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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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daxel, Marjorie, Mennie

SV 63 Brandenburg/West - LHC Cottbus

Startbeitrag von daxel am 08.12.2006 13:27

Vorbericht zum 15. Spieltag:
SV 63 Brandenburg /West - LHC Cottbus
von Axel Krause

Am Samstag um 18.00 Uhr kommt es in der West-Arena zum Spitzenspiel des Tabellenvierten gegen den Klassenprimus aus Cottbus.
Die Brandenburger werden diese Begegnung sicherlich ernst nehmen, auch wenn Sie durch die vielen Verletzungen der letzten Wochen nicht in Bestbesetzung antreten können.
Aber es ist ja eine Frage der Ehre hier gegen die Übermannschaft aus der Lausitz bestehen zu können. Denn schließlich ist ja am Saisonende vielleicht die Tordifferenz entscheident, wenn es um den Abstieg geht. Doch soweit wollen wir in Brandenburg momentan gar nicht denken, denn die 19 Punkte kann uns niemand mehr nehmen. Also liebe Handballfreunde es gibt in Brandenburg am Samstag nicht nur eine große Weihnachtsmannparade sondern auch ein großes Handballspektakel mit anschließender Weihnachtsparty!
Frei nach dem Motto: Nichts muß, aber alles kann!

Antworten:

Re: SV 63 Brandenburg/West - LHC Cottbus 26:34 (10:15)

Es hätte doch alles so schön sein können

Aber statt eines Handballfestes im weihnachtlichen Ambiente, gab es Dramatik pur in der West-Arena. Mitverantwortlich dafür waren zwei Junge Burschen aus dem Nordbrandenburgischen Lychen, Namens Porebska und Schwenn, die in Gelber Tracht dachten, Sie wären hier als Weihnachtsmänner arrangiert. Denn Sie beschenkten die Akteure auf der Platte und das Publikum reichlich, so das alle den Eindruck bekamen, sie wären hier in einem schlechten Weihnachtsmärchen aus der Hollywoodproduktion. Denn leider hatte diese Regelauslegung nichts mit Handball zu tun und man kann nur hoffen, das der NOHV solche unkundigen Schiedsrichter in Zukunft nicht mehr in der dritt höchsten Spielklasse ansetzt.
Denn hier wurde, unter den Augen des Ministers für Bildung und Sport des Landes Brandenburg Holger Rupprecht, ein Spiel dermaßen kaputtgemacht, sowie das sonst faire Publikum zu Pfeifkonzerten und Buh-Rufen animiert, daß man die Zwei Lychener-Gesellen am liebsten auf Schadensersatz verklagen möchte.
Ihre Einflussnahme wäre doch auch gar nicht von nöten gewesen, denn zu übermächtig war der Gast aus Cottbus und zu dezimiert waren die Brandenburger um Ihnen ernsthaft etwas entgegen zu stellen.
Jedoch war nach der unberechtigten roten Karte gegen Dayan Schulze und der schweren Verletzung von Björn Rupprecht sowie der Zerrung von Torwartdenkmal Matthias Junge, die Liste der ausgefallenen Spieler länger, als die noch auf der Platte verbliebenen 63'iger.
Doch dadurch wurde nun der Kampfeswillen dieser, mit Verbandsligaspielern aufgefüllten Rumpfsieben, dermaßen angestachelt, daß Sie sich gegen die drohende Klatsche stemmten und bis zum Ende kämpften als ginge es um Ihr Leben. Das Publikum feierte die Niederlage am Ende als einen moralischen Sieg. Auch wenn sich hier noch einmal, daß Lychener-Duo bemerkbar machte, und den, durch das gute Kamfgericht aus Ludwigsfelde, anerkannten Endstand von 27:34 auf 26:34 im nachhinein "korregierte". Doch das tat der guten Stimmung der Brandenburger und der Cottbusser Fans nicht mehr weh, denn friedlich feierte man vor der Halle bei Bier und Gebratenem zusammen und wehrtete Spiel und Schiedsrichterleistungen aus.
Und es war der einhellige Tenor zu hören, daß das derzeit beste Team der Liga, der LHC, verdient gewonnen hat. Für uns Brandenburger wird es nun immer schwerer, eine spielfähige Mannschaft nächste Woche gegen Schwartau aufzubringen. Man kann den Spielern, Verantwortlichen aber auch den Fans in der Lübecker Hansehalle nächste Woche nur wünschen, daß man am letzten Spieltag vor dem Weihnachtsfest von weiteren Verletzungen verschont bleibt. Bis dahin eine gesegnete Adventszeit und beste Genesung allen Angeschlagenen Spielern, besonders den Langzeitverletzten Björn und Schössi, wünscht Axel Krause.

von daxel - am 10.12.2006 12:56

Re: SV 63 Brandenburg/West - LHC Cottbus 26:34 (10:15)

Aus für Björn Rupprecht

HANDBALL / SV 63 Brandenburg-West unterliegt dem LHC Cottbus 27:34

BRANDENBURG
Der SV 63 Brandenburg-West hat am Sonnabend gegen den Regionalliga-Spitzenreiter LHC Cottbus mit 27:34 (10:15) verloren. Doch nicht nur das. In der 22. Minute ging Björn Rupprecht zu Boden. Physiotherapeutin Ute Eckhard und Mannschaftsarzt Norbert Kuhl stellten noch auf dem Parkett die niederschmetternde Diagnose: Achillessehnenriss. Damit fällt der torgefährlichste Spieler des SV 63 für den Rest der Saison aus.

Nach Sven Schößler ist dies nun schon der zweite Langzeitverletzte. Hinzu kommen die verletzten Stephan Fuchs und Tobias Kurtz sowie seit Sonnabend auch noch Keeper Matthias Junge mit einer Zerrung. Er musste nach 16 Minuten passen und wird nächste Woche in Bad Schwartau fehlen. Und Trainer Peter Höhne musste nach 20 Minuten auch noch auf den Rückraumschützen Dayan Schulze verzichten, der frühzeitig nach einer Abwehraktion die Rote Karte sah. In der Schlussphase standen mit John Bräunig (18), Gregor Teichert (20), Patrick Fähling (19) und Felix Richter (19) gleich vier ganz junge Spieler auf dem Parkett.

"Das Team hat sich ganz toll verkauft", lobte Trainer Höhne nach dem Abpfiff seine Mannschaft. Die Ausfälle von Schößler, Fuchs, Kurtz, Rupprecht und Schulze hätten sich vor allem in der Defensive bemerkbar gemacht. Der eingespielte Mittelblock habe praktisch völlig gefehlt. Da seien die Cottbusser immer wieder allein vor Torwart Norman Greulich aufgetaucht, der nur selten die Hand an den Ball bekam. Während Tom Winter wieder die meisten Feldtore warf, trumpfte auch Youngster John Bräunig auf. Gegen seinen alten Verein brachte ihn Peter Höhne, nachdem Björn Rupprecht zuvor zweimal gescheitert war, als Siebenmeter-Vollstrecker. Er traf drei Mal in Folge, scheiterte, um danach nochmals zwei Tore vom Punkt aus zu machen. Zuletzt scheiterte er aber nochmal am starken Galia im Cottbusser Gehäuse. ale

SV 63 Brandenburg-West: Junge, Greulich, Reckzeh (5), Buhtz (1), Schulze, Rupprecht (1), Krücken, Winter (7), Fähling (2), Teichert (2), Richter, Bielicke (1), Bräunig (8/5).

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10834403/60899/

von Marjorie - am 11.12.2006 11:20

Re: SV 63 Brandenburg/West - LHC Cottbus 26:34 (10:15)

LHC siegt weiter – auch ohne Varak

Der LHC Cottbus hat in der Handball-Regionalliga Nordost seine Siegesserie fortgesetzt, aber auch Verfolger VfL Bad Schwartau gewinnt weiter im Gleichschritt: Während die Mannschaft von LHC-Cheftrainer Dietmar Rösicke mit 34:26 (15:10) beim SV 63 Brandenburg-West den 13.
Sieg in Folge feierte, gewannen die Norddeutschen 31:26 beim HSV Insel Usedom. Der LHC Cottbus bleibt damit zwei Spieltage vor Abschluss der Hinrunde Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung.

Trotz des Ausfalls von Spielmacher Rudolf Varak (Achillessehnenbeschwerden) und einer frühen roten Karte nach drei Zeitstrafen gegen Abwehrchef Tommi Silanpää kamen die Gäste in Brandenburg nie ernsthaft in Gefahr. «Wir haben das Spiel relativ entspannt nach Hause gebracht» , freute sich Rösicke, der besonders mit Dmitro Chukhrov zufrieden war. Der etatmäßige Linksaußen vertrat Varak auf der Rückraum Mitte und machte hier ein gutes Spiel.
Nach einer schon beruhigenden 15:10-Halbzeitführung baute der LHC nach der Pause den Vorsprung schnell auf 18:10 aus. Dieses Polster hielten die Cottbuser bis zum Schluss, bei denen Martin Robert in der Schlussviertelstunde für Silanpää in der Abwehr spielte. Nach dem Heimspiel am Samstag gegen den Tabellendritten DHK Flensborg geht die Mannschaft dann in einen kurzen Urlaub, ehe am 27. Dezember die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beginnt. (Eig. Ber./tus)

LHC Cottbus: Galia, Simolka – Reichmann (3 Tore), Möbius (n.e.), Michling (1), Reimann (4/3), Knispel (2), Podpolinski (7), Chukhrov (4), Varak (n.e.), Robert (3), Silanpää (3), Grobelny (7).

Quelle: http://www.lr-online.de/sport/rundschau/art1075,1468420.html

von Marjorie - am 11.12.2006 11:30

Re: SV 63 Brandenburg/West - LHC Cottbus 26:34 (10:15)

Also Dein Artikel liest sich sehr gut und ist auch sehr amüsant, doch eines fällt mir auf, er richtet sich eigentlich nur gegen die SR. Ok ich gebe zu, es gab einige brisante Situationen und Entscheidungen, aber so wie Du sie beschreibst, hat das für Dich persönliche Hindergründe?!
Eine Sache vor weg, ein faires Landesderby in der Regionalliga ist wohl eher unwahrscheinlich, oder? Frag doch mal Deine Brandenburger Spieler, die können Dir bestätigen, dass es unter den Spielern viele Nicklichkeiten gab. Zu der unberechtigten karte, also ich Spiel selbst Handball und einen Griff in die Weichteile finde ich nicht sehr angenehm, wenn es für Dich zum Sport gehört, dann schau Dir Ringen an, die haben dort auch sehr schöne Stellungen, in denen sie lange verweilen. Für mich gehört ein Griff dort hin nicht zum Handball und auch sonst nicht zum Sport.
Zu Deinem fairen und fachkundigen Puplikum. Also fachkundig kann ja sein, doch fair?? Ich glaube bei Dir waren es vor dem Spiel schon ein paar Glühwein zuviel. Wenn ein Spieler der Gäste permanent ausgebuht wird, dann sehe ich das nicht als fair, sondern naja für die dritthöchste Liga, wie du es schreibst sehr arm. Ich glaube schon, dass das Spiel anders verlaufen wäre, wenn die Brandenburger Bank besser besetzt wäre, aber das ist halt so. Viele Grüße und gute Besserung an die Verletzten.

Denke immer daran es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage da gewinnen die anderen.

In diesem Sinne
Der Mennie


von Mennie - am 12.12.2006 17:22

Re: SV 63 Brandenburg/West - LHC Cottbus 26:34 (10:15)

Hallo Mennie,

ich möchte Dir danke sagen für Deine Genesungswünsche und Deine Kritik zu meinem Artikel. Jedoch stimme ich mit Deiner Meinung keineswegs überein. Sicher geht es in einem Landesderby immer besonders hoch her, aber deswegen muß es doch nicht gleich so ausarten. Die Schiedsrichter sollten dann eigentlich beruhigend auf die Akteure ( und ich meine beide Seiten) einwirken.
Am Samstag war es eher umgekehrt, denn nach der unberechtigten Roten Karte ( Videoanalyse und Aussage vom Spieler) kamen doch erst die Nicklichkeiten auf. Da hätten es 2 Minuten zum Überlegen auch getan.
Denn auf der Gegenseite gab es nach einem schlimmeren Foul vom Cottbusser Reihmann an den Brandenburger Krücken, der bei einem Konter umgerissen wurde, ja nicht einmal eine gelbe Karte. Also, mir fehlt da irgendwo doch die Verhältnismäßigkeit. Ich will ja gar nicht behaupten das Brandenburg aufgrund der Schiedsrichter verloren hat, denn das war keineswegs so. Cottbus war einfach besser und die Positionen waren auch durchgehend besser besetzt.
Aber warum dann diese Einflußnahme???
Zu den Pfiffen gegen Toni Podpolinski ist zu sagen, daß er diese durch eine Unsportlichkeit gegenüber John Bräuning selberprovoziert und mit zu verantworten hat. Das wir in Brandenburg nicht zu den Krösusen der Liga zählen weiß ich auch, aber das muß ja nicht gleich immer bedeuten das man "Arm" ist, wie Du es nennst!
Dies hat auch nichts mit Glühweinkonsum zu tun, den ich leider an diesem Abend gar nicht kosten konnte, da ich noch fahren mußte. Aber wenn Du da warst, hat er Dir bestimmt geschmeckt!
Auf jeden Fall wünsche ich Dir unbekannterweise (leider hast Du Dich ja nicht vorgestellt) eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit vieleicht sieht man sich ja nochmal.

Mit freundlichen Grüßen
Axel Krause

von daxel - am 13.12.2006 16:12
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