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ukw

Nord-NF - Ludwigsfelde 31:36 (12:20)

Startbeitrag von ukw am 29.01.2007 11:18

Ludwigsfelder "Riese" entzaubert Nord-NF

SÜDERLÜGUM.
Die HSG Nord−NF findet im "Fahrstuhl" der Regionalliga−Nordost einfach nicht den Stop−Schalter. Das 31:36 (12:20) gegen den Ludwigsfelder HC war bereits die neunte Niederlage in Folge und zementierte den vorletzten Rang.

Dabei waren die Vorzeichen diesmal gar nicht so schlecht. Zwar hielt der stark bandagierte Lars Fischer nur drei Minuten durch und Lars Hansen keuchte nach einem Grippe−Infekt mächtig, sonst waren aber alle Akteure an Bord.

Dennoch hieß es bereits nach zehn Minuten 2:7. Die 5:1−Deckung entpuppte sich schnell als untauglich, um den 2,05 Meter großen Shooter John Lenser (Betreuerin Angelika Janke: "Der traf aus allen Lagen") auszuschalten. Elf Tore zauberte der Ludwigsfelder "Riese" den jungen Keepern Arne Voges und Debütant Thore Hantner (sonst HSG III) ins Netz.

Nach der Umstellung auf ein 6:0−System sah es etwas besser aus für die Nordfriesen, doch nach dem 12:16 (25.) stoppte jeglicher Angriffselan. Lag es an der spärlichen Kulisse von 80 Zuschauern? Parallel zum Spiel in Süderlügum lief der Auftritt der DHB−Auswahl im Fernsehen.

Im zweiten Abschnitt kämpfte sich die HSG noch einmal auf 23:26 (45.) heran, ehe sich wieder die Ballverluste häuften. "Im Angriff waren wir insgesamt zu unkonzentriert", meinte Angelika Janke. "Wir haben die Ludwigsfelder zu oft zu einem Tempospiel eingeladen."

HSG Nord−NF: Voges, Hantner (16.−30.) − Fischer, Hansen (4), Okholm (5), Röhrs, Thielebein (1), Will (1), Kahl (5), Schlichting (11/4), Enewaldsen (1), Borchardt (1), Neizel (2/2)

Jan Kirschner

Quelle: http://www.flensborg-avis.de/index.php?c=v2113038.339

Antworten:

Bei der HSG Nord-NF gehen die Lichter aus

Süderlügum - Der "Hammer" des Zwei-MeterManns John Lenser (elf Rückraum-Granaten), ein bis in die Haarspitzen motivierter Trainer und eine verhinderte Operndiva, die ihre Stimmbänder die Tonleiter rauf und runter strapazierte ("die Jungs brauchen so was"), reichten aus, um die Mannen um Spielertrainer Björn Schlichting zu demoralisieren.

Um das Elend, das sich vor nur 80 Zuschauern abspielte, komplett zu machen, gab’s noch eine desolate Schiedsrichterleistung. Die 6:0-Abwehr der HSG lud die um Haupteslänge überragende Rückraummitte des LHC geradezu ein, es aus neun Metern zu versuchen. Der baumlange John Lenser wurde erst spät an die kurze Leine genommen - viel zu spät. Denn nach dem Zwischenstand von 23:26 (46.), als dem LHC die Puste ausging und die Fans wider hofften, wäre noch Zeit gewesen. In nur wenigen Minuten hatten die Gäste ihre Auszeit überwunden und waren vorentscheidend auf 28:23 (50.) davon geeilt. Der Rest war Schaulaufen: Ludwigsfelde vorne weg, Nord-NF hinterher.

Der HC Ludwigsfelde setzte sich nach dem 1:1 (2.) schnell ab, lag wenig später mit 7:2 vorn und konnte nach der 11:6-Führung (15.) befreit aufspielen. Die HSG-Abwehr offenbarte Lücken. Torhüter Arne Voges, der sein Bestes gab, war kein Vorwurf zu machen. Dennoch flackerten kurz jene Tugenden auf, die die HSG bisweilen gegen überlegende Mannschaften stark gemacht hatten - vor allem der Kampfgeist. Verdienter Lohn war der Anschluss zum 10:12 (19.). Das war’s dann aber auch schon wieder. 10:15, 11:16 und 12:20 zur Pause. Der Zug war längst abgefahren. Nach dem 23:26 reichte die Kraft nicht mehr.

Teammanager Fred Karstens war wieder einmal restlos enttäuscht. Die "Alten" hätten’s vielleicht richten können. Dass sie sich der HSG nicht zur Verfügung stellen, kann man verstehen - oder auch nicht. Die Mannschaft mit ihrem jetzigen Personalbestand wird’s wohl nicht mehr schaffen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Jetzt gilt es für sie nur noch, mit Anstand bis zum bitteren Ende durchzuhalten.

HSG Nord-NF: Voges, Hantner (n.e.) - Fischer, Hansen (4), Enewaldsen (1), Björn Schlichting (11/4), Röhrs, Klappsteien, Thielebein (1), Leif Schlichting, Will (1), Borchardt (1), Neitzel (2/2), Okholm (5), Kahl (5).

Ludwigsfelder HC: Giebel, Köhler - Klimczak (2/2), Lenser (11), Ullrich (6), Schieke (5/1), Rose (5), Knaack, Schröder (6), Klein (1), Neydeck.

Schiedsrichter: Franz/Heitland (Hamburg). Siebenmeter: 8:4 - Zeitstrafen: 2:4.

Zuschauer: 80.

DIETER WREGE

Quelle: http://www.shz.de/index.php?RUBRIKID=794&MID=30&REDID=1270891

von ukw - am 29.01.2007 11:25
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