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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Marjorie

Kropp-Tetenhusen - Schülp/Westerrönfeld 30:21

Startbeitrag von Marjorie am 11.12.2006 11:08

Zurück in der Erfolgsspur

KROPP.
Die Männer der HSG Kropp−Tetenhusen haben ihren Negativtrend in der Handball−Regionalliga beendet. Mit einem 30:21−Sieg (12:9) gegen den Aufsteiger HSG Schülp−Westerrönfeld konnte die Mannschaft von Trainer Kai Nielsen nach den zuletzt erlittenen vier Niederlagen endlich wieder etwas Zählbares einfahren.

Rund 300 Zuschauer fanden sich in der Kropper Geestlandhalle ein, um das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsduell zu verfolgen. Der Spielverlauf war dann jedoch eher einseitig: Während die Hausherren über die nahezu kompletten 60 Minuten den Taktstab schwangen, ließen die Gäste aus Westerrönfeld Regionalligaformat weitestgehend vermissen.

HSG−Coach Kai Nielsen fiel es daher auch nicht schwer, den Erfolg richtig einzuordnen: "Nach unserer Durststrecke war dieser Sieg ungemein wichtig für das Selbstvertrauen. Allerdings hielt sich die Gegenwehr der Gäste auch in Grenzen. Mit etwas mehr Konsequenz hätte der Sieg auch höher ausfallen können."

Zufrieden war das Kropper Lager jedoch allemal. Wie motiviert das Nielsen−Team war, bekamen die überforderten Westerrönfelder gleich leidvoll zu spüren. 7:0 hieß es nach zehn Minuten, wenig später verkündete die Anzeigetafel sogar einen 10:1−Vorsprung (15.). Bereits zu diesem Zeitpunkt schien die Partie entschieden, waren die Kropper ihrem Kontrahenten doch in jeder Hinsicht überlegen.

Als das Derby sich jedoch als Spaziergang zu entpuppen drohte, traten die unsicheren Schiedsrichter auf den Plan. Mit einigen schwer nachzuvollziehenden Entscheidungen bremsten sie den HSG−Express und halfen Westerrönfeld auf die Sprünge. Der Klassenneuling bedankte sich artig und verkürzte bis zur Pause noch auf 9:12.

Der Zwischenspurt der Gäste war jedoch nicht mehr als ein kurzes Strohfeuer. Im zweiten Durchgang dominierte wiederum die HSG Kropp−Tetenhusen. Angetrieben vom überragenden Malte Plöhn baute man den Vorsprung schnell wieder auf 17:10 (39.) und 21:13 (45.) aus.

Die Schlussphase bis zum 30:21−Endstand verlief dann in ruhigen Bahnen. Zu deutlich war die Dominanz der Hausherren, die ihren sechsten Tabellenplatz behaupteten.

HSG Kropp−Tetenhusen: Koch, Heinemann − Henrich, Greve, Thomas (1), R. Kobs (2), S. Kobs (8), M. Plöhn (11/5), Hohnsbehn (1), Henningsen (3), Wichmann (1), Carstens (2), Sievers, L. Plöhn (1)

Zuschauer: 300

Florian Bleifuß

Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?c=v2105385.339

Antworten:

21:30 - HSG Schülp/Westerrönfeld agiert im Derby wie ein Absteiger

Kropp -
"Was war das denn für ein merkwürdiges Derby?", fragten sich die 350 Handball-Fans in der Kropper Geestlandhalle am Freitagabend. In einer einseitigen Partie bezwang die HSG Kropp/Tetenhusen die HSG Schülp/Westerrönfeld mit 30:21 (12:9). Während die Kropper damit ihre Negativserie mit vier Niederlagen in Folge beendeten, rutschte Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld wieder ans Tabellenende der Handball-Regionalliga.

Nach elf Minuten rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Mit 7:0 führten die Gastgeber. Und dabei versuchte Gäste-Coach Gunnar Kociok vor Anpfiff alles, sein Team heiß zu machen. Beim Warm-Up klatschte er demonstrativ mit jedem Spieler ab. Genützt hat es nichts. Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Hausherren. Die HSG Kropp/Tetenhusen profitierte in häufiger Überzahl von den vielen technischen Unzulänglichkeiten der Schülp/Westerrönfelder. "Wir sind einfach bissiger und aggressiver ins Spiel gegangen", meinte Kai Nielsen. "So wollt ihr doch nicht weitermachen", waren dagegen Kocioks deutliche Worte an sein Team in einer Auszeit. Die Gäste waren mit ihrem Latein am Ende, hatten nach 18 Minuten bereits alle 12 Feldspieler eingesetzt. Doch dann baute die Nielsen-Truppe den Gegner ausgerechnet in doppelter Überzahl wieder auf, als ihnen kein Treffer gelang, wieder auf. Bis zur Pause verkürzte der Aufsteiger auf 12:9.

"Ich habe keinen dramatischen Bruch in unserem Spiel gesehen", so Nielsen. Ein stärkerer Gegner hätte vielleicht die kurzzeitige Schwächephase der Gastgeber besser zu nutzen gewusst. Nicht so die HSG Schülp/Westerrönfeld, die nach dem Wechsel wieder in alte Fehler verfiel. Erneut brauchten die Gäste sieben Minuten bis zum ersten Treffer. Ein Führungsspieler wurde schmerzlich vermisst. Gestützt auf Torwart Norman Koch, den 12-fachen Torschützen Malte Plöhn sowie Steffen Kobs schraubte die bessere HSG an diesem Abend das Ergebnis in Höhe. Nur noch einmal flackerte das Westerrönfelder Licht kurz auf, als man mit drei Toren in Folge auf 17:13 (41.) verkürzen konnte. Danach spielte nur noch der Gastgeber, der einen souveränen Derby-Sieg nach Hause brachte. Nielsen gab in der Schlussphase allen Akteuren Spielanteile. "Im Derby geht’s nicht darum, hoch zu gewinnen. Es zählen nur die zwei Punkte. Wir sind hochzufrieden, was wir bisher geleistet haben. Hätte mir einer gesagt, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt 17 Punkte auf dem Konto haben, den hätte ich für verrückt erklärt", so Nielsen.

Gunnar Kociok hingegen stand nach Abpfiff deprimiert in der Kropper Halle. "Ich weiß gar nicht, warum wir noch trainieren, wenn man sich eh nicht an die Vorgaben hält. Das war heute einfach nur peinlich. Ich habe mich geschämt. Wir haben wie ein Absteiger gespielt", sparte Kociok nicht mit Kritik.

HSG Kropp/Tetenhusen: Koch (1.- 60.), Heinemann (bei einem 7m) - M. Plöhn (12/5), R. Kobs (2), S. Kobs (8), Henningsen (2), Hohnsbehn (1), Carstens (2), Wichmann (1), L. Plöhn (1), Thomas (1), Hendrich, Greve, Sievers.

HSG Schülp/Westerrönfeld: Töllner (1.- 60.), Ziegler (bei einem 7m) - Moll (2), Jüschke (3), Hohnsbehn (3), Heitmann (3), Bötel (3), Philipp Petriesas (3/3), Cordes (2), Woldt (1), Schrader (1), Seibel, Paasche, Patrick Petriesas.

Zuschauer: 350.

BJÖRN CARSTENS

Quelle: www.shz.de

von Marjorie - am 11.12.2006 11:10
Kropp gewinnt einseitiges Derby

Kroppp / bc -
Damit ist Kropps Negativserie mit vier Niederlagen in Folge gerissen. Schülp/Westerrönfeld muss bei fünf Regelabsteigern aufpassen, nicht den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu verlieren. Nach elf Minuten rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Mit 7:0 führten die Gastgeber. Und dabei hatte Gäste-Coach Gunnar Kociok vor Anpfiff alles versucht, sein Team heiß zu machen. Beim Warm-Up klatschte er mit jedem Spieler ab. Genützt hat es nichts.

Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Hausherren. Kropp profitierte in häufiger Überzahl von vielen technischen Unzulänglichkeiten der Gäste. "Wir sind einfach bissiger und aggressiver ins Spiel gegangen", meinte Kai Nielsen. Die Gäste waren mit ihrem Latein am Ende, hatten nach 18 Minuten bereits alle zwölf Feldspieler eingesetzt. Doch dann baute die Nielsen-Truppe den Gegner in doppelter Überzahl, als kein Treffer gelang, wieder auf.
Bis zur Pause verkürzte der Aufsteiger auf 9:12. "Ich habe keinen dramatischen Bruch in unserem Spiel gesehen", so Nielsen. Ein stärkerer Gegner hätte vielleicht die kurzzeitige Schwächephase der Gastgeber besser zu nutzen gewusst. Nicht so die HSG Schülp/Westerrönfeld, die nach dem Wechsel wieder in alte Fehler verfiel.

Erneut brauchten die Gäste sieben Minuten bis zum ersten Treffer. Ein Führungsspieler wurde schmerzlich vermisst. Gestützt auf Torwart Norman Koch, den zwölffachen Torschützen Malte Plöhn sowie Steffen Kobs, der stets dahin geht, wo es weh tut, schraubte die bessere HSG an diesem Abend das Ergebnis in Höhe. Nur noch einmal flackerte das Westerrönfelder Licht kurz auf, als man mit drei Toren in Folge auf 17:13 (41.) verkürzte.

"Im Derby geht’s nicht darum, hoch zu gewinnen. Wir sind hochzufrieden, was wir bisher geleistet haben. Hätte mir einer gesagt, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt 17 Punkte haben, den hätte ich für verrückt erklärt", so Nielsen.

HSG Kropp-Tetenhusen: Koch (1.- 60.), Heinemann (bei einem 7m) - M. Plöhn (12/5), R. Kobs (2), S. Kobs (8), Henningsen (2), Hohnsbehn (1), Carstens (2), Wichmann (1), L. Plöhn (1), Thomas (1), Hendrich, Greve, Sievers.

HSG Schülp-Westerrönfeld: Töllner (1.- 60.), Ziegler (bei einem 7m) - Moll (2), Jüschke (3), Hohnsbehn (3), Heitmann (3), Bötel (3), Ph. Petriesas (3/3), Cordes (2), Woldt (1), Schrader (1), Seibel, Paasche, Pa. Petriesas.

Zuschauer: 350.

Quelle: www.shz.de

von Marjorie - am 11.12.2006 11:12
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