SG Flensburg-Handewitt II - LHC Cottbus

Startbeitrag von Hüruper am 27.02.2006 04:03

Die »Zweite« ist kein Favoritenschreck

Handball. Die SG Flensburg-Handewitt II unterlag dem LHC Cottbus mit 29:36.

HANDEWITT. Die »Zweite« der SG Flensburg-Handewitt hat in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga die erste Niederlage kassiert. Gegen den LHC Cottbus unterlag die Bundesliga-Reserve der SG mit 29:36 (14:20) und konnte den anderen Nord-Klubs keine Schützenhilfe im Kampf um den Titel leisten.

»Es war ein verdienter Sieg für Cottbus«, gestand SG-Trainer Matthias Hahn nach Spielende, »wir haben die Halben von Cottbus nie in den Griff bekommen, die Schützen konnten sich die Ecke meistens aussuchen und somit kamen sie zu leichten Toren.«

In der Tat hatten die Rückraumspieler des LHC leichtes Spiel mit dem »Juniorteam« der SG. Daniel Grobelny auf halblinks (10 Tore) und Toni Podpolinksi auf halbrechts (7 Tore) waren nicht zu halten und waren die Garanten für den Sieg ihrer Farben.

Dazu kam mit Michael Galia ein fast unüberwindbarer Keeper im Tor der Gäste.

Bei der SG konnte lediglich Kai-Simon Römpke (13 Treffer) und mit Abstrichen Lasse Behrens (6), Jan Zameit (5) und Torwart Nils-Martin Römpke gegenhalten. Dies war jedoch zu wenig um Cottbus an diesem Tag zu gefährden. Ingesamt spielte die SG vor allem in der ersten Spielhälfte zu brav und versäumte es in der Abwehr anzupacken.

»Wir haben es leider nicht geschafft über 60 Minuten gegenzuhalten und an uns zu glauben. Es hat immer nur phasenweise geklappt. Daran müssen wir in der kommenden Saison arbeiten, wir müssen es schaffen die Stimmung über die gesamte Spielzeit aufrecht zu erhalten«, sagte Hahn.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es bei der SG besser und die Mannschaft kämpfte sich auf 16:20 (33.) heran. Dann folgte jedoche eine der von Hahn angesprochenen Schwächephasen und Cottbus hatte beim 23:17 (35.) für die Vorentscheidung gesorgt.

In der Schlussphase konnte Simon Herold im Tor für einige Akzente sorgen und hielt das Ergebnis somit im Rahmen.

SG Flensburg-Handewitt II: Herold, N.-M. Römpke - Heinl, K.-S. Römpke 13/4, Steffensen 1, Heilmann 1, Kohnagel, Behrens 6, Zameit 5, Blasczyk 2, Bastian, Matthiesen, Johannsen 1.

LHC Cottbus: Galia, Simolka - Reichmann 4, Knispel 2, Kählke 4, Reimann 4/3, Jordak, Podpolinski 7, Chukhrov, Varak 4, Robert, Sillanpää 1, Grobelny 10.

(Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?load=120&ID=329884 )

Gruß
Michael

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Cottbus eine Nummer zu groß

SG Flensburg-Handewitt II unterliegt 29:36 / Starker Kai-Simon Römpke

Handewitt/tow – Deutliche Niederlage für das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt. Mit 29:36(14:20) unterlagen die Flensburgern den starken Gästen des LHC Cottbus. Eine Niederlage, mit der SG-Trainer Mathias Hahn am Ende leben konnte. „Ich bin nicht zu enttäuscht, wir haben immer wieder gute Phasen gehabt. Cottbus war einfach zu stark“, so der Trainer. Team-Manager Tim Petersen stimmt zu: „Die waren sicher eine Nummer zu groß. Um die zu schlagen müssen wir 60 Minuten am oberen Limit spielen und es muss alles klappen.“

Die Gäste, die bereits am Vortag angereist waren und sogar am Morgen noch eine Trainingseinheit eingelegt hatten, haben ihre Aufstiegsambitionen noch nicht aufgegeben. Cottbus liegt derzeit drei Punkte hinter Tabellenführer Schwartau.

Die Anfangsphase gestaltete die SG noch sehr ausgeglichen und ließ die Gäste bis zum 8:9(16.) nicht davonziehen. Cottbus stellte sich aber immer besser auf die Abwehr der SG ein und vor allem der Rückraum um die starken Cottbusser Schützen Daniel Grobelny (zehn Tore) und den U-19 Nationalspieler Toni Podpulinski (sieben Tore) war mit einfachen Treffern aus der zweiten Reihe erfolgreich. „Wir mussten uns jeden Treffer hart erarbeiten, während Cottbus die einfachen Tore aus dem Rückraum erzielte“, so Hahn.

Mächtig Druck im Flensburger Angriffsspiel machte Kai-Simon Römpke. Der Rückraumspieler, der in der Saison vom Ligakonkurrenten Tarp wechselte, entwickelt sich zur Freude seines Trainers prächtig. 13 Treffern standen am Ende auf seinem Konto . „Er war stark als Antreiber und Vollstrecker“, lobte Hahn seinen Spieler.

Auch nach dem Wechsel setzten sich die Gäste weiter ab und als es nach 48 Minuten 21:31 aus Flensburger Sicht hieß, sah es nach einem Debakel aus. „Da haben wir zu kompliziert gespielt und uns das Leben selber schwer gemacht“, sah Hahn die Gründe für den hohen Rückstand. Die SG ergab sich aber nicht ihrem Schicksal, hielt dagegen und verkürzte zum 29:36 Endstand. Positiv fiel Hahn neben Kai-Simon Römpke vor allem Lasse Behrens und Simon Herold auf. Vor allem Linkshänder Behrens nutzte seine Chance und erzielte sechs Treffer. Herold zeigte eine gute Leistung im Tor.

SG Flensburg-Handewitt II: N. Römpke (1.-45.), Herold (46.60.) - Heinl, Steffensen(1), Behrens (6), Zameit (5), Blasczyk (2), K. Römpke (13/4), Heilmann (1), Bastian (n.e.), Johannsen (1), Matthiesen.
LHC Cottbus: Grobelny (10), Podpolinski (7), Varak (4), Reichmann (4), Reimann (4/2), Kählke (3), Knispel (3), Silanpää (1).

(Quelle: Flensburger Tageblatt vom 27.02.2006)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 27.02.2006 10:35
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