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M@rkus

Schülp/Westerrönfeld - Ahrensburg

Startbeitrag von M@rkus am 27.01.2007 12:11

Des Trainers Hoffnungen ruhen auf Niels Bötel

Westerrönfeld / hal -
Wenn sich am Sonntag für die deutsche Handball-Nationalmannschaft die erste Halbzeit im Spiel gegen Island dem Ende zuneigt, dann wird es für die Regionalliga-Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld ernst. Um 16 Uhr ist Anpfiff zur Partie gegen den Ahrensburger TSV in der Westerrönfelder Heidesandhalle. Dann geht es darum, die Fans nach dem 25:44 gegen Bad Schwartau etwas zu versöhnen.

Von dicker Luft innerhalb des Teams will Trainer Gunnar Kociok jedoch trotz der Pleite nichts wissen. "Natürlich bleibt bei so einer Klatsche immer ein bitterer Beigeschmack, aber mittlerweile sind wir in einem Bereich angekommen, an dem wir uns das nicht mehr so zu Herzen nehmen. Deshalb gilt: Mund abwischen und weitermachen."

Mit Blick auf den Hinspielsieg (dem bislang einzigen Auswärtserfolg der HSG) scheint Ahrensburg ein bezwingbarer Gegner zu sein, doch der Schein trügt. Damals war der ATSV nach Rechtsstreit und Entscheidungsspiel gerade eben nachträglich in die Liga gerutscht und mit der Situation selbst ein wenig überfordert. So schien der ATSV mit einem Start von 2:10 Punkten zuerst wie ein Abstiegsaspirant, bevor sich das Team fing und 16:10 Zähler nachlegte. Derzeit ist die Truppe von Trainer Jens Lüdtke Neunter. "Die Partie wird in jedem Fall schwerer als das Hinspiel, die Tagesform wird entscheiden", prophezeit Kociok, der allerdings auch eine gute Nachricht parat hat. Dank gewissenhafter Reha hat Niels Bötel seinen Bänderriss im Sprunggelenk überwunden und wird wohl wieder die Spielgestalter-Rolle übernehmen können.

Wegen der kurzfristigen Ansetzung des Hinspiels übertrug Kociok damals wegen eigener Abwesenheit den Spielern Dirk Dubbe und Philipp Petriesas das Traineramt, bekanntlich mit Erfolg. Auch eine Alternative für Sonntag? "Nein, aber wenn sie auf der Bank einen guten Tipp für mich haben, höre ich mir den besonders von den beiden sicherlich gern an", schmunzelt Kociok, der natürlich am liebsten selbst die Fäden in der Hand hält, um dem hoffentlich erfolgreichen Deutschlandspiel ein ebenso gutes eigenes nachzulegen.

Quelle: http://www.shz.de/index.php?RUBRIKID=794&MID=30&REDID=1270126

Antworten:

Schülp/Westerrönfeld - Ahrensburg 25:25 (13:15)

Punkteteilung am Nordostseekanal

HSG Schülp/Westerrönfeld - ATSV 25:25 (13:15)


Hätte mir jemand vor dem Spiel ein Unentschieden angeboten, dann hätte ich aufgrund unserer Personalsituation sofort unterschrieben“, erklärte Trainer Jens Lüdtke nach dem 25:25 (15:13)-Unentschieden seiner Regionalligapartie beim Tabellenschlusslicht HSG Schülp/Westerrönfeld. „Doch nach dem Spielverlauf haben wir eindeutig einen Punkt verschenkt“, ergänzte der unzufriedene Übungsleiter. In der Tat hatten seine Schützlinge in den letzten zehn Minuten eine Dreitoreführung verspielt und schafften es in den letzten zwei Minuten nicht, in Überzahl den Treffer zum 26:24 zu erzielen. Stattdessen kassierten sie 30 Sekunden vor Ende der Begegnung per Siebenmeter den Ausgleich.

Der Ärger des Trainers war verständlich. Denn obwohl er nur zehn Spieler aus seinem Kader aufbieten konnte, hatte sein Team die große Chance zum Sieg. Da Rückraumschütze Christoph Palder zurzeit beruflich in China ist und Rechtsaußen Patrick Ranzenberger noch gesperrt war, ergänzte Lüdtke seinen Kader mit dem 19-jährigen Frederik Jastrembski aus der eigenen dritten Mannschaft. Zudem konnte Christian Schedeit nach seinem Bänderriss nur nach der Einnahme von starken Schmerzmitteln seine Schuhe schnüren. Schließlich musste der Coach auch Torhüter Steffen Reider nach dessen noch nicht verheilter Fußverletzung schonen.

Nach einer Eingewöhnungsphase, in der der Gastgeber bis zum Stand von 10:8 immer in Führung lag, kam der ATSV vor allem durch Tempogegenstöße zum Ausgleich und ging selbst in Führung. Zur Pause lagen die Ahrensburger bereits mit zwei Toren in Front.

Nach dem Seitenwechsel kassierten die Stormarner zunächst noch einmal den Ausgleich zum 15:15, zogen aber sofort wieder auf 19:16 davon und verteidigten diesen Vorsprung bis zehn Minuten vor Schluss. Zuvor hatte vor allem die hohe Anzahl an technischen Fehlern verhindert, dass sich die Gäste noch weiter absetzen konnten.

Zwei Minuten vor Schluss gelang der HSG der Ausgleich. Doch der ATSV konterte noch einmal und ging wieder mit 25:24 in Führung. Als dann zwei Minuten vor Schluss noch ein Spieler der Hausherren eine Zeitstrafe erhielt, hatten die Ahrensburger alle Chancen, den Sieg nach Hause zu fahren. Doch fahrlässig vergaben sie die Möglichkeit, um im Gegenangriff sogar noch per Siebenmeter den Ausgleich zu kassieren. Zudem erhielt Christian Schedeit eine unnötige Zweiminutenstrafe. Für den letzten Angriff des ATSV blieben trotzdem noch 30 Sekunden, die jedoch zu keinem Tor mehr führten. So mussten sich die Lüdtke-Mannen am Ende mit dem Unentschieden begnügen.

Am nächsten Wochenende haben die Schlossstädter nun erst einmal spielfrei. Die nächste Partie ist das Lokalderby gegen den TSV Ellerbek am Dienstag, dem 6. Februar. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Heimgartenhalle.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Florian Schmidt (1.-60., 14 Paraden), Steffen Reider (n. e.) – Thiago Santos (9/2), Christian Schedeit (5/1), Marc Feldtman (4), André Peter, Alexander Bär, Philipp Ruge (je 2), Hanno Jost (1), Frederik Jastrembski, Markus Fraikin (n. e.).

Schülp/W.: Töllner, Ziegler – Jens Cordes, Christian Moll, Dany Jüschke (je 4), Michael Seibel, Niels Bötel (je 3), Philipp Petriesas (3/1), Martin Ambrosius, Patrick Petriesas, Jens Christian Woldt (je 1), Rene Paasche, Dirk Dubbe.

Schiedsrichter: Matthias Brauer, Kay Holm (Hamburg/Hagen).

Siebenmeter: 2/1 : 3/3 (Schmidt hält P. Petriesas).

Zeitstrafen: 5:7 (P. Petriesas 23., Seibel 36., Ambrosius 47., 58., Ziegler 60. – Santos 17., Bär 23., 60., Peter 44., Schedeit 44., 49., 60.).

Rote Karte: Schedeit, ATSV (60., nach der dritten Zeitstrafe).

Spielverlauf: 2:0, 2:1, 4:1, 4:4, 6:4, 10:8, 10:11, 11:11, 11:14, 13:14, 13:15 – 15:15, 15:17, 16:17, 16:19, 20:23, 22:23, 22:24, 24:24, 24:25, 25:25.

Zuschauer: 100.

von M@rkus - am 29.01.2007 10:49
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