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Marjorie

DHK Flensburg - Ellerbek 30:27

Startbeitrag von Marjorie am 11.12.2006 11:03

Ein hartes Stück Arbeit

DHK Flensborg bezwang den TSV Ellerbek mühsam mit 30:27.

FLENSBURG.
Im letzten Heimspiel des Jahres wurde der Regionalligist DHK (Dansk Håndboldklub) Flensborg noch einmal richtig gefordert. Gegen den Aufsteiger TSV Ellerbek reichte es nach spannenden 60 Minuten zwar zu einem 30:27 (14:16)−Heimsieg, dabei mussten die Gastgeber sich allerdings gehörig strecken und ihr ganzes Können aufbieten.

Ellerbek verlangte den Hausherren alles ab, lag mehrfach in Führung und gab sich erst in der Schlussphase, nach einer Umstellung in der DHK−Abwehr geschlagen.

"Ich hatte meiner Mannschaft in der Besprechung vor dem Spiel gesagt, dass Ellerbek versuchen würde, uns mit unseren eigenen Waffen zu schlagen", sagte DHK−Trainer Christian Lutter und fügte hinzu: "Es ist ihnen auch fast gelungen."

Sein Gegenüber, Ellerbeks Coach Carsten Heide pflichtete ihm bei und gestand: "Es war genau unser Ziel, den DHK mit seinen eigenen Waffen zu schlagen." Dies bedeutete: Ellerbek versuchte von Beginn an das Tempospiel des DHK zu unterbinden und seinerseits über die schnelle Mitte zum Erfolg zu kommen. Und in der Tat − es gelang ihnen bis zum 23:23 (49.) vorzüglich.

Holpriger Start

Bis zur zehnten Spielminute hatte der DHK bereits die ersten Nackenschläge einstecken müssen und lag mit 3:5 hinten.

"Wir hatten einen schweren Einstieg in die Partie. Gleich zu Beginn haben wir drei, vier Mal nicht getroffen, was Ellerbek den Mut gegeben hat voll gegenzuhalten", analysierte Lutter.

DHK−Spielmacher Søren Johansen kam ebenso wenig zum Zuge, wie seine Nebenleute auf Halb, Alexander Klein, Maik Barthen oder auch Jan Lasse Kohnagel. Einzig Olaf Karstens fand hin und wieder eine Lücke und avancierte am Spielende mit entscheidenden Toren zum "Matchwinner", wie sein Trainer mit einem Sonderlob befand.

"Wir konnten mit Søren oder Maik leider nicht unsere gewohnte Qualität im Rückraum entfalten", sagte Lutter nach Spielende.

Ganz anders das Spiel beim TSV: Mittelmann Klaus Häfele unterstrich mit einer tollen Vorstellung, das er einer der besten Spielmacher der Liga ist. Umsichtig verteilt Häfele die Bälle und zeigte sich selber als treffsicherer Schütze.

Dies erkannte auch Lutter und verpasste dem Ellerbeker am Ende eine Sonderbewachung. DHK−Kreisläufer Peter Stotz deckte Häfele in der Schlussphase kurz und sorgte somt für einen entscheidenden Bruch im Spiel der Gäste.

"Sicherlich fehlten uns am Ende etwas die Kräfte, wir konnten keine schnelle Mitte mehr spielen, mit der ersten Welle haben wir keine Tore mehr erzielt und all das lag auch daran, dass Klaus weggepresst wurde", sagte Heide.

Schlüsselszene

Für den Gäste−Coach hatte sich die Schlüsselszene der Partie jedoch bereits früher ereignet.

"Beim 20:19 für uns haben wir die Chance auf zwei Tore wegzugehen und wenn uns das an der Stelle gelingt, dann geht das Spiel vielleicht anders aus. Es hat jedoch nicht geklappt und somit geht das Ergebnis am Ende sicherlich so in Ordnung. Wenn man hier gewinnen will, muss man alles optimal treffen und das haben wir nicht getan", so Heide.

Ungewohnterweise traf auch der DHK nicht alles an diesem Tag, in der Schlussphase waren die Hausherren jedoch hellwach.

Vom 23:23 zog der DHK durch vier Treffer in Folge vorentscheidend auf 27:23 davon. Nach dem 28:24 (58.) durch Karstens war man sich beim DHK endgültig des Sieges sicher und klatschte auf der Bank bereits voller Vorfreude ab − die anschließende Weihnachtsfeier konnte kommen.

"Es feiert sich immer besser nach einem Sieg", freute sich Lutter über den Sieg seiner Mannschaft. Dank des Erfolges rangiert der DHK zwei Wochen vor Weihnachten fest etabliert auf dem dritten Tabellenplatz.

DHK Flensborg: Schultz, Peters − Koch 4, Grimm n.e., Barthen 1, Karstens 5, Zschiesche 1, Johansen 1, Stotz 6/3, Jessen 1, Klein, Kohnagel 4, Molsen 7.

TSV Ellerbek: Laupichler, Knust (bei einem 7−Meter) − Blietz, Alimi, Politz, Seidenstücker, Altong n.e., Menzel 3, Häfele 7, Hildebrand 4, Fejry 4, Hesebeck 3, Mecke 5/2, Zilinski 1.

Zuschauer: 250

Schiedsrichter: Henferl/Junisch (Berlin)

Siebenmeter: 3/3:2/2

Zeitstrafe: 3:2 (Karstens 2 x, Stotz − Seidenstücker, Fejry) Ruwen Möller

Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?c=v16632.340

Antworten:

TSV-Männer 27:30 bei DHK Flensborg

ELLERBEK -
Die Resultate wurden zwar von Spiel zu Spiel besser, aber Zählbares kam für die Regionalliga-Handballer des TSV Ellerbek bei ihrer "Tournee" durch Nordostdeutschland nicht heraus. Nach dem 22:34 beim HSV Insel Usedom und dem 23:28 beim SV Brandenburg/West verlor das Team von Trainer Carsten Heide auch die dritte Auswärtspartie in Folge beim DHK Flensborg mit 27:30 (16:14).

In der Flensburger Idrætshallen sah es indes eine Halbzeit lang so aus, als könnten die Gäste der heimstärksten Mannschaft der Nordost-Liga (bis dato 15:1 Punkte) und ihren Anhängern die anschließende Weihnachtsfeier verderben. "Wir haben gut ins Spiel gefunden, die taktischen Vorgaben wurden weitgehend umgesetzt, und dann hat Tobias Laupichler zu Beginn auch noch einige hochkarätige Chancen der Flensburger vereitelt", lobte Heide seinen Torwart, der sich ebenso wie Spielmacher Klaus Häfele und Abwehrchef Jens Hildebrand Bestnoten verdiente.

Ihre Führung behaupteten die Ellerbeker dann auch nach dem Seitenwechsel noch eine Weile, erst nach dem 23:23 konnte sich der favorisierte Dansk Håndboldklub absetzen. "Wir haben in der entscheidenden Phase den Druck nicht aufrecht erhalten können", berichtete Carsten Heide, der sich zudem über einige "unglückliche Schiedsrichterentscheidungen" grämte.

Mit einem ähnlichen Auftritt vor heimischer Kulisse glaubt der TSV-Coach aber fest an einen Sieg am kommenden Sonnabend (19:30 Uhr, Harbig-Halle) gegen die HSG Kropp/Tetenhusen, zumal dann die in Flensburg geschonten angeschlagenen Christian Politz (Daumenverletzung) und Bastian Blietz (Fußbeschwerden) wieder fit sein sollen.

Ellerbek (Tore/Siebenmeter): Tobias Laupichler, Florian Knust - Bastian Blietz (n.e), Rouven Alimi, Stephan von Twardowski, Matthias Menzel (3), Klaus Häfele (7), Jens Hildebrand (4), Christian Politz (n.e.), Björn Hesebeck(3), Hendrik Zilinski(1), Jonas Mecke (5/2), Tarek Fejry (4).

fwi

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/12/11/650795.html

von Marjorie - am 11.12.2006 11:16
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