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Hüruper

DHK Flensborg - HSV Loitz

Startbeitrag von Hüruper am 27.02.2006 03:56

Kantersieg für den DHK

Handball. DHK Flensborg gewann gegen den HSV Peenetal Loitz mit 33:23 und ist wieder in der Erfolgsspur.

FLENSBURG. In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga der Männer kam es für Dansk Håndboldklub (DHK) Flensborg zum ersten Kräftemessen mit einem Ost-Verein.

Zu Gast war das Team vom HSV Peenetel Loitz. Das Team von DHK-Trainer Peter Rickertsen schickte Loitz mit einer 33:23 (16:10)-Packung auf die fast 400 Kilometer lange Heimreise. Loitz liegt im Herzen Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Stralsund und Neubrandenburg.

Trainer Jürgen Radloff kam mit großen Personalproblemen nach Flensburg, so musste der Coach unter anderem auf die Rückraumspieler Zbigniew Podfigurny und Marcel Effenberger verzichten.

Rickertsen hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen. Anders Okholm, Jan Ilius und Daniel Kraack waren wieder mit dabei. Das Schlusslicht aus Loitz hatte nie eine Chance gegen die übermächtigen Gastgeber zu bestehen.

Abtasten

DHK brauchte einige Minute, um sich auf den Gegner einzustellen. Einzig Torwart Alwin Berg war von Beginn an hellwach und steigerte sich im Laufe der Partie. Der 33-jährige Schlussmann parierte 25 Würfe.

Nach einer Viertelstunde war klar, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Denn die Gastgeber waren zu dominant. Im Angriff funktionierte die Achse Okholm/Wolters wieder hervorragend und auch die 6:0-Deckung lieferte gute Arbeit ab. Besonders die Entwicklung von Morten Eskildsen ist ein Verdienst von Trainer Rickertsen. Er gab dem Youngster sein Vertrauen und schulte ihn zu einem erstklassigen Abwehrspieler.

Ebenso beeindruckte Allrounder Renz Wolters. Der 27-Jährige ist in einer bestechenden Form. Erneut brillierte der Modelathlet am Kreis, aus dem Rückraum, von Außen und auch in der Abwehr. Seine zehn Tore sprechen für sich.

Zug zum Tor

DHK kam immer wieder zu leichten Treffern. Auf jeder Position waren die Gastgeber besser besetzt und mit etwas mehr Konzentration beim Abschluss wäre Peenetal deklassiert worden. Als Jens Fischer zum 14:7 (26.) traf war es endgültig vorbei mit dem Widerstand der Gäste.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein munteres Spielchen. Der DHK zog phasenweise das Tempo an und bot so seinen Fans ein ansehnliches piel. Die Gäste ließen aus dem Rückraum jegliche Gefahr vermissen. Lediglich über den Kreis kamen sie zum Torerfolg. Der DHK-Sieg hätte weitaus höher ausfallen müssen, doch Robert Koch, Christopher Götzin und Frank Peters vergaben einige Tempogegenstöße kläglich.

Bereits am nächsten Spieltag erwartet den DHK ein ganz anderes Kaliber. Beim VfL Potsdam wird sich das SdU-Team steigern müssen, um für eine Überraschung zu sorgen.

»Wir haben uns trotz unserer personellen Problemen gut geschlagen«, stellte Radloff fest. Sein Trainer Kollege Rickertsen sah es ähnlich. »Loitz hat sich gut verkauft. Aber wir haben keine gute Deckungsarbeit gebracht. Unsere Abwehr bestand hauptsächlich aus Torwart Alwin Berg. Renz Wolters und Morten Eskildsen waren die Aktivposten«, sagte der Trainer.

DHK Flensborg: Berg, Schultz - Gräber 1, Kraack 1, Eskildsen 5, Koch 2, Götzin 2, Peters 2, Fischer 1, Okholm 3, Wolters 10, Hinrichsen 6/4.

(Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?load=120&ID=329887 )

Gruß
Michael

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Pflichtsieg gegen einen überforderten Gegner

DHK Flensburg schlägt Peenetal Loitz 33:23

Flensburg/and – Mit dem ungefährdeten 33:23 (16:10)-Erfolg über den HSV Peenetal Loitz wurde Handball-Regionalligist DHK Flensburg seiner Favoritenrolle gerecht. Unter dem Strich waren die Gäste absolut überfordert. Dank einer hohen Fehlerquote beim Gastgeber waren sie sogar noch gut bedient. Gäste-Trainer Jürgen Radloff nahm die Niederlage gelassen und verteilte noch artig Komplimente, die der neutrale Betrachter kaum nachvollziehen konnte. „Wir haben uns mehr als gut geschlagen und sind als Mannschaft gut aufgetreten.“ Zudem sah er in den Schiedsrichtern „die schlechtesten Akteure auf dem Feld“.

Dem Zeugnis für das eigene Team und der Wertung für die Unparteiischen konnte man sich so nicht anschließen. Die Schiedsrichterleistung war durchschnittlicher Natur, ohne dass ein Team gravierend benachteiligt wurde. Und der ersatzgeschwächte HSV erreichte bestenfalls Oberliga-Format. Deshalb fiel auch das Fazit von DHK-Coach Peter Rickertsen nüchtern aus. „Das war keine gute Leistung meiner Mannschaft. In der Deckung haben wir nicht gut agiert und im Angriff zu viele klare Möglichkeiten vergeben.“ Nur die Leistung des herausragenden Alwin Berg im Tor (Quote von über 50 Prozent) sowie die gute Vorstellung von Renz Wolters und mit Abstrichen die von Morten Eskildsen ernteten Trainerlob.

Die Gäste führten nur zu Beginn (2:0/2.), konnten noch einmal zum 3:3 (5.) ausgleichen und liefen fortan einem stetig wachsenden Rückstand hinterher. Bereits in der 20. Minute führten die Gastgeber mit 10:4, vergaben aber schon in der ersten Hälfte eine Vielzahl klarster Möglichkeiten. Besonders häufig scheiterte dabei Robert Koch an den Schlussleuten. Der HSV spielte ohne seine Leistungsträger Podfigurny und Effenberger derart ideenlos im Angriff, dass regelmäßig Zeitspiel angezeigt wurde.

Nach der Pause zog DHK weiter auf und davon - und das trotz schlechter Würfe, zahlreicher technischer Fehler und einem recht dürftigen Überzahlspiel. Auch ein Indiz für die „Qualität“ des Gegners.

DHK Flensburg: Berg – Hinrichsen (6/4), Eskildsen (5), Kraack (1), Wolters (10), Peters (2), Koch (2), Okholm (3), Fischer (1), Goetzin (2), Gräber (1).
HSV Peenetal Loitz: Köster, Ney – Förster (4/1), Berkenhagen (5), Hüllinghorst (2), Steinfurth (2), Dethoff (4), Fandrich (1), Ahrendt (4), Baresel (1).
Siebenmeter: 5:2. Zeitstrafen: 2:5.
Schiedsrichter: Hochsprung/Kamp (Hamburg).
Zuschauer: 100.

(Quelle: Flensburger Tageblatt vom 27.02.2006)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 27.02.2006 10:34
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