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M@rkus

Ahrensburg - Usedom

Startbeitrag von M@rkus am 15.12.2006 08:57

Unser Hallenzeitung "Handball-News" mit dem Infos zum Spiel gegen den HSV Insel Usedom (Sonntag, 17.12.2006, 17 Uhr, Heimgartenhalle) ist onine und liegt zum Download auf unseren Seiten bereit:

http://www.atsv.de/handball/handballnews.php

Antworten:

HSV-Team darf nicht zu brav sein

HSV-Coach Peter Pysall bemängelt die Chancenverwertung seiner Mannschaft. Er verlangt mehr Kaltschnäuzigkeit und Cleverness im Spiel.


Am Sonntag muss die 1. Mannschaft des HSV Insel Usedom gegen den Ahrensburger TSV ran. Das Spiel in der Heimgartenhalle in Ahrensburg beginnt um 17 Uhr.

Beim Einsatz der Spieler stehen noch Fragezeichen hinter Marcel Saß (Magen-Darm-Virus) und Daniel Holtz. Der Rückraumspieler ist zwar bereits wieder im Training, klagt jedoch noch über „Rest“-Schmerzen. „Wir wollen nichts riskieren“, so Trainer Peter Pysall, der jedoch auch die Möglichkeit in Betracht zieht, dass Holtz kurzfristig eingesetzt wird. Trainingsrückstand hat Eik Wicht, der in der Woche zu einem Zivildienstlehrgang war und erst heute wieder bei der Mannschaft ist. Mit von der Partie sein wird auch Felix Klepp. Er feierte gestern seinen 19. Geburtstag, herzlichen Glückwunsch!

Die Niederlagen gegen Cottbus und Schwartau macht „Py“ seinen Jungs nicht zum Vorwurf. „Beide Mannschaften haben gezeigt, dass sie nicht zu unrecht an der Spitze der Tabelle stehen.“ Dennoch bemängelt der Trainer die fehlende Chancenverwertung in beiden Spielen und die damit verbundene Kaltschnäuzigkeit seiner Spieler. „Die Leistungen waren vom Ansatz her nicht schlecht. Wir brauchen aber mehr Konstanz und dürfen nicht so brav spielen“. Pysall baut hier auf die Erfahrungen seiner älteren Spieler, die „sich aber mehr in die Mannschaft einbringen und regelmäßig ihr wahres Können zeigen müssen. Vor allem Tomasz Gala ist hier gefragt.“

Einfacher wird es gegen Ahrensburg aber auch nicht. Die Randhamburger gewannen die beiden letzten Spiele (Stockelsdorf und Nord-NF) in überzeugender Manier – mit starken Torhüterleistungen – und werden auch am Sonntag alles daran setzen, in diesem Heimspiel zu punkten.

Ralf Edelstein

Quelle: Ostsee-Zeitung vom 15.12.2006

von M@rkus - am 15.12.2006 12:43
Doppel-Spieltag in Heimgartenhalle

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/12/16/654171.html

von M@rkus - am 16.12.2006 08:41

Ahrensburg - Usedom 24:29 (15:12)

Heimniederlage zum Jahresabschluss

ATSV - HSV Insel Usedom 24:29 (15:12)


Die Regionalliga-Handballer des Ahrensburger TSV haben die Chance vergeben, ihr Punkteposter für die Weihnachtspause weiter auszubauen. Die Begegnung mit dem HSV Insel Usedom hatten sie lange Zeit kontrolliert, bevor eine Rote Karte gegen Christian Schedeit sie aus dem Konzept brachte. Am Ende unterlagen die Schlossstädter mit 24:29 (15:12).

Ohne Frage spielentscheidend war der Feldverweis für Rückraumspieler Schedeit in der 33. Minute. Der bis dahin torgefährlichste Ahrensburger Rückraumspieler foulte an der Mittellinie seinen Gegenspieler Alexander Gleß, um die zweite Welle der Usedomer zu stoppen. Die beiden Unparteiischen Nikos Seliger und Martin Thöne aus Berlin interpretierten dieses Foul als eine „Regelwidrigkeit, die die Gesundheit des Gegenspielers gefährdete“ und schickten Schedeit auf die Tribüne. Und auch wenn die Entscheidung vertretbar war, so war sie doch hart. Zumal Schedeit zuvor mit sechs Treffern als einziger Rückraumspieler des ATSV Torgefährlichkeit ausgestrahlt hatte.

Grundlage für die 17:13-Führung der Stormarner nach 33 Minuten war vor allem die kompakte Abwehr gewesen. Hinzu kam, dass Steffen Reider im Tor allein in den ersten 30 Minuten 12 Bälle parieren konnte. Doch nach dem Ausfall von Schedeit war es vorbei mit der Ahrensburger Herrlichkeit. In der Offensivabteilung klappte gar nichts mehr und die Gäste aus Vorpommern spielten nun im Angriff ihre individuelle Stärke aus. In den 20 Minuten nach Schedeits Hinausstellung gelangen den Hausherren gerade einmal zwei Treffer. Usedom hingegen brachte den Ball elf Mal im Ahrensburger Gehäuse unter.

Doch die Partie war trotzdem noch nicht entschieden. Spät nahmen die Schützlinge von Trainer Jens Lüdtke den Kampf an und kamen nach dem 19:24-Rückstand noch einmal auf 22:25 und 24:27 heran. Doch die Gäste ließen sich den Sieg nun nicht mehr nehmen und gewannen am Ende verdient mit 29:24.

Der ATSV geht also mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis und auf Platz acht der Tabelle in die kurze Winterpause. Der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang beträgt nach wie vor vier Punkte. „Trotz der Niederlage gegen Usedom können wir mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein“ formulierte der noch verletzte Kapitän Philipp Ruge eine erste Bilanz. „Immerhin hatte uns jeder als Absteiger Nummer eins auf der Rechnung“ ergänzte der Rückraumspieler. Die letzte Hinrundenpartie beim SV 63 Brandenburg-West folgt nun erst nach dem Jahreswechsel am Samstag, dem 6. Januar (18 Uhr, Sporthalle Max-Josef-Metzger-Straße).

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Steffen Reider (1.-60., 18 Paraden), Florian Schmidt (n. e.) – Thiago Santos (7/2), Christian Schedeit (6), André Peter, Patrick Ranzenberger (je 3), Marc Feldtmann, Alexander Bär (je 2),.Christoph Palder (1), Dennis Kondziella, Markus Fraikin (n. e.), Hanno Jost (n. e.).

Usedom: Lars Müller, Stefan Köpke – Mateusz Zaremba (7/2), Tomasz Gala (5), Ben Teetzen, Alexander Leow, Alexander Gleß (je 4), Felix Klepp (3), Eik Wicht (2), Tobias Painke, Gordon Wicht, Erik Pommering, Nico Heidenreicht, Daniel Holtz.

Schiedsrichter: Nikos Seliger, Martin Thöne (Berlin).

Siebenmeter: 2/2 : 3/2 (Zaremba übers Tor).

Zeitstrafen: 4:3 (Santos 5., Feldtmann 28., Peter 46., Ranzenberger 59. – Leow 18., Klepp 37., 44.).

Rote Karte: Schedeit (ATSV, 33., wegen "gesundheitsgefährdender Regelwidrigkeit").

Spielverlauf: 2:0, 2:2, 3:2, 5:4, 5:5, 7:5, 7:6, 11:6, 12:7, 12:11, 14:11, 15:12 – 16:12, 17:13, 17:17, 19:17, 19:24, 20:24, 20:25, 22:25, 24:27, 24:29.

Zuschauer: 150.

von M@rkus - am 18.12.2006 11:33

Re: Ahrensburg - Usedom 24:29 (15:12)

Ahrensburg verliert nach 11:6-Führung noch 24:29

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/12/19/655660.html

von M@rkus - am 21.12.2006 14:09

Re: Ahrensburg - Usedom 24:29 (15:12)

Zweiter Auswärtserfolg für den HSV

Ahrensburger TSV - HSV Insel Usedom 25:29 (15:12)


Krankte die erste Hälfte beim HSV noch am alten Leiden, der Chancenverwer- tung, machten die Insulaner in Halbzeit zwei alles richtig.

Die Handballmänner der HSV Insel Usedom haben durch den zweiten Auswärtssieg ihren zehnten Platz in der Regionalliga Nordost festigen können. Dem Erfolg Ende September in Tarp ließ die junge Crew von Trainer Peter Pysall jetzt beim bis dato in der Tabelle überraschend gut platzierten Ahrensburger TSV ein 29:24 (12:15) folgen. Allerdings profitierten die Insulaner von der harten Entscheidung des Berliner Schiedsrichtergespanns Karamuk / Seliger, das nach 33 Minuten den bis dahin wirkungsvollsten Ahrensburger, Rückraumspieler Christian Schedeit, disqualifizierte.

Ob das Foul Schedeits, begangen auf Höhe der Mittellinie, um den Vormarsch von Alexander Gleß zu stoppen, mit einer roten Karte zu bestrafen war, sei dahingestellt. Spiel entscheidende Bedeutung kam der Szene jedoch zu. Zum einen führten die Ahrensburger noch mit 17:14 und zum anderen fehlten den Hausherren danach die Alternativen im Spielaufbau. Da Regisseur Philipp Ruge (Kahnbeinbruch) noch bis Mitte Januar pausieren muss und ATSV-Rückraum-Ass Christoph Palder nach einer Magen-Darm-Infektion kraftlos wirkte und nur einmal traf, gewannen die ballsicheren Gäste in den letzten 20 Minuten schnell die Oberhand.

Peter Pysall wollte die Entscheidung der Schiedsrichter gegen Schedeit, den er selbst zu Schweriner Zeiten in der A-Jugend trainierte, nicht kommentieren. „Für die Ahrensburger war es Pech“, räumte der Coach jedoch sportlich fair ein. „Aber meine junge Mannschaft hat diese Situation auch genutzt, nachdem sie vor der Pause noch unzählige Chancen ausgelassen hatte.“
Gegen die im Mittelbereich kompakt stehende 6:0-Abwehr der Ahrensburger hatten die Usedomer zwar von Beginn an das richtige Rezept und kamen nach druckvollen Ballpassagen immer wieder auf den Außenpositionen zu klaren Torchancen. Im Abschluss scheiterten die HSV-Spieler jedoch mehrfach am ehemaligen Bundesliga-Torwart Steffen Reider, der bei zwölf Paraden auch Tempogegenstöße parierte und Mateusz Zaremba dazu verleitete, einen Siebenmeter per Aufsetzer über das Tor zu werfen.

„Meinen jungen Leuten fehlt noch die Abgeklärtheit und Erfahrung. Deshalb stehen wir in der Staffel als Zehnter auch auf dem richtigen Tabellenplatz. Die Mannschaft braucht noch Zeit, um alle ihre Qualitäten auch umsetzen zu können“, sagte Trainer Pysall, der insofern gefragt war, seinem Team in der Pause die richtigen Impulse zu geben und auch die richtigen Maßnahmen traf. Er wechselte seinen glücklosen Torwart Stefan Köpke aus und brachte den 19-jährigen Lars Müller ins Spiel. Auf die Rechtsaußen-Position beorderte er den gleichaltrigen Alexander Leow.
Mit Müller gewann die Usedomer Deckung an Sicherheit und Linkshänder Leow hatte mit fünf Treffern großen Anteil daran, dass sich das Blatt zu Gunsten der Gäste wendete. Während Ahrensburg fast eine Viertelstunde kein Tor mehr gelang, machte das HSV-Team aus einem 17:19-Rückstand einen 24:19-Vorsprung. Wichtige Akzente setzte dabei auch Felix Klepp, der in der Rückraummitte die Schützen Zaremba und Gala entlastete, selbst traf und Kreisläufer Gleß mehrfach gut in Szene setzte. „Ich bin zufrieden“, sagte Peter Pysall und freute sich auf eine beschwingte Busfahrt durch die Nacht zurück nach Vorpommern.

HSV Insel Usedom: Müller (2. Halbzeit), Köpke; E. Wicht 1, Painke (n.e.), Gala 5, Teetzen 4, Leow 5, Klepp 3, Pommerening, Gleß 4, Zaremba 6/2, Saß, G. Wicht 1.

Zeitstrafen: 5/3 (Rot gegen Schedeit/ATSV/33.).

Siebenmeter: 2/2; 3/2 (Zaremba vergibt gegen Reider).

Schiris: Karamuk/Seliger (Berlin).

Manfred Bode

Quelle: Ostsee-Zeitung vom 19.12.2006

von M@rkus - am 21.12.2006 14:11
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