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Marjorie

Loitz - BraHU 32:33 (17:18)

Startbeitrag von Marjorie am 11.12.2006 11:18

Handball: SG BraHU gewinnt 33:32 beim HSV Peenetal Loitz

Der erhoffte Befreiungsschlag

Im Heimspiel am kommenden Wochenende gegen den ATSV Stockelsdorf will die Regionalliga-Truppe nachlegen.


Von Joachim Jakstat

Bad Bramstedt - Unmittelbar nach dem Schlusspfiff stürzten die Ersatzspieler von der Bank zu ihren Kollegen aufs Spielfeld, bildeten einen Kreis und tanzten ausgelassen in der Halle. "Auswärtssieg, Auswärtssieg!" skandierten die Regionalliga-Handballer der SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg nach ihrem 33:32- (18:17)-Erfolg in der Auswärtspartie beim HSV Peenetal Loitz. Es war offensichtlich, welch schwere Last den Gästen von den Schultern gefallen war.

"Das war wie ein Befreiungsschlag", kommentierte Trainer Jens Häusler den zweiten Saisonerfolg in fremder Halle. "Wir haben uns nach vier Niederlagen in Folge zurückgemeldet. Das war keine spielerische Glanzleistung, aber das Team hat von der ersten bis zur letzten Minute gezeigt, dass es gewinnen wollte", so der strahlende Coach, dem genau wie seinen Spielern die Erleichterung ins Gesicht geschrieben stand.

"Alle Spieler haben sich an die vorgegebene Marschroute gehalten", lobte Häusler sein Kollektiv, das auf der vierstündigen Rückfahrt endlich einmal Grund zum Feiern hatte.

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut gewesen. Mit Ingo Ahrens (Grippe), Thorre Breckwoldt (Polizeieinsatz) und Jan Wrage (Knieverletzung) fehlten drei Akteure komplett. Henning Scholz und Björn Alpers spielten angeschlagen, Christian Jürchott wurde wegen einer Rückenverletzung gar nicht eingewechselt.

In der vergangenen Woche hatten sich Spieler und Coach im Trainer noch einmal ordentlich die Meinung gesagt. Das reinigende Gewitter zahlte sich in Loitz aus. Nach nervösem Beginn mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten und einem schnellen 0:2-Rückstand nahm die SG BraHU das Heft in die Hand. Nach zwanzig Minuten lagen die Gäste mit 17:13 in Führung. Dann kam der befürchtete Einbruch; Loitz konnte bis zur Pause auf 17:18 verkürzen. Doch diesmal ließen sich die Kurstädter nicht aus der Bahn werfen.

"Wir wollten den Sieg erzwingen", sagte Kapitän Jan-Henning Himborn. In der 40. Minute lagen die Gäste mit 26:19 in Führung. "Dann wollten wir das Ergebnis nur noch verwalten", so Jens Häusler. Loitz verkürzte auf 27:29. In der Schlussphase legte die SG BraHU dann aber noch einmal einen Gang zu; mit dem 33:30 war die Partie entschieden.

Die Punkte neun und zehn sind im Abstiegskampf Gold wert, zumal am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den ATSV Stockelsdorf die Chance besteht, noch einmal nachzulegen.

Spielverlauf: 2:0, 2:3, 5:5, 7:7, 11:11, 11:13, 13:17 17:18 - 17:21, 18:23, 19:26, 27:29, 29:30, 30:33, 32:33.

Die Tore der SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg: Tim Früchtenicht (10/5 Siebenmeter), Jan-Henning Himborn (8), Björn Alpers (5), Jens Thöneböhn (4), Philipp Liebe (3), Lars-Uwe Lang (2), Frank Moreau (1).

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/12/11/650753.html

Antworten:

1. Männer steckt unerwartete Heimniederlage ein

Am Sonnabendnachmittag hatten der HSV Peenetal Loitz in heimischer Halle vor über 250 Zuschauern die Gelegenheit, mit einem Sieg gegen das „Kellerkind“ SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg die obere Tabellenhälfte in der Handball-Regionalliga Nordost anzupeilen. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße. Denn 32:33 hieß es am Ende für die Rand-Hamburger.
Für die Peenestädter war die achte Niederlage im 15. Spiel doppelt bitter. Schließlich wurde nicht nur der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz verpasst, der Tabellenzwölfte muss seit Samstagabend 18.30 Uhr auch wieder mit der SG BraHU rechnen. Diese haben nach ihrem fünften Saisonsieg nur noch zwei Zähler Rückstand auf Loitz.

„Das war eine ganz schlechte Heimleistung von uns. Wir haben es vor allem in Halbzeit eins nicht verstanden, das umzusetzen, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten“, ärgerte sich HSV-Coach Wolfgang Koch zu recht. Wie schon in den Wochen zuvor schafften es die Loitzer mal wieder nicht, über 60 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Kamen sie zuletzt daheim gegen Ahrensburg (30:26) und beim AMTV Hamburg (26:26) noch mit einem blauen Auge davon, ging das diesmal schief.

Und dabei hätten die Gastgeber in der Schlussphase die Partie fast noch zu ihren Gunsten gedreht. Bis zur 40. Minute sah der Gast beim Stand von 25:19 noch wie der sichere Sieger aus. Doch eine Schlussphase, geprägt von viel Einsatz und Leidenschaft seitens der Heimmannschaft, machte die schlechte Angriffsleistung wett. „Auf einmal ging es. Da hat sich die Mannschaft zusammengerissen und noch mal toll gekämpft“, so Koch.

Einen großen Anteil an der Aufholjagd, die 15 Sekunden vor Ende wegen eines misslungenen Kempas aber nicht mit dem 33:33 belohnt wurde, hatte Keeper Christian Genuttis. Mitte der zweiten Hälfte gekommen, erwies sich der HSV-Schlussmann als Fels in der Brandung.
Ebenfalls gute Noten, wenn auch wie alle anderen Feldspieler mit ein paar Abstrichen, verdiente sich Sven Präkels. Sieben Treffer markierte die Stralsunder Leihgabe – so viele wie noch nie im Dress des HSV Peenetal.

Tilo Berner

Quelle: Nordkurier

von Marjorie - am 11.12.2006 11:24
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