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M@rkus, daxel, LUAL

SV 63 Brandenburg/West - Ahrensburger TSV

Startbeitrag von daxel am 04.01.2007 10:40

Neujahrsauftakt für West (Pressemeldung BRAWO)

Handballer des West SV 63 empfangen am 6. Januar den Ahrensburger TSV

Brandenburg (ter). Nur knapp drei Wochen Wettkampfpause liegen zwischen dem letzten Punktspielauftritt des SV 63 Brandenburg West im Jahr 2006 (16. Dezember 32:41-Niederlage beim VfL Bad Schwartau) und dem letzten Hinrundenspieltag am kommenden Sonnabend. Dann erwarten die West-Handballer um 18 Uhr den Ahrensburger TSV.

Die Randhamburger rutschten nur durch die umstrittene Relegationsrunde gegen Tempelhof/Blau-Weiß Berlin im schon laufenden Punktspielbetrieb noch in die Regionalliga. Dass sie ihre Berechtigung in der Liga haben, beweisen ihr momentan achter Platz, bei 16:16 Punkten und 456:479 Toren. Am letzten Spieltag patzten die Ahrensburger überraschend in eigener Halle gegen den HSV Insel Usedom. Zwischenzeitlich führten sie sogar mit 11:6 Toren und gaben das Spiel nach einer viertelstündlichen Torflaute im zweiten Durchgang noch mit 24:29 ab.

Allerdings haderte ATSV-Trainer Jens Lüdtke mit den Schiedsrichtern, die nach 33 Minuten seinen besten Akteur, Christian Schedeit, mit einer roten Karte vom Parkett schickten. Auf den 1,95 Meter großen Rückraumspieler müssen die Brandenburger am Samstag besonders aufpassen. Christian Schedeit führt nicht nur klug Regie, sondern glänzt auch als Torschütze.

In dieser Funktion wird er nur noch von Christoph Palder übertroffen, und dass nicht nur in der Körpergröße (2,03 m). Der Rückraumspieler, der auf der linken wie auch rechten Seite eingesetzt wird, kam in seinen 16 Partien auf 102 Treffer Darunter ist allerdings kein Siebenmetertor. Damit erzielt der Hüne im Schnitt 6,4 Feldtore pro Spiel. Den Wirkungskreis dieses Spielers einzugrenzen, muss eines der Hauptanliegen der Westabwehr sein. Eine andere „Wunderwaffe“ der Norddeutschen ist Thiagos Santos. Der Linksaußen hat schon 96 Mal ins Schwarze getroffen.

Die Norddeutschen bevorzugen wie auch die Brandenburger eine 6:0-Deckung. Dabei kann sich Coach Jens Lüdtke auf Torhüter Steffen Reider verlassen, der durch gute Reflexe auffällt. Trotz der guten Resonanzen der Ahrensburger hofft Peter Höhne, Trainer des SV 63 West, natürlich am Drei-Königs-Tag auf einen doppelten Punktgewinn und dass das unglaubliche Verletzungspech im Jahr 2007 endlich aufhört. Direkt nach den Weihnachtsfeiertagen hatte er seine Mannschaft, bis auf die Langzeitverletzten Björn Rupprecht und Sven Schößler, vollzählig versammelt. Allerdings hielt sich Stephan Fuchs zunächst nur im Kraftraum auf, um seine Bänder wieder zu stärken.

In dieser Woche muss sich Peter Höhne mit der taktischen Konzeption auseinander setzen, ob er trotz der Ausfälle auf die bewährte 6:0- oder 5:1-Deckung setzt. Durch die Rückkehr von Tobias Kurtz hat der Trainer wieder mehrere Optionen.

Auch im Angriff ergeben sich mehr Varianten, als noch in den vergangenen beiden Spielen. Vielleicht bekommt Patrick Fähling auf der rechten Seite wieder seine Einsatzzeiten. Doch es wird schwer werden den verwaisten Platz von Björn Rupprecht zu füllen. Sein Verlust wird deutlich beim Blick auf die aktuelle Torschützenliste der Regionalliga. Mit 97 Toren belegt er den sechsten Platz, genau zwischen den beiden besten Schützen der Ahrensburger Palder (5.) und Santos (7.).

Im bisherigen Saisonverlauf konnte die West-Mannschaft mit den Handicaps gut umgehen. Davon konnten sich die Fans in den Heimspielen bislang überzeugen. Und gerade in den beiden Heimspielen gegen den Ahrensburger TSV und eine Woche später gegen den AMTV Hamburg (13. Januar) möchte Peter Höhne die volle Punktzahl einfahren: „Gegen die Aufsteiger kann es in den Heimspielen nur Siege neben.“

Antworten:

Zitat
daxel
Und gerade in den beiden Heimspielen gegen den Ahrensburger TSV und eine Woche später gegen den AMTV Hamburg (13. Januar) möchte Peter Höhne die volle Punktzahl einfahren: „Gegen die Aufsteiger kann es in den Heimspielen nur Siege neben.“

Dann kann für uns ja nichts schiefgehen. Irgendwas bringt ihr da durcheinander! Der Aufsteiger seid ihr. AMTV und wir waren auch letzte Saison schon in der Liga!

von M@rkus - am 04.01.2007 11:21
... und noch ein Bericht, der genauso gut recherchiert ist. Also, "Aufsteigerduell", die zweite:

Es zählt nur ein Sieg

HANDBALL / Aufsteigerduell des SV 63 morgen um 18 Uhr gegen Ahrensburg


MARCUS ALERT

BRANDENBURG Die Regionalliga-Handballer hatten zwischen den Feiertagen keine Zeit das Fett der Festtagsgans ansetzen zu lassen. Peter Höhne lud gleich nach Weihnachten wieder zum Training und bis auf die Langzeitverletzten Sven Schößler und Björn Rupprecht waren alle dabei. Allerdings absolvierte Stephan Fuchs wegen seiner Fußverletzung ein spezielles Trainingsprogramm. Somit kann Trainer Höhne morgen ab 18 Uhr im Aufsteigerduell gegen Ahrensburg auf alle Akteure – der Einsatz von Fuchs entscheidet sich unmittelbar vor dem Anpfiff – zurückgreifen.

Wer aufläuft, hängt auch von der taktischen Marschlinie ab. Denn die Randhamburger, die noch nach Saisonbeginn nach Gerichtsurteil und Relegationsspiel in die Liga gerutscht sind, haben einige gefährliche Spieler in ihren Reihen. Dazu gehören in erster Linie die beiden Rückraum-Akteure Christian Schedeit (1,95 m) und Christoph Palder (2,03). Sie sorgten fast im Alleingang dafür, dass die Ahrensburger mit 16:16 Punkten derzeit auf einem guten Mittelfeldplatz stehen.

Der zuletzt verletzte Keeper Matthias Junge ist genauso wieder mit dabei wie nach seinem Nasenbeinbruch Tobias Kurtz. Der wird auf jeden Fall in der Abwehr für mehr Stabilität sorgen. In der Offensive hat Trainer Höhne auch noch andere Alternativen. Auch der Besetzung des rechten Flügels wird Peter Höhne besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn dem gegnerische Linksaußen Thiagos Santos gelangen in dieser Saison bereits 96 Tore. Stellt er den Routinier Günter Krücken dorthin oder den Youngster Felix Richter? Auf jeden Fall zählt am Sonnabend für den SV 63 nur ein Sieg.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10847526/61019/

von M@rkus - am 05.01.2007 08:55
Hallo Markus,

nun nimm das mit den Pressemeldungen mal nicht so eng. Denn trotzdem Ihr letztes Jahr dabei wart, seid Ihr doch nach dem ganzen Chaos zu Saisonbeginn, so etwas wie ein Aufsteiger.
Das ist doch auch nichts Negatives und die Presse weiß es manchmal nicht besser. Über uns gibt es auch oft genug solche toll recherchierten Artikel der Auswärtigen Presse. Mir fällt da ganz spontan der Begriff "Fusionsclub" ein.
Bis Samstag, wünsche uns allen ein gutes Match!

Gruß Axel

von daxel - am 05.01.2007 13:14
Ahrensburg startet in die Rückrunde

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/05/663537.html

von M@rkus - am 06.01.2007 09:30
Wie du siehst, ist "unsere" Presse auch nicht besser. ;-) Die "Rückrunde" startet natürlich erst nächste Woche.

von M@rkus - am 06.01.2007 09:32

SV 63 vs. ATSV 28:24 (13:13)

Der wahre Neuling siegt

Punkt 18:00 Uhr war die kurze Weihnachtspause vorüber und der Neuling aus der Havelstadt hatte die Mannschaft des Ahrensburger TSV zu Gast. Die Norddeutschen verfügen ja bekanntermaßen über Regionalliga-Erfahrung (u. a. aus der vorangegangenen Saison) und erwiesen sich als äußerst spiel- und kampfstarker Gegner. Den besseren Start erwischten die Brandenburger. Der fulminant aufspielende Tom Winter führte Regie und sorgte durch seinen unbedingten Willen und seine Dynamik permanent für Torgefahr. Schnell wurde eine 4:1 Führung herausgespielt. (5. Min). Als nach 15 Minuten das 8:4 erzielt war, erhofften sich die gastgebenden Akteure wohl einen „Frühlingsspaziergang“. Keine sechs Minuten später musste Peter Höhne die Notbremse ziehen. Time-out beim Stand von 9:9. Die erste Gästeführung war nach 29 Minuten zu verzeichnen. John Bräuning war es vorbehalten, mit dem Pausenpfiff einen Strafwurf zum 13:13 zu verwandeln.

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer in der kleinen und wieder prall gefüllten Dynamo-Halle ein unverändertes Spiel. Die Höhne-Truppe legte vor – konnte sich aber zu keinem Zeitpunkt entscheidend absetzen. Beide Abwehrreihen und gut aufgelegte Torhüter bestimmten das Szenario. Tom Winter wurde nun durch den wendigen Thiago Santos kurz gedeckt. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Tobias Kurtz versuchte jetzt das Spiel an sich zu reißen und zeigte einige Einzelaktionen. Doch sein Trainings- und Wettkampfrückstand waren ihm bisweilen deutlich anzumerken. Auf Gästeseite erging es Christoph Palder nicht anders. Auch er musste zwischenzeitlich die Bank drücken. In den letzten 10 Minuten stand er zum heißen Tanz aber wieder auf dem Parkett und markierte gleich den Anschlusstreffer zum 22:21. Thiago Santos erzielte mit dem wohl kuriosesten Treffer (aus schier unmöglichem Winkel) den Ausgleich zum 24:24. Was nun folgte war purer Kampf, bei dem die Heimmannschaft wohl das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte. Hinten glänzte Matze Junge mit zwei weltklasse Paraden und vorn vernaschte die Handball-Legende Günter Krücken den Gästekeeper noch zweimal. Den Schlusspunkt setzte wieder das Küken der Mannschaft – John Bräuning erzielt das 28:24 vom Punkt. Die 63’iger haben jetzt 21:13 Punkte und sind dem großen Ziel (Klasse halten!) wieder ein Stück näher gerückt – wieder 2 Punke, wenngleich der ATSV als eine der kampfstärksten Gegner seine Visitenkarte abgab.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten! Über diese Beobachtungen zum Spiel der Brandenburger werde ich hier aber schweigen.

Fazit:
Interessantes, umkämpftes Spiel, das von zwei gleichwertigen Mannschaften fair geführt wurde. Das Schiedsrichterpaar aus FF/O lag fast immer richtig und agierte insgesamt recht unauffällig. Auf jeder Seite gab’s nur eine Zeitstrafe.

Beste Grüße nach Ahrensburg und alles Gute für die Rückrunde.

Glück Auf!

Alex


von LUAL - am 06.01.2007 21:44

Re: SV 63 vs. ATSV 28:24 (13:13)

ATSV Handball: Chance auf den Sieg vertan

Da war mehr drin. Erst in den letzten Minuten wurde die Auswärtspartie der Regionalliga-Handballer des Ahrensburger TSV beim SV 63 Brandenburg-West entschieden. Fünf Minuten vor Spielende stand es 24:24, dann war das Tor für die Schlossstädter wie vernagelt. So gewann der Aufsteiger am Ende mit 28:24 (13:13) und rückte auf Tabellenplatz vier vor, während der ATSV mit 16:18 Punkten nun nach Ende der Hinrunde auf Platz zehn abrutschte.

Bereits vor der Partie hatte ATSV-Trainer Jens Lüdtke klar gestellt, dass das Spiel für ihn nur Trainingsspielcharakter hat. „Wir brauchen noch zwei bis drei Wochen“, war der Coach sich sicher, nachdem er mit der Mannschaft in den letzten zweieinhalb Wochen lediglich dreimal trainieren konnte. „Mehr gefreut hätte ich mich allerdings, wenn die Mannschaft mich Lügen gestraft hätte“, stellte Lüdtke klar. Doch das tat sie nicht.

Im Spiel beim SV 63, bei dem die beiden Haupttorschützen Björn Rupprecht und Stephan Fuchs sowie Kreisläufer Sven Schößler verletzungsbedingt fehlten, liefen die Stormarner stets einem Rückstand hinterher. Die Brandenburger lösten im Angriff zumeist auf zwei Kreisläufer auf und stellten den Gast damit vor Probleme. Trotzdem schafften es die Ahrensburger immer wieder heranzukommen und glichen nach 8:4-Rückstand zum 9:9 aus. Kurz vor der Pause gingen sie sogar das erste Mal mit 13:12 in Führung, bevor sie per Siebenmeter noch vor dem Wechsel den Ausgleich hinnehmen mussten.

Der ATSV legte gleich nach Wiederanpfiff nach und ging ein letztes Mal in dieser Begegnung mit 14:13 in Führung. Doch innerhalb weniger Minuten lag auf einmal der Gastgeber mit 18:14 in Front. Die Lüdtke-Sieben stemmte sich nun gegen die drohende Niederlage und kam fünf Minuten vor Ende zum 24:24-Ausgleich. Was folgte, war pure Dramatik. Die Brandenburger gingen durch einen Treffer von der Rechtsaußenposition erneut mit 25:24 in Führung. Dann trafen innerhalb von Sekunden Patrick Ranzenberger von der Rechtsaußenposition nur die Latte und Christoph Palder von der anderen Seite nur das Bein von Torhüter Matthias Junge. Den anschließenden Tempogegenstoß verwandelten die Havelstädter zum vorentscheidenden 26:24. Erneut von der Rechtsaußenposition und per Siebenmeter erhöhte der SV 63 noch zum Endstand von 28:24.

Trotz der Niederlage steht der ATSV auch am Ende der Hinrunde auf einem Nichtabstiegsplatz. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den momentan der HSV Peenetal Loitz belegt, beträgt allerdings gerade einmal zwei Punkte. Doch auch auf den Tabellensechsten Ludwigsfelder HC haben die Ahrensburger nur einen Punkt Rückstand. Die Rückrunde verspricht also jede Menge Spannung im Abstiegskampf.

In die Rückrunde startet der ATSV am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Tabellendritten DHK Flensborg. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Heimgartenhalle.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Steffen Reider (1.-60., 20 Paraden), Florian Schmidt (n. e.) – Thiago Santos (7/2), Christian Schedeit, Christoph Palder (je 5), André Peter, Patrick Ranzenberger, Dennis Kondziella (je 2), Alexander Bär (1), Markus Fraikin, Hanno Jost (n. e.).

Brandenburg: Matthias Junge, Norman Greulich - Tom Winter (9), Tobias Kurtz (5), Günter Krücken (4), Stephan Bielicke, Dayan Schulze (je 3), John Bräunig (3/3), Frank Reckzeh (1), Christian Buhtz, Gregor Teichert, Felix Richter.

Schiedsrichter: Andreas Wisnowsky, Gerald Heldt (Frankfurt/Oder).

Siebenmeter: 5/3 : 2/2 (Reider pariert gegen Winter und Bräunig).

Zeitstrafen: 1:1 (Krücken 50. – Feldtmann 44.).

Spielverlauf: 3:0, 5:2, 5:4, 8:4, 8:6, 9:6, 9:9, 11:11, 12:11, 12:13, 13:13 – 13:14, 18:14, 18:17, 20:18, 20:19, 22:19, 22:21, 23:22, 24:22, 24:24, 28:24.

Zuschauer: 380.

von M@rkus - am 08.01.2007 11:03

Re: SV 63 vs. ATSV 28:24 (13:13)

Ahrensburg kassiert 24:28-Niederlage

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/08/665063.html

von M@rkus - am 08.01.2007 11:08
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