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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Terr Roger, Marjorie

Doberan - Tarp-Wanderup 35:26

Startbeitrag von Marjorie am 11.12.2006 11:06

Alarmglocken schrillen erneut an der Treene

BAD DOBERAN.
"Außer Spesen nichts gewesen" oder "Das Essen war das Beste" − diese Sprüche waren am späten Samstagabend im Mannschaftsbus der HSG Tarp−Wanderup zu hören.

Das 26:35 (11:17) beim Handall−Regionalliga−Konkurrenten Bad Doberan war nach der jüngsten Derby−Niederlage in Handewitt ein weiterer Rückschlag und lässt die Alarmglocken vor dem nächsten Auswärtsspiel gegen Ludwigsfelde (Samstag, 17 Uhr) wieder schrillen. "Ich kann keinen positiv hervorheben", rätselte HSG−Coach Waldemar Paciorek. "Wir müssen uns schnellstens rehabilitieren."

Als Paciorek nach sieben Minuten die grüne Karte auf den Kampfrichtertisch legte und beim Stand von 2:7 eine Auszeit beantragte, hätte er auch ein weißes Handtuch auf das Spielfeld werfen können. Aufgabe − es ging nichts bei der HSG! "Die Abwehr stand total neben sich", haderte der HSG−Trainer. "Und im Angriff haben wir zu oft aus Situationen geworfen, aus denen man nicht abschließen kann." Der Matchwinner hieß daher Oliver Schröder, der Keeper aus Bad Doberan.

Würde es im Handball wirklich wie im Boxsport die Möglichkeit eines freiwilligen Abbruchs geben, Waldemar Paciorek hätte sich die Schmach des zweiten Durchgangs ersparen können. Beim 17:28 (45.) roch es nach einem bösen Debakel. Der Rückraum, der auf Dominik Juckenath (Studium) verzichten musste, entfachte nur in Person von Simon Plähn ansatzweise Gefahr.

Dagegen enttäuschte Simon Petersen diesmal völlig. Für seine drei Tore benötigte er 13 Versuche. "Es gibt Tage", meinte eine melancholischer Waldemar Paciorek, "da wäre man am liebsten zu Hause geblieben."Ê

HSG Tarp−Wanderup:
Samuelsen, Schäfer − Plähn (8), Knaack (1), Pieper, Brüne (5), Koenig (2/1), Carstens (3), S. Petersen (3), Jessen (2), de Vries (2)

Jan Kirschner

Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?c=v2105383.339

Antworten:

Starker Auftritt der Doberaner
Geschrieben von ANDREAS KLEIN
Dienstag, 12. Dezember 2006



Nach überzeugender Leistung setzte sich der Doberaner Sportverein gegen die HSG Tarp-Wanderup klar und deutlich mit 35:26 (HZ 17:11) durch.

Bad Doberan Die Adventszeit entwickelt sich für die Handball-Fans in der Münsterstadt und ihrer Umgebung immer mehr zur vorgezogenen Weihnacht. Dafür sorgen die Regionalliga-Handballer des DSV, die nach dem unerwarteten Auswärtssieg am ersten Adventswochenende ihre Anhänger auch an diesem Sonnabendabend mit zwei Punkten beschenkten. Gegen den Tabellennachbarn aus dem Norden Schleswig-Holsteins zeigten die Doberaner vor knapp 200 Zuschauern in der Stadthalle ihre bisher beste Saisonleistung vor heimischer Kulisse.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber, in deren Reihen Marvin Nartey sein Saisondebüt gab, das Geschehen auf dem Feld und lagen früh mit 8:2 (8. Minute) vorn. Die 6:0-Deckung stand sehr stabil und ließ dem Rückraum der Gäste zunächst keine Chance zur Entfaltung. Lediglich über den Kreis blieb Tarp über die gesamte Spielzeit gefährlich. Die Gäste bemühten sich zwar verzweifelt, in die Partie zu kommen, doch nach jedem Torerfolg mussten sie im Gegenzug die direkte Antwort des DSV hinnehmen. Besonders in der ersten Halbzeit stand zudem mit Oliver Schröder ein sicherer Rückhalt im DSV-Kasten, der die sich kurzzeitig einschleichenden Nachlässigkeiten der DSV-Abwehr für seine Vorderleute mit der gewohnten Ruhe ausbügelte. So konnten die Gastgeber zahlreiche Konter laufen, die vor allem Falk Heinrich mehrfach zu Treffern nutzen konnte. Mit einem beruhigenden 17:11-Vorsprung ging es dann in die Kabine zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Doberaner nahtlos an die Leistungen der ersten Hälfte an und bauten ihre Führung auf 21:11 (38.) aus. Dies lag vor allem daran, dass die Gastgeber diesmal nur schwer auszurechnen waren, denn während Borchardt, Gerber, Kraeft und Nartey aus dem Rückraum Treffer um Treffer setzen konnten, blieb Marcus Schlette am Kreis immer anspielbar und im Abschluss abgeklärt. Auch der Mitte der zweiten Hälfte eingewechselte Christoph Käckenmeister nutzte die überlegten Anspiele zu drei schönen Treffern von Außen.

Die erfreulich faire Partie, die von den Hamburger Schiedsrichtern Franz/Heitland sehr abgeklärt und unauffällig geleitet wurde, entwickelte sich im weiteren Verlauf immer mehr zum Schaulaufen für die DSV – Spieler. Dabei gewährte Dirk Weisheitel, der den beruflich verhinderten Stefan Kultermann auf der Bank vertrat, frühzeitig auch den Spielern aus der zweiten Reihe Gelegenheit um sich auszuzeichnen. Einen Bruch im Spiel des DSV gab es diesmal nur kurzzeitig, als die Gäste in der 50. Minute ihre Deckung zum 4:2-Verband umstellten und die Gastgeber sich zu wenig ohne Ball bewegten. Da die Hausherren zu diesem Zeitpunkt aber bereits mit zwölf Toren (30:18) führten, hatte dies keine schwerwiegenden Auswirkungen. Zwar konnten die Gäste das Ergebnis aus ihrer Sicht etwas freundlicher gestalten, doch am Ende siegten die Doberaner, die in der letzten Spielminute mit Standing Ovations von ihren Fans gefeiert wurden, souverän und in der Höhe fast noch unter Wert mit 35:26. Nach der Partie feierten die Doberaner ihren Sieg nur kurz mit ihren Fans, da es gleich im Anschluss zur ausgelassenen Weihnachtsfeier ins Warnemünder Neptun-Hotel ging. Interimstrainer Dirk Weisheitel lobte nach dem Spiel vor allem den engagierten Auftritt der DSV-Sieben und freute sich über den gelungenen Einstand von Empor-Leihgabe Marvin Nartey. „Durch diese Alternative auf der Bank können unsere Rückraumleute auch mal eine etwas längere Pause einlegen" . Durch den Sieg zogen die Münsterstädter in der Tabelle an den Gästen vorbei und könnten nun am kommenden Sonnabend, erneut in eigener Halle, gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld durch einen Sieg mit ausgeglichenem Punktekonto die Hinrunde beenden.

DSV: Oliver Schröder, Robert French, Torsten Richter – Clemens Borchardt (8/4), Marvin Nartey (4), Torsten Frahm (1), Falk Heinrich (3), Christian Gerber (5), Chris Wagner, Marco Schröder, Marcus Schlette (7), Christoph Käckenmeister (3), Alexander Kraeft (3).

von Terr Roger - am 14.12.2006 00:12
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