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Forum 3. Liga Nord Handball
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Inselpower, ukw

HSV Insel Usedom - HSG Tarp-Wanderup

Startbeitrag von Inselpower am 26.01.2007 08:46

Derby der Tabellennachbarn
Usedom im Jahr 2007 in der Pommernhalle noch ungeschlagen


Letztes Spiel abhaken und mit frischem Wind an die nächste Aufgabe. Gegen Tarp- Wanderup will die Inselmannschaft zurück zum Erfolg.

Am Sonnabend stehen sich ab 19 Uhr zwei Tabellennachbarn in der Ahlbecker Pommerhalle gegenüber. Der Siebente, HSV Insel Usedom, empfängt den Achten, die HSG Tarp Wanderup. Für die HSV-er kann es nur heißen, an die gute Heimspielbilanz anzuknüpfen. Bisher wurden sieben der zehn Spiele in der „Pommernhölle“ gewonnen. Nur drei Begegnungen gingen verloren, bis auf das Spiel gegen Schwartau (26:31) aber auch nur mit einem Treffer Unterschied. Die Erfolgsserie soll fortgesetzt werden.
Davon ist HSV-Coach Peter Pysall allemal überzeugt: „Wenn wir gegen Flensburg auch verloren haben, so waren doch zwei Mannschaften auf Augenhöhe zu sehen. Wir müssen aber ganz einfach unsere Flüchtigkeitsfehler abbauen.“ Der Trainer fordert seine Jungs auf, ähnliche Leistungen wie im Hinspiel gegen Tarp (32:29 für den HSV) abzurufen: „Wenn es dann außerdem noch so läuft wie gegen Bramstedt und wir unsere eigenen Stärken abrufen können, dann sind durchaus wieder zwei Punkte drin.“
Am Sonnabend kann der HSV auf fast alle Spieler, bis auf den langzeitverletzten Max Rinderle, zurückgreifen. Marcel Saß wird im Abschlusstraining zeigen müssen, ob er einsatzbereit ist. Leicht lädiert ist auch Ben Teetzen. Schon lange ohne Probleme kann „Kanonier“ Mateusz Zaremba spielen. Allerdings scheint er etwas Ladehemmung zu haben. „Für ihn ist es natürlich schwer. Die Gegner stellen sich immer mehr auf ihn ein. Er muss sich, und das will er auch, mehr ins Mannschaftsspiel einbringen“, so Peter Pysall.
Der Trainer der HSG Tarp Wanderup, Waldemar Paciorek, will „die im Hinspiel verlorenen Punkte zurück holen.“ Für ihn sind alle Teams – „außer Cottbus“ – schlagbar. Wenn auch derzeit nicht ganz zufrieden, weil einige personelle Abgänge nicht richtig kompensiert werden konnten, so will er mit seiner jungen Mannschaft „doch noch ein Stück nach oben.“ Personelle Ausfälle waren bis Redaktionsschluss jedenfalls nicht bekannt.
Die HSV-Verantwortlichen und die Betreiber der „Ostseetherme“ haben für die Besucher des Spiels eine kleine Überraschung parat. Wer eine Eintrittskarte für das Regionalligaspiel vorweisen kann, erhält in der Therme zwei Eintrittskarten zum Preis von einer. Diese Festlegung resultiert unter anderem aus der Zusammenarbeit zwischen HSV und Therme. Hier nutzen die Spieler regelmäßig die Räume zum Krafttraining oder zur Regeneration.
(von Ralf Edelstein, 26.01.2007)


Alexander Gleß ist nicht nur ein wichtiger Abwehrspieler, er wirft auch viele und wichtige Tore.
(Foto: L. Petersen, OZ 26.01.2007)

Antworten:

Ab 19 Uhr gibt es auf der Usedomer-Homepage wie immer einen LIVE-Ticker vom gesamten Spiel.

Hier der Link (direkt) zum Ticker:
http://www.usedom-handball.de/index.php?article_id=45

Also reinschauen.......

von Inselpower - am 27.01.2007 09:55

Re: HSV Insel Usedom - HSG Tarp-Wanderup 26:26 (13:13)

HSV verschenkt einen Punkt
HSV Insel Usedom - HSG Tarp-Wanderup 26:26 (13:13)


Der HSV bleibt 2007 in der Pommernhalle ungeschlagen. Im Spiel gegen die Tarp- Wanderup verhinderte eine zu hohe Fehlerquote den doppelten Punktgewinn.

„Gerade zu Hause ist dieses Unentschieden für uns ein Punktverlust“, meinte HSV-Coach Peter Pysall nach dem Spiel. Der Handballlehrer und 500 Zuschauer in der Pommernhalle sahen ein umkämpftes Regionalligaspiel.
Bei den HSV-ern stand diesmal zu Beginn der Partie Stefan Köpke zwischen den Pfosten. Er hatte sich im Training empfohlen. Zwar legten die Gäste vor, doch HSV-Kapitän Tomasz Gala besorgte den Ausgleich zum 1:1 und und auch das 2:2. Der Spielgestalter gehörte zusammen mit Landsmann Mateusz Zaremba zu den Aktivposten im Usedomer Spiel. Die beiden Polen erzielten zusammen 20 der 26 Treffer für den Gastgeber. Zaremba war es auch, der nach acht Minuten den HSV erstmals in Führung brachte – 4:3. Doch entscheidend absetzen konnte sich sein Team nicht, genauso wenig wie die Gäste. Viele Unzulänglichkeiten bestimmten das Spiel des Gastgebers. Die Ballverluste des HSV nutzte Tarp-Wanderup um seinerseits wieder in Führung zu gehen (6:8, 14.).
Gerade das zuletzt gut funktionierende Spiel über den Kreis gelang dem HSV nicht. Indiz dafür auch, dass Kreisspieler Alexander Gleß ohne Torerfolg blieb. Aber auch andere aussichtsreiche Situationen blieben ungenutzt. So auch als Gala mit einem Heber nach Tempogegenstoß nur die Querlatte traf. Glück hatte dagegen Zaremba nach 20 Minuten, als er zunächst mit einem Siebenmeter an Samuelsen scheiterte, aber den Abpraller zum 10:9 verwerten konnte. Zuvor hatte Lars Müller den Platz von Köpke im Tor übernommen. Beide Torhüter bekamen aber nur selten eine Hand an den Ball. Beim leistungsgerechten Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.
Der HSV erwischte den besseren Start in Halbzeit zwei. Mit Toren per Siebenmeter (Ben Teetzen) und per Tempogegenstoß (Gala) gelang Usedom erstmals eine Zwei-Tore-Führung. Trotz Überzahl konnte sich der Gastgeber aber nicht weiter absetzen. Pommerening traf von Außen nur den Pfosten und auch Gala konnte den Ball nicht im HSG-Tor unterbringen. 20 Minuten vor Schluss war die Partie daher wieder ausgeglichen. Es stand 15:15.

HSV-Spiel nur durch Gala und Zaremba getragen

Das Usedomer Spiel lastete weiter hauptsächlich auf den Schultern von Gala und Zaremba. Zaremba, zuletzt mit ein wenig Ladehemmung, bewies seine „Shooter“-Qualitäten aus dem Rückraum und war selbst durch eine kurzzeitige Manndeckung kaum zu stellen. Dagegen spielte Holtz auf der anderen Rückraumseite sehr überhastet und auch die Außen konnten ihre Abschlussschwäche nicht überwinden.
Doch nicht nur der Angriff offenbarte Mängel. In einigen Szenen machte auch die sonst recht stabile Abwehr alles andere als eine gute Figur. Die Torhüter konnten kaum entscheidende Impulse setzen. Die Partie blieb dennoch äußerst spannend und eng. Als Tarp-Wanderup in der Schlussphase wieder vorlegte, drohte der Mannschaft von Trainer Peter Pysall gar eine Niederlage.
Doch die Moral der Gastgeber stimmte und der Anschluss wurde gehalten. In Überzahl spielend, war das „Happy End“ in der Schlussminute beim Stand von 26:26 wieder greifbar. Gala wurde Sekunden vor Schluss von der Tarper Deckungsreihe unsanft gestoppt. Die Uhr tickte aber weiter runter. Zarembas Treffer nahezu zeitgleich mit dem Schlusspfiff wird dann – regelkonform – die Anerkennung verwehrt.
Während die Gäste den Punktgewinn lautstark feierten, war der Punkt für die Usedomer Mannschaft eine Enttäuschung. Die Punkteteilung wurde dem Spielverlauf allerdings insgesamt gerecht.
Aufstellung HSV Insel Usedom: Müller, Köpke; Wicht 1, Holtz 2, Gala 9, Teetzen 2/1, Leow 1, Klepp, Pommerening, Gleß, Zaremba 11/1, Heidenreich n. e.
Siebenmeter: HSV 3/2, Tarp 4/3.
Zeitstrafen: HSV 5, Tarp 6.
Spielfilm: 2:3 (5.), 5:5 (10.), 9:9 (15.), 11:10 (20.), 12:12 (25.), 13:13 (30.), 15:13 (35.), 15:15 (40.), 18:17 (45.), 20:21 (50.), 23:23 (55.), 26:26 (60.).
(von Robert Neidel, OZ 29.01.2007)


Mateusz Zaremba (M.) konnte gegen Tarp-Wanderup seine „Ladehemmungen“ beseitigen. Gemeinsam mit Tomasz Gala warf er 20 der insgesamt 26 Treffer für den HSV. Er selbst traf elf Mal.


Daniel Holtz will mit Unterschrift Zeichen setzen
Daniel Holtz verlängerte am Freitag seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Regionalligisten HSV Insel Usedom (OZ berichtete). Der 24-jährige Rückraumspieler unterstützt damit die Bestrebungen der Vereinsführung, ein gutes Team zusammenzuhalten.

OZ: Daniel, die Handballgemeinde freut sich sicher, dass Sie sich entschieden haben, dem HSV weiterhin die Treue zu halten. Wie kam Ihre Entscheidung zustande?

Holtz: Der Hauptgrund meiner Vertragsverlängerung ist, dass ich mich hier sehr wohl fühle. Das Umfeld und die Mannschaft stimmen. Außerdem glaube ich an die Stärke der Mannschaft, an ihr großes Potential. Natürlich wollte ich damit auch ein Zeichen für die anderen Spieler (Köpke / Zaremba – Anm. d. Red.) setzen. Es wäre schön, wenn sie „aus den Puschen“ kommen und ebenfalls ihre Verträge verlängern würden.

OZ:
Wie ist die Stimmungslage nach dem Unentschieden gegen Tarp?

Holtz: Der Ausgang der beiden letzten Spiele ist ein bisschen, zwar nicht demoralisierend, aber doch enttäuschend. Sicher kann man in Flensburg verlieren, wir haben damit aber nicht gerechnet. Dazu kommt, dass wir gegen Tarp nur einen Punkt geholt haben. Wir stecken aber dennoch nicht auf.

OZ: Was erwarten Sie noch von dieser Saison?

Holtz:
Ich denke, dass wir im Aufwärtstrend sind. Zu Hause sind wir in diesem Jahr noch ungeschlagen. Und bestimmt werden wir Auswärts auch wieder punkten können.


Daniel Holtz (r.) hat seinen Vertrag beim HSV Insel Usedom verlängert. erfreut darüber ist auch Mirko Städing, einer der beiden GmbH-Geschäftsführer.

(von Lars Petersen, OZ 29.01.2007)



von Inselpower - am 29.01.2007 09:34

Re: HSV Insel Usedom - HSG Tarp-Wanderup 26:26 (13:13)

Schritte vorwärts am Ostseestrand

Handball. HSG Tarp−Wanderup erkämpft Remis in Usedom.

USEDOM.
Die Frage ist nach einem Unentschieden obligatorisch: War es ein gewonnener oder ein verlorener Punkt? Waldemar Paciorek, Trainer des Handball−Regionalligisten HSG Tarp−Wanderup, überlegt enach dem 26:26 (13:13) seiner Truppe auf Usedom kurz und entschied sich dann für die zweite Variante: "Ein Sieg war möglich, wir haben über weite Strecken der Partie geführt."

Dabei reisten die Treene−Handballer zwar mit Simon Plähn auf die Ostseeinsel an der polnischen Grenze, aber dennoch mit einem "Spielmacher−Problem".

Der 25−Jährige musste erneut passen. Deshalb operierte Waldemar Paciorek häufig sogar mit zwei Kreisläufern, setzte aber auch auf den jungen Lennart de Vries, der sich das Prädikat "Regisseur" verdiente. "Er hat seine Sache gut gemacht", lobte ihn der Trainer.

Die "Früchte" erntete die HSG aber in der Deckung. Malte Samuelsen hatte einen guten Tag erwischt, und der Usedomer Angriff war bis auf zwei Positionen ausgeschaltet.

Lediglich die polnischen Rückraumspieler Tomasz Gala und Mateusz Zaremba waren nicht zu halten, markierten zusammen 20 der 26 pommeranischen Treffer.

Die HSG versuchte es gegen Mateuz Zaremba mit einer kurzen Deckung, doch der Linkshänder, der gerade ein neues Vertragsangebot seines aktuellen Klubs erhalten hat, traf aus allen Lagen.

Dennoch war es die HSG, die ab dem 20:19 (49.) immer einen Treffer vorlegte. Timo Brüne erzielte das 26:25, ehe der Usedomer Rechtsaußen Alexander Leow in der Schlussminute unter dem Jubel der 600 Zuschauer den erneuten Ausgleich herstellte.

"Wir haben einen guten Schritt voran gemacht", bilanzierte Waldemar Paciorek, dessen Truppe am nächsten Wochenende im NOHV−Pokal beim Oberligisten TSV Altenholz II antreten muss.

HSG Tarp−Wanderup: Samuelsen − Knaack (1), Pieper (4/1), Juckenath (4), Brüne (7), Koenig (3/1), Carstens (3), Will, S. Petersen (2), Jessen, de Vries (2).

Jan Kirschner

Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?c=v2113036.339

von ukw - am 29.01.2007 11:21
Kopf-an-Kopf-Rennen hat am Ende keinen Sieger

26:26 – für die HSG Tarp-Wanderup wäre auf Usedom noch mehr möglich gewesen

Es knisterte in der Ahlbecker Pommernhalle vor Spannung. Rund 600 Zuschauer sahen in der Handball-Regionalliga der Männer ein Kopf-an-Kopf-Rennen des heimischen HSV Insel Usedom mit der HSG Tarp-Wanderup, das letztendlich 26:26 (13:13) endete – die Treene-Handballer entführten einen Zähler. HSG-Coach Waldemar Paciorek war zufrieden: „Ausstrahlung und optimistische Körpersprache – das sind Tugenden, die ein Trainer sehen möchte."

Dank einer soliden Abwehr und eines starken Torhüters Malte Samuelsen verbuchten die Gäste zunächst leichte Vorteile. Beim 6:8 (14) hatten Timo Brüne und Co. erstmals zwei Treffer Vorsprung. Der Usedomer Angriff schien praktisch nur aus zwei Akteuren zu bestehen: aus Tomasz Gala und Mateusz Zaremba. „Gegen Zaremba haben wir durchaus aggressiv gedeckt", beobachtete Paciorek. „Doch er hatte einen goldenen Tag und verwandelte mehrere Freiwürfe."

Das 8:8 markierte einen Wendepunkt in der Partie. Nun ließen die Tarper, die erneut auf Simon Plähn verzichten mussten, im Angriff nach. Als Christian Koenig beim Stande von 15:17 (42.) mit Siebenmeter und Nachwurf an Keeper Lars Müller scheiterte, wurde es brenzlig. Doch im Rückraum war auf den jungen Spielmacher Lennart de Vries Verlass. Vom seinem 20:19 (49.) an legte die HSG stets einen Treffer vor, so dass Waldemar Paciorek am Ende sogar von einem „verlorenen Punkt" sprechen konnte.

HSG: Malte Samuelsen, Dennis Jessen - Simon Plähn, Jan-Martin Knaack 1, Martin Pieper 4 (2), Dominik Juckenath 4, Timo Brüne 7, Lennart deVries 2, Christian Koenig 3 (1), Sascha Will, Lennart Carstens 3, Simon Petersen 2, Arne Jessen

Flensburger Tageblatt vom 29.01.2007


von Inselpower - am 30.01.2007 19:36
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