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Forum 3. Liga Nord Handball
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Inselpower, Bob Andrews

SG Flensburg/Handewitt 2 - HSV Insel Usedom

Startbeitrag von Inselpower am 19.01.2007 16:41

Matthias Hahn: Spiel wird ganz enge Kiste
HSV-Trainer Pysall sieht sein Team an der Förde in der Außenseiterrolle


Vierter gegen Sechster. Flensburgs Trainer räumt dem Inselteam dabei durchaus Chancen ein. Peter Pysall kontert: „Wir sind Außenseiter!“

Am Sonntag – Spielbeginn 16 Uhr – muss die Mannschaft des HSV Insel Usedom beim derzeitigen Tabellenvierten SG Flensburg/Handewitt II (23:13 Punkte) antreten. Auch wenn die Schleswig-Holsteiner vier Punkte Vorsprung vor den Vorpommern haben – der Inselmannschaft sollte nicht bange sein. Schließlich hat die Pysall-Truppe das Hinspiel in der Pommernhalle mit 29:27 (15:13) gewonnen – und das aus der „Kalten“ (2. Spieltag). Mittlerweile scheint die junge HSV-Truppe die Forderungen des Trainers umsetzen zu können. Die letzten drei Spiele haben es gezeigt: Mit Kampf- und vor allem Teamgeist und der nötigen Kondition wurden wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg geholt. Das Zusammenspiel funktioniert immer besser. „Natürlich werden wir uns so teuer wie möglich verkaufen. Wir werden um den Sieg fighten“, so HSV-Coach Pysall, der aber auch einräumt, dass „es eine schwere Aufgabe wird. Flensburg hat einen guten Lauf und mit Rückraumspieler Kay Blasczyk einen gefährlichen Mann.“ So geht der HSV-Trainer davon aus, dass sein Team trotz des Hinspielsieges als Außenseiter nach Flensburg fährt. Bis auf Marcel Saß (Fußverletzung) stehen Peter Pysall aber alle Spieler zur Verfügung.
Flensburgs Trainer, Matthias Hahn, hofft, dass alle Spieler zur Verfügung stehen, alle die Freundschaftspartie gegen die ungarische Nationalmannschaft (gestern Abend) gesund überstehen. Für Hahn gibt es keinen Favoriten für die Partie. „Zwischen den Teams von Platz vier bis 16 ist alles möglich. Wir gehen davon aus, dass das Spiel gegen Usedom eine ganz enge Kiste wird. Die Usedomer haben einen ähnlichen Lauf wie wir.“

(von Ralf Edelstein, OZ 19.01.2007)

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SG Flensburg/Handewitt 2 - HSV Insel Usedom 31:26 (16:11)

Dank guter Abwehr zum Sieg

HANDEWITT.
Zufriedene Gesichter gab es im Lager der "Zweiten" der SG Flensburg−Handewitt nach dem 19. Spieltag der Handball−Regionalliga Nordost. Mit 31:26 (16:11) gewann die Mannschaft um Trainer Matthias Hahn gegen den Zweitliga−Absteiger HSV Insel Usedom.

Hahn hatte nach Spielende dementsprechend viel Lob für seine Schützlinge parat: "Ich bin heute sehr zufrieden, denn wir haben über 60 Minuten gut in der Abwehr gestanden. Zudem hatten wir mit Nils−Martin Römpke einen starken Keeper im Tor. Außerdem haben wir über die erste und zweite Welle viele Tore erzielt."

Bis zur Pause hatten sich die Hausherren bereits einen komfortablen Fünf−Tore−Vorsprung erspielt und bauten diesen zwischenzeitlich sogar auf sieben Tore aus (26:19/54.).

Die SG−Spieler schienen sich derart in Sicherheit zu wiegen, dass sie in dieser Phase zu viel "eins gegen eins" gingen und "unvorbereitete Würfe" nahmen, wie Hahn bemängelte.

"So etwas kann mal gut gehen, meist ist es jedoch nicht der Fall. Es ist jedoch kein Problem meiner Spielen, sondern ein generelles Problem. Ich habe es auch bei der WM an diesem Wochenende schon gesehen", sagte Hahn.

Der Sieg der SG geriet allerdings zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Zu überlegen waren die Hausherren, die sich am Ende einen ebenso verdienten wie ungefährdeten Erfolg sicherten.

SG FleHa II: N.−M. Römpke − Bastian 2, Clausen 4/2, Heinl 1, Matthiesen 2, Fegter, Steffensen 6, Naß, K.−S. Römpke, Johannsen, Blasczyk 6.

Ruwen Möller

Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?c=v2111785.339

von Bob Andrews - am 22.01.2007 10:50
Usedom in Flensburg ohne Chance
SG Flensburg / Handewitt II – HSV Insel Usedom 31:26 (16:11)


Die Überraschung blieb aus. Flensburg spielte sicher und kam verdient zum Erfolg. Beim HSV Insel Usedom häuften sich einfache Fehler, die der Gastgeber nutzte.

Nach zwei Heimsiegen im neuen Jahr wurde der HSV Insel Usedom wieder auf den Boden der Tatsachen in der Handball-Regionalliga zurück geholt. Beim Tabellenvierten, der SG Flensburg-Handewitt II, verlor die Mannschaft von Peter Pysall auf Grund einer zu hohen Anzahl von technischen Fehlern verdient mit 26:31 (11:16). „Nach dem guten Jahresauftakt hatte ich gedacht, wir wären schon einen Schritt weiter. Wenn aber zwei Stützen der Mannschaft ihre Leistung nicht bringen und wir durch unnötige Fehler ins Hintertreffen geraten, verliert man eben", analysierte der HSV-Trainer schnell und enttäuscht. Die Flensburger Bundesliga-Reserve machte von Anfang an Druck und traf vor allem aus dem Rückraum. Beide Abwehrreihen hatten sich allerdings gut auf die Angreifer eingestellt. So blieben Tore zunächst Mangelware. Beim 3:3 (10.) gelang Usedom dann zum letzten Mal der Ausgleich.
In der Folgezeit erlaubte man sich vor allem im Angriff zu viele Fehler (vornehmlich durch Stürmerfouls) oder scheiterte freistehend – darunter ein Siebenmeter – an Flensburgs Torhüter Nils-Martin Römpke. So kassierte der HSV nach dem 7:8 (18.) fünf Tore in Folge, so dass Peter Pysall beim 7:13 die Grüne Karte ziehen musste. Danach rappelte sich seine Mannschaft wieder ein wenig auf und stoppte den Lauf der Flensburger bis zur Pause.
Kurz nach dem Wechsel witterte der HSV Insel Usedom dann noch einmal Morgenluft. Gastgeber Flensburg/Handewitt „leistete“ sich nun einige technische Fehler, die Usedom mit Gegenstößen bestrafte. Dass man nicht weiter als auf 14:17 (35.) verkürzen konnte, lag an der eigenen, zu hohen Fehlerquote. Oftmals landeten gerade eroberte Bälle gleich wieder beim Gegner. „Die Mannschaft ist noch jung und wird aus diesem Spiel lernen. Mit unseren vielen Fehlern haben wir es dem Gegner diesmal zu einfach gemacht", erklärte Pysall nach dem Spiel.
Die Gemeinschaft Flensburg-Handewitt II spielte in dieser Begegnung keinesfalls überragend, wusste aber immer im richtigen Moment zuzuschlagen. So zogen die Gastgeber dann vom 22:18 (47.) vorentscheidend zum 27:19 (54.) davon. Die restliche Spielzeit blieb den Insulanern dann lediglich noch für Ergebniskosmetik. „Wir haben heute 60 Minuten gut in der Abwehr gestanden und in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht. Ich bin also mit der Leistung meiner Spieler sehr zufrieden“, lobte Flensburgs Trainer Matthias Hahn seine Mannschaft.

SG Flensburg-Handewitt 2 spielte mit: N. Römpke; Bastian 2, Clausen 4/2, Heinl 1, Matthiesen 2, Fegter, Steffensen 6, Naß 3, K. Römpke 5, Johannsen 1, Blaszyk 6.

Für den HSV Insel Usedom waren dabei: Müller, Köpke; Wicht, Holtz 1, Gala 5, Teetzen 5/1, Leow 4, Klepp, Heidenreich, Zamemba 4.

Siebenmeter: Flensburg 2/2; HSV 2/1.
Zeitstrafen: Flensburg5; HSV 6.
Rote Karte: Gala (51. Minute, nach dritter Zeitstrafe).
Zuschauer: 200.
Schiedsrichter: Jurisch/ Herfert (Berlin)

(von Patrick Wels, OZ 22.01.2007)




von Inselpower - am 24.01.2007 16:10
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