mit Zorn und Schieke, geschwächt wurde", analysierte der Ludwigsfelder Verantwortliche. Hürup hatte beim 11:11 wieder ausgeglichen. Mit einem Remis (13:13) wurden auch die Seiten gewechselt.

Auch in den zweiten 30 Minuten ging es äußerst eng zu: 14:15 (35.), 18:18 (40.), 20:21 (45.), 23:23 (50.). Beim Stand von 26:24 führte Hürup erstmals mit zwei Treffern, beim 27:25 (55.) letztmalig. Mit einer wahren Energieleistung, die Ludwigsfelder spielten durch insgesamt 14 Zeitstrafen fast eine Halbzeit lang mit einem Mann weniger, glichen sie wieder zum 27:27 aus und gingen ihrerseits wieder in die Vorhand (27:28).

Dann folgte das "Finale furioso", bei dem die Ludwigsfelder das bessere Ende für sich hatten. Im Team der Gäste überzeugten David Klein, der erstmals nach seiner Verletzung wieder längere Einsatzzeiten erhielt, und Sascha Klimczak als Spielmacher. Janke: "Klein sorgte für Ruhe, Klimczak setzte mit seiner kämpferischen Art Akzente." Auch von der Vorstellung Bulllerts und Frank Seilers war der LHC-Coach angetan. "Die Mannschaft hat insgesamt in dieser Partie ihr Potenzial ausgeschöpft. Mit dieser Truppe können wir zuversichtlich in die Zukunft sehen." mm

(Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10657268/61949/ )

Gruß,
Michael

von Hüruper - am 27.02.2006 03:31
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