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Forum 3. Liga Nord Handball
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Inselpower

HSV Insel Usdeom - SG BraHU 32:28

Startbeitrag von Inselpower am 15.01.2007 17:10

Mit Teamgeist zum dritten Sieg in Folge
HSV Insel Usedom – SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg 32:28 (15:14)


Drei Siege in Folge und derzeit Platz sechs in der Regionalligatabelle. Das HSV-Team ist auf dem Weg nach vorn. Geht es so weiter, ist der Klassenerhalt nicht in Gefahr. Eines ist offensichtlich: Der HSV Insel Usedom steigt durch seine Leistungen in der Gunst der Zuschauer. Am Sonnabend sahen wiederum 600 Fans ein gutklassiges Regionalligaspiel und ein Gastgeberteam, das seinen dritten Erfolg in Folge feiern konnte. Die Mannschaft war eins, überzeugte durch Teamgeist.
„Die jungen Leute finden immer besser zueinander. Natürlich bringen die Erfolge auch zusätzlichen Schwung“, freut sich HSV-Trainer Peter Pysall. „Mit Hamburg und Bramstedt hatten wir unbequeme Gegner zu bespielen. Doch gerade in diesen beiden Partien war die positive Entwicklung der Mannschaft zu erkennen.“ Pysall hob vor allem das Zusammenspiel mit Kreisläufer Alexander Gleß hervor. „Das Anspiel an den Kreis klappt immer besser.“ Sehenswert waren einige Zuspiele von Tomasz Gala ins Zentrum. Der Kapitän der Mannschaft nimmt die Rolle des Spielmachers immer stärker an.
Hervorragend klappte das Spiel des HSV auch über die rechte Seite. Alexander Leow konnte ein ums andere Mal Akzente auf seiner Position setzen. Selbst aus schier unmöglichen Winkeln zog er den Ball am guten Gästetorwart, Torsten Meyer, vorbei. Unter dieser „rechtslastigen“ Spielweise litt ein wenig der Linksaußen, Ben Teetzen. Er kam zwar zu keinem Torerfolg, doch gerade in der Abwehr strahlte er Sicherheit aus. Hier rackerte er bis zum Umfallen. „Die gute Arbeit im defensiven Bereich war der Garant für den Erfolg, gab Sicherheit im Angriff“, stellte Peter Pysall dann auch unmittelbar nach Spielschluss fest. Und noch einer strahlte: Daniel Holtz. Mit acht Treffern meldete er sich eindrucksvoll zurück. „Die Bremse ist gelöst. Auch vom Kopf her kann ich wieder frei aufspielen“, so der Rückraumstratege.
Das gesamte HSV-Team hat diesen Sieg verdient. Während die erste Hälfte (15:14) noch durchwachsen war, kein Team konnte sich entscheidend absetzen, war Durchgang zwei von der besseren Spielanlage und Kondition der HSV-er gekennzeichnet. BraHU hatte offensichtlich zu sehr auf seine bundesligaerfahrenen Spieler – Jens Häusler und Ingo Ahrens – gesetzt, die dem vorgelegten Tempo aber Tribut zahlen mussten. Kurz nach dem Wechsel enteilte der HSV auf 19:16 (36.). Bramstedt kam wieder heran, doch dann baute das Inseltam den Vorsprung kontinuierlich aus. Das 31:24 (54.) stellte den höchsten Abstand dar. Ab hier waren alle Messen gesungen.
Und noch etwas beeindruckte die Gäste aus Südholstein: das Publikum. „Durch diese Kulisse sind die jungen Spieler auch nervös geworden“, gibt Spielertrainer Jens Häusler zu.

HSV-Aufstellung: Köpke, Müller – E. Wicht, Holtz 8, Gala 6, Leow 5, Klepp, Gleß 7, Heidenreich 1, Zaremba 5/1, Teetzen, Kaufmann.
Siebenmeter: HSV 2/1; BraHU 5/5
Zeitstrafen: HSV 4; BraHu 2
(von Ralf Edelstein, OZ 15.01.2007)
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OZ meint:
Harte Arbeit der Insel-Handballer zahlt sich zunehmend aus

Die junge Pysall-Truppe macht weiter von sich reden. Nach dem dritten Sieg in Serie hat sie sich in der ersten Tabellenhälfte festgesetzt – und so soll es nach dem Willen der Fans bis zum Abschluss der Saison im Mai auch bleiben. Dabei sind die Spiel-Erfolge nur die eine Seite. Wenn man die Mannschaft in den beiden jüngsten Heimspielen erlebt hat, macht vor allem das Wie ihres Auftretens Mut. Sowohl gegen Hamburg, als auch gegen Bramstedt begannen die Partien alles andere als überzeugend, aber beide Male steigerten sich die Gala, Holtz & Co. nach dem Seitenwechsel, zeigten, dass sie kräftemäßig und konditionell tatsächlich topfit sind, rangen und spielten ihre Kontrahenten nieder. Die harte Arbeit der vergangenen Monate beginnt sich auszuzahlen.
Das gilt übrigens auch für die Führung der Mannschaft und der GmbH. Pysall löste sein Versprechen ein, auch schnellen Handball zu spielen, der Teamgeist scheint ohne Abstriche intakt zu sein. Und die jungen Akteure – wie diesmal vor allem Alex Leow, aber auch Nico Heidenreich und Ben Teetzen (Abwehr!) – integrieren sich zusehends mit Erfolg. Das stimmt optimistisch.
Immerhin hat die Pommernhalle in kurzer Zeit wieder an Atmosphäre gewonnen, was nicht ohne Wirkung auf die Gastmannschaften bleibt. Schön, dass jetzt sogar die Torschützen auf die Leinwand projiziert werden und der Hallensprecher zu überzeugen weiß. Insgesamt mehren sich die Zeichen, dass die zweite Halbserie tatsächlich die der Usedomer wird. „Eine Insel – eine Mannschaft“, da stimmt der Slogan und man darf auf die nächsten Partien gespannt sein.
Auch wenn Flensburg II auswärts (vielleicht noch) eine Nummer zu groß ist, am 27. Januar gegen Tarp kann der HSV erneut doppelt punkten. Nicht nachlassen, Männer!
(von Steffen Adler, OZ 15.01.2007)

Antworten:

Quelle: (http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/15/669486.html)

SG BraHU verliert 28:32 beim HSV Insel Usedom

"Wir haben zwar verloren und dabei bestimmt nicht optimal gespielt. Aber wir lassen uns unseren Auftritt hier nicht schlechtreden." Jens Häusler, Trainer der Regionalliga-Handballer der SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg, verkörpert mit seinem Statement zur 28:32 (14:15)-Pleite beim HSV Insel Usedom den neuen Geist bei der SG BraHU.


Wo früher noch mit sich und dem Nebenmann gehadert wurde, ist nach der Weihnachtspause grundlegender Optimismus eingekehrt. "Wir hatten uns in Ahlbeck ein Erfolgserlebnis ausgerechnet und sind ein wenig enttäuscht. Aber so weit entfernt waren wir nicht von einer Überraschung", so Häusler. Noch seien die Schwankungen im Spiel seiner Truppe zu groß, um heimstarke Kontrahenten wie den HSV Insel Usedom in die Knie zu zwingen.
In der ersten Hälfte hatten es die Gäste bei einer 12:10-Führung versäumt, für eine Vorentscheidung zu sorgen. "Da hätten wir ein, zwei Tore drauflegen müssen", so der Coach, der nach dem Wechsel registrieren musste, dass der zunächst starke Deckungsverbund der SG BraHU mehr und mehr bröckelte.
Die kleinen Fehler in der Abwehr verunsicherten auch die Angriffsformation. "Wir haben vorne ein paar Bälle unnötig weggeschmissen und sind prompt bestraft worden", übte Häusler Kritik.
Doch einen krassen Leistungseinbruch wie in manchen Begegnungen der Hinrunde gab es nicht. Im Gegenteil: In der Schlussphase bewiesen die BraHU-Akteure Moral und kämpften sich wieder bis auf vier Tore heran.
"Das macht Mut für die kommenden Aufgaben", sagte Jens Häusler, der die Unparteiischen ausdrücklich lobte, weil sie im Hexenkessel von Ahlbeck stets den Überblick behielten; die Partie ging deshalb ausgesprochen fair über die Bühne.
Die Lage im Abstiegskampf bleibt unverändert, weil fast alle anderen gefährdeten Teams ebenfalls verloren. Häusler: "Wenn alles gut läuft, werden wir in den nächsten fünf Partien fleißig punkten."

Spielverlauf: 1:0, 1:3, 5:5, 7:7, 9:9, 10:12, 14:12, 14:14, 15:14 - 16:14, 18:15, 19:16, 19:19, 20:20, 22:20, 24:21, 26:23, 28:24, 31:24, 32:28.
SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg: Tim Früchtenicht (8/6), Jens Häusler (4), Jan-Henning Himborn, Jens Thöneböhn, Ingo Ahrens (je 3), Philipp Liebe, Lars-Uwe Lang, Björn Alpers (je 2), Thorre Breckwoldt (1).

mt



von Inselpower - am 15.01.2007 17:15
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