Ahrensburg - DHK Flensborg

Startbeitrag von M@rkus am 12.01.2007 10:05

Unsere Hallenzeitung "Handball-News" mit den Infos zum Spiel gegen den DHK Flensborg (Sonntag, 14.1.2007, 17 Uhr, Heimgartenhalle) ist online und liegt zum Download auf unseren Seiten bereit:

http://www.atsv.de/handball/handballnews.php

Antworten:

Ahrensburg - DHK 27:30 (16:13)

DHK gewann trotz Hektik

Handball. Jan Molsen brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

AHRENSBURG. "Das war ein toller Sieg", beschrieb DHK−Manager Rainer Cordes das 30:27 (13:16) der Flensburger beim Ahrensburger TSV. "Nach den zwei Niederlagen war es wichtig, dass die Mannschaft auch wieder ein Erfolgserlebnis hat."

Was wie ein spannendes und enges Spiel aussieht, war in wirklichkeit eine hochdramatische und vor allem vom Schiedsrichtergespann geprägte Partie. Von Beginn an verlief die Begegnung hektisch und zerfahren.

"Das hatte aber weniger mit den Teams als mit der Leistung der "Schieris" zu tun", so Cordes, der auch nach dem Spiel keine richtigen Worte fand, um das Erlebte zu beschreiben.

"Ich bin nun seit zehn Jahren in der Regionalliga dabei, aber so eine Leistung habe ich noch in keiner Begegnung erlebt. 13 Zeitstrafen und zwei Rote Karte standen am Ende bei uns zu Buche. Und der TSV dürfte eine ähnlich Statistik haben", so Cordes.

Dass der DHK am Ende doch die Nase vorn behielt lag allerdings ausschließlich an der Mannschaft selbst. Lief man über weite Strecken der Partie einem Rückstand hinterher, so konnte man sich Mitte der zweiten Halbzeit wieder heranbringen.

"Als die Schiedsrichter im zweiten Durchgang zu unseren Gunsten kippten, nachdem sie in der ersten Halbzeit genau andersrum pfiffen, nutzte die Mannschaft die Gunst der Stunde und holte nicht nur auf, sondern brachte sich dann auch in Führung", berichtet der Manager. Allen voran lief nun Jan Molsen zur großer Form auf. Der Flensburger erzielte gut fü–f Minuten vor Schluss zwei wichtige Treffer und brachte somit seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

"Das war ein hartes Stück Arbeit. Hier werden noch ganz andere Mannschaften Punkte lassen", so das Fazit von Rainer Cordes.

DHK: Schultz − Koch 2, Barthen 3, Karstens 1, Eskildsen,Zschiesche, Johansen, Stotz 5/2, Jessen 1, Klein 4, Kohnagel 6, Molsen 8. Marc Peetz

(Quelle: Flensborg Avis)



DHK gewinnt trotz desolater Schiri-Leistung

30:27 des Tabellendritten beim Ahrensburger TSV

Ahrensburg/anh – Rainer Cordes, Liga-Manager beim Handball-Regionalligisten DHK Flensburg, konnte sich nicht daran erinnern, jemals ein so desolat pfeifendes Schiedsrichtergespann erlebt zu haben. „Es war schon unglaublich, was für Entscheidungen getroffen wurden und welche Hektik dadurch in die Partie hineingetragen wurde.“ Allein 13 Zeitstrafen und zwei rote Karten kassierten die Gäste. Ahrensburg erging es aber auch nicht besser. Glück für den DHK: In der entscheidenden Phase behielten die Flensburger den kühleren Kopf und gewannen mit 30:27(13:16). „So gesehen ist der Erfolg sogar sehr hoch einzuschätzen“ (Cordes).

Dabei waren die Flensburger zunächst schlecht in die Partie gestartet. Und auch die Gastgeber zeigten sich in einer anderen Form als noch im Hinspiel. Beim 40:29 des DHK waren die Ahrensburger nicht über die Rolle des Sparringspartners hinausgekommen.

Doch mittlerweile hatte sich Ahrensburg im Tabellenmittelfeld etabliert und ging auch entsprechend selbstbewusst in die Partie. In der ersten Halbzeit „mit besonders großer Unterstützung durch die Schiedsrichter“ (Cordes) dominierten die Gastgeber und führten lange Zeit mit fünf bis sechs Treffern Differenz. Noch in der 28. Minute lagen die Gastgeber mit 16:11 in Front und konnten nach dem Wechsel noch einmal auf fünf Tore davonziehen.

Was dann geschah, verblüffte Cordes. „Auf einmal kippten die Schiedsrichter und fingen an, uns zu bevorteilen.“ Damit kippte auch das Spiel. So holten die Flensburger Tor um Tor auf und nutzten die zahlreichen Zeitstrafen des TSV mit konzentrierten Überzahlspiel. In der Schlussphase zeichnete sich besonders Jan Molsen, mit acht Treffern bester DHK-Schütze, aus.

DHK Flensburg: Schultz – Koch (2), Karstens (1), Barthen (3), Eskildsen, Zschiesche, Johansen, Stotz (5/2), Jessen (1), Klein (4), Kohnagel (6), Molsen (8).

(Quelle: Flensburger Tageblatt)


Gruß
Michael

von Hüruper - am 15.01.2007 08:17

Re: Ahrensburg - DHK 27:30 (16:13)

Handballspiel am Rande einer Schiedsrichtershow

ATSV - DHK Flensborg 27:30 (16:13)


In einem waren sich Spieler und Verantwortliche beider Mannschaften nach dem Spiel einig: So etwas hatten sie noch nie erlebt. Das Regionalliga-Handballspiel der Männer des Ahrensburger TSV gegen den DHK Flensborg hatte diesen Namen nicht verdient. Im Vordergrund der Partie standen über 60 Minuten die beiden Schiedsrichter Maik Lehmann und Ronny Domke aus Cottbus, die bereits nach neun Minuten den Überblick komplett verloren hatten und in einer Partie ohne jegliche Härte insgesamt 26 Zweiminutenstrafen und zwei direkte Rote Karten verteilten. Zusätzlich mussten noch vier Akteure nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig duschen.

Am Rande dieser Show wurden auch noch zwei wichtige Punkte vergeben, die am Ende der Tabellendritte einfuhr. Dabei hatten die Ahrensburger lange Zeit in Führung gelegen. Bereits mit 15:10 lagen die Männer von Trainer Jens Lüdtke kurz vor der Halbzeit vorne, versäumten es jedoch, diesen Vorsprung noch weiter auszubauen und gingen stattdessen nur mit einer Dreitoreführung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten dreißig Minuten zog der ATSV noch einmal auf 19:15 davon, hatte dann jedoch offensichtlich sein Pulver verschossen. Die Rote Karte gegen Gästetrainer Christian Lutter beflügelte offensichtlich nur die Flensburger, die schnell zum 19:19 ausglichen und erstmals in der Partie nach dem 1:0 wieder mit 20:19 in Führung gehen konnten. Die Stormarner fanden nun kein Mittel mehr, hatten aber auch zu keiner Zeit eine Chance, verbrachten sie doch 22 Minuten in der zweiten Hälfte in Unterzahl.

Weiterhin im Mittelpunkt des Geschehens standen die beiden Unparteiischen. Durch zahllose unverständliche Zeitstrafen- und Siebenmeterentscheidungen auf beiden Seiten verursachten sie bei den Akteuren auf dem Feld, den Verantwortlichen auf beiden Bänken und den 200 Zuschauern in der Heimgartenhalle irgendwann nur noch Kopfschütteln.

Die Roten Karten bleiben bis auf die Disqualifikation von Patrick Ranzenberger ohne Folgen. Dieser wurde wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung vom Feld gestellt und muss mit einer Sperre von mindestens zwei Spielen rechnen.

In der Tabelle stehen die Ahrensburger nun punkt- und torgleich mit dem TSV Ellerbek auf Platz 12. Wäre das der Stand am Ende der Saison und bliebe auch der VfL Potsdam in der 2. Bundesliga auf einem Abstiegsplatz, dann würde es wieder zu zwei Entscheidungsspielen zwischen dem ATSV und Ellerbek um den Abstieg kommen. Damit es soweit nicht kommt, wollen die Schlossstädter bereits am kommenden Samstag die nächsten wichtigen Punkte einfahren. Gegen die HSG Kropp-Tetenhusen haben sie nach der 25:31-Niederlage im Hinspiel noch einiges gutzumachen. Anpfiff der Partie ist nicht – wie zunächst verbreitet – um 16 Uhr, sondern erst um 18 Uhr in der Heimgartenhalle.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Steffen Reider (1.-53., 57.-60., 27 Paraden), Florian Schmidt (53.-57., 2 Paraden) – Thiago Santos (9/4), Patrick Ranzenberger (6), Alexander Bär (5), Christoph Palder (3), Christian Schedeit (2), André Peter, Said Evora (je 1), Marc Feldtmann, Markus Fraikin (n. e.).

Flensborg: Christoph Peters, Oliver Schultz – Peter Stotz (7/3), Jan Molsen (6), Jan Lasse Kohnagel (5), Alexander Klein (4), Maik Barthen (3), Robert Koch, Olaf Karstens (je 2), Kim Jessen (1), Rainer Cordes, Morten Eskildsen, Arne Zschiesche, Sören Johansen.

Schiedsrichter: Maik Lehmann, Ronny Domke (Cottbus).

Siebenmeter: 6/4 : 5/3 (Schedeit und Santos scheitern an Schultz - Reider pariert gegen Stotz, Molsen an den Pfosten).

Zeitstrafen: 14:12 (Schedeit 10., 20., 60., Bär 15., 49., 54., Peter 27., 43., 53., Feldtmann 46., Ranzenberger 52., Reider 53., 53., Palder 56. – Jessen 8., 24., 52., Molsen 9., Koch 17., Karstens 22., Barthen 28., Johansen 33., 59., Stotz 35., 53., Lutter 26.).

Rote Karten: Lutter (DHK, 40., wegen „ständigen Reklamierens“), Jessen (DHK, 52.), Peter (ATSV, 53.), Bär (ATSV, 54.), Schedeit (ATSV, 60., alle nach der dritten Zeitstrafe), Ranzenberger (ATSV, 60., wegen Schiedsrichterbeleidigung).

Spielverlauf: 0:1, 2:1, 5:4, 5:5, 9:5, 9:6, 11:6, 12:7, 12:9, 13:9, 13:10, 15:10, 15:13, 16:13 – 16:15, 19:15, 19:20, 20:21, 21:21, 21:23, 22:24, 23:24, 23:26, 24:26, 24:29, 26:29, 26:30, 27:30.

Zuschauer: 200.

von M@rkus - am 15.01.2007 11:24

Re: Ahrensburg - DHK 27:30 (16:13)

Ahrensburger fühlen sich benachteiligt

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/16/670155.html

von M@rkus - am 16.01.2007 09:33
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